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Torsten 25-01-2011 20:20

Wie lange wird ein TWH noch ein Tschechoslowakischer Wolfshund sein?
 
Ich lese in diesem TWH Forum immer öfter, dass man sich um den Erhalt von Wölfen sorgt. Dass man sich mehr Gedanken darüber macht wo und wann Wölfe dem Jagdrecht frei gegeben werden. Offensichtlich ist das im Laufe der Zeit auch auf die Rettung des TWH über geschwappt. Nach reiflichen hin und her Überlegen musste ich für mich ganz allein zu diesem Schluss kommen, da ich mit persönlichem Interesse einige Verpaarungen der letzten Jahre und die Entwicklung der Zuchten/Rasse ins Besondere verfolge. Es scheint ein Trend zu sein, mit Tieren zu züchten die zwar Papiere eines TWH haben, aber mit einem TWH im eigentlichen Sinne nur noch bis zu einem gewissen Teil zu tun haben. Ist es denn wirklich so, dass der TWH als Ursprung dt.Schäferhund/Karpatenwolf, schon so in seiner Existenz gefährdet ist, dass man auf Tiere die mit dem Ursprung nun wirklich wenig zu tun haben zurückgreifen muss? Ich frage mich an dieser Stelle wirklich, was der Grund dafür ist, hatte doch Hartel einen Arbeitshund im Auge, scheinen die Leute (Züchter werde ich die Typen nicht nennen, wenn sie auch über die FCI mischen und vermehren), offensichtlich nicht verstanden zu haben, welche Gedanken Hartel leiteten, und was der TWH eigentlich sein soll. Ach, ja ich vergaß, dass der TWH schon jetzt so am Arsch ist (durch die unvernünftige Reinzucht einiger Leute), dass man auch als FCI Züchter mit dem wissentlichen Einkreuzen von noch nicht mal dem Ursprung entsprechenden Mischlingen dafür Sorge tragen muss, den TWH in seiner Art und Form in der er jetzt existiert zu helfen, weiter zu existieren. Ist ein TWH dann eigentlich noch ein TWH, oder ist er nur dem Papier nach (durch einen Verband bestätigt, den es eigentlich nicht interessiert), ein TWH? Das wäre dann zwar rechtlich einwandfrei, aber moralisch wäre es unterste Schublade, noch dazu, wenn es von Züchtern praktiziert wird, die sich einem Verband angeschlossen haben und somit auch deren Bestimmungen was eine Reinzucht betrifft akzeptieren. Für mich wäre auch noch der ethnische und moralische Aspekt, meinen Welpenkäufern und Interessenten, der Rasse TWH an sich und im Einzelnen auch mir gegenüber wichtig. Gerade bei Wolfshunden, ist es eben kein Problem, einfach mal wieder was ein zu kreuzen und den Nachkommen einen falschen TWH Vater an zu dichten, da es kaum einen Menschen der bewertenden Riege gibt, die einen TWH von einem anderen Wolfshund oder Mischling unterscheiden können. Deswegen würde ich mich persönlich als Züchter eines Vereins den ich anerkenne und deren Richtlinien ich akzeptiere, nicht so weit selber bescheißen, in dem ich wissentlich ein Tier nehme was definitiv kein TWH in seiner eigentlichen Form ist. Das würde für mich heißen, dass ich eine Windhose bin, die sich nach der Windrichtung ausrichtet. Seriosität in einem Forum heucheln und auf Internetseiten, aber dann doch wissentlich nicht seriös vor gehen ist so erbärmlich sich selbst und Anderen gegenüber, das man geneigt wäre aus zu spucken. Mal ganz davon abgesehen, dass es andere Wolfshunde gab die man mit dem Einkreuzen von Tieren die da nichts zu suchen haben schon relativ ins gesundheitliche und wesensmäßige Abseits geschoben hat. Da nützen auch die Bekundungen von einer angeblich gesünderen Rasse nicht allzu viel ….
Ich wäre schon dafür, eben aus dem Grunde weil es Betrüger unter den FCI Züchtern gibt, einen international von der FCI angeordneten DNA Test zum Muss zu machen, und das auch mit den schon bestehenden Potential an Tieren ohne Ausnahme. Vielleicht sollten die seriösen Züchter drüber nach denken, sich diesbezüglich unter Einbeziehung der Clubs und Vereine international, an die FCI zu wenden um das durch zu setzen. Daraus folgend, eine zentrale Datenbank zu führen sollte doch möglich sein. Es ist meiner Meinung nach an der Zeit etwas gegen die Zerstörung des TWH in seiner Eigentlichen Form zu machen …

Manni 26-01-2011 10:53

Kläre doch mal die "unwissenden" auf ? Was und wenn meinst du - ?
Manni

Torsten 26-01-2011 11:50

Quote:

Originally Posted by Manni (Bericht 353478)
Kläre doch mal die "unwissenden" auf ? Was und wenn meinst du - ?
Manni

Hallo Manni
was ich meine steht eindeutig in meinem Beitrag. Wen ich meine, ich meine die Züchter die unter der FCI wissentlich Verpaarungen machen mit Tieren die gar keine reinen TWH sind, aber offensichtlich durch Betrug Papiere eines TWH haben. Ich dachte das es in meinem ersten Beitrag eindeutig rüber kam. Hier im Forum und auch im englischen Forum, wurde schon vor einiger Zeit etwas darüber geschrieben, einfach mal das Forum durchstöbern und schon wirst du mehr wissen.
Wie gesagt ich halte einen DNA Test, der international durch die FCI für Alle festgelegt wird langsam für sehr sinnvoll. Allerdings muss man dann auch die Tiere testen und vergleichen die schon da sind. Du würdest staunen was da ans Tageslicht kommt. Denn, nicht immer wo TWH drauf steht, muss TWH drin sein .... aber an Hand der so anteiligen Diskussionen hier, scheint es Keinen zu interessieren. Aber dann schreit man laut auf, wenn der TWH in seiner ursprünglichen Form, langsam die Wege geht die andere Rassen vor ihm gegangen sind. Offensichtlich geht es hier wirklich nur um das Geld was zu verdienen ist, dabei ist die Rasse zweitrangig, anders kann ich mir die "vielen" Reaktionen der doch für die Rasse züchtenden Gilde auf das , doch interessante und wichtige Thema nicht vorstellen... Lieber schreibt man über belanglose Dinge oder Wölfe die irgendwo von einem Auto angefahren worden sind... Smaltalke ist auch besser als sich mit ernsthaften Dingen zu befassen ...

Bille 26-01-2011 13:15

Quote:

Originally Posted by Torsten (Bericht 353388)
Ich wäre schon dafür,....., einen international von der FCI angeordneten DNA Test zum Muss zu machen, und das auch mit den schon bestehenden Potential an Tieren ohne Ausnahme.

Alles schön und gut, nur was machst Du, wenn der Test auch fingiert ist, dann kannst Du nur Blut des betroffenen Hundes unter Zeugen, die auch nicht geschmiert sind, abnehmen.
Wer betrügen will, findet immer einen Weg, wie auch bei dem betroffenen Hund geschehen.
Wenn noch nicht einmal die Paarungspartner stimmen....

siebenGeißlein 26-01-2011 15:02

Warum schafft ihr nicht einfach so 'ne Art "Gütesiegel"?
Publiziert über die Vereins-Seiten und die Homepages der organisierten Züchter.
Dann wird's der Markt richten (that's Kapitalismus).
Weil, heute dürfte wohl jeder der sich einen TWH zulegen will,
sich vorher entsprechend im Web informieren.
Und wenn er da überall liest "Wir züchten nur nach den strengen Richtlinien der Clubs für TWHs weil..." ...

Viele Grüße, auch an die Hunde
Detlef

Rani 26-01-2011 17:00

Hallo,

die Sache mit dem DNA Test wäre sicher nicht unsinnig, und Detlefs Idee dazu finde ich ganz gut, da sie doch einfacher und bedeutend schneller zu realisieren sein dürfte, als den VDH/FCI von der Notwendigkeit bei einer für diese Verbände ja wohl doch "unwichtigen" (zahlenmässig) Rasse zu überzeugen...
Zu dem Punkt der Arbeitsrasse, habe ich ein wenig eine andere Meinung...
Braucht es denn tatsächlich noch eine Rasse mit Arbeitsjunkies, der man als Normalsterblicher kaum gerecht werden kann?
Ich persönlich liebe mein dickschädeliges Tier genauso wie es ist und möchte bestimmt keinen Schäfer oder Mali im Wolfspelz, weil ich dem gar nicht gerecht werden könnte (und es auch gar nicht wollte).
Meine ganz persönliche Ansicht ist halt, das es ausreichend Rassen für jedes Arbeitsgebiet gibt, die schon keine auf sie zugeschneiderte Aufgabe im Leben mehr finden... Extremfall Borders z.Bsp...
Ich verstehe durchaus, wenn jemand sagt, das es ja schliesslich das eigentliche Zuchtziel war, aber muss man nicht wirklich schauen, was der Markt fragt und was am Ende tatsächlich mit den Hunden gemacht wird...
Und die meisten sind doch in erster Linie Familienmitglieder, oder liege ich da in meinen bisherigen Beobachtungen so verkehrt?
Einen schönen Mittwochabend Euch allen

LG
Vivian

Yatima 26-01-2011 19:20

Mir fällt auf das es nicht nur dem TWH so geht.
Die SWH haben genau das gleiche Problem und auch da besteht Handlungsbedarf!

