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Gesundheit & Ernährung Wie füttere ich einen Wolfshund, Informationen über Hundefutter, Impfungen und Krankheiten

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Old 27-07-2009, 01:40   #21
Julia
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Originally Posted by Bille View Post
es gibt auch andere Fälle von Inzucht mit extrem gesunder Population. Schau einfach mal auf den Galapagosinseln nach.
Inzucht kann richtig angewandt einen sehr großen Nutzen sein, falsch fatale Folgen haben.
Inzucht kann von Menschen gar nicht so angewendet werden dass sie einen "sehr großen Nutzen" hat!
Inzucht in der Natur unterliegt ganz anderen Parametern, die Heterozygotie ist trotz vergleichbarem IK durch die natürliche Selektion (survival of the fittest - und die fittesten sind nun mal nachweislich die mit hoher Heterozygotie) wesentlich höher als bei der von Menschen betriebenen Inzucht!

Der Mensch betreibt ja Inzucht um Merkmale herauszuarbeiten und zu festigen, und zwar dominant! Dies ist jedoch nur mit Homozygotie zu erreichen. Die Inzucht in der Natur steht der von Menschen geförderten Inzucht gegenüber.

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Originally Posted by Bille
Ein niedriger IK hindert auch nicht daran, daß es kranke Hunde gibt und nur auf einen niederen IK zu acheten ist noch lange keine gute Zucht.
Es verringert die Wahrscheinlich dass sich Krankheiten manifestieren erheblich und ist eine sehr wichtige Voraussetzung für in Generationen gedachte, verantwortungsvolle Zucht. Hier hat auch niemand davon geredet nur auf den IK zu schauen. Aber man sollte in diesem Thema mal darauf hinweisen wie kontraproduktiv es ist, zig Untersuchungen zu machen, die natürlich nur Zuchtausschluss von Hunden bei denen Krankheiten gefunden werden zur Konsequenz haben können, wenn man gleichzeitig einen zu hohen IK und/oder zu niedrigen AVK billigend in Kauf nimmt. So richtet man eine Rasse vielleicht mit einer geringeren Anzahl an Krankheiten zugrunde, dafür aber mit höherem Auftreten weniger solcher und ganz bestimmt schneller!

