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Wie geht man vor ? HERBEIRUFEN
Autor: Helena, Übersetzung: Peppy (14.11.2002, 13:28 Uhr)
Training Dieses Kommando ist der Grundstein eines komfortablen Leben mit einem Hund. Einen Hund, der nicht wieder hergerufen werden kann, können wir auch nicht von der Leine lassen (was für ihn heißen würde, sein Leben an der Leine zu verbringen) oder wir riskieren im schlimmen Fall Sachschäden, und im schlimmsten Fall den Tot des Hundes ( vom Auto überfahren oder von einem Jäger erschossen).
Andererseits ist dieses Kommando eines der Schwierigsten, weil es wahrscheinlich keinen Hund gibt, der dieses Kommando 100%tig befolgt (er ist eine Lebewesen und keine Maschine). Es können immer unerwartete Umstände auftreten, die das Verhalten des Hundes in irgendeiner Situation beeinflussen. Darum muss dieses Kommando mit viel Konsequenz, Geduld, immer wiederkehrenden Übungen und nicht zuletzt mit Weitblick, trainiert werden !
Am besten beginnen wir die Übung schon im sehr jungem Alter des Welpen zu trainieren, wenn der Hund noch die natürliche Tendenz hat, in der nähe seines Herrn und den anderen Rudelmitglieder (andere Menschen oder ein anderer Hund in der Familie) zu bleiben. Der Partner Nummer 1 muss aber der Mensch, und nicht ein Hund, sein, sonst wird der Welpe in Zukunft anderen Hunden den Vorzug uns gegenüber geben! Nehmen Sie Ihren Welpen so oft wie möglich von der Leine (natürlich nur an sicheren Orten). Machen Sie es sich zu Nutzen, das der Welpe normalerweise immer zu Ihnen kommt, wenn er bemerkt, dass die Distanz zwischen Ihnen zu groß ist. Dieses Augenblick müssen Sie nutzen! Und wenn er wieder bei Ihnen ist, dann loben und ermuntern Sie ihn kräftig. Wenn er kommt, spielen Sie mit ihm und geben Sie ihm eine besondere Belohnung (Sie sollten immer Ihre Taschen voll von guten und besonderen Belohnungen haben!). Lassen Sie den Hund danach wieder gehen. Sie können sich auch mal verstecken oder wegrennen und den Hund dann rufen oder pfeifen. Falls Ihr Hund an etwas Anderem sehr interessiert ist, bringen Sie ihn dazu (durch erzeugen von Lärm, wie Hände klatschen oder pfeifen ) wieder aufmerksam zu sein! Natürlich müssen Sie, den Hund, wenn er zu Ihnen kommt oder Sie findet, stürmisch begrüßen, viel loben und eine besondere Belohnung geben. Ich empfehle auch sich hinzuhocken, wenn Sie den Hund rufen, weil Ihre Größe dann akzeptabler für den Hund ist und Sie nicht mehr so übermächtig wirken.
Die ganze Schauspielerei hat ein bestimmtes Ziel: Ihrem Hund zu lehren, das er Sie beobachten und aufmerksam sein soll und wenn er zu Ihnen kommt, er eine schöne Belohnung erhält. Auf diese Art schaffen sie eine positive Basis und Verbindung zwischen Ihnen und dem Hund, die für die zukünftige und weiterführende Ausbildung notwendig ist.
Versuchen Sie erst gar nicht den Hund zu fangen oder zu jagen, wenn er nicht zu Ihnen kommen will. Manchmal, wenn er noch sehr jung und klein ist, mag Ihnen das vielleicht gelingen und Sie können ihn dann korrigieren! Wie auch immer! Die Wachstumsphase eines TWH`s, in der Sie ihn fangen können, ist sehr schnell vorbei, von einem Tag auf den Anderen (Ich spreche da aus Erfahrung ! :o) ).

Das Kommando "Frei !" (benutzt nur in tschechische und slowakische Trainingslregeln)
Das Kommando, wenn Sie wollen, das Ihr Hund frei laufen soll, ist "Frei ! ". Im normalen Leben ist es nicht notwendig, dem Hund dieses Kommando zu geben, weil z.B. auf einem Spaziergang so viel Dinge zu erkunden sind, dass der Hund automatisch weggeht, wenn er es darf. Jedoch ist es für die Prüfung des Kommandoabrufs normalerweise erforderlich, dieses Kommando zu trainieren (der Hund muss wenigstens 10 Schritte weggehen). Dieses Kommando ist, merkwürdigerweise, sehr oft ein Problem. Für einen zu geringen Abstand vom Kommandogeber, gibt der Richter normalerweise weniger Punkte.
Hierbei ist wieder wichtig, ein stereotypes Training zu vermeiden ! Wenn Sie mit dem Hund auf immer dieselbe Weise trainieren - frei laufen lassen, rufen und dann wieder gehen lassen - wird er sehr bald nicht mehr von Ihnen weggehen, weil er dann eh erwartet gleich wieder hergerufen zu werden. Achten Sie darauf , die Örtlichkeiten zu wechseln, die Intervalle der Kommandos zu variieren und dem Hund Pausen zu geben. Spielen Sie zwischenzeitlich mit ihm. Oder werfen Sie dem Hund ein "Stöckchen", oder Ähnliches Diese Geste macht ihm auch deutlich, das er weggehen darf (Kommando " Frei !"). Leider können Sie für die oben besprochenen Dinge nichts werfen.


Das Kommando "Frei !", wird häufig durch eine Gestik unterstützt, die Ihrem Hund das "frei laufen" verdeutlichen soll.

Helena



 
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