Ich denke die Ehrlichkeit der Leute von heute lässt zu wünschen übrig. Und die die am fanatischsten tun helfen der Rasse auch nicht weiter.

Torsten 26-01-2011 21:45

@Bille
Quote:

Alles schön und gut, nur was machst Du, wenn der Test auch fingiert ist, dann kannst Du nur Blut des betroffenen Hundes unter Zeugen, die auch nicht geschmiert sind, abnehmen.
Ja genau, sollte bekannt werden oder vermutet, dass man manipuliert hat, kann man eine zweite Blutprobe unter Kontrolle entnehmen um so zu beweisen wo der Schwindel her kommt. Das geht aber nur, wenn es auch international so gefordert wird. Andererseits sind die Tiere die als Vater oder Mutter her halten müssen ja Zuchttiere die sicher nicht ihr ganzes Leben unter einer falschen DNA leben werden. Hinzu kommt, dass einige Dinge eben nicht so geheim bleiben wie sie sollten und so ist doch die Gefahr, dass man mit einer falschen DNA hantiert schon sehr groß.
@Rani
Quote:

Zu dem Punkt der Arbeitsrasse, habe ich ein wenig eine andere Meinung...
Die kannst du gerne haben, Fakt ist aber, dass der TWH als Arbeitsrasse eingestuft ist und natürlich sollte er auch genau aus diesem Grund auch das Wesen dazu mitbringen. Das sollte mit Einkreuzungen von Mixen aus Timberwölfen oder sonnst was schlecht möglich sein. Ich habe mich in miener Aussage bewusst auf den Arbeitshund bezogen, da die Definition sehr wohl aussagt, dass es sich um gesellschaftsfähige Hunde im Sinne von -umweltfest handeln sollte. Das du nat. wieder auf die alte Leier auf springst und Arbeitshund in dem eigentlichen Sinne meinst, ist nicht mein Anliegen. In einer Zeit in der Hunde nicht mehr willkommen sind, brauchen wir sicher keine Tiere, die sich gesellschaftlich schlecht eignen und ständig unter Druck stehen, da sie eben mit ihrem Umfeld nicht klar kommen. Das nenne ich nämlich Qualzucht, weil die Tiere dann ständig unter Druck stehen und so auch das Immunsystem stark leidet und belastet wird... Es macht erst recht wenig Sinn, wenn man bedankt, dass der TWH in den letzten Jahren einen guten Fortschritt gemacht hat was die allgemeine Sozialisierung betrifft, was wiederum nicht von Ungefähr kommt, sondern teilweise auch durch gute züchterische Arbeit. Und ich denke dass man da weiter machen sollte udn nicht wieder mit Hunden rummachen sollte die allgemein einen Rückschritt bekunden und schon gar nichts im TWH zu suchen haben, da sie im Ursprung der Rasse nie in Erwägung gezogen worden sind. Wenn ich auf einigen HPs lesen muss, das man scheue Tiere nimmt (was man natürlich mit Zurückhaltung begründet), aber sich wesenstarke Welpen erhofft, kann man den Sachverstand des Züchters schon erkennen.
@ Detlef
Quote:

Warum schafft ihr nicht einfach so 'ne Art "Gütesiegel"?
Keine schlechte Idee, aber ich denke , dass es auch kein Garnat dafür ist, dass ein Züchter mit dem Siegel nicht doch in die andere Richtung geht. Haben wir doch jetzt schon, der VDH und dessen Richtlinien sollte Garant genug sein .....

BadNero 28-01-2011 12:24

Hallo,

ich denke nicht, dass Torsten mit dem einkreuzen einen Mali oder Schäferhund meinte. Sondern eher mit einem SWH oder einem AWH meinte.

Und ich denke es geht in erster Linie um die Gesundheit. Wir haben nunmal auch in unserer Rasse Erbkrankheiten, diese sollte man als Züchter, wenn möglich beachten.

Ich fände auch eine solche Kommission nicht schlecht....vielleicht sollten sich hier die beiden Vereine auch einschalten und dahinter stehen. Schließlich werden ansonsten auch immer Aktionen gestartet.

lg Tanja

Torsten 28-01-2011 13:49

Hallo Tanja
Quote:

Originally Posted by BadNero (Bericht 353903)
Hallo,

ich denke nicht, dass Torsten mit dem einkreuzen einen Mali oder Schäferhund meinte. Sondern eher mit einem SWH oder einem AWH meinte.

Ja genau das meinte ich, SWH, AWH, AWH/TWH Mixe und so weiter .....

Quote:

Und ich denke es geht in erster Linie um die Gesundheit. Wir haben nunmal auch in unserer Rasse Erbkrankheiten, diese sollte man als Züchter, wenn möglich beachten.
Nicht nur, sondern auch darum, dass ein TWH nun mal nicht mit einer anderen Rasse oder einen anderen Mix entstanden ist und sich auch nicht über ihn definiert ... Wenn ich einen BMW kaufe, möchte ich auch keinen Mercedes Motor in ihm haben, da es ja so kein BMW mehr wäre.... Und wenn ich einen TWH möchte, dann einen der auch wirklich einer ist und kein Timber oder wer weiß was drin ist... Und hier interessiert mich auch nicht das Geschwafel der Befürworter von anderen Wolfshunden, dass sie angeblich gesünder und besser wären und man deswegen keine Reinzucht machen kann .... wenn ich einen AWH haben möchte werde ich mir keinen TWH holen .... Hinzu kommt, dass der TWH einen guten Schritt nach vorn gemacht hat, was sein Wesen und Alltagstauglichkeit betrifft und da sehe ich auch ernste Probleme, das es ein Rückschritt wäre ... Ich habe erst kürzlich gelesen, dass Jemand einen AWH mit einem AWH verpaart hat. Der Rüde wird als zurückhaltend beschrieben (was das heißt wissen wir ja), aber man verspricht sich aus der Verpaarung wesenfeste Welpen ..... das zeugt für mich von einer guten Fachkompetenz was Zucht betrifft.

Quote:

Ich fände auch eine solche Kommission nicht schlecht....vielleicht sollten sich hier die beiden Vereine auch einschalten und dahinter stehen. Schließlich werden ansonsten auch immer Aktionen gestartet.
Es macht wenig Sinn wenn es nur national gemacht wird, weil man so nie die Möglichkeit hat die wirklichen Mütter und Väter von TWH deklarierten Hunden ausfindig zu machen und den Betrug zu entlarven .... Die Clubs in D sind da wenig hilfreich, da die damit zu tun haben sich gegenseitig aus zu spionieren (geller Herr Langstreckenfahrer), und darum buhlen, wer endlich über die Rasse bestimmen darf um es dann den anderen mal so richtig zu zeigen .....Und du weißt doch, um so mehr Schangelvereine sich da rein hängen um so schlimmer wird es ....
Nein hier ist der VDH und die FCI gefragt, man muss an die Organisationen treten, ihnen das Problem klar machen, so dass ein DNA Test, für Hunde die unter der Organisation zur Zucht eingesetzt werden, als "Muss" zur Zuchtzulassung festgelegt wird (und das international und auch mit schon bestehenden Potential an Hunden)
So hat man dann auch die Möglichkeit, ab zu gleichen ob betrogen worden ist oder nicht.
Beispiel: Welpe A kommt von dem Vater B und der Mutter C , nun ist der angegebene Vater B nicht der Vater, sondern ein AWH MIx. Der Welpe bekommt aber TWH Papiere und wird so als reinrassiger TWH ausgewiesen.
Da Vater B ja ein reinrassiger TWH mit ZZL ist und sicher nicht nur einmal zum Decken genutzt worden ist, kann man dann an Hand der Nachkommen die wirklich vom Vater B kommen den Betrug aufdecken der in dem Wurf passierte in dem der AWH der Vater war. Die DNA väterlicherseits müsste dann bei den Halbgeschwistern gleich sein. Wenn dann noch die Organisationen mit den Clubs oder einzelnen ehrlichen Züchtern zusammen arbeiten, sollte es möglich sein bestimmte Schweinereien auf zu decken und gegen sie vor zu gehen .... Wenn man bedenkt, dass es auch Züchter in D betrifft, vor denen ich z.B. mal Achtung hatte und eine hohe Meinung, ist es um so schlimmer .... Für mich wäre zu mindest die Konsequenz gewesen, den Wurf ohne Papiere zu machen und mich vom VDH zu verabschieden. Das wäre noch ehrlicher, als nicht nur sich selber zu betrügen, sondern alle Anderen die sich der Rasse verpflichtet fühlen und von der Rasse TWH mal ganz abgesehen. Ist eben verdammt scheiße wenn man eine Wetterfahne ist und den Charakter im Arsch hat .....
Ich möchte hier auch nicht missverstanden werden, was den TWH betrifft habe ich nun mal eine radikale Ansicht, sage aber auch, das Keiner fehlerfrei ist und Fehler passieren können, auch solche die man nicht bemerkt. Doch wenn man sie dann bemerkt, sollte man dazu stehen .... Aber wer wissentlich und absichtlich Fehler macht, aus welchem Grund auch immer, ist einfach nur dumm oder charakterlos. Zumal im Nachhinein auch keine Konsequenzen kommen, die erkennen lassen, dass man seinen Betrug ein sieht ..... von zu der Sache stehen rede ich gar nicht erst !
Was natürlich auch sehr bedenklich ist, ein großer Teil der Mitglieder der Clubs und die Clubs selber, wissen auch von den Dramen, aber eine Reaktion kam von keinem der Clubs die doch für den TWH da sein sollten, statt dessen macht man sich Gedanken um Tests, die sich wenn es so weiter geht, sowie so von selber erledigen oder ins Hintertreffen geraten, da mit den Einkreuzungen dann andere Probleme hinzu kommen die dann gravierender sind ..... Für mich stellt sich da natürlich auch dei Frage wo zu dann diese Einrichtungen u.a. eigentlich da sind, außer den Spaß mit den Hunden zu fördern.
Deswegen auch meine Aussage zu den Clubs, dass sie hier wenig hilfreich sein können, so lange man nicht erkennt das es für die Hunde sein soll und nicht mit irgend welchen Spionagegehabe irgend welche Strategien zwecks Zerstörung oder Übernahme von Anderen praktiziert.