Last edited by Julia; 27-07-2009 at 05:00.
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Old 27-07-2009, 22:47   #22
Torsten
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Torsten,
da eine Zucht, v.a in D ein künstliches Produkt und schon gar nichts mehr natürliches hat, viele Tiere dürfen sich noch nicht mal natürlich fortpflanzen, ist es meine Pflicht als Züchter nur gesunde Hunde in die Zucht zu nehmen. Das heißt auch, daß ich verpflichtet bin, vor einem Wurf zu schauen, ob best. Erkrankungen vorliegen, bzw. die Neigung dazu besteht.
Das ist alles so weit richtig, aber ich meine wenn von vorn herein der richtige Grundstock gelegt worden wäre müsste man bei einer Rasse wie dem TWH die ja noch sooooo jung ist, nicht ständig suchen und forschen was die Tiere noch haben können. Oder liegt das an den Ambitionen von einigen Haltern die sich als Forscher berufen fühlen. Und ja, wenn sich einige mal mit einer vernünftigen Zucht und nicht nur mit diversen Wehwehchen befassen würden wäre das auch nicht nötig . Manchmal habe ich den Eindruck das man genau weiß welche züchterischen Fehler gemacht werden, man genau weiß mit welchen Krankheiten gezüchtet wird und als Alibi wird dann eben den Leuten was von wissenschaftlichen Studien erzählt obwohl man selber lange weiß das was passieren wird oder sogar schon ist. Es ist doch nicht das Problem, wen ein Züchter versucht die Natur nach zu ahmen und mit gesunden Tieren züchtet, von daher sollten sich eigentlich bestimmte Forschungen erübrigen. Nur wenn ich weiß mit was ich züchte muss ich auch handeln. Und Bille, ich komme aus einem Land wo man nicht solches Gewese gemacht hat, weil die Hunde gesund waren und weil man eben nicht des Geldes wegen gezüchtet hat auf Teufel komm raus. Weil man zu seinen Hunden noch eine natürliche Bindung/Beziehung hatte weil man eben in erster Linie den hund sah und nicht seine Krankheiten die man doch so unbedingt analysieren muss. Seit Neudeutschland wird ständig das Fahrrad neu erfunden und Jeder Depp der sich mit dem Verhalten von irgend Etwas beschäftigt hat, denkt er ist ein Wissenschaftler und muss sein Wissen den anderen Menschen aufdrängen. Im Osten war ein Kontrollwahn durch die Regierung Gang und Gebe aber jetzt wird er durch jeden Mensche schon eingefordert, der mal irgend was gehört und gemacht hat. Ich möchte hier keine Zwietracht sähen aber auch das HD Problem hat mit Einzug des Kapitals vermehrt zu genommen vorher waren die Hunde relativ gesund und ich kenne genügend ostdeutsche Schäferhunde die älter als die Rohkohle geworden sind und sogar bis ins hohe Alter aktiv waren. Das Kapital nahm Einzug und schon wurde den Leuten erzählt, die teilweise mehr Ahnung haben als mancher sogenannte Ethologe der Neuzeit, was sie bis jetzt falsch gemacht haben und das sowie so alles generell falsch war .....
Ich frage mich da nur warum Züchter des Kapitals hier eingefallen sind wie die Fliegen und die Hunde die hier gezogen worden sind gekauft haben wie die Doofen...... na warum wohl, um ihre über die Jahre krank gemachten Tiere mit gesunden Tieren zu verpaaren oder zu ersetzen. Steffen hat was zu den osteuropäischen Ländern geschrieben und deren Hundeumgang, das ist noch ein Stück weit urtümlich und vor allem unkonventionell. Aber auch der TWH hat mit dem Einuzug des Kapitals ein Stück seiner Natur und Gesundheit verloren, weil Geld macht nun mal das Unmögliche möglich....... Forscht mal weiter geht alles wissenschaftlich an und stärkt euer Ego in dem ihr so wichtig tut das es schon weh tut ..... ich würde mal die Ursachen erforschen warum eine Rasse wie der TWH jetzt schon auf die Population gesehen mit dem dt. Schäferhund konkurieren kann was die Gesundheit betrifft. Ich denke in den Anfängen und so manchen Schweinerein die von manchen so tollen Züchtern gemacht worden sind werdet ihr fündig .....

Zu dem anderen Aspekt gebe ich Julia vollkommen Recht .......
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Old 28-07-2009, 00:11   #23
Astrid
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Pfu, sorry, aber ich bin gerade ziemlich überfordert mit eurer Diskussion - ihr hackt schon wieder gegenseitig aufeinander herum, aber ich kann damit rein gar nix anfangen, weil mir der Einblick in die deutsche Szene und die Querelen zwischen Clubs und Züchtern einfach fehlen.

Ich wollte eigentlich vorerst nur wissen, ob es irgendwelche sinnvollen Untersuchungen gibt, die man gleich im Zuge des HD/ED-Röntgens machen lassen kann.

Ich weiß noch nicht, ob ich mit meiner Hündin züchten werde - für mich gehört da wesentlich mehr dazu als die notwenigen Untersuchungsergebnisse. Mir fehlen Ausstellungen, ich möchte die Ausdauerprüfung machen, mind. BgH-1, Körung und Wesenstest. Ich habe mich mit Genetik, Vererbung usw. auch noch nicht übermäßig beschäftigt, insofern hab ich auch noch keine Ahnung, was es sonst noch zu berücksichtigen gibt. Ich hab auch noch nicht geschaut, welche Rüden mir zusagen und zu meiner Hündin passen würden. Das alles werde ich mir noch durch den Kopf gehen lassen, mich informieren und in meine Überlegungen ob Zucht ja oder nein miteinbeziehen. Aber ein erster Schritt ist für mich einfach einmal das Röntgen - wenn das nicht passt, brauch ich gar nicht weiter überlegen... Und irgendwo muss man schließlich anfangen.

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Originally Posted by Julia View Post
Aber man sollte in diesem Thema mal darauf hinweisen wie kontraproduktiv es ist, zig Untersuchungen zu machen, die natürlich nur Zuchtausschluss von Hunden bei denen Krankheiten gefunden werden zur Konsequenz haben können, wenn man gleichzeitig einen zu hohen IK und/oder zu niedrigen AVK billigend in Kauf nimmt. So richtet man eine Rasse vielleicht mit einer geringeren Anzahl an Krankheiten zugrunde, dafür aber mit höherem Auftreten weniger solcher und ganz bestimmt schneller!
Ist diese Kritik jetzt irgendwie speziell an mich gerichtet bzw. betrifft mich/meine Hündin?

