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Wie geht man vor ? KOMMANDOS UND BELOHNUNG
Autor: Helena, Übersetzung: Peppy (14.09.2002, 13:16 Uhr)
Training In der Tat ist es nicht wichtig, welches Kommando Sie für eine geforderte Übung wählen, aber Sie müssen es immer und in derselben Form verwenden. Andererseits, "warum das Fahrrad nochmals erfinden", wenn die am häufigsten gebrauchten Kommandos in jeder Prüfungsordnung stehen. So lassen Sie uns doch gleich richtiger Weise diese Kommandos verwenden.

EIN KOMMANDO,
kann entweder mit der Stimme oder durch eine Handbewegung (Gestik) gegeben werden (oft wird beides gleichzeitig verwendet).
Sowohl die Stimme, als auch die Geste sind ein Zeichen für den Hund, welches eindeutig gegeben werden muss, ausdrucksvoll, laut genug (aber nicht schreien, der Hund kann sehr gut hören) und in immer gleicher Form (nicht das Kommando variieren, wie: "Setz dich !" oder "Setz dich hier !" usw.).
Wenn der Hund das Kommando verstehen soll, müssen Sie sicherstellen, dass das Kommando nicht in einem Schwall anderer Wörter untergeht, so wie manche Menschen mit ihren Hunden reden ("Azor, ich sage, dass du herkommen sollst, also höre und sei nicht so faul. Tu es schnell !").

BELOHNUNG,

bedeutet für den Hund etwas, was er mag, worauf er sich freut und was seine Bedürfnisse befriedigt.
Die Belohnung ist normalerweise ein Spielzeug oder Futter.
Eine Belohnung können auch ein lobendes Wort oder eine Streicheln über den Rücken des Hundes sein. Das lobende Wort oder das Streicheln wird von Hundehaltern oft unterschätzt oder sogar vergessen, was ein großer Fehler ist. Es ist eine Art der Belohnung, die uns immer möglich ist und welche die Beziehung zwischen dem Hundehalter und seinem Hund vertieft.
Wenn die Belohnung interessant für den Hund ist, wird er sie freudig erwarten. Das bedeutet, dass der Hund vor der Ausbildung hungrig genug sein muss, bzw. das Spielzeug für ihn außerordentlich interessant ist (Wenn es interessant sein soll, muss es rar für ihn sein und darf nicht den ganzen Tag in seinem Zwinger liegen !).
Seien Sie nicht sparsam mit lobenden Worten und Streicheleinheiten, erst recht nicht bei einem TWH. Dank dem Vorfahren Wolf, neigen die TWH's dazu, bei nicht täglichem engen Kontakt zu ihrem "Herrn", sich von diesem abzuwenden, oder sogar zu verschließen. Dann wird Ihr Hund auch nichts mehr für Sie tun. Aber Wolfshunde die oft physischen Kontakt zu ihrem "Herrn" haben, lieben alles Streicheln, Kratzen und Schmusen, und sie erwarten dieses auch. Also gewöhnen Sie ihren Hund an das Schmusen (die meisten TWH's bitten nicht darum, aber später, wenn sie sehen wie gut es ist ...), und reden Sie viel mit ihm. Ein Tschechoslowakischer Wolfshund kann Ihre Stimmung am Tonfall Ihrer Stimme erkennen, besser als andere Hunderassen. Jeder gute Hund reagiert glücklich auf eine gute (glückliche) Stimmung von seinem Herrn. Und das ist das Prinzip und Ziel der Belohnung durch Lob.

Helena




 
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