Quote:

lg Tanja
Torsten

hanninadina 30-01-2011 20:09

Das ist eine gute Idee mit der DNS, Torsten. Es wird sich nur nicht umsetzen lassen. Du darfst nicht vergessen, dass die wenigsten ihr Geld mit dem Züchten von TWH verdienen - und die sind nicht mal im VDH organisiert, bis auf einen.

Es wäre ein sehr großer Aufwand bei dem DNS-Test sicher zu stellen, dass das Blut, die Haare oder der Speichel von den richtigen Tieren sind. Das wird nicht gelingen.

Schau nach Italien, da gibt es schon seit Jahren den DNS-Test gerade für die Champion-Hunde usw. Aber das ist Makulatur, da keiner weiß, ob das richtige Blut getestet wurde.

Dann kommt dazu, dass der VDH nicht wirklich hinter den Wolfshunden steht. Oder ist schon einer der Vereine aufgenommen worden? Die Voraussetzungen sind längst erfüllt. Aber es tut sich nichts. Der VDH beklagt sich drüber, wenn man von Hobbyzüchtern spricht, verhält sich aber selbst auch nicht professionell, sondern macht, was er möchte.

Du hast Recht, dass in den vergangenen 5 Jahren die TWH sich positiv zu offenen und freundlichen Hunden entwickelt haben. Ich kann mich noch gut an 2005 erinnern, wo immer mit Staunen gesagt wurde, man hätte noch nicht so einen offenen Hund wie Myla gesehen. Meist war von scheuen TWHs die Rede.

Aber, Torsten, macht es wirklich Sinn an einem ursprünglichen Standard zu kleben? Ich habe ja mal mit Briards angefangen. Die Deutschen Züchter haben es auch geschafft, aus ihnen tolle Familienhunde zu machen. Die französische Originallinie war eher noch aggressiv und nicht ohne weiteres als Familienhund compatibel. Die Deutschen Züchter werten es als Erfolg und ich auch, dass es nun tolle Familienhunde sind. Sicher mit dem ein oder anderen kann man nicht mehr so gut arbeiten, aber Hunde müssen sich immer der Gesellschaft anpassen.

Und das gilt m.E. auch für die TWHs. Bedenke doch bitte, wie die meisten von uns zu den TWH gekommen sind. Die Wolfsoptik hatte es uns angetan. Ich kam sogar vom Saarloos. Als ich aber feststellt, dass dieser erst recht nicht zum Arbeiten im herkömmlichen Sinne geeignet ist, habe ich mich auf den TWH konzentriert, weil ich schon zumindest die Begleithundeprüfung machen wollte und regelmäßig auf den Hundeplatz wollte. So habe ich mir ja auch die Mutterhündin von Myla ausgesucht. Mona hatte IPO 1, 100 km und anderes.

Aber nichts desto trotz ist die Gesellschaft weiter einem Wandel unterlegen, die da keine Hunde möchte, die auch mal nach vorne gehen, wenn es drauf ankommt. Und da gibt es leider doch einige TWH, die das tun. Denn nicht jeder hat seine Hunde so gut im Griff wie du. In den letzten 3 "Zuchtsaisonen" sind ja in Deutschland auch weniger Hunde gezüchtet worden. Daraus kann man ablesen, dass die Nachfrage eher doch nicht so groß - oder die Nachfrage ist groß, aber es gibt nicht genügend wirklich geeignete Leute.

Von daher kann es den TWHs nichts schaden, wenn sie ein bißchen runtergefahren werden vom Verhalten.

Es ist doch auch eher die Ausnahme von TWHs, die zum ganzheitlichen Arbeiten geeignet sind. Nicht zu letzt ist doch das "Projekt" TWH-Zucht des Tschechischen Militärs deshalb auch eingestellt worden.

Zu den von dir angesprochen Mixen kann ich dir nur sagen, dass ich mich mit den Spezialzuchtrichtern unterhalten habe, die z.B. Ckynai de la Louve Blanche zum Französischen Champion gemacht haben usw. unterhalten. Sie haben mir gesagt, wir schauen nach dem Standard und dem unterfällt er voll. Und ein TWH-Rüde, der sich während einer Ausstellung zu benehmen weiß, hat noch keinem geschadet. Bedenk doch bitte, dass Ckynai in Bratislava bei der Welthundeausstellung 2009 die offene Klasse in dem Mutterland der TWH gewonnen hat. Man stelle sich nur mal vor, er hätte bei der Gegenüberstellung besser abgeschnitten, dann wäre ein Mix um ein Haar Weltchampion geworden. Richter Oskar Dora und Sonja Boogerova. Sonja ist klasse. Oskar, hm.

Fragst du einen Biologen, welches der Unterschied zwischen amerikanischen und europäischen Grauwölfen ist, wird er dir Anworten, es gibt keinen Unterschied! Alle sind Canis Lupus.

Torsten 30-01-2011 21:33

Quote:

Originally Posted by hanninadina (Bericht 354451)
Das ist eine gute Idee mit der DNS, Torsten. Es wird sich nur nicht umsetzen lassen. Du darfst nicht vergessen, dass die wenigsten ihr Geld mit dem Züchten von TWH verdienen - und die sind nicht mal im VDH organisiert, bis auf einen.

Was das mit Geld verdienen über die Hunde zu tun hat, kann ich an dieser Stelle nicht so recht nachvollziehen, offensichtlich projizierst du wieder mal deine Auffassung von Zucht auf die Anderen. Und falls du die Kosten für so einen Test meinst, die halten sich sehr in Grenzen und sind von Jedem auf zu bringen.

Quote:

Es wäre ein sehr großer Aufwand bei dem DNS-Test sicher zu stellen, dass das Blut, die Haare oder der Speichel von den richtigen Tieren sind. Das wird nicht gelingen.
Muss es doch gar nicht, wichtig ist hier zu nächst einmal, alle Tiere die über FCI gezüchtet sind und als Zuchttiere ausgewiesen worden zu testen. Ob dann die richtigen Tiere zum Vorschein kommen, wird sich doch so wie so erst nach den Test der einzelnen Nachkommen aus den verschiedenen Würfen herausstellen. Da ja wie du weißt, die angegebenen Tiere Zuchttiere sind, die auch tatsächlich mal Nachkommen zeugen sollen oder haben. Deren DNA Vergleicht man dann mit den Halbgeschwistern und wenn es da keine Übereinstimmungen gibt, muss wohl was faul sein. Ich dachte das hätte ich in meinem vorherigen Beitrag eindeutig so geschrieben - hast wohl wieder nur überflogen ?

Quote:

Schau nach Italien, da gibt es schon seit Jahren den DNS-Test gerade für die Champion-Hunde usw. Aber das ist Makulatur, da keiner weiß, ob das richtige Blut getestet wurde.
Stimmt in Bella Italia und auch anderen Ländern herrscht eben das Chaos, der Bestechlichkeit. Es lebe der Hundehantel in seiner reinsten quantitativen Form! Eben darum sollten die Verbände in ihren Ländern mit vertrauenswürdigen Züchtern oder Menschen eines Vereins zusammen arbeiten, so sollte es auch schon etwas schwieriger werden. Mir ist auch klar, das man etwas nie zu 100% hin bekommt, so lange es Geldmacher und Egoisten mit einen jämmerlichen Charakter gibt, die sogar ihr Ego über die anerkennenswerte Arbeit Anderer wie z.B: Hartel setzen, um Das was er anfing und Rosik weiterführte über die Züchter der einzelnen Länder, kaputt zu machen. Weil die eben so jämmerlich sind und selber nichts richtiges auf die Reihe bekommen - gelle Herr Berge, ist doch so ?

Quote:

Dann kommt dazu, dass der VDH nicht wirklich hinter den Wolfshunden steht. Oder ist schon einer der Vereine aufgenommen worden? Die Voraussetzungen sind längst erfüllt. Aber es tut sich nichts. Der VDH beklagt sich drüber, wenn man von Hobbyzüchtern spricht, verhält sich aber selbst auch nicht professionell, sondern macht, was er möchte.
Deine Haarspalterei oder das Vermischen von Fakten sind wieder unerreichbar. Wozu muss für so was der VDH einen Verein aufnehmen ? Natürlich wäre es besser aber kein Muss. Und ich weiß nicht wo du deine Infos her beziehst, so weit ich weiß sind die Voraussetzungen für eine Aufnahme eben noch nicht gegeben. Und Hobbyzüchter oder professioneller, das sollte zumindest im Sinne der Rasse egal sein. Jeder Züchter der sich einer Rasse verschrieben hat, sollte im Sinne der Rasse züchten .....

Quote:

Du hast Recht, dass in den vergangenen 5 Jahren die TWH sich positiv zu offenen und freundlichen Hunden entwickelt haben. Ich kann mich noch gut an 2005 erinnern, wo immer mit Staunen gesagt wurde, man hätte noch nicht so einen offenen Hund wie Myla gesehen. Meist war von scheuen TWHs die Rede.
Ja Christian, ich freue mich dass du bestätigst was selbst der laienhafteste Mensch bemerkt hat. Klar dein Hund ist natürlich der Vorreiter der TWH, weil er eben so offen ist. Und du ein Pionier der ersten Stunde.

Quote:

Aber, Torsten, macht es wirklich Sinn an einem ursprünglichen Standard zu kleben? Ich habe ja mal mit Briards angefangen. Die Deutschen Züchter haben es auch geschafft, aus ihnen tolle Familienhunde zu machen. Die französische Originallinie war eher noch aggressiv und nicht ohne weiteres als Familienhund compatibel. Die Deutschen Züchter werten es als Erfolg und ich auch, dass es nun tolle Familienhunde sind. Sicher mit dem ein oder anderen kann man nicht mehr so gut arbeiten, aber Hunde müssen sich immer der Gesellschaft anpassen.
Ich möchte deine Frage nicht mit einer Gegenfrage beantworten, die zwar hier angebracht wäre aber sicher auch an den Falschen gestellt wäre.
Und offensichtlich scheinst du tatsächlich nicht zu wissen wovon du redest, ich habe vom Briard nicht all zu viel Ahnung, aber ich weiß, das in D die Zucht so ausgerichtet worden ist, das man eben nur Hunde der Rasse benutzt hat die mehr Freundlichkeit oder gewollte Eigenschaften zeigten und hat die weiter verpaart(so was nennt man selektive Zucht, Herr Berge und nicht "kreuze was du in die Hände bekommst") Man hat definitiv keine andere Rasse ein gekreuzt, so wie du es beim TWH forderst. Also du siehst auch hier weißt du nicht wovon du redest. Hamster wäre doch besser und dem TWH damit geholfen ....
Ja es macht Sinn an einen Standard fest zu halten, weil nämlich durch Einhaltung dieses Standards die Rasse TWH noch TWH ist und sich genau deswegen auch so gut entwickeln konnte. Voraussetzung ist natürlich immer eine überlegte Zucht. Bein Mali ist man wenigstens so kulant und ehrlich und sagt, oder gibt den Mischlingen einen Namen an dem sie auch zu identifizieren sind. Bein TWH hingegen, macht man sich nicht die Mühe oder hat eben nicht den Arsch in der Hose und verzichtet auf Papiere wenn man einen Timber Mix aus was weiß ich was, einkreuzt. Bei den Mali Mixen, will man gar nicht das sie als Mali laufen, da ja der X Mecheler und Herder angeblich die besseren Hunde sind. Beim AWH sagt man doch auch, dass sie die besseren Hunde wären, aber man benötigt die Papiere vom TWH (aus welchen Grund auch immer) Ist das nicht ein Widerspruch. Für mich, ist der TWH immer noch aus Schäferhund und Karpaten Wolf entstanden und nicht aus irgend welchen Mixen aus nordischen Rassen und irgendwelchen Timberwölfen. Da kannst du von der Spezies aus gehen wie du willst, das ist doch wieder nur Geseiere deinerseits ...

Quote:

Und das gilt m.E. auch für die TWHs. Bedenke doch bitte, wie die meisten von uns zu den TWH gekommen sind. Die Wolfsoptik hatte es uns angetan. Ich kam sogar vom Saarloos. Als ich aber feststellt, dass dieser erst recht nicht zum Arbeiten im herkömmlichen Sinne geeignet ist, habe ich mich auf den TWH konzentriert, weil ich schon zumindest die Begleithundeprüfung machen wollte und regelmäßig auf den Hundeplatz wollte. So habe ich mir ja auch die Mutterhündin von Myla ausgesucht. Mona hatte IPO 1, 100 km und anderes.
Weißt du überhaupt was du willst oder schreibst? Redest hier ob es überhaupt sinnvoll ist an dem ursprünglichen Standard fest zu halten und anderseits kommst du mir damit wie du deinen TWH ausgesucht hast. Das du manchmal wunderlich bist wusste ich ja, aber so offensichtlichen Mist in einem Beitrag zu bringen grenzt für mich an ein beängstigendes Maß von Inkompetenz .....


Quote:

Aber nichts desto trotz ist die Gesellschaft weiter einem Wandel unterlegen, die da keine Hunde möchte, die auch mal nach vorne gehen, wenn es drauf ankommt. Und da gibt es leider doch einige TWH, die das tun. Denn nicht jeder hat seine Hunde so gut im Griff wie du. In den letzten 3 "Zuchtsaisonen" sind ja in Deutschland auch weniger Hunde gezüchtet worden. Daraus kann man ablesen, dass die Nachfrage eher doch nicht so groß - oder die Nachfrage ist groß, aber es gibt nicht genügend wirklich geeignete Leute.
Und damit willst du jetzt sagen, dass man den Standard vergessen sollte und endlich anfangen sollte Tiere ein zu kreuzten, die den TWH um Jahre zurück werfen was Wesensfestigkeit an geht. Nun gut, da man dann aber mit Rassen rechnen muss die zu mindest auch ihre Eigenarten haben, wie z.B: ein Husky der nicht entsprechend gehalten und gefordert wird, würde mich dann mal die Argumentation interessieren, wenn das auch nicht das Wahre ist. Und ich weiß echt nicht was gerade du immer mit geeigneten Leuten anfängst, bist doch in meinen Augen selber ein Kandidat den ich keinen Hund verkaufen würde, weil dir einfach de Kompetenz fehlt. Und ich weiß nicht warum du immer schreist "nach vorne gehen " hast du Angst vor großen Hunden, dann solltest du es mit einen Hamster versuchen. Jede Hund ist eben nur so gut wie sein Besitzer und deine Stories, kennen wir hier doch zur Genüge ..... Ach ja, du denkst wirklich dass mit dem Einkreuzen von Rassen die in einem TWH nichts zu tun haben, der Hund "umweltfreundlich" wird ? Ich denke ehr man soll beim Standard bleiben um den TWH so zu erhalten wie er schon seit Jahren ist, und verbessert ihn durch vernünftig überlegte Zucht, wie es bisher auch gut geklappt hat ..... Ich sehe keinen Sinn darin aus einem BMW einen FIAT zu machen.


Quote:

Von daher kann es den TWHs nichts schaden, wenn sie ein bißchen runtergefahren werden vom Verhalten.
Tja, die Akzeptanz nicht jeden Besitzers ist die Akzeptanz eines TWH. Mit anderen Worten, wenn du möchtest, dass deine Tiere dich akzeptieren, dann solltest du anfangen sie zu erziehen wie Hunde. Und wie gesagt um sie "runter zu fahren " wie du dich ausdrückst, hat man die Zucht im Sinne des TWH und nicht gegen ihn, wie es leider von Einigen praktiziert wird, in dem man was komplett Artfremdes einkreuzt, sich aber mit TWH Papieren schmückt, ausgerichtet.