P.S: Sicherlich ist nicht alles "Neue" besser und es war früher auch nicht alles schlecht, aber gerade was den Umgang mit Hunden betrifft, ist urtümlich nicht das, was ich in der Hundehaltung begrüße und ich persönlich bin froh, dass heute Methoden, wie sie noch in meiner Kindheit angewandt wurden, nur mehr selten vorkommen.
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Last edited by Astrid; 28-07-2009 at 00:14.
Astrid jest offline   Reply With Quote
Old 28-07-2009, 00:30   #24
Julia
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Originally Posted by Astrid View Post
Ist diese Kritik jetzt irgendwie speziell an mich gerichtet bzw. betrifft mich/meine Hündin?
Nein, das war allgemein zu der aufgebrachten Theorie, viele verschiedene Krankheiten auszusortieren wäre wichtiger als ein geringer IK, das hatte mit dir überhaupt nichts zu tun!

Ich wollte nur deutlich machen dass es wenig Sinn macht wenig auftrende Krankheiten zu "jagen" indem man allerhand Tests durchführt, wenn man gleichzeitig nicht für einen niedrigen IK und einen hohen AVK Sorge trägt, da man dadurch nur noch mehr Potential abschöpft ohne etwas an der Gesundheit im Allgemeinen zu verbessern. Denn durch die Inzucht festigen sich ja die einzelnern Krankheiten erst und kommen häufiger vor.

Oder um es anders zu erklären: Es gibt viele verschiedene Krankheiten die sporadisch aber nicht gehäuft immer wieder auftauchen, aber den allgemeinen Gesundheitszustand einer Rasse nicht verschlechtern weil die Genkombination des Hundes erstmal zur Genvielfalt beiträgt und kein Träger von den durch Inzucht gehäuft vorkommenden Krankheiten ist. Sortiere ich nun diese Hunde aus, habe ich zwar die seltene Krankheit eliminiert, habe aber im Endeffekt weniger Gene in der Zucht die der Disposition zur häufigen Krankheit gegenüberstehen. Das wichtigste bei all dem ist einfach keine hohe Inzucht und damit hohe Homozygotie zu betreiben, denn dadurch würde ich erstens die Problematik mit der häufigen Krankheit auf die Spitze treiben, zweitens seltene Krankheiten häufiger auftreten lassen.

Für mich heißt das: lieber 10 verschiedene, sporadisch auftretende Krankheiten bei großem Genpotential, als 2 häufige Krankheiten bei kleinem Genpotential.

Last edited by Julia; 28-07-2009 at 01:37.
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Old 28-07-2009, 00:37   #25
Astrid
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Hi Julia,

ah, alles klar, so langsam versteh ich´s.

Sagst du mir noch, was die Abkürzung AVK bedeutet?
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Astrid jest offline   Reply With Quote
Old 28-07-2009, 00:53   #26
Julia
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AVK = Ahnenverlustkoeffizient und gibt die Prozentzahl der tatsächlichen Ahnen im Vergleich zu den möglichen Ahnen (100%) an.
Je niedriger der AVK, desto mehr Inzucht wurde über die Generationen betrieben.

Um es genau zu erklären, bei 5 Gnerationen musst du nach Adam Riese 62 Hunde in deiner Ahnentafel haben. Wenn nun aber Inzucht betrieben wurde hast du einen oder bei unserer Rasse wahrscheinlich mehrere Hunde doppelt drin oder auch dreifach. Du zählst diese doppelten/dreifachen aber nur einmal, im Resultat hast du dann natürlich weniger als 62 Hunde, die ja 100% wären. Nun teilst du also die tatsächlichen Ahnen durch die möglichen Ahnen (62) und multiplizierst das Ergebnis mit 100. Dann hast du den AVK.
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Old 28-07-2009, 01:01   #27
Astrid
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Aaaaha. Danke für die Info! Nimmt man da immer 5 Generationen, oder war das jetzt einfach ein Beispiel?

Diesen AVK berechnet man händisch? Und: was für ein AVK wäre "gut" und welcher "schlecht"?
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Old 28-07-2009, 01:04   #28
Julia
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Bei der Hundezucht nimmt man gewöhnlich 5 Generationen, du kannst das aber natürlich auch für 4 oder 6 ausrechnen.

Da wir hier leider kein Tool für den AVK haben muss man es "händisch" berechnen.

Bei unserer Rasse ist ein AVK (bei 5 Generationen) ab 80 gut, ab 90 sehr gut. Unter 75 ist er schon nicht mehr mein Fall. Es gibt aber auch Hunde in der Zucht die einen AVK von unter 50 haben...

Last edited by Julia; 28-07-2009 at 01:16.
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Old 03-08-2009, 12:19   #29
Nebelwölfe
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Hallo Astrid
Du kannst - wenn es dich interessiert - über die ganze Inzucht nachlesen in dem Buch "Hundezucht 2000" von Hellmuth Wachtel (übrigens ein Wiener ), ein renommierter Genetiker, der sich sehr strikt gegen jegliche Inzucht ausspricht - im Gegensatz zu vielen anderen Genetikern. Dort findest zu alles, was hier von Julia geschrieben wurde, ausführlich und im konkreten Zusammenhang...

Was hier so geschrieben wurde ist schön und gut - aber irgendwie nur die "halbe" Wahrheit.

Gemäss Wachtel sind so gut wie alle unsere Rassen so hoch ingezüchtet, dass die meisten Tiere in den Rassen so stark verwandt sind wie Halbgeschwister (12%) oder sogar wie Geschwister (25%). Das grösste Problem der Inzucht war und ist, dass während vieler Generationen der Zucht sehr hoch und sehr stark ingezüchtet wurde, um die gewünschten Merkmale der jeweiligen Rasse möglichst schnell herauszuarbeiten ohne die negativen Folgen zu berücksichtigen. Dabei ist - wie Julia schon schrieb - die ursprüngliche Genvielfalt (Heterozygotie) verloren gegangen, was nicht nur weniger Vitalität mit sich gebracht hat, sondern auch die vielen (gemäss Wachtel etwa 450?) Krankheiten, die über kranke rezessive Gene (Gendefekte) verursacht werden. Denn mit weniger Genvielfalt (Homozygotie) steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass sich krankheitsauslösende defekte Gene finden.

Zu der Inzucht kommen aber noch weitere Faktoren hinzu, die die Homozygotie verstärken. Zum einen ist das ein natürlicher genetischer Verlust der Vielfalt (genetische Drift), die vor allem in kleinen Populationen eine stärkere Auswirkung hat. Ebenso - und gerade in kleinen Populationen mit verheerender Wirkung - die häufige Verwendung von einzelnen sehr "typischen" und "gut vererbenden" (deshalb meist hoch ingezüchteter) Deckrüden. Was Wachtel als um vieles schlimmer erachtet, als z.B. eine einmalige hohe Inzucht - da mit dem vielverwendeten Deckrüden viel mehr Hunde betroffen sind.

Auch unsere Wolfshunde sind von hoher Inzucht nicht ausgenommen - denn genaugenommen stammen alle unsere Hunde von genau 5 verschiedenen Urahnen und 3 Verpaarungen ab, von denen für eine Verpaarung zweimal die gleiche Wölfin benutzt wurde. Damit kannst du dir selber ausmalen, wie stark alle unsere Hunde miteinander verwandt sind.

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Originally Posted by Julia View Post
Oder um es anders zu erklären: Es gibt viele verschiedene Krankheiten die sporadisch aber nicht gehäuft immer wieder auftauchen, aber den allgemeinen Gesundheitszustand einer Rasse nicht verschlechtern weil die Genkombination des Hundes erstmal zur Genvielfalt beiträgt und kein Träger von den durch Inzucht gehäuft vorkommenden Krankheiten ist.
Dies würde zutreffen bei Rassen, die so gut wie keine Inzucht haben, da dort die genetische Vielfalt noch vorhanden wäre und damit die Wahrscheinlichkeit gering, dass sich Defektgene zufällig treffen. Bei unseren ingezüchteten Rassen trifft das schon nicht mehr zu - deshalb gibt es ja so viele Krankheiten, die nicht nur "sporadisch" auftreten, sondern sich schon manifestiert haben.
Bei den TWH wird für die Zucht in den meisten Ländern nur HD berücksichtigt (und eben daraufhin untersucht). Woher wissen wir also, wie oft "sporadisch" sichtbare Krankheiten wirklich auftreten, die Defektgene in welchem Ausmass bereits vorhanden sind und weitergegeben werden, wenn sogar Züchter es als überflüssig erachten, ihre Zuchthunde daraufhin zu untersuchen? ED/OCD gehören neben HD zu den am meisten auftretenden degenerativen Erkrankungen bei grossen Hunderassen.

Quote:
Das wichtigste bei all dem ist einfach keine hohe Inzucht und damit hohe Homozygotie zu betreiben, denn dadurch würde ich erstens die Problematik mit der häufigen Krankheit auf die Spitze treiben, zweitens seltene Krankheiten häufiger auftreten lassen.
Das hört sich sehr nett an, mit der "hohen" Inzucht... Das wichtigste wäre aber eher, gar keine Inzucht über mehrere Generationen zu betreiben.

Denn nicht darüber hinwegtäuschen darf man sich, dass auch die hier so schön als "niedrig" bezeichnete Inzucht Inzucht ist und bleibt - die besonderes (nach jahrelanger Inzucht bereits vorhandene) Homozygotie zwar verlangsamt, aber nicht stoppt oder zu mehr Heterozygotie führt!. Das heisst, es dauert einfach (etwas) länger, bis sich die (weiteren) Auswirkungen (soweit nicht schon geschehen) manifestieren. Dazu wird es aber auch bei niedrigem IK kommen... Und: niedriger IK - nach jahrelangem hohem IK - schliesst nicht aus, dass Krankheiten weniger häufiger auftreten, ausser die verpaarten Hunde wurden selber über generationen nur mit sehr niedrigem IK gezüchtet, da die Gendefekte durch eben jahrelange vorhergehende hohe Inzucht bereits geäuft auftreten. Wachtel schreibt: "Wann eine Erbkrankheit gefährlich in Erscheinung tritt, können wir nicht vorhersagen, das kann je nach der genetischen Situation bei JEDEM INZUCHTNIVEAU geschehen." Mehr Heterozygotie - und damit das Minimieren der Krankheiten - kann man im Endeffekt nur durch einkreuzen von nicht verwandtem Blut erhalten - das damit auch wieder Gene einbringt, die durch Inzucht verloren gegangen sind...

Quote:
Bei der Hundezucht nimmt man gewöhnlich 5 Generationen, du kannst das aber natürlich auch für 4 oder 6 ausrechnen.
In der Hundezucht nimmt man meistens 5 Generationen, weil manchmal nicht mehr Ahnen bekannt sind - oder aber meistens weil es "netter" aussieht und den tatsächlichen IK beschönigt. In 5 Generationen ist der IK logischerweise nämlich immer kleiner, als wenn man den IK über so viele Generationen wie möglich zurückrechnet, da ja alle gemeinsamen Ahnen über 5 Generationen ausgeschlossen werden und damit natürlich eine vorhergehende hohe Inzucht verdeckt . Wenn du den aussagekräftigsten und tatsächlichen Inzuchtkoeffizienten wissen willst, nimmst du so viele (wenn möglich sogar alle) Generationen. Dann sieht auch der IK bei vielen Hunden, die mit "niedrigem" IK angepriesen werden, deutlich anders aus. Bei unseren Hunden kann der IK noch bis in die Anfänge gerechnet werden. So findest du z.B. bei Hunden, die jetzt einen "netten niedrigen" IK von etwa 5 - 6 % über 5 Generationen haben (was im übrigen immernoch dem Verwandtschaftsgrad von Cousin/Cousine oder Tante/Neffe entspricht), bei einem IK über alle Generationen einen IK-Wert von etwa 20% (also fast Geschwister-Verwandtschaft) und bei einem Hund mit 15 % IK (Halbgeschwister-Verwandtschaft) über alle Generationen einen IK von etwa 25 %.
Mit 5 Generationen kann man als Züchter vorhandene IK auch "beschönigen"

Was die Gesundheit anbelangt: Gemäss Wachtel sollten Züchter, gerade da unsere Rassen sehr ingezüchtet sind - auch auf die Gesundheit und auf die Leistungsfähig der Hunde wert legen, da diese Selektionierung Heterozygotie bevorzugt und damit die Homozygotie ebenfalls vermindert.

Stellt sich die Frage, was es bringt, zwei Hunde ausschliesslich aufgrund eines niedrigen IKs über 5 Generationen zu verpaaren, wenn aber weder die ganzen Ahnen und Verwandtschaften beiderseits hinten dran beachtet - und noch schlimmer aufgetretene Krankheiten ausser acht gelassen oder Deckrüden zum xten Mal verwendet werden. Zu einer vernünftigen Zucht gehört m.E. etwas mehr... Unter anderem auch, dass sich ein Züchter sehr genau überlegt, warum er eine Verpaarung macht und warum er einen bestimmten Rüden für seine Hündin aussucht (evtl. nicht nur deshalb, weil er "schön" aussieht, gleich ums "Eck" wohnt o.ä...), sich intensiv mit der Rasse und den Ahnen der Hunde beschäftigt, und zudem auch, dass er sich mit den Grundlagen der Genetik und den wichtigsten Krankheiten auskennt. Wieviele Züchter es gibt, bei denen das der Fall ist?
__________________
Gruss, Petra


Last edited by Nebelwölfe; 03-08-2009 at 12:52.
Nebelwölfe jest offline   Reply With Quote
Old 03-08-2009, 12:51   #30
Julia
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Originally Posted by littlepeet View Post
Du kannst - wenn es dich interessiert - über die ganze Inzucht nachlesen in dem Buch "Hundezucht 2000" von Hellmuth Wachtel (übrigens ein Wiener ) [...] Dort findest zu alles, was hier von Julia geschrieben wurde
Du kannst dich aber auch mit Hartl (übrigens ein Tscheche ) über die Thematik unterhalten, der vertritt die gleiche These.


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Originally Posted by littlepeet View Post
Bei den TWH wird für die Zucht in den meisten Ländern nur HD berücksichtigt (und eben daraufhin untersucht). Woher wissen wir also, wie oft "sporadisch" sichtbare Krankheiten wirklich auftreten, die Defektgene in welchem Ausmass bereits vorhanden sind und weitergegeben werden, wenn sogar Züchter es als überflüssig erachten, ihre Zuchthunde daraufhin zu untersuchen?
Und weil wir es nicht wissen, können wir auch nicht sagen ob sie häufig auftreten. Und selbst wenn sie nicht nur sporadisch auftreten: was der Versuch einer resoluten Ausmerzung von Krankheiten gebracht hat, kann bei so manch einer Rasse als Katastrophenbericht nachgelesen werden.
Der Mensch ist nunmal leider nicht in der Lage, die Folgen seiner Selektion abzuschätzen und treibt es immer schlimmer je mehr er es versucht. Warum waren denn die Ostlinien beim DSH gesünder als die Westlinien? Weil da so viel geröngt wurde? Oder weil da nach Leistung selektiert wurde? Anstatt dass der Mensch versucht hat Selektionsparameter zu setzen die er ohnehin nicht richtig überblicken und damit folgerichtig auch nicht zum Wohle nutzen kann, hat er sich auf das gerichtet was er am besten beurteilen kann und was auch den höchsten Erfolg brachte: die erbrachten Leistungen der Hunde. Schade das wir jetzt meilenweit von so einer Selektion entfernt sind.


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Originally Posted by littlepeet View Post
Das hört sich sehr nett an, mit der "hohen" Inzucht... Das wichtigste wäre aber eher, gar keine Inzucht über mehrere Generationen zu betreiben.
Sag bloß, darauf wäre ich jetzt nie gekommen...
Nur schade dass dies bei unserer Rasse nicht durchführbar ist.


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Originally Posted by littlepeet View Post
In der Hundezucht nimmt man meistens 5 Generationen, weil manchmal nicht mehr Ahnen bekannt sind - oder aber meistens weil es "netter" aussieht und den tatsächlichen IK beschönigt.
Ich hatte zwar vom AVK geschrieben, aber was soll´s...


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Originally Posted by littlepeet View Post
In 5 Generationen ist der IK logischerweise nämlich immer kleiner, als wenn man den IK über so viele Generationen wie möglich zurückrechnet, da ja alle gemeinsamen Ahnen über 5 Generationen ausgeschlossen werden und damit natürlich eine vorhergehende hohe Inzucht verdeckt . Wenn du den aussagekräftigsten und tatsächlichen Inzuchtkoeffizienten wissen willst, nimmst du so viele (wenn möglich sogar alle) Generationen.
Das hatte ich Astrid schon per PM geschrieben.
Diese Information ist auch nur deswegen der Vollständigkeit halber zu geben, weil man ja in der Reinhundezucht mit dem arbeiten muss was eben vorhanden ist; d.h den IK vorne rum zu vernachlässigen weil er ja hinten rum eh nicht schön ist, ist total destruktiv!


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Originally Posted by littlepeet View Post
Stellt sich die Frage, was es bringt, zwei Hunde ausschliesslich aufgrund eines niedrigen IKs über 5 Generationen zu verpaaren, wenn aber weder die ganzen Ahnen und Verwandtschaften hinten dran beiderseits nicht beachtet
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Originally Posted by Julia View Post
Hier hat auch niemand davon geredet nur auf den IK zu schauen.
Also ausschließlich auf Grund eines niedrigen IK's wird sicher keiner Hunde verpaaren, aber bitteschön, wofür führst du dieses Argument ins Feld, das führt doch schon wieder auf einen bagatellisierenden Vergleich heraus.
Und den AVK hast du dabei auch schon wieder vergessen.

Last edited by Julia; 04-08-2009 at 00:07.
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Old 03-08-2009, 19:16   #31
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Originally Posted by littlepeet View Post
Auch unsere Wolfshunde sind von hoher Inzucht nicht ausgenommen - denn genaugenommen stammen alle unsere Hunde von genau 5 verschiedenen Urahnen und 3 Verpaarungen ab, von denen für eine Verpaarung zweimal die gleiche Wölfin benutzt wurde.
Genauer genommen stammen alle unsere Hunde von genau 10 Uhrahnen und 6 Verpaarungen ab. Wobei die Wölfin Brita und der Wolf Sarik zweimal (mit verschiedenen Partnern) zum Einsatz kamen !
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Old 09-08-2009, 02:40   #32
buidelwolf
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Genauer genommen stammen alle unsere Hunde von genau 10 Uhrahnen und 6 Verpaarungen ab. Wobei die Wölfin Brita und der Wolf Sarik zweimal (mit verschiedenen Partnern) zum Einsatz kamen !
Hallo,

dies ist nicht genau richtig. unsere Hunde stammen von viel mehr als 10 Urahnen ab. Unterstehend ein Übersicht mit die erste Verpaarungen zwisschen die genützte DSH mit die Wölfe und zwisschen deren Nachkommen, in alphabetischer Reihenfolge, so weit ich dies herauszufinden könnte. In rot markiert, sind die Verpaarungen die "ausgestorben" sind. Die in grün markiert, sind die Verpaarungen die weiter in die Zucht gegangen sind. Die erst genannte, sind die eingesatzte Deutsche Schäfers, die zweite Reihe sind die Wölfe und F1's-F4's die wieder Verpaart sind mit die gennante DSH (erste Reihe). Zusammengefasst: 43 Deutsche Schäfer sind eingesetzt (wovon 25 weiter in den Zucht gegangen sind, einige mit mehere Verpaarungen) und 4 Wölfe. Dabei soll ich berücksichtigen, dass einige von die eingesetzte DSH verwand waren mit einander. Also unsere heutige Hunde stammen von 29 Urahnen. Sehe unterstehendes (und sehe auch http://www.wolfdog.org/forum/showthread.php?t=11287)


Achmed von Haus Berlin × Alka z Pohranièní strá¾e (F3)
Achmed von Haus Berlin × Kaèa z Pohranièní strá¾e (F3)
Ajax vom alten Pleen × Ura z SNB CS (F1)
Aldo von der Pappelgarten × Duna z Pohranièní strá¾e (F3)
Aldo von der Pappelgarten × Asta z Pohranièní strá¾e (F3)
Aldo von der Pappelgarten × Meky z Libìjovického zámku (F3)
Alex von Rudingen × Barka z Pohranièní strá¾e (F2)
Alma Soleg CS × Xavan z Pohranièní strá¾e
Alma z Pohranièní strá¾e × Odin z Pohranièní strá¾e (F2)
Amor z dvora Ker-Pal CS × Eida z Pohranièní strá¾e
Anka z Pohranièní strá¾e × Odin z Pