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Wölfe & Wolfshunde Informationen über Wölfe und FCI-anerkannte Wolf(s)hunderassen

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Old 09-03-2010, 14:37   #1
Teshi
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Nur als Information : Wolfsartikel in http://www.wildundhund.de/438,1/. Das ist wohl eine Zeitung für Jäger.

LG Franziska
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Old 09-03-2010, 15:20   #2
timber-der-wolf
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Danke für den Hinweis.

Foto und Frage (Überschrift) dieser bekannten Jagdzeitschrift lassen nichts Gutes ahnen.
Auch das Forum dieser Zeitschrift ist nicht ohne Grund unter Tierschützern und Jagdgegnern mehr als nur verrufen.

Werde mir das "Blatt" trotzdem interessehalber mal holen.


P.S.: Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis reichte, und man weis sofort, wessen (Un)Geist der Leitartikel mit seinen Unterabschnitten, ist .
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LG, Norbert mit seinen Graupelzen Onka v. Böhmerwald & Kira
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Old 09-03-2010, 19:58   #3
Bille
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Am "nettesten" ist doch die Anzeige daß ein Gazprom-Manager in Russland für ein Wildschwein gehalten wurde und erschossen worden ist.....
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Old 09-03-2010, 21:38   #4
hanninadina
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So dramatisch das ganze nicht. Es geht im wesentlichen um die erstinstanzliche Verurteilung von einem der beiden Jäger, der im Dez. 2007 im Wendtland den Wolf erschossen hat. Das Foto ist allerdings echt Mist. In 2008 gab es dagegen einen sehr guten Artikel über die Wölfe in der Lausitz.

Wen es interessiert, dem empfehle ich das aktuelle (März) National Geographic in deutsch für 8,95 Euro. Da ist ein super Bericht über die Yellowstone Wölfe drin und was sie für die Natur positives gebracht haben. Außerdem die deutschen Wölfe und eine knapp einstündige DVD über die Auswilderung der Yellowstone Wölfe 1995/96. Ist dadurch ein echter dumping Preis.

Christian
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Old 10-03-2010, 10:22   #5
timber-der-wolf
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Originally Posted by hanninadina
Es geht im wesentlichen um die erstinstanzliche Verurteilung von einem der beiden Jäger, der im Dez. 2007 im Wendtland den Wolf erschossen hat.
Ne, ne, Christian, es geht nich nur um den erschossenen Wolf und den verurteilten Jäger (Seiten 24 - 29).

Auf den Seiten 18 - 23 steht das eigentliche Haupthema - "Wir sind hier - und nun?"!

Mit alt bekannten Parolen wird wieder geworben, dass der Wolf ins Jagdrecht sollte, dass es zuviele Wölfe gibt, Gefahren für den Menschen bei zuvielen Wölfen etc. etc.
Sie stellen sich natürlich auch wieder als die wirklich gebildeteste Kaste dar, u.a. auf S. 18: "Jäger verfügen bereits über überdurchschnittliche wildbiologische Grundkenntnisse, können schnell geschult werden und haben ein besonderes Auge für die Fauna."

Wenn man den ganzen Schmarn liest, wird einem nur schlecht. Vor allem auch die Begründung, warum der Jäger eigentlich zu Unrecht verurteilt wurde. Einfach alles nur pervers!

Aber "Wild und Hund", einschl. seines Forums, ist ja als "Schafmacher" der Jäger allgemein bekannt.
Gott sei Dank vertreten aber nicht alle Jäger solche Auffassung und Meinung, wie sie von WuH vertreten und verbreitet wird.
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Old 10-03-2010, 10:45   #6
hanninadina
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Dann hast du das aber nicht zu Ende gelesen, lieber Norbert. Die Empfehlung lautet, der Wolf soll nicht ins Jagdrecht, weil die Verantwortung ihn vernünftig zu hegen und zu pflegen viel zu groß ist!