Quote:

Es ist doch auch eher die Ausnahme von TWHs, die zum ganzheitlichen Arbeiten geeignet sind. Nicht zu letzt ist doch das "Projekt" TWH-Zucht des Tschechischen Militärs deshalb auch eingestellt worden.
Ließt du eigentlich die Beiträge auf die du antwortest ? Oder kannst du die deutsche Sprache nicht so richtig verstehen? Es hat absolut nichts damit zu tun ob der Hund arbeitet, es hat mehr etwas damit zu tun, den Hund einen Gefallen zu tun und ihn so zu züchten, dass er eben nicht permanent unter Stress steht wenn man mit ihm unter Menschen geht (und das nicht nur auf dem eigenen Grundstück ), von gesundheitlichen Faktoren rede ich jetzt nicht mal. Es geht hier nicht um Schutzhund oder Arbeitshund, es geht einfach nur darum, das man mit einem TWH in der heutigen Zeit auch wirklich in die Stadt oder sonnst wo hin gehen kann, ohne den Hund zu stressen. Klar wenn man in seinem Bungalow sitzt und Geschichten über You Toube erzählt, sind die Hunde in ihrem Revier und fühlen sich sicher, aber wie sieht es aus in Gegenden in denen sie noch nicht zu vor waren?
Weißt du, mir reicht es schon wenn ich auf Ausstellungen den SWH sehe, da habe ich echt keinen Bock drauf und ich verstehe auch die Halter nicht, dass sie mit ihren Hunden kein Mitleid haben und sie so stressen. Ja und das ist ja im Ursprung Schäferhund Timber Einkreuzung ..... Man hat auch ihn verbessert ..... das weißt du ja und genau solche Verbesserungen (auch in gesundheitlicher Hinsicht )hat der TWH nun wirklich nicht verdient ..... oder besser darauf kann er getrost verzichten. Da kannst du noch so sehr versuchen den kompetenten Fachmann heraus hängen zu lassen, letztlich glauben es doch nur Die , die sich blenden lassen .....
Quote:

Zu den von dir angesprochen Mixen kann ich dir nur sagen, dass ich mich mit den Spezialzuchtrichtern unterhalten habe, die z.B. Ckynai de la Louve Blanche zum Französischen Champion gemacht haben usw. unterhalten. Sie haben mir gesagt, wir schauen nach dem Standard und dem unterfällt er voll. Und ein TWH-Rüde, der sich während einer Ausstellung zu benehmen weiß, hat noch keinem geschadet. Bedenk doch bitte, dass Ckynai in Bratislava bei der Welthundeausstellung 2009 die offene Klasse in dem Mutterland der TWH gewonnen hat. Man stelle sich nur mal vor, er hätte bei der Gegenüberstellung besser abgeschnitten, dann wäre ein Mix um ein Haar Weltchampion geworden. Richter Oskar Dora und Sonja Boogerova. Sonja ist klasse. Oskar, hm.
Das waren also die Richter die du konsultiert hast, dass du hier offen eine Wertigkeit über die Personen die mit Verlaub ein klein wenig mehr Ahnung haben als du triffst, war ja zu erwarten. Ist schon mal ein Anfang, dass du ihnen ihre Kompetenz nicht absprichst, wie mit einigen Fachleuten die wirklich wissen was sie tun und wovon sie reden. Und dass der Hund da gewonnen hat, sei ihm gegönnt (denn der kann ja nichts für den unsäglichen Vermixer aus Frankreich). er hat TWH Papiere und wenn ein Richter nicht weiß was los ist, wird er ihn auch richten. Keine frage dass solche Tiere gut aussehen, genau wie ein Teil der AWHs die ich gesehen habe. Ja eben um ein Haar ....... und genau weil man eben noch so mauscheln kann ist es nun mal so, das ein Hund der TWH Papiere vorweisen kann auch gerichtet werden muss .... ich sag doch DNA Test muss her.

Quote:

Fragst du einen Biologen, welches der Unterschied zwischen amerikanischen und europäischen Grauwölfen ist, wird er dir Anworten, es gibt keinen Unterschied! Alle sind Canis Lupus.
Ich muss keine Biologen fragen und du solltest aufhören mit deinen demagogischen Spielchen und endlich anfangen die ganze Wahrheit zu sagen. Ein Karpatenwolf ist kein Timberwolf wenn sie auch der gleichen Spezies angehören...

hanninadina 30-01-2011 22:06

Es geht nicht um das Geldverdienen, Torsten. Es geht um den sehr großen Aufwand, alle Zuchttiere zu untersuchen und in eine Datenbank zu tun und zu verwalten. Das macht Sinn, wenn die Menschen damit ihr Geld verdienen, weil dann rechnet sich der Aufwand. Andernfalls glaube ich kaum, dass du einen normalen Hundehalter dazu bewegen kannst, so etwas zu bewerkstelligen.

Wer soll den die DNS vergleichen? Das muss jemand tun, der davon Ahnung hat.

Es geht doch darum, was realistisch machbar ist und nicht, was sich jemand wünscht.

Du sprichst von der Arbeit von Karel Hartl? Auch, wenn es dir jetzt weh tut, Hartl hat das Mutara Projekt abgesegnet. Hätte er das nicht getan, wäre es nicht passiert!

Kannst du einmal nicht persönlich werden, Torsten? Dafür dass ich nichts auf die Reihe bekomme, sind meine Welpen alle samt aber überdurchschnittlich gut geworden, als Filmwolf, VDH-Hundeführerschein usw.

Wo habe ich die Infos wohl her Torsten, dass die Voraussetzungen zur Aufnahme im VDH vorliegen? Von denen, die mit dem VDH darüber gesprochen haben. Teilweise sind sie ja sogar hier im Forum veröffentlicht worden von den betroffenen Personen.

Nicht jeder, der seinen Hund zur Zucht zulässt, ist ein Züchter! Es sind eher die wenigsten. Deshalb bewegt sich ja nicht wirklich etwas in die Richtung DNS. Selbst die Untersuchungen auf DM usw. sind doch eingeschlafen. Schau doch bitte mal, wie wenig Hunde nach einem Jahr nun getestet wurden von dem Gesamtbestand. Und da geht es um was wichtiges - Gesundheit.

Warum einige Amerikanische Wolfshunde mit TWH kreuzen und das noch unter dem Deckmantel mit Papieren kann ich dir auch nicht sagen. Ich bin da auch total gegen und habe das den betreffenden auch schon mehrmals gesagt. Anders ist es, wenn jemand das offen macht, ohne wegen Papieren zu fäschen. Da habe ich mich dran gewöhnt, wobei ich da früher auch gegen war. Denn die Gefahr liegt auf der Hand, so ein Tier würde mit Leichtigkeit Registerpapiere bekommen...., wenn schon die Spezialzuchtrichter den Unterschied nicht erkennen und das, obwohl sie vorher davon wussten, dass die Möglichkeit besteht, dass da solche Tiere mit Papieren auftauchen.

Es ist jetzt gut 7,5 Jahre her, als ich Mylas Mutter ausgesucht habe. Entschuldige Torsten, dass ich mich weiter entwickelt habe und mir heute keinen TWH mehr zulegen würde. Die Gründe liegen auf der Hand und ich möchte keinen Ärger mit den Mods.

Ich habe es eben schon geschrieben, ich bin auch nicht für das Einkreuzen von anderen Hunden. Da würde ich eher wieder zu einem guten grauen Schäferhund greifen, der aber nicht so triebig ist oder eine gute Karparten Wölfin, um die Rasse zu erhalten. Denn da bin ich bei dir, die Grundregeln des Rassestandards sollten erhalten bleiben.

Wesensfest? Na da empfehl ich dir mal, diese Tiere anzuschauen, bevor du so eine Aussage triffst. Von Einzelfällen kann man nicht auf alle Tiere schließen.

Aber, dein Vergleich mit den Automarken hinkt. Denn es gibt viele Kooperationen, wo eine Automarke einen Motor einer anderen Marke unter der Haube hat. Ich meine, dass war sogar bei BMW so. Volvo hatte nen Audi-Motor usw. usw.

Wie jetzt, ich dachte, es geht dir um die Arbeitsbereitschaft des TWH? Da unterscheidet er sich doch gerade von dem Saarloos und den Amerikanern, weil er das sicher am besten kann.

Du meintest am Anfang, dass es in allen Ländern durchgesetzt werden sollte ein DNS-Test. Das funktioniert, wenn überhaupt nur, wenn die beiden Verein im VDH wären. Wer soll diese ganze Arbeit, die Gespreche leisten? Da könntest du jemand hauptamtlich für einstellen - neben den, der die Datenbank der DNS pflegt, die DNS-Proben vergleicht usw. usw.

Torsten 30-01-2011 22:51

Quote:

Originally Posted by hanninadina (Bericht 354503)
Es geht nicht um das Geldverdienen, Torsten. Es geht um den sehr großen Aufwand, alle Zuchttiere zu untersuchen und in eine Datenbank zu tun und zu verwalten. Das macht Sinn, wenn die Menschen damit ihr Geld verdienen, weil dann rechnet sich der Aufwand. Andernfalls glaube ich kaum, dass du einen normalen Hundehalter dazu bewegen kannst, so etwas zu bewerkstelligen.

Es gibt bereits Menschen die ihr Geld mit solchen Auswertungen verdienen. eine Datenbank zu führen sollte doch nicht unbedingt das Problem sein, wir haben doch hier schon solche Ansätze...

Quote:

Wer soll den die DNS vergleichen? Das muss jemand tun, der davon Ahnung hat.
Ja dafür gibt es Institutionen, deren vorrangige Aufgabe/Tätigkeit so was ist, die die Ergebnisse dann fein säuberlich sortiert erfassen und weiter reichen. Außerdem sollte hier international zusammen gearbeitet werden.

Quote:

Es geht doch darum, was realistisch machbar ist und nicht, was sich jemand wünscht.
Da gebe ich dir natürlich Recht, aber bei anderen Rassen ist es schon lange realistisch und auch machbar ....

Quote:

Du sprichst von der Arbeit von Karel Hartl? Auch, wenn es dir jetzt weh tut, Hartl hat das Mutara Projekt abgesegnet. Hätte er das nicht getan, wäre es nicht passiert!
Ja das weiß ich auch, aber wie es dazu kam, dass der alte Mann eine Verpaarung mit einem Mischlingsschäferhund zu stimmte, weiß ich eben nicht... aber dazu kann sicher der tschechische Club Aufschluss geben....

Quote:

Kannst du einmal nicht persönlich werden, Torsten? Dafür dass ich nichts auf die Reihe bekomme, sind meine Welpen alle samt aber überdurchschnittlich gut geworden, als Filmwolf, VDH-Hundeführerschein usw.
Ach komm, das sagt genau der Richtige. Wenn ich so persönlich werden würde wie du es in deinem Letzten Beitrag geworden bist, würde ich hier ganz andere Sachen rein werfen die wie damals bei dir nichts mit dem Thema zu tun haben. Ich weiß nicht warum du für dich in Anspruch nimmst, dass man sich neutral verhält ..... Oh Filmwolf, VDH Hundeführerschein, das ist sehr gut udn kommt bestimmt daher (vorangig de rFilmwolf ) weil deine Welpen im Auto während der Fahrt zur Welt kamen, also schon Stundmäßig... wo doch andere Hunde in einer für sie gebauten Wurfbox geboren werden weil jeder normale Züchter die Mutter ab einem gewissen Zeitpunkt vor der Geburt nicht mehr stresst .....

Quote:

Wo habe ich die Infos wohl her Torsten, dass die Voraussetzungen zur Aufnahme im VDH vorliegen? Von denen, die mit dem VDH darüber gesprochen haben. Teilweise sind sie ja sogar hier im Forum veröffentlicht worden von den betroffenen Personen.
Nun wenn ich mir mal so das Zuchtpotential auf die Linien aufgeschlüsselt ansehe, kann ich keine Voraussetzungen erkennen .... Ja doch mit einer Ausnahmegenehmigung wäre das schon möglich.

Quote:

Nicht jeder, der seinen Hund zur Zucht zulässt, ist ein Züchter! Es sind eher die wenigsten. Deshalb bewegt sich ja nicht wirklich etwas in die Richtung DNS.
Entschuldige Christian, wieder weißt du nicht was du schreibst. Eine DNA kann man zur Auflage für eine Zuchtzulassung machen und das eben international ....

Quote:

Selbst die Untersuchungen auf DM usw. sind doch eingeschlafen. Schau doch bitte mal, wie wenig Hunde nach einem Jahr nun getestet wurden von dem Gesamtbestand. Und da geht es um was wichtiges - Gesundheit.
Auch hier habe ich nicht nur einmal gesagt, das es national keinen Sinn macht. Du musst auch Äpfel mit Äpfeln vergleichen und nicht Birnen dazu mischen. Ich sagte das es nur geht wenn es international angewiesen wird und zur Pflicht bei der ZZL gemacht wird. genau wie die anderen Tests.

Quote:

Warum einige Amerikanische Wolfshunde mit TWH kreuzen und das noch unter dem Deckmantel mit Papieren kann ich dir auch nicht sagen. Ich bin da auch total gegen und habe das den betreffenden auch schon mehrmals gesagt.
Ja das weiß ich das du das auch gesagt hast und das finde ich auch gut. Warum werden nur die betreffenden Personen wissen, was aber eine gewisse Unseriösität nicht verbirgt und weit weg von leben und leben lassen ist.

Quote:

Anders ist es, wenn jemand das offen macht, ohne wegen Papieren zu fäschen. Da habe ich mich dran gewöhnt, wobei ich da früher auch gegen war. Denn die Gefahr liegt auf der Hand, so ein Tier würde mit Leichtigkeit Registerpapiere bekommen...., wenn schon die Spezialzuchtrichter den Unterschied nicht erkennen und das, obwohl sie vorher davon wussten, dass die Möglichkeit besteht, dass da solche Tiere mit Papieren auftauchen.
Ja deswegen eben DNA udn eine gute Zusammenarbeit der Organisation mit seinen Vereinen, da ließe sich schon sehr viel verhindern. Und das es geschieht kann man nicht ausschließen, was ich auch nicht will. Wenn Jemand das so macht (ohne Papiere und dazu steht) ist es zwar Sch.... aber nicht zu verhindern, da hier Keiner der Guru ist und die macht hat über andere Menschen zu entscheiden. Wenn sich die Menschen aber einen Verein anschließen, sollten sie auch nach dessen Regeln spielen ....

Quote:

Es ist jetzt gut 7,5 Jahre her, als ich Mylas Mutter ausgesucht habe. Entschuldige Torsten, dass ich mich weiter entwickelt habe und mir heute keinen TWH mehr zulegen würde. Die Gründe liegen auf der Hand und ich möchte keinen Ärger mit den Mods.
Da ist deine subjektive Meinung, die du aber nicht verallgemeinern kannst und solltest ..... Ist doch kein Thema das du wolfsverrückt bist und dir sogar ein Tier extra hier rein geholt hast um dein Ego zu befriedigen .... du solltest aber als halbwegs intelligenter Mensch in der Lage sein, deine Meinung nicht als Dogma für andere Menschen und schon gar nicht für eine Rasse zu machen
Quote:

Ich habe es eben schon geschrieben, ich bin auch nicht für das Einkreuzen von anderen Hunden. Da würde ich eher wieder zu einem guten grauen Schäferhund greifen, der aber nicht so triebig ist oder eine gute Karparten Wölfin, um die Rasse zu erhalten. Denn da bin ich bei dir, die Grundregeln des Rassestandards sollten erhalten bleiben.
;););)

Quote:

Wesensfest? Na da empfehl ich dir mal, diese Tiere anzuschauen, bevor du so eine Aussage triffst. Von Einzelfällen kann man nicht auf alle Tiere schließen.
Ich habe mehr als nur ein Tier gesehen, jedes Mal auf Ausstellungen und ich muss dir sagen ich hätte sie alle disqualifiziert ..... Wenn ich als Halter meinen Hund über den Teppich schleifen muss udn de rhund am Boden kauert den Schwanz ein zieht und sich so in den Teppich krallt das er sich verschiebt , ist das für mich panisches Verhalten und Stress in höchster Form .....und das habe ich eben nicht nur ein Mal erleben dürfen.

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Aber, dein Vergleich mit den Automarken hinkt. Denn es gibt viele Kooperationen, wo eine Automarke einen Motor einer anderen Marke unter der Haube hat. Ich meine, dass war sogar bei BMW so. Volvo hatte nen Audi-Motor usw. usw.
Ach Christian, du weißt doch genau was ich meine .....

Quote:

Wie jetzt, ich dachte, es geht dir um die Arbeitsbereitschaft des TWH? Da unterscheidet er sich doch gerade von dem Saarloos und den Amerikanern, weil er das sicher am besten kann.
Was setzt Arbeitsbereitschaft voraus ?.... Na also, ich glaub jetzt hat er`s, wennn icht ließ einfach mal nach.

Quote:

Du meintest am Anfang, dass es in allen Ländern durchgesetzt werden sollte ein DNS-Test. Das funktioniert, wenn überhaupt nur, wenn die beiden Verein im VDH wären. Wer soll diese ganze Arbeit, die Gespreche leisten? Da könntest du jemand hauptamtlich für einstellen - neben den, der die Datenbank der DNS pflegt, die DNS-Proben vergleicht usw. usw.
ja dann eben so .....

Katrin 31-01-2011 12:24

Ich züchte zwar nicht und habe auch keine Ahnung davon aber da ich selbst jetzt längere Zeit auf der Suche nach einem zweiten Hund war ist mir dieses Thema auch irgendwie aufgestoßen.
Da ich den Hund zum Therapiehund ausbilden möchte sind mir da die Gene schon wichtig, denn ein scheues Tier kommt da nicht in Frage.
Wenn ich mir einen Husky, einen Schäferhund oder eine Dackel kaufen will gucke ich danach wie die Eltern und Großeltern sind und suche danach den Hund aus. Das geht bei den Wolfhunden garnicht immer, denn auch wenn der Stammbaum angegeben ist sieht man häufig (sogar ich), dass das einfach so nicht sein kann. Da es sowieso schon so wenige Züchter gibt macht das die Sache dann noch schwerer. Man wird da echt für dumm verkauft, das ist traurig. Das schlimme daran finde ich, dass es nicht zum Wohl der Tiere ist. Wenn ich mit meinem Hund im Wald spazieren gehe kommen oft Leute auf mich zu und sprechen mich auf ihn an. Und es kommt immer der gleiche Satz: „ So einen haben wir schonmal gesehen, das war aber so einer aus Holland. Der war aber so scheu der ist bis ans Ende der 8 Meter leine ausgewichen und hatte panische Angst.“ Und sie sind ganz begeistert wenn meiner sich dann ganz entspannt neben mich setzt. Dieses Bild der „scheuen“ Tiere sorgt nicht grade für ein gutes Ansehen der Rassen.
Ich finde es ok wenn Menschen TWH und AWH oder SWH kreuzen und dann dazu stehen solange die Welpen aus dieser Verpaarung gesellschaftsfähig werden. Immerhin gibt es auch tolle husky/schäferhund mischlinge oder retriever/labrador Mischlinge oder was weiß ich. Nur diese müssen dann auch als solches verkauft werden, da die Käufer verschiedene Ansprüche an einen Hund haben und der Hund verschiedene Ansprüche an den Käufer.
Werden immer wieder Wölfe verpaart und die Welpen dann als TWH verkauft wird es die scheuen Tiere immer weiter geben. Solche Tiere als normalen Haushund zu halten und dann auch noch mit auf Ausstellungen zu schleppen halte ich für äußerst fragwürdig und sicher nicht im Sinne des Hundes. Vielleicht , müsste man ja nichtmal einen generellen DANN Test machen, sondern nur bei begründetem Verdacht ?
Auf der andern Seite sollte aber auch nicht mit zu aggressiven Tieren weiter gezüchtet werden. Ursprünglich wurden ja wohl nur die aggressivsten zur Zucht genommen da sie für den Grenzschutz ausgebildet werden sollten. Da sie aber heute eher als Familienhunde gehalten werden und sie da ihr angezüchtetes Aggessionsverhalten nicht ausleben können muss man das entsprechend anpassen. Diese Linie weiter zu verfolgen wäre wohl auch fatal, denn dann landen wir bald auf dieser schönen Liste der „gefährlichen Hunde“ wo ja nun auch keiner hin will.
Zusammenfassend bin ich also der Meinung, dass nur die arbeitswilligen, nicht oder wenig aggressiven und nicht scheuen Hunde weiter verpaart werden sollten um den Tieren ein schönes Leben bieten zu können und nicht eines, wo sie ständig Angst haben müssen oder auf der anderen Seite ständig voller Aggressionen stecken. Für die Tiere, die offensichtlich keine reinen TWH sind könnte man dann den DNA Test machen. Sollte rauskommen dass da wer betrogen hat sollte man ihm das züchten verbieten.

Torsten 31-01-2011 19:14

Hallo
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Vielleicht , müsste man ja nichtmal einen generellen DANN Test machen, sondern nur bei begründetem Verdacht ?
Das wäre eine andere Alternative und sicher auch einfacher realisierbar. Die Frage ist dann nur, wer mit dem Finger auf den Hund und dessen Züchter zeigen soll um ihn anzusch.... Ich denke Denunzianten haben wir schon genug in diesem, wunderbaren Land, da muss man sich in den militärisch durchorganisierten strategisch dilettantisch gestalteten Feldzug Einiger nicht noch rein hängen. Gerechter wäre eben eine internationale Anweisung zur ZZL durch die FCI, so kommt Jeder in den Genuss ohne vermuten zu müssen, dass man es nicht gut mit ihm meint.
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Auf der andern Seite sollte aber auch nicht mit zu aggressiven Tieren weiter gezüchtet werden. Ursprünglich wurden ja wohl nur die aggressivsten zur Zucht genommen da sie für den Grenzschutz ausgebildet werden sollten.
Zum Einen, sollte man die Frage klären was einige Menschen heut zu Tage unter aggressiven Tieren verstehen. Also ehrlich, so lange ich mit TWH zu tun habe, habe ich noch keinen gesehen den ich als aggressiv einstufen würde. Die Hunde die ich bisher kennen gelernt habe, ließen sich anstandslos von mir anfassen und haben auch bereitwillig den Kontakt zu mir gesucht. Nur für den Fall, das ein par ganz Schlaue wieder mit Ausstellungen und Treffen anfangen auf denen sie mich nicht gesehen haben und mir unterstellen wollen, nicht genug Hunde zu kennen, muss ich sagen, das was ich kenne und gesehen habe reicht locker um mir ein Urteil zu erlauben.
Wesensfestigkeit und die dadurch so oft fehlinterpretierte Schutzhundearbeit gibt absolut keinen Aufschluss über Aggressionen. jeder Hund wird immer nur so gut wie sein Besitzer ihm es bei bringt. Hunde passen sich nun mal ihrer Umgebung und ihrem Umfeld an. Von daher sollte man auch von erlernter Aggressivität durch äußere Einflüsse und angeborener unterscheiden. Ich halte es für dilettantisch einfach zu verallgemeinern, zumal es immer öfter von Menschen gemacht wird, die angeblich Ahnung haben und die sich so profilieren. Natürlich wird jeder Züchter der nur ein wenig dazu beitragen will, die Rasse im Wesen etwas fester zu machen, ehr Hunde nahmen die ausgeglichen und gelassen auf Das warten was da kommt.
Kommen wir mal zu der selektiven Auswahl beim Urschleim, ich habe nicht lesen können, dass man besonders aggressive Tiere selektiert hat, ehr denke ich, das man darauf bedacht war, wesensfeste Tiere zu bekommen. Die Aggressionen haben sich sicher dann entwickelt weil man aus den verschiedensten Gründen in ihrer Ausbildung auch Fehler gemacht hat oder es sogar wollte. Eine Selektion auf besonders aggressiver Tiere ist so nicht erfolgt, zu mindest ist es mir nicht bekannt.
Quote:

Da sie aber heute eher als Familienhunde gehalten werden und sie da ihr angezüchtetes Aggessionsverhalten nicht ausleben können muss man das entsprechend anpassen. Diese Linie weiter zu verfolgen wäre wohl auch fatal, denn dann landen wir bald auf dieser schönen Liste der „gefährlichen Hunde“ wo ja nun auch keiner hin will.
Entschuldige, aber ich weiß nicht wo du deine Informationen her beziehst, aber es gibt keine Linien von aggressiven Hunden beim TWH. Warum hat man eigentlich immer ein Problem, mit Tieren die sich eben nicht immer so unterordnen wie man es gern möchte? Wie ich schon mal sagte, schaffen sich die Bestzer ihre Probleme mit den Tieren selber und schieben ihre Fehler dann mal locker auf die Hunde. Als Züchter kann man predigen was man will, wenn die Besitzer es nicht verstehen wollen oder sich nicht an bestimmte Dinge halten, müssen sie eben ihre eigenen (nicht immer erfreulichen) Erfahrungen machen. Auch ist ein großes Problem, der Hype, der von einigen Fanatikern geschaffen wird, weil sie ihre illegalen Methoden sich einen hochgradigen Hybrideden zu besorgen und ihn dann auch zu rechtfertigen, so besser vertreten können. Dazu kommen dann die Menschen die dem Abenteuer verfallen sind, wenn dann das Tier nicht so ist wie sie es sich vorstellen oder von einem offensichtlich kranken Fachmann erklärt bekommen haben, bricht eine Welt zusammen und man bezeichnet die Hunde als aggressiv. Auch ist es Schwachsinn zu behaupten, dass Hunde deren Vorfahren in gewissen Arbeiten geführt worden, als Hunde für Spezialisten zu bezeichnen. Es gibt beim TWH keine selektive Auslese auf "Spezialhunde", Jeder der das behauptet hat mit Verlaub keine Ahnung wovon er spricht. Ich würde mich persönlich immer für einen Hund entscheiden, dessen Vorfahren und er selbst auch gearbeitet haben (damit meine ich Arbeit in dem Sinne wie sie auch sein sollte und nicht den komischen Ausdauerlauf), da ich hier schon zu einem gewissen Grade von einer zu mindest relativen festen Wesensstruktur das Hundes ausgehen kann, was wiederum für mich gut ist in dem Zusammenleben mit ihm. Natürlich muss sich an dieser Stelle auch einräumen, dass es Zeitgenossen gibt, die Angst haben vor großen Tieren und so natürlich die Tiere die Führung ihres Lebensraumes bestimmen, das sind dann die Tiere die diese Zeitgenossen als aggressiv oder starkes Kaliber bezeichnen. Dies Leute kommen mit Tieren die ihre Meinung eindeutig kund tun, meist nur bedingt klar und erzählen den Leuten dann Märchen vom Verhalten eines Wolfs oder aggressiven Verhalten....
Quote:

Zusammenfassend bin ich also der Meinung, dass nur die arbeitswilligen, nicht oder wenig aggressiven und nicht scheuen Hunde weiter verpaart werden sollten um den Tieren ein schönes Leben bieten zu können und nicht eines, wo sie ständig Angst haben müssen oder auf der anderen Seite ständig voller Aggressionen stecken.
Nun, das ist sicher ein schöner Wunsch, der aber gerade beim TWH nicht immer realisierbar ist weil eben zu wenig Potential vorhanden ist und es immer noch Idioten gibt, die eben einen Mix als TWH deklarieren, der das was bis her an Positiven erreicht worden ist, unter Umständen wieder kaputt macht. Wenn einige Spinner mal ehrlich wären, was sie sich aber nicht trauen, würden sie nicht die fadenscheinige Begründung haben, einen nicht zu aggressiven Hund zu züchten, sonder würden endlich mal ehrlich sein und zu geben ihren Wolfsgefröhne nach zu gehen. Und genau deswegen immer wieder versuchen Mixe und wer weiß Was noch ein zu kreuzen.

Katrin 31-01-2011 19:26

Sicher gibt es keine hunde die als aggressive Tiere geboren werden, aber es gibt GHunde mit einer niedrigeren Reizschwelle als andere. Im endeffekt, da gebe ich dir recht, ist es im wesentlichen davon abhängig was der halter daraus macht. Trotzdem wöre es doch schön die hunde weiter zu züchten die etwas "einfacher" sind.

Torsten 31-01-2011 19:47

Hallo Katrin
Quote:

Originally Posted by Katrin (Bericht 354789)
Sicher gibt es keine hunde die als aggressive Tiere geboren werden, aber es gibt GHunde mit einer niedrigeren Reizschwelle als andere. Im endeffekt, da gebe ich dir recht, ist es im wesentlichen davon abhängig was der halter daraus macht. Trotzdem wöre es doch schön die hunde weiter zu züchten die etwas "einfacher" sind.

Generell gebe ich dir Recht, und was ich schreibe ist ausschließlich meine Meinung mit keinem Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Aber ist der TWH nicht gerade auch ein TWH, weil er so ist wie er ist ? Der deutsche Schäferhund war auch mal ein guter Hund, heute möchte ich keinen mehr haben, da ich, wenn ich einen Collie möchte mir auch einen hole. Ich persönlich habe mich für die Rasse entschieden weil sie eben so ist wie sie ist, ich brauche die Herausforderung die meine Hunde mir geben, und das in jeder Hinsicht. Nur so ist es möglich zu lernen und auch zu verstehen. Schau mal, vielen Rassen wird Vieles nachgesagt udn wer einen Hund nach seinen Ansprüchen braucht, sollte eine Rasse nehmen die dafür (ich sag mal) zugeschnitten ist. Wenn sich dann doch einer mit einer Rasse übernommen hat, sollte er es sich auch eingestehen und nicht seine Fehler auf die gesamte Rasse projizieren. Du darfst mich gerne besuchen, solltest aber nicht enttäuscht sein, dass meine Hunde sich wie ganz normal erzogene Hunde benehmen. Sie stehen im Gehorsam und "hampeln" nicht herum und sagen mir nicht das ich der Letzte in der Rangfolge bin. Jeder lebt mit seinen Tieren so wie er es für richtig hält, aber ich finde es zum Kotzen, wenn dann die eigene Philosophie oder manchmal auch das eigene Chaos, auf die gesamte Rasse projiziert wird und man sich so als Experte ausweist ......
Aber du hast Recht, Zucht sollte selektiv immer so betrieben werden um die Rasse weiter zu bringen ..... das aber auf ehrliche Art und Weise.

Katrin 31-01-2011 22:44

Also ich habe keine Problem mit meinem Hund. Er hört besser als so mancher Labrador und lebt glücklich bei mir im Haus. Das liegt aber daran, weil der hund mein Hobby ist. Ich investiere da meine gesamte Freizeit. Ich habe bis vor kurzen alle Menschen nicht verstanden, die immer von "schwierigen Rassen" sprechen weil ich eben der Meinung war dass wenn man viel zeit und geduld mit den tieren hat und dazu sich bemüht den Hund zu verstehen man jeden Hund hinbekommt. der meinung bin ich auch weiterhin. Allerdings hatte ich neulich ein erlebnis wo ich diese Leute zum ersten mal verstanden habe. ich bin mit einem labrador für ihn das erste mal in ein tierfuttergeschäft gegangen. dieser muss ich dazu sagen ist völlig unerzogen. dieser ist ohne zu zucken über einen Glasboden gegangen, ist an den ganzen Futtersachen vorbei an meiner Seite und als ich ihn auf die Wage gehoben habe hat er sich postwendend hingesetzt. ich habe ihn den ganzen einkauf über nicht bemerkt.
um so durch diesen laden gehen zu können brauchte ich mit meinem hund 30 anläufe. Da ich vorher keine anderen hund hatte fand ich das normal. da habe ich aber gesehen, dass es das eben nicht ist.

es geht mir also hier nicht nur um aggressionen, sondern um die Alltagstauglichkeit. Ich gebe dir vollkommen recht, dass es für jeden den richtigen hund gibt. Aber du weißt es doch selber wie es ist. die leute informieren sich nicht und dann haben sie den salat. sie sind überfordert und verkorksen den hund so dass er irgendwann nichtmehr in unsere Gesellschaft passt. und dann kommt wieder das Märchen von dem bösen Kapfhund. Ich verstehe was du meinst, die könnten sich ja auch einen labrador kaufen. aber die realität sieht anders aus wie man bei den ganzen "kampfhunden" im tierheim sieht. Es gibt schon jetzt nicht genügend Menschen die solchen Hunden gerecht werden können!

Astrid 31-01-2011 23:02

Quote:

Originally Posted by Katrin (Bericht 354789)
Sicher gibt es keine hunde die als aggressive Tiere geboren werden, aber es gibt GHunde mit einer niedrigeren Reizschwelle als andere. Im endeffekt, da gebe ich dir recht, ist es im wesentlichen davon abhängig was der halter daraus macht. Trotzdem wöre es doch schön die hunde weiter zu züchten die etwas "einfacher" sind.

Stimmt nicht, jeder Hund bringt sogar von Haus aus ein gewisses Aggressionspotential (Beuteaggression, territoriale Aggression & Dominanz - Aggression) mit. Sie gehört zum Verhaltensspektrum beim Caniden, ist ein elementares Verhalten und überlebenswichtig für alle Raubtiere. Selbstverständlich kann ich als Mensch meinen Hund nicht mit der Ausrede "das ist natürlich" nach dessen Gutdünken schalten und walten lassen - Hunde sind mit Sicherheit intelligente Lebewesen, aber die menschliche Welt und deren Moralvorstellungen können sie einfach nicht erfassen und sich deshalb automatisch richtig und nach unseren ethischen und ethnischen Maßstäben verhalten. Deshalb ist es auch so wichtig, dass Mensch seinem Hund ein guter Führer (im positiven Sinn!) ist. Erziehung und Ausbildung hilft, die angeborene Aggression zu kontrollieren.

Ich hänge garantiert nicht der "alten Schule" nach, aber die häufig herrschende Verniedlichung des Hundes ist mit Sicherheit auch nicht der richtige Weg. Der Hund ist kein Kuscheltier und kein Spielzeug, sondern ein Lebewesen. Jeder Hund stammt ursprünglich vom Wolf ab, ist somit ein Raubtier (auch wenn man´s bei manchen kaum mehr glauben mag) und trägt als solches noch einige der dazu gehörenden Eigenschaften in sich.

Was die Reizschwelle betrifft, so hast du sicher Recht - manche Rassen wie auch Individuen haben eine höhere, manche eine niedrigere. Ich kenne mittlerweile einige TWH - der Großteil davon ist alles andere als scheu und ich für meinen Teil mag die Rasse eigentlich so wie sie ist. Sie haben einfach Charakter - sind intelligent, haben ihren eigenen Kopf, können bei der Arbeit 100% geben und haben (zumindest meine Hündin und die Individuen die ich kenne) Pfeffer im Hintern. Ich habe TWH als sehr überschwängliche und auch kompromisslose Hunde kennen gelernt. Meist gibts ganz oder gar nicht - ein bisschen ist nicht wirklich Ihres. Genau deshalb liebe ich sie auch. Ich würde keinen Labrador im "Wolfspelz" wollen...

P.S: Uninformierte Leute, die sich nicht auf das Lebewesen Hund und die Bedürfnisse des jeweiligen Tieres einlassen, schaffen es auch, den unkompliziertesten Labrador zu verkorksen. Wenn man danach und nach den perversen Vorstellungen der Gesellschaft geht, wäre es wohl am besten, in Zukunft Hunde ohne Zähne, Krallen und Stimmbänder zu züchten und ihnen einen Chip zu implantieren, den man 1x programmiert und schon funzt das "Vieh". Nicht zu vergessen: einen On-Off Schalter, mit dem man "Fiffi" jederzeit auf Stand-by schalten kann, wenn man grad keinen Bock auf ihn hat... Sollte es einmal soweit kommen, lass ich das Hundehalter Dasein allerdings lieber sein.


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