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Gesundheit & Ernährung Wie füttere ich einen Wolfshund, Informationen über Hundefutter, Impfungen und Krankheiten

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Old 31-03-2004, 20:11   #1
sonjawolfi
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Hallo

Ich habe gehört dass bei der H.D. Untersuchung der Hund in Holland keine Vollnarkose bekommen muss.Wie ist das in Deutschland; bei uns bekommt er eine Vollnarkose wovon ich eigentlich nicht so begeistert bin.

Gruss Sonja
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Old 01-04-2004, 09:49   #2
Torsten
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Originally Posted by Wolfi
Hallo

Ich habe gehört dass bei der H.D. Untersuchung der Hund in Holland keine Vollnarkose bekommen muss.Wie ist das in Deutschland; bei uns bekommt er eine Vollnarkose wovon ich eigentlich nicht so begeistert bin.

Gruss Sonja
Hallo Sonja
in Deutschland bekommen die Hunde zum HD Röntgen auch eine Vollnarkose ( es sei denn es hat sich in letzter Zeit etwas geändert ), sicher ist das nicht ungefährlich ( man sollte wissen , das der Hund gesund ist und keine Herz / Kreislaufprobleme hat oder so etwas ) ist aber mit Sicherheit die bessere Variante um ein exakteres Ergebnis zu bekommen . Da der Hund ja vollkommen regungslos ist und der Tierarzt ihn ganau so " ausrichten " kann wie er ihn braucht , um ein vernünftiges Röntgenbild machen zu können. Wenn der Hund nicht unter Vollnarkose steht , bekommt er das ja alles mit und da es für ihn unnatürlich ist , wird er sich dagegen wehren , das heißt man muß mit Gwealt den Hund festhalten ( ruhig stellen ) und das bedeutet Streß und unter Umständen ein ungenaues Ergebnis da der Hund nicht ruhig liegt. Zum Anderen , kann ich mir nicht vorstellen , wie das gehen soll weil der Hund ja beim HD die Hinterläufe so unnatürlich " relativ unnatürlich " spreitzen muß , das er sich immer da gegen wehren wird. Aber man kann ja bei einer Narkose so dosieren , das sie nicht all zu lange wirkt .
Gruß Torsten
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es ist egal gegen Wen oder Was man kämpft, wichtig ist Wofür...!

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Old 01-04-2004, 10:10   #3
michaelundinaeichhorn
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Hallo,
er muß keine tiefe Vollnarkose bekommen sondern nur so tief schlafen, daß er die Muskeln völlig entspannt - das ist ein großer Unterschied.
Es gibt mitlerweile Narkosemittel mit denen man auch uralte, herzkranke Hunde in Narkose legen kann oder deren Wirkung man direkt aufheben kann. Wenn man den Hund vorher untersucht ist das Risiko sehr gering.
Ohne Narkose zu röntgen ist eigentlich nicht vertretbar und im VDH auch nicht erlaubt (für die Zuchtzulassung). Der Hund muß sehr gerade auf dem Rücken liegen (das Becken darf nicht irgendwie gekippt sein) die Hinterbeine müssen maximal gestreckt und nach innen gedreht werden, das ist mit einem wachen Hund fast nie möglich und gerade Hunde mit HD lassen sich das sicher nicht gefallen. außerdem wird an beiden Enden des Hundes dann noch gezogen. Wenn ich den Hund einfach nur röntge um zu schauen ob er Arthrosen hat muß er nicht so 100%ig exakt liegen, wenn ich einen genauen HD-Grad bestimmen möchte schon.
Ich bin mir nicht sicher ob es in Holland erlaubt ist. Es gibt aber leider Kollegen die für ihre Kunden bereit sind zu tricksen - und z.B. die Beine nicht ganz so streng eindrehen oder strecken, die Gutachter achten allerdings zumindest in Deutschland sehr darauf ob der Hund korrekt gelagert wurde.

Grüße Ina
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Old 01-04-2004, 11:37   #4
hanninadina
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Hallo Sonja,

wenn du einen der besten HD-Röntgen Spezialisten in Deutschland suchst, dann kann ich Dir nur Dr. Witteborg in Schneverdingen empfehlen. Schenverdingen liegt ca. 100 km nördlich von Hannover nicht weit von der A 7 entfernt. Grob gesagt im Norden von Soltau.

Ina hat ja seinen Namen auch erwähnt, dass er einer von den 3 Spezialisten in Deutschland ist, der sich ausführlich mit HD-Röntgen beschäftigt. Ich habe meine beiden Briards dort röntgen lassen, meinen Rüden letztes Jahr und ich war sehr zufrieden. er experementiert nicht rum, wie andere Tierärzte, die es nicht so oft machen. Er ist auch Obergutachter für die Briards in Deutschland. Er röntgt seit vielen Jahren und ich habe mich mit ihm über das Risiko und "seine" Sterberate unterhalten und klopfte 3 x auf Holz und sagte, dass es bei ihm bsiher noch keine Probleme gab. Ich war auch sehr vorsichtig, weil ein Halbbruder meines Briards im Januar 2003 in Danemark mit 18 Monaten nach dem Röntgen verstorben war. DAs hat uns alle tief getroffen, weil es ein sehr toller Hund war. Ich meine es kostet 100,--Euro bei ihm mit Aufwachspritze.

Wenn du die Fahrt nicht scheust, ist er eine Reise wert. Es gehen einige Briardzüchter mit ganzen Würfen dorthin. Er hat also sehr sehr viel Erfahrung. Ansonsten gibt es noch einen guten Tierarzt in Saarbrücken Dr. Klaus Schröder, Im Königsfeld 25. Er ist der HD-Gutachter für Briards. Die Aufnahmen von Witteborg werden bei ihm geprüft. Aber wie gesagt, im Streitfalle ist Witteborg Obergutachter, nur so erspart man es sich, es wird bei Witteborgsaufnahmen keinen geben, der seine Aufnahmen in Zweifel zieht.

Ja ja ich weiß, ein Briard ist kein TWH, aber er ist in Größe und Gewicht usw. dem TWH sehr ähnlich. Darum dürfte es schon passen. Mit unserer TWH-Hündin werde ich zu gegebener Zeit, wenn sie mindestens 15 Monate alt ist, auch zu Dr. Witteborg gehen.

Dies ist keine Werbung, sondern mein persönlicher Erfahrungsbericht!

Grüße

Christian

P.S. Meine Hündin hatte leider - unbestechliche - HD C, mein Rüde HD A. Aber wie schon ausgeführt von anderen, laufen konnte sie trotzdem wie verrückt und vor allem Traben mit Tempo 20 km/h(!).
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Old 01-04-2004, 12:57   #5
michaelundinaeichhorn
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Hallo,
es ist eigentlich egal zu welchem Tierarzt Du gehst. Er sollte nur einigermaßen Übung mit Röntgen und Narkose haben, von daher würde ich nicht gerade einen Großtierarzt wählen sondern lieber einen der in erster Linie Kleintiere macht. Normalerweise würde ich Deinem Tierarzt sagen, daß es für die Zuchtzulassung ist, wenn er es sich oder seiner Röntgenanlage nicht zutraut wird er Dir empfehlen das Bild woanders machen zu lassen. Es bringt ihm überhaupt nichts schlechte Bilder einzuschicken, der Gutachter wertet sie wie gesagt nicht aus wenn sie nicht gut sind. Wir haben andere Gutachter und Obergutachter als die Briards und normalerweise wertet der Röntgentierarzt die Bilder auch nicht selber aus, mit was er bewerten würde ist auch eigentlich egal, denn es zählt die Meinung des Gutachters. Wenn Du ein Obergutachten brauchst mußt Du sowieso bei vorgeschriebenen Kliniken röntgen lassen.
Relativ billig und auf jeden Fall gut ist einfach die nächste Uniklinik zu nehmen, die werden subventioniert und sind deshalb preislich relativ günstig, die Röntgenanlagen sind auch sehr gut und röntgen tut ein Radiologe, man muß nur sehr lange warten.
Soweit ich mich erinnern kann lebst Du ja aber sowieso nicht in Deutschland.

Grüße Ina
michaelundinaeichhorn jest offline   Reply With Quote
Old 01-04-2004, 17:11   #6
sonjawolfi
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Ina
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Soweit ich mich erinnern kann lebst du ja sowiso nicht in Deutschland
Nein ich lebe in Luxemburg wo wir auch eine Kleintierklinik haben.Es ging mir hauptsächlich darum ob es besser wäre ob der Hund eine Vollnarkose bekommen soll oder nicht. Habe aber eingesehen dass es wohl besser(und ehrlicher) ist wenn der Hund nicht mitbekommt wenn seine Beine gestreckt und gedreht werden, könnte mir auch nicht vorstellen daß er sich das gefallen ließe.

Auf jeden Fall danke für Eure Antworten.
Gruss Sonja
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Old 01-04-2004, 18:57   #7
hanninadina
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Ich sehe nicht, dass es egal ist, wo man hingeht, weil eben zu viel passiert! Was ist denn die Folge, wenn die Röntgenbilder schlecht sind? Genau, es muss nochmal geröntgt werden. Und was heißt das? Der Hund muss nochmal - unnötiger Weise - eine Vollnarkose verabreicht bekommen.

Und die Tarife für das Röntgen sind doch wohl alle gleich. Soweit ich weiß, haben die Tierärzte genauso, wie Anwälte ihre Gebührentabellen. Also warum soll ich mich in eine Uniklinik hinsetzen und lange warten, um dann vielleicht noch von einem Arzt bedient zu werden, der noch "Übt", wenn ich zu einem Arzt gehen kann, der über Jahrzehnte Erfahrung hat? An einer Uniklinik lernen nunmal die Studenten, wie es geht.

Die Einstellung von Ina ist nicht nachvollziehbar!

Wenn du, Sonja in Luxemburg wohnst, könntest du ja leicht zu Dr. Schröder fahren. Oder vielleicht hat Ina ja einen Arzt, denn Sie in deiner Nähe vorschlagen kann? Ihre bisherige pauschale nichtssagende Antwort ist nicht hilfreich. Wenn die Twhs andere Gutachter haben, dann nenn sie doch bitte, oder ist das ein Geheimnis? Dr. Witteborg befindet natürlich nicht selbst über seine Aufnahmen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass er noch mal röntgen muss, ist gleich null! Und wie ich einmal mehr nur mich wundern kann, es geht doch um die Gesundheit der Hunde. Und dass eine Vollnarkose kein Spaziergang ist und immer eine (tödliche) Gefahr in sich birgt, liegt doch wohl auf der Hand. Dr. Witteborg betreibt in seinem Einfamilienhaus seine Tierarztpraxis. Er macht Termine mit dir und ich habe dort außer mir keinen anderen gesehen. Er nimmt sich viel Zeit. Das habe ich bei anderen noch nicht erlebt. Im Gegenteil hier in der Nachbarschaft ist eine Tierärztin, die dem armen Hund nochmals ein Beruhigungsmittel spritzen musste, weil sie die Narkose zu schwach bemessen hatte. Na Klasse, dann geh doch schön zu jedem Xbeliebigen, nur weil er ein Röntgengerät hat, das nicht billig war und sich amortisieren muss. Den Teierarzt möchte ich mal sehen, der zugibt, dass er sich das Röntgen, obwohl er so ein Gerät hat, nicht zutraut.

Eine lebensfremde Einstellung wird hier von Ina vertreten, die nicht geeignet ist, einem wirklich zu helfen, wenn man nach Rat sucht.

Grüße

Christian
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Old 01-04-2004, 20:27   #8
michaelundinaeichhorn
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Originally Posted by hanninadina
Ich sehe nicht, dass es egal ist, wo man hingeht, weil eben zu viel passiert! Was ist denn die Folge, wenn die Röntgenbilder schlecht sind? Genau, es muss nochmal geröntgt werden. Und was heißt das? Der Hund muss nochmal - unnötiger Weise - eine Vollnarkose verabreicht bekommen.
Ich habe noch niemals (in 15 Jahren!)erlebt, daß dabei was passiert ist und kenne auch keinen Kollegen wo das der Fall ist. Ob das Röntgenbild schlecht ist siehst Du innerhalb von ein paar Minuten, um dann das Bild zu wiederholen brauchst Du keine neue Vollnarkose, man läßt den Hund nämlich schlafen bis man fertig ist.

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Originally Posted by hanninadina
Und die Tarife für das Röntgen sind doch wohl alle gleich. Soweit ich weiß, haben die Tierärzte genauso, wie Anwälte ihre Gebührentabellen. Also warum soll ich mich in eine Uniklinik hinsetzen und lange warten, um dann vielleicht noch von einem Arzt bedient zu werden, der noch "Übt", wenn ich zu einem Arzt gehen kann, der über Jahrzehnte Erfahrung hat? An einer Uniklinik lernen nunmal die Studenten, wie es geht.
man kann außerhalb des Notdienstes den 1 bis 1,5 fachen unter Umständen auch zweifachen Satz nehmen. Die Ärzte in der Radiologie üben nicht mehr und der Chef ist normalerweise immer anwesend, i.R. macht er es selber und hat auch mehr als jahrzehntelange Erfahrung. Die Studenten in Deutschland lernen leider Gottes durch Zuschauen nicht durch Selbermachen. Da aber der Lehrauftrag der Uni die Subvention bedingt und sozusagen der Staat etwas dazubezahlt wirst Du niemals über den einfachen Satz kommen, i.R. ist es billiger als in der freien Praxis.

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Originally Posted by hanninadina
Die Einstellung von Ina ist nicht nachvollziehbar!
Ich weiß zwar wiedermal nicht wieso in diesem Fall aber dieses Problem hatten wir beide ja schon öfters. Ich nehme an es liegt daran daß ich nicht Deiner Meinung war.

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Originally Posted by hanninadina
Wenn du, Sonja in Luxemburg wohnst, könntest du ja leicht zu Dr. Schröder fahren. Oder vielleicht hat Ina ja einen Arzt, denn Sie in deiner Nähe vorschlagen kann? Ihre bisherige pauschale nichtssagende Antwort ist nicht hilfreich.
Bevor sie das tut wäre es sicher sinnvoll erstmal abzuklären ob der Luxemburger Zuchtverband das dann auch anerkennt. Ich halte die Luxemburger Kliniken für absolut kompetent genug selber zu röntgen, wie auch den überwiegenden Anteil der deutschen Kleintierärzte, deshalb fahre ich nicht quer durch Deutschland um Hunde HD röntgen zu lassen, es ist schlicht und ergreifend unnötig. Deshalb gebe ich auch keine Empfehlungen.

Quote:
Originally Posted by hanninadina
Wenn die Twhs andere Gutachter haben, dann nenn sie doch bitte, oder ist das ein Geheimnis?
Nein ist es nicht - warum sollte es auch. Dr. Wurster ist Gutachter, Dr. Loeffler Obergutachter. Ich finde es eigentlich ziemlich egal solange sie wissen was sie tun.

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Originally Posted by hanninadina
Dr. Witteborg befindet natürlich nicht selbst über seine Aufnahmen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass er noch mal röntgen muss, ist gleich null! Und wie ich einmal mehr nur mich wundern kann, es geht doch um die Gesundheit der Hunde. Und dass eine Vollnarkose kein Spaziergang ist und immer eine (tödliche) Gefahr in sich birgt, liegt doch wohl auf der Hand. Dr. Witteborg betreibt in seinem Einfamilienhaus seine Tierarztpraxis. Er macht Termine mit dir und ich habe dort außer mir keinen anderen gesehen. Er nimmt sich viel Zeit. Das habe ich bei anderen noch nicht erlebt. Im Gegenteil hier in der Nachbarschaft ist eine Tierärztin, die dem armen Hund nochmals ein Beruhigungsmittel spritzen musste, weil sie die Narkose zu schwach bemessen hatte. Na Klasse, dann geh doch schön zu jedem Xbeliebigen, nur weil er ein Röntgengerät hat, das nicht billig war und sich amortisieren muss. Den Teierarzt möchte ich mal sehen, der zugibt, dass er sich das Röntgen, obwohl er so ein Gerät hat, nicht zutraut.
Auch Dr. Witteborg wird das eine oder andere Mal ein Bild lieber nochmal wiederholen weil die Belichtung nicht ganz optimal war oder das Becken doch etwas gekippt war und und und , das ist völlig normal - warum auch nicht.
Das Narkoserisiko besteht auch bei Dr. Witteborg und das er nochmal was nachspritzen mußte ist Dr. Witteborg mit Sicherheit auch schon mal passiert. Jeder Hund reagiert anders und man gibt nur so viel wie man auf jeden Fall für sicher hält - Nachgeben kann man immer, wenns zu viel ist wirds schon schwieriger, die Tierärztin hat das Narkoserisiko also sogar besonders klein gehalten.
Es geht beim Röntgengerät nicht ums Amortisieren sondern um die Qualität der Aufnahmen die man damit machen kann. Je besser das Gerät desto teurer, deshalb wird sich jemand der sich noch nicht einmal gute HD-Aufnahmen zutraut sicher kein sehr gutes Gerät anschaffen. Da die Kunden aber kein Problem damit haben sonst wohin zum HD-Papst zu fahren ist es kein Problem sich zu drücken ohne das man sich eine Blöße gibt - warum also den Ärger einhandeln. Jemand der sich ein gutes Gerät anschaft röngt aber sehr viel und hat viel Übung und legt großen Wert auf gute Bilder - sorum wird ein Schuh draus.
Terminpraxis ist mitlerweile sehr üblich, besonders für planbare Aktionen in Narkose für die man etwas Zeit und Ruhe braucht wie fürs HD-Röntgen.
Ich habe seit 12 Jahren in keiner Praxis ohne Terminvergabe mehr gearbeitet.
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Originally Posted by hanninadina
Eine lebensfremde Einstellung wird hier von Ina vertreten, die nicht geeignet ist, einem wirklich zu helfen, wenn man nach Rat sucht.
Nein sie ist im Gegenteil besonders lebensnah, da ich mich mit Narkose und Röntgen halt naturgemäß etwas besser auskenne. Die Frage war auch ob mit Narkose und nicht ohne und nicht welchen Arzt bevorzugt Ihr denn?
Ich kann ansonsten nur raten sich auf keine Barbituratnarkose einzulassen oder ähnlich veraltete Sachen. Entweder Propofol mit oder ohne Diazepam oder antagonisierbare Mittel das ist sehr sicher und auch für 13 Jahre alte herzkranke mit Pyometra geeignet. Ansonsten wie schon gesagt ein geübter Kleintierarzt - das reicht völlig. HD-Röntgen ist nun wirklich nicht so dramatisch.


Grüße Ina
michaelundinaeichhorn jest offline   Reply With Quote
Old 01-04-2004, 20:59   #9
FreierFranke
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Hallo zusammen,
die HD-Untersuchung meines Wuff's steht in den nächsten 2 Monaten an!
Mein "Haus- und Hofarzt" ist ein toller Tiermediziner, der überwiegend Naturheilverfahren anwendet. Er arbeitet mit einen anderen Arzt zusammen (der Röntgen kann). Allerdings ist der andere Arzt für mich unbekannt und ca. 50km weg von mir.
Ein anderer (Zweit-Arzt!, man gönnt sich ja sonst nichts) ist in der Nähe und bis auf Naturheilverfahren sehr kompetent und sehr gut ausgestattet.
Bevor ich mit meinen Hund Hunderte km fahre und er dann in fremder Umgebung aufwacht............... Nein, das wäre mehr Stress!
Ich bin auch der Meinung, das es mehr als zwei gute Ärzte in Deutschland oder sonstwo gibt die das können. (Bei zigtausende Röntgenaufnahem im Jahr)
Aber es wird immer Leute geben die auch vor Spritzen Angst haben *gg*
__________________
Bei allem immer viel Spaß wünschen:
Der Franke mit der besten Freundin von allen und Bragi, Sohn Odins und dessen Gemahlin Freya und dessen Tochter Ayla :-)
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Old 01-04-2004, 21:25   #10
citywolf
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Also ich habe mir keine großartigen Gedanken darüber gemacht, ob meinem gesunden! Hund bei einer Narkose etwas passieren könnte oder nicht. Dann müsste ich auch ständig darüber nachdenken, ob die Wespe, die er gerade jagt, ihm in den Rachen sticht und er erstickt oder ob er bei einem Spaziergang in einen rostigen Nagel tritt und eine Blutvergiftung bekommt usw. Dann packe ich ihn am Besten in Watte und stelle ihn in eine Vitrine!

Außerdem ging es ja wohl eher um die Frage, ob es sinnvoll bzw. erforderlich ist, den Hund beim HD Röntgen zu narkotisieren. Und dazu hat nach meinem Empfinden Ina eine sachliche Auskunft gegeben.

Bevor wir unsere Hunde röntgen lassen haben, haben wir unseren Haustierarzt gefragt, ob er vom VDH zum HD-Röntgen zugelassen ist. Das ist meines Wissens nämlich Voraussetzung.

Bei einer Hündin musste übrigens auch noch nachgespritzt werden, was meiner Meinung nach ein Zeichen dafür ist, dass der TA besonders vorsichtig dosiert hat.(Es gibt ja auch das Gerücht, dass TWHs mehr Narkosemittel benötigen. Aber ob das stimmt? ) Nach dem Röntgen hat er sich die Aufnahmen zunächst angesehen und erst als er sicher war, dass sie gut waren, gab es ein Gegenmittel und die Hunde waren wieder fit. So einfach war das.

Also, Sonja, ich würde mir an deiner Stelle nicht zu viele Sorgen machen und mit dem TA deines Vertrauens sprechen. Sag ihm ruhig, dass du Sorge wegen der Narkose hast und lass dir alles erklären. Ein guter TA wird das verstehen.

An Christian: Deine Hündin trabt mit 20 km/h ??? Wie das? Unsere galoppieren dann längst, besonders bei einer längeren Strecke in diesem Tempo, weshalb wir sie wegen ihrer HD auch nicht schneller als 10-12 km/h laufen lassen (jedenfalls am Fahrrad, im Garten können wir das nicht so beeinflussen. Dann ist das auch nur eine kurze Strecke)!

Gruß Marion
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Old 01-04-2004, 22:54   #11
Falco_crying_Wolf
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Originally Posted by michaelundinaeichhorn
Hallo,
er muß keine tiefe Vollnarkose bekommen sondern nur so tief schlafen, daß er die Muskeln völlig entspannt - das ist ein großer Unterschied.
Es gibt mitlerweile Narkosemittel mit denen man auch uralte, herzkranke Hunde in Narkose legen kann oder deren Wirkung man direkt aufheben kann. Wenn man den Hund vorher untersucht ist das Risiko sehr gering.
Ohne Narkose zu röntgen ist eigentlich nicht vertretbar und im VDH auch nicht erlaubt (für die Zuchtzulassung). Der Hund muß sehr gerade auf dem Rücken liegen (das Becken darf nicht irgendwie gekippt sein) die Hinterbeine müssen maximal gestreckt und nach innen gedreht werden, das ist mit einem wachen Hund fast nie möglich und gerade Hunde mit HD lassen sich das sicher nicht gefallen. außerdem wird an beiden Enden des Hundes dann noch gezogen. Wenn ich den Hund einfach nur röntge um zu schauen ob er Arthrosen hat muß er nicht so 100%ig exakt liegen, wenn ich einen genauen HD-Grad bestimmen möchte schon.
Ich bin mir nicht sicher ob es in Holland erlaubt ist. Es gibt aber leider Kollegen die für ihre Kunden bereit sind zu tricksen - und z.B. die Beine nicht ganz so streng eindrehen oder strecken, die Gutachter achten allerdings zumindest in Deutschland sehr darauf ob der Hund korrekt gelagert wurde.

Grüße Ina
Hallo Ina,

Genau so ist es,hier kann ich mitreden,da das Hd Röntgen bei Falco erst vor 4 Wochen war.
Was ich nicht so gut finde ( auch mein Tierartz) das Spritzen des Gegenmittel. Hier lässt er die Hunde natürlich aufwachen wegen den Gefahren das die Organe unterschiedlich künstlich geweckt werden.
Zitat: In der Ruhe liegt die Kraft!

Grüße von
Michael ( Falco)
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Old 01-04-2004, 23:10   #12
Steffen
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Originally Posted by hanninadina
... wenn du einen der besten HD-Röntgen Spezialisten in Deutschland suchst, dann kann ich Dir nur Dr. Witteborg in Schneverdingen empfehlen.
Also ich würde die Kirche im Dorf lassen und mal bei den örtlichen Züchtern nachfragen, wo sie denn ihre Hunde HD-Röntgen lassen. In der Regel wird es ein gemeinsamer Tierarzt sein, der dann auch die nötige HD-Röntgenerfahrung hat.

Wenn hier schon Namen genannt werden, muss ich doch auch Dr. Hartl in Darmstadt-Eberstadt erwähnen , nur 20 min von uns entfernt.
Er hat unsere TWH Brenka und Ciara geröntgt und exakt das HD-Ergebnis von Dr. Wurstler (VDH-Gutachter) voraus gesagt. Seine Erfahrung resultiert aus den ansässigen Schäferhundvereinen mit ihren Züchtern, die bei ihm HD-Röntgen lassen.

Dass jetzt ausgrechnet die Narkosediskussion wieder auflammt (gab es schon mal hier) ist ja wieder passend, wo ich doch ich am Montag Ambro und Aura bei ihm HD-Röntgen lasse.

Quote:
... und vor allem Traben mit Tempo 20 km/h(!).
April, April?
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Streite nie mit einem Idioten. Erst zieht er dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dann mit Erfahrung.
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Old 01-04-2004, 23:51   #13
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Originally Posted by citywolf
Es gibt ja auch das Gerücht, dass TWHs mehr Narkosemittel benötigen. Aber ob das stimmt?
Das würde mich auch interessieren. Früher haben wir gelesen (jetzt kann ich mich leider nicht mehr errinern wo), daß man bei TWH mit Nakrose sehr vorsichtig sein soll. Unsere Hunde beweisen aber gerade das Gegenteil....
__________________
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Old 02-04-2004, 07:51   #14
sonjawolfi
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Marion schrieb
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Also ich habe mir keine großarzigen Gedanken darüber gemacht ob meinem gesunden Hund bei einer Narkose etwas passieren könnte oder nicht
Ich hatte vor Jahren einen 3 jährigen gesunden Hund der durch die Narkose gestorben ist. Deshalb meine Vorsicht (Angst).

Sonja
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Old 02-04-2004, 09:16   #15
hanninadina
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Danke Sonja, dass du weißt, wovon ich spreche. Ich bin sonst auch kein Kind von Traurigkeit, aber als der Halbbruder meines Briardrüden mit etwas über ein Jahr wg HD Röntgen starb, war ich ganz schön geschockt. Er war bis dahin ein sehr erfolgreicher Ausstellunghund und hat alles gewonnen und einen super Charkater hatte er auch. Denn eigentlich ist für mich Narkose etwas völlig normales. Ich bin 1999 von einem Auto überfahren worden, musste in 4 Wochen 5 operiert werden und bin auch gerade im September 03 nochmals deshalb unters Messer gekommen, immer mit Narkose, jedoch nur teilweise mit Vollnarkose. Also vor Spritzen habe ich alles andere als Angst. Aber jeder Hund der an falscher Narkose stirbt, ist ein Hund zu viel. Und dass du Ina davon noch nichts gehört hast, kann alles mögliche bedeuten, dass du vielleicht immer Glück gehabt hast oder aber nicht genügend Leute kennst, die Hunde röntgen lassen. DEnn auch Dr. Witteborg berichtete mir davon, dass es schon ab und zu vorkommt, dass ein Hund nicht mehr aufwacht.

Und wenn jemand nachspritzen muss, dann heißt es für mich schlicht und ergreifend, dass er die Dosierung falsch eingeschätzt hat. Das kann man sich natürlich auch schön reden und daraus machen, er sei sehr vorsichtig mit der Vergabe von Narkotika. Wenn ich jedoch nachspritzen muss, bekommt der Hund Stress. Und für meinen Teil würde ich das nicht wollen. Aber das muss jeder selbst wissen.

Ach ja und zum mit 20 km/h Traben. Meine Hündin war ein französische Briardhündin mit einem miesen, weil sehr aggressiven Charakter aber mit einem super Gangwerk gesegnet. Leider lebt sie jetzt auf Mallorca. Aber ihr Bruder lebt noch hier im Sauerland in Balve. Der kann das genauso gut. Wir können uns gerne mal treffen und dann ausprobieren. Allerdings ist Ravel genauso ein Stinkstiefel wie meine Amy es war, so dass er nur mit Hündinen klar kommt, die auch mal etwas einstecken können.

Mein Fahrradtacho ist auch in Ordnung gewesen, zumal sie an mehreren verschiedenen dieses Tempo erreichte. Ich selbst fahre seit 1995 bis zu 7000 km im Jahr Fahrrad, in den letzten Jahren allerdings weniger, aber so auf 2000 km im Jahr komme ich schon. Letztes Jahr habe ich z.B. mit meinem Mountainbike einen sog. Alpencross gefahren, also 500 km in einer Woche über Stock und Stein über die Alpen. Ihr könnt mir schon glauben, dass es so ist. Die Hündin war für eine Briardhündin in der Größe sehr leicht, sie wog 26,4 kg bei 64 cm Schulterhöhe. Bei der Größe wiegen sie sonst über 30 kg, eher deutlich über 30 kg, da 64 cm auch das Obermass sind für Briardhündinen. Sie hatte long legs. So wie ich es bisher sehe an meiner 9 Wochen alten Myla wird sie auch mal long legs haben und eher leicht sein, slowakische Linie. Ihre Mutter und Halbschwester haben auch eher lange Beine und schweben nur so über den Boden.

Mein Briardrüde fängt übrigens auch schon bei ca. 12 km an zu galoppieren. Er hat wohl eine zu steile Schulter. Das führt dazu, dass er keinen Raumgreifenden Schritt laufen kann, weshalb er schneller in den Galopp fällt. Den hält er zwar 20 km durch, dann ist er aber fertig mit der Welt. Erwähnen muss ich nicht, dass es so natürlich nicht am Rad läuft, sondern ich ihn frei galoppieren lasse. Meine Hündin konnte mit dem Trab allerdings locker lässig aus dem Stand mehr als 20 km laufen ohne platt zu sein. Von Briards berichtet man übrigens auch, dass sie leicht 100 km in der Furche an der Schafherde laufen können, allerdings eben nur in diesem schonenden Trab, der die Hunde förmlich fliegen lässt.

Grüße
Christian
hanninadina jest offline   Reply With Quote
Old 02-04-2004, 09:45   #16
Torsten
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Originally Posted by hanninadina
Hallo Sonja,

wenn du einen der besten HD-Röntgen Spezialisten in Deutschland suchst, dann kann ich Dir nur Dr. Witteborg in Schneverdingen empfehlen. Schenverdingen liegt ca. 100 km nördlich von Hannover nicht weit von der A 7 entfernt. Grob gesagt im Norden von Soltau.
Hallo
ich weiß nicht was dieser Schwachsinn mit den ewigen Spezialisten ( für alles hast du einen Spezialisten zur Hand ) soll , wenn jemand seinen Hund röntgen lassen will , wird er nicht unbedingt hunderte von Kilometern fahren , nur wegen eines pobligen Röntgens , ( denn das kann ja fast jeder Tierarzt ) entscheidenter ist es wie mit der Narkose um gegangen wird ( in der Humanmedizien gibt es extra Ärzte dafür ) aber jeder erfahrene Tierarzt ( der für HD prädestiniert ist , kann das . Im übrigen sollte man sehen , das man einen vom FCI anerkannten Tierarzt nimmt . Aber diese laufenden ( unsinnigen ) Empfehlungen für Dies und für Das halte ich für übertrieben . Wenn man nach deiner Meinung geht , sind andere Tierärzte dann nicht in der Lage ihren Job zu machen .
Wie Steffen schon sagt , laßt doch die Kirche mal im Dorf !!!!!
Gruß
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Old 02-04-2004, 09:55   #17
Torsten
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Originally Posted by Wolfi
Marion schrieb
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Also ich habe mir keine großarzigen Gedanken darüber gemacht ob meinem gesunden Hund bei einer Narkose etwas passieren könnte oder nicht
Ich hatte vor Jahren einen 3 jährigen gesunden Hund der durch die Narkose gestorben ist. Deshalb meine Vorsicht (Angst).

Sonja
Hallo Sonja
dann hat die Dosis nicht gestimmt , das ist aber relativ selten das von erfahrenen Tierärzten solche Fehler gemacht werden . Andererseits kann es auch sein , das der HUnd gar nicht so gesund war , wie du geglaubt hast . Ich hatte noch nie Probleme mit dem Röntgen , und wenn hier jeder seinen Tierarzt anpreist , dann dann werde ich das auch mal tun . Dr. Steif in Mühlhausen Spezialist für PRA und auch für den VDH als zugelassener HD Experte !!!!!
Nein mal im Ernst , es ging ja nicht darum einen Tierarzt zu empfehlen ( das machen nur leider einige Fanatiker hier auf diesen Seiten , die undbedingt ihre Bekannten einbringen wollen , vieleicht gibt es Provision ? ) es ging ums HD Röntgen allgemein , und dazu hat Ina schon das Treffende geschrieben .
Gruß Torsten
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Old 02-04-2004, 10:05   #18
Torsten
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Originally Posted by hanninadina
Und wenn jemand nachspritzen muss, dann heißt es für mich schlicht und ergreifend, dass er die Dosierung falsch eingeschätzt hat. Das kann man sich natürlich auch schön reden und daraus machen, er sei sehr vorsichtig mit der Vergabe von Narkotika. Wenn ich jedoch nachspritzen muss, bekommt der Hund Stress. Und für meinen Teil würde ich das nicht wollen. Aber das muss jeder selbst wissen.
Hallo
oder die Gewichtsangaben vom Besitzer haben nicht gestimmt !!!!
Oder der Hund ist nicht gewogen worden , sondern das Gewicht nur geschätzt , es gibt Richtwerte für die richtige Dosierung die mit dem Körpergewicht berechnet werden ! Wenn das nicht richtig gemacht wird , odeer nur geschätzt , dann kann es zu so Etwas kommen .
Und im übrigen , bin ich als Besitzer dabei und kann bestimmte Angaben zum Tier machen und kann mich mit dem Tierarzt auch vorher abstimmen .
Gruß Torsten

PS: Ein Tierarzt , der für den Deutschen Schäferhundverband und den VDH prädestiniert wurde hat wesentlich mehr Erfahrung mit so Etwas , als ein Tierarzt der das nur nebenbei macht . Das Ergebnis vom Zweiten wird vom VDH auch nicht anerkannt . Es gibt in allen Teilen Deutschlands oder auch im Ausland Tierärzte die vom VDH anerkannt sind .
Und noch was , weißt du eigendlich wovon du schreibst ( trapen bei 20 km/h ) das ist doch wohl nur ein Aprilscherz , oder ?
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Old 02-04-2004, 11:30   #19
michaelundinaeichhorn
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Hallo,

meiner Erfahrung nach brauchen Tschechoslowakische Wolfshunde deutlich mehr Narkose als der Durchschnitt und werden dann auch ungewöhnlich schnell wach. Ich habe bisher aber nur Hunde aus slowakischen Linien in Narkose gelegt (davon allerdings schon einige), vielleicht ist es bei anderen Linien anders. Nachdem was ich bisher von ihren Besitzern gehört habe brauchen Saarloos sehr wenig, vielleicht rührt das Gerücht ja daher.
Die Dosierung nach Gewicht ist nur ein ungefährer Richtwert, eigentlich gehen Dosierungen streng genommen nach Körperoberfläche, deshalb brauchen sehr große Hunde im Allgemeinen weniger, dann hat Aufregung einen Einfluß, die Menge an Fettgewebe und noch einiges andere. Außerdem gibt es einfach Hunde die mehr oder weniger Narkose vertragen als der Durchschnitt. Deshalb gibt es Hunde, die mit der vom Hersteller empfohlenen Dosierung schon etwas zu tief liegen und Hunde die mit der Herstellerempfehlung noch gerade stehen können, das ist zwar nicht häufig, kommt aber regelmäßig vor. Das Nachdosieren ist normalerweise auch kein Streß, da der Hund von der ersten Dosis normalerweise schon so döst oder zumindest beruhigt ist, daß er nicht mehr viel mitbekommt wenn man leise und vorsichtig arbeitet.
Das Narkose immer ein Risiko darstellt hat niemals jemand bestritten, bei einem jungen gesunden Hund mit modernen Mitteln und der flachen Narkose die nur nötig ist sind es Ausnahmen, wie Torsten schon geschrieben hat stellt sich dann oft im Nachhinein heraus, daß der Hund doch nicht so gesund war. Und: Nicht jeder Narkosezwischenfall verläuft auch tödlich.
Wölfe brauchen in der Regel höhere Dosierungen als der Durchschnitt der Hunde, alledings teilweise auch aufregungsbedingt.

Für den VDH darf jeder röntgen solange er sich an die Bestimmungen hält, für den SV braucht man eine spezielle Zulassung. Deshalb haben SV-Röntgentierärzte sehr viel Übung. Nicht jeder Tierarzt der auch gut genug ist ist aber bereit die Zulassung zu machen da der SV dafür Gebühren verlangt die eigentlich ziemlich unverschämt sind und die nicht gerade uralten auch im Examen bereits eine Radiologieprüfung ablegen mußten. Es ist eigentlich eine reine Geldfrage, wenn man viele DSH-Züchter in der Kundschaft hat lohnt es sich, es laufen nämlich immer riesige Vorröngtenaktionen. Von einer Freundin weiß ich wie das abläuft und verzichte gerne. Die lieben Züchter lassen nämlich möglichst viel Nachwuchs vorröntgen und eliminieren dann möglichst den nicht HD-freien Nachwuchs um die Statistik nicht zu versauen. Der Hund an sich interessiert da etliche überhaupt nicht.

Gruß Ina
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Old 02-04-2004, 12:08   #20
hanninadina
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Natürlich kann jeder zum Tierarzt seines Vertrauens gehen. Wenn ich einen solchen hier hätte, dem ich es zu trauen würde, vernünftig zu röntgen (genau genommen beides, auch narkotisieren), wäre dies kein Thema. Da Sonja recht konkret gefragt hat und wir nun wissen, dass sie sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat, habe ich meine Erfahrungen geschildert mit den genannten Ärzten bzw. eigentlich nur dem einen. Dort kann das Risiko minimiert werden. Es hilft doch Sonja wenig weiter, wenn man sie zu allen, die theoretisch dazu in der Lage sind, hinschickt. Und Torsten unter PS schließt du dich ja letztlich an, indem du Schäferhundröntgern die KOmpetenz zu sprichst. Also hast du dir auch Gedanken gemacht, ob du zum Tierarzt um die Ecke gehst oder dich umschaust. Und auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst, so unproblematisch ist röntgen angesichst der Narkose nicht. Nicht umsonst gibt es an Krankenhäuser Ärzte, die nichts anderes machen, als Narkose zu verabreichen!

Und sorry, wenn deine Hunde es nicht schaffen mit 20 km/h zu traben. Deshalb mir die Richtigkeit meiner Aussage absprechen zu wollen, ist schade. Ich sprach auch nicht von 40 km, sondern von rund 20 km in dem Tempo. Margo hat ja nun bestätigt, dass sie auch diese Erfahrungen gemacht hat. Erklär mir doch mal, wie ein Hund 45 bis 50 km/h rennen soll, wenn er noch nicht mal mit 20 km/h traben kann? Aber wahrscheinlich trägst du deine Hunde immer noch, weshalb sie nicht wissen, was flizen heißt?! Oder kann es sein, dass du noch nicht mit deinen Hunden mit Tacho Radgefahren bist und gar nicht wirklich weisst, dass deine Hunde das vielleicht auch können?

Es tut mir Leid, wenn ich mich nicht an jedem Hansel ranhänge, sondern mir schon eigene Gedanken mache, über das was ich mit meinen Hunden tue. Deshalb gleich darüber abzulästern, dass ich für jede Sache einen Spezialisten habe, ist ganz schön arm.

Und letztlich war es doch Ina selbst die Dr. Witteborg weiter oben als einer der 3 Kapazitäten bezeichnete, die sich mit HD in Deutschland beschäftigen! Warum soll ich also nicht 20 Minuten länger fahren und sicher gehen, sondern zu hier offensichtlich überforderten Tierärzten gehen? Ich gebe euch allen Recht, dass es natürlich noch jede Menge mehr erfahrene HD-RöntgenÄrzte gibt. Darum ging es nicht, es ging darum, dass ich meine positiven Erfahrungen schildern wollte. Ich denke, damit helfe ich doch mehr, als allgemeine Floskeln zu übermitteln, mit denen jemand, wie Sonja nicht so viel anfangen kann, weil solange sie keinen kennt, der den Tierarzt um ihre Ecke genutzt hat und positive ERfahrungen gemacht hat, wird sie dies selbst herausfinden müssen, mit dem Risiko, dass sie erneut eine schlechte Erfahrung macht. Und dass kann man vermeiden und das möchte sie wahrscheinlich auch vermeiden.

Grüße

Christian
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