Ihr Konto :: Wolfshunde Datenbank :: Forum :: Artikel senden :: Top 10 18.05.2008, 11:16 Uhr
 
Languages

English
Deutsch
Nederlands
Francese
Polski
Slovensky
Cesky
Russkij
Lietuviu
Italiano

Rasse
- Geschichte
- Wesen
- Standard
- Kommentar
- Bücher

Artikel
- FAQ
- Rasse
- Zucht
- Körungen
- Treffen
- Ausstellungen
- Gesundheit
- Sport
- Training
- Erziehung
- Andere...
- Geschichten
- Wölfe
- Eure Kommentare

Galerie
- Foto beifügen
- Ganze Galerie
- Wolfshunde
- Ausstellungen
- Treffen
- Körungen
- Sport
- Training
- Arbeit
- Züchter
- TV & Werbung
- Bekannte Orten
- Kunst
- Wölfe
- Filme

Zucht
- Züchterliste
- Körungsergebnise
- Welpenvermittlung
- Erwachsene Hunde
- Deckrüden
- Vorschriften

Datenbank
- Eintritt
- Hund anmelden
- Besitzer anmelden
- Züchter anmelden
- Statistiken

Ausstellungen
- Erfolge
- Ergebnisse

Training
- Prüfungsordnung
- Hunde mit Zertifikat

Internet
- Forum
- Download
- Links
- WWW-Seiten
- Kontakt

Stationen eines TWs! (Teil 3, Folge 1)
Autor: Heiko (19.07.2003, 01:51 Uhr)
Geschichten Bevor ich nun wieder zu meinem Geburtsort zurück kehrte, vielleicht noch ein paar Worte über den ca. 10-monatigen Aufenthalt in Chemnitz. Alles in Allem ist es mir in dieser Zeit dort doch ziemlich gut gegangen. Die Sozialisierung, wie man das wohl nennt, war in jedem Fall gegeben, eine sehr wichtige Phase im Junghundealter eines Wolfshundes und selbstverständlich auch später noch!
Der Kontakt zu anderen Hunden und Menschen, sowie überhaupt zu allen möglichen Umwelteinflüssen ist eigentlich stets vorhanden gewesen. War aber trotzdem, meiner Meinung nach, noch zu oft alleingelassen und hatte auch nicht die wohl unbedingt notwendige, konsequente Erziehung!
Na ja, ich hatte aber zu diesem Zeitpunkt schon einen sehr starken Willen und hohes Durchsetzungsvermögen, womit mein damaliger Besitzer später dann nicht mehr zurecht kam. Mit zunehmender Geschlechtsreife, stieg natürlich auch das Dominanzverhalten, was dann schließlich dazu führte, auf Grund immer größeren Auseinandersetzungen mit meinem "Herrlein", dass dieser mich nun wieder in meine alte Heimat zurück brachte!
Wollte eben immer "Alpha" sein und über alles selbst bestimmen!


Also dann, dort am Freigehege angekommen, kam ich natürlich in eine ganz andere Haltungsweise und in ein schon bestehendes Rudel rein. Natürlich erst mal heftige Begrüßung zwischen meinem Züchter, den ich sofort wieder erkannte, und mir.
Das vorhandene Rudel bestand zu dieser Zeit aus einem fast vierjährigen DSH Rüden, einem fast zweijährigen TW Rüden namens Lobo, sowie einer sechs und einer vierjährigen TW Hündin. Die zuletzt genannte, war natürlich meine Mutter, die mich später dann ebenfalls stürmisch begrüßte.
Die beiden Hündinnen wurden getrennt voneinander gehalten, weil ein Auskommen der beiden untereinander unmöglich war. Sie waren beide zu dominant und hatten sich mal böse ineinander verbissen, was mit einem Besuch beim Tierarzt endete.
Die Rudelmitglieder wurden dann immer mal wieder untereinander gewechselt, dies war auf Grund der Aufteilung des Geheges in vier Ausläufe auch gar kein Problem. Mit den zwei Hündinnen, wovon die ältere namens Bella die Alphaposition inne hatte, war ein Auskommen meinerseits natürlich gegeben. Musste mich nun erst mal mit den zwei Rüden anfreunden, was dann auch ganz gut funktionierte. Die beiden Kerls waren eigentlich ganz freundlich und äußerst sozial gegenüber mir eingestellt. Nun hatte ich wenigsten wieder die zu mir passende Gesellschaft und wir konnten uns untereinander so richtig, durch Toben und Spielen, auslasten!
Man muss aber sagen, dass der DSH namens Zabu nie so richtig mit unseren Verhaltensweisen als Wolfshund (Gestik, Mimik, Temperament) zurecht kam. Er sonderte sich dann, mit zunehmender Zeit, auch immer mehr ab.
Meine Besitzer hatten sich zwischenzeitlich schon wieder auf den Heimweg zurück nach Chemnitz begeben, was mich eigentlich komischerweise gar nicht sonderlich irritiert hat. Für mich war ja auch jetzt viel mehr Abwechslung gegeben und ich konnte nun neue, wichtige Erfahrungen sammeln, sowie Rudelverhalten kennenlernen.
Nun ja, es ging so allmählich auf Abend zu und es war nun Heimfahrt zum Wohnhaus angesagt.
Sollte vorher eben noch kurz erwähnen, dass natürlich mein Züchter und kurze Zeit später auch wieder Besitzer der Rudelführer des gesamten Rudels war. Ja, ja, ich sollte aber eigentlich erst wieder weitervermittelt werden, was aber im Laufe der Zeit Gott sei Dank dann doch nicht mehr geschah. Es war auch besser so, obwohl man es auf Grund meiner erneuten Eskapaden niemand für Übel hätte nehmen können!


Wir wurden nun alle in den vor dem Gehege abgestellten Jeep mit Hundeanhänger eingeladen. Für mich blieb leider nur noch eine Box im Anhänger frei. Dies war schon das erste Übel, womit ich mich nicht zurecht finden wollte. Das Nächste, folgte dann kurz darauf zuhause. Dort angekommen, sollte ich dann - konnte es selbst kaum glauben - im Zwinger übernachten! dies war mir ja mittlerweile völlig fremd und zuwider.
Die zwei anderen Rüden lebten mit in der Wohnung und hatten wohl das Vorrecht gepachtet. Wir wurden dann alle noch mit Futter versorgt und konnten noch eine Weile in den anschließenden Zwingeraussenauslauf. Als dann Feierabend war, musste ich wieder rein, und der Schieber ging zu. Das ganze Spiel war mir ja schon aus der Welpenzeit bekannt. Nebenan war zwar noch Bella untergebracht, meine Mutter übernachtete in der angrenzenden Stallung, wo ich auch meine ersten paar Wochen der Welpenzeit verbrachte. Aber, mit dem im Zwinger Übernachten, gab ich mich jetzt im Alter von fast einem Jahr nicht mehr zufrieden. Erst mal den ganzen Abend lautes Gejohle, konnte eh die schönsten und besten stimmen von allen machen, aber die Überraschung für meinen Züchter, gab es dann erst am nächsten Morgen, oh weh!!


Fortsetzung folgt.............
Chiko

 
verwandte Links
· mehr zu Geschichten
· Beiträge von Heiko


meistgelesener Beitrag in Geschichten:
Meine Erfahrungen mit einem Tschechoslowakischen Wolfshund



Copyright by wolfdog.org. Hosted by Cyberdusk.pl
Page created in 0.120518 seconds.