Viele Grüße

Christian
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Old 10-03-2010, 11:27   #7
hanninadina
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16 - 17 ist nur ein Doppelfoto von Wölfen. 18-21 geht es gerade darum, soll der Wolf ins Jagdrecht, wie gesagt mit ablehnender Empfehlung, solange es nicht deutlich(!) mehr Wölfe sind und die Bevölkerung nach dem Jäger ruft.

22-23 Gedrängel in unseren Wäldern, da wird sich mit einer Hypothetischen per Computer errechenten Zahl von 441 Wolfsrudeln, die in Deutschland Platz finden würden auseinander gesetzt. Dabei wird von 2000 Wölfen ausgegangen. Wie der Wild und Hund Redakteur auf 3000 kommt, weiss ich nicht, auch er scheint die Pressemitteilung des BfN nicht gelesen zu haben. Aber selbst diese Zahl ist eine absolute Illusion. In Schweden haben die Wölfe zu dritt 1980 angefangen und es waren jetzt knapp 250, nach 30 Jahren! DAvon durften 27 im Jan abgeschossen werden, um "Platz zu schaffen" für die von Finnland und Russland zur Blutauffrischung einzuführenden Wölfe in den nächsten 5 Jahren.

24-28 geht es um den Prozess. Also 5 Seiten Prozess, 2 Seiten BfN 441 Rudel.

Schönen Tag ihr Lieben

Christian
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Old 10-03-2010, 15:42   #8
timber-der-wolf
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Originally Posted by hanninadina
18-21 geht es gerade darum, soll der Wolf ins Jagdrecht, wie gesagt mit ablehnender Empfehlung, solange es nicht deutlich(!) mehr Wölfe sind und die Bevölkerung nach dem Jäger ruft.
Hallo Christian,

entschuldige bitte, aber dann hast Du die Doppelzüngigkeit bzw. dass, was "zwischen den Zeilen" in diesem Beitrag steht, offensichtlich nicht verstanden.
Ich empfehle Dir, dass Du mal eine (oder mehrere) der z.Zt. überall stattfindenden Veranstaltungen der Kreisjagdverbände in Deiner Gegend besuchen solltest (als Jagdinteressierter getarnt natürlich). Da erfährst und hörst Du dann wirklich KLARTEXT, was die Jägerschaft will und wofür sie eintritt. Manchmal wird das dann sogar in den örtlichen Pressemedien abgedruckt.
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Old 10-03-2010, 16:15   #9
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Old 10-03-2010, 22:00   #10
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Norbert, ich diskutiere gerne mit dir. Doppelzüngigkeit konnte ich nicht entdecken, auch wenn ich auch überrascht war, als am Ende klar das statement, wie oben beschrieben, abgegeben wurde. Du lässt eins außer acht, nämlich dass derjenige, der den Artikel geschrieben hat, Dr. Meyer-Ravenstein, Jurist und Abteilungsleiter im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium ist. Er kann nicht einfach so, was schreiben, das gestattet ihm sein Amt nicht. Ich zitiere mal, auch wenn es etwas länger ist, um die Eindeutigkeit zu belegen:

"Die Überführung des Wolfes in das Jagdrecht sollte deshalb erst erfolgen, wenn die Population deutlich zugenommen hat und sich die Probleme signifikant vergrößert haben, jagdrechtliche Instrumente benötigt werden und die Bevölkerung nach dem Jäger ruft. Bis dahin sollte sich die Jägerschaft aber nicht verweigern, sondern durchaus einbringen und das Wolfsmanagement unterstützen. Sonst besteht die Gefahr, das sie ihre Glaubwürdigkeit als Naturschutzverband verleirt und in den Verdacht gerät, dass sich die Jäger nach einer Populationsentwicklung unter dem Dach des Naturschutzes erst zu Wort melden, wenn es um ein "Totschießen" geht."

Christian
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Old 11-03-2010, 10:49   #11
timber-der-wolf
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Originally Posted by hanninadina
Du lässt eins außer acht, nämlich dass derjenige, der den Artikel geschrieben hat, Dr. Meyer-Ravenstein, Jurist und Abteilungsleiter im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium ist.
Christian, ist ja alles schön und gut & richtig.

Fakt ist aber, dass das (wahrscheinlich) nur eine neue Taktik der Jägerkaste ist, deren Netzwerk (früher als Seilschaft bezeichnet) bekannterweise weit in Wirtschaft, Politik, Behörden und der Justiz reicht.


Quote:
Sonst besteht die Gefahr, das sie ihre Glaubwürdigkeit als Naturschutzverband verleirt und in den Verdacht gerät, dass sich die Jäger nach einer Populationsentwicklung unter dem Dach des Naturschutzes erst zu Wort melden, wenn es um ein "Totschießen" geht.
Einzig und allein darum gehts! Sie haben ANGST!
Denn in der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung wird die Art und Weise des Jagdwesens, wie es in D existiert, inzwischen als unzeitgemäß abgelehnt. Das wissen sie auch ganz genau.
Es glaubt Ihnen doch auch kein Mensch mehr, dass die Jägerschaft ein Naturschutzverband ist. Sie werden im allgemeinen doch nur noch als geile Totschießer und Trophäenjäger wahrgenommen - Einige führen sich ja leider oft genug so auf. Da ist doch nichts mehr von der vielgelobten Hege und Pflege des Wildes übrig geblieben.
Und dass ihnen der WOLF aus Beutneid ein Dorn im Auge ist, ist doch hinlänglich bekannt. Kannst Du auf jeder Versammlung, Zusammenkunft und in Gesprächen mit den meisten Jägern in KLARTEXT erfahren.

Daher meine Meinung - alles nur Augenwischerei und neue Taktik, um letztendlich doch irgendwie die eigenen Intressen durchsetzen zu können und (legal / illegal) auf die Wolfspopulatiom Einfluß nehmen zu können.


P.S.:
Weist Du was mir mein Tankwart, bei dem ich seit Jahren tanke, neulich sagte, als ich die WuH kaufte, und auf dieses Titelbild hinwies?
Sinngemäß: "Die Biester sollte man schnellstens wieder ausrotten. Ich will die in meinem Revier nicht sehen."
Was er dann wahrscheinlich tatsächlich macht, wenn ein Graupelz in seinem Revier auftaucht, kann man sich bei der Meinung denken - SSS.
Und das ist keine Einzelmeinung eines alten Jägers.
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Old 11-03-2010, 13:53   #12
hanninadina
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Es muss einfach aufhören, die bösen Jäger und die guten Naturschützer! Die Protagonisten, die im Moment am Ruder sind, sind dazu aber leider nicht in der Lage.

Es muss aufhören, dass alle Naturschützer immer versuchen auf der Biologenschiene "sachlich" zu argumentieren. Damit erreichst du keinen Jäger. Emotionen musst du wecken. Das ist genau wie in der Politik. Alles andere bringt nichts. Politik wird auch nicht durch sachliche Argumente entschieden. Aber da die Biologen und Naturschützer anscheinend nicht wählen gehen und sich nicht mit Politik auseinander setzen, verstehen sie das leider nicht. Und das gereicht dem Wolf im Endergebnis zum Nachteil und die Mehrheit der Jäger wird so denken, wie du das mit dem Beispiel Tanke geschildert hast.
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Old 11-03-2010, 14:34   #13
timber-der-wolf
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Originally Posted by hanninadina
Es muss einfach aufhören, die bösen Jäger und die guten Naturschützer!
Das ist grundsätzlich RICHTIG !

Denn es gibt weder nur "die bösen Jäger", noch "die guten Naturschützer". Bei beiden gibt es Solche und Solche.

Die Jagd ist nach wie vor notwendig, genau wie wir noch wesentlich mehr für den Naturschutz tun müßten und müssen, wenn wir Menschen uns nicht selbst unsere Lebensgrundlage entziehen und zerstören wollen. Und das klappt nicht mit gegenseitige Vorwürfen sondern nur im gemeinsamen handeln. Und dazu muss man halt bereit sein!


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Originally Posted by hanninadina
Es muss aufhören, dass alle Naturschützer immer versuchen auf der Biologenschiene "sachlich" zu argumentieren. Damit erreichst du keinen Jäger.
Warum? Wenn man keinen (oder nur wenige) Jäger erreicht, dann muß man sie halt dazu zwingen! Sie behaupten doch von sich das "Grüne Abitur" zu haben. Nur in Gesprächen stellt man ständig und immer wieder fest, dass sie oftmals nicht ein mal die simpelsten ökologischen Zusammenhänger erkennen oder verstehen bzw. wegen alter Vorurteile nicht verstehen wollen!
Einzige Ausnahme bilden hier durchweg die Jäger mit forstlichem Hintergrund. Das ist sicher durch ihren Beruf als Förster und Forstarbeiter sowie das wesentlich größere Verständnis für ökologischer Zusammenhänge bedingt.

Nur über die breite Aufklärung der Bevölkerung, der Politiker und natürlich der "Grünabiturienten" über ökologische, letztendlich biologische Zusammenhänge kann man (hoffentlich nicht zu spät) auch etwas für unsere Umwelt, Natur und letztendlich allen Lebewesen, Mensch wie Mitgeschöpfen, erreichen.

Und was besagt ein altes russisches Sprichwort: "Wo der Wolf ist, da ist auch der Wald gesund"
Übrigens ein Lieblingszitat unseres Oberförsters, der viele Jahre in der ehemaligen SU gelebt hat und dort in der Forst arbeitete . Er zählt den Wolf auch nicht unbedingt zu seinen Lieblingstieren, aber, und das ist das Entscheidende, er akzeptiert seine Rückkehr und bestätigt die Notwendigkeit seines Daseins!
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Old 12-03-2010, 11:18   #14
siebenGeißlein
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Also, ich möchte fast bezweifeln, dass es "gute" Jäger gibt.
Dass es unter ihnen regelrechte Wolfshasser gibt, wissen wir ja. Und ich glaube ja auch, dass das nicht alle sind. Aber dann gibt's welche, die setzen Jungfasane aus und nageln vergiftetes Fleisch in die Bäume um Greifvögel zu töten. Machen natürlich auch nicht alle. Aber dann gibt's welche, die legen an ihren "Lockungen" gammeliges Fleisch und sogar Innereien (was wohl wegen Seuchengefahr strikt verboten ist) aus, um Wildschweine vor die Flinte zu bekommen. Einer brüstete sich mal in einem Internet-Forum damit, dass er eine Wildkatze im Sprung "erwischt" habe, worauf einige andere ihn für bekloppt erklärten, dass er das öffentlich breit trete. Im gleichen Forum wird darüber diskutiert, wie man Munition am besten präpariert, sprich durch Einsägen der Kugelspitze ein sogenanntes Dumdum-Geschoss erzeugt. Einer erzählte mir mal, er habe abends eine Sau angeschossen und sei in Folge der einbrechenden Dunkelheit erst mal nach Hause gefahren (da hat er sich wahrscheinlich einen schönen Abend gemacht). Am nächsten Morgen hat dann sein ach so toller Hund, eine "Alpenländische Dachs-Bracke" die Fährte aufgenommen und er habe das verletzte Tier erlösen können.
Irgendeinen Dreck haben sie also scheinbar alle am Stecken. Und mit dem Auto immer direkt bis zum Hochsitz zu fahren, steht wohl überhaupt nicht im Widerspruch zu ihrem Naturschutz-Anspruch. Per Pedes habe ich jedenfalls schon seit Jahren keinen Jäger mehr getroffen.
Die Kunst ist, sie gegeneinander auszuspielen. Sich mit den Bussard-Vergiftern, den Wildkatzen-Abknallern usw gegen die Wolfshasser zu verbünden und mit den Wolfshassern und Bussard-Vergiftern gegen die Wildkatzen-Abknaller. Ich weiss, das ist ne harte Nummer und ich selber könnte das nicht. Aber das ist die hohe Kunst der Politik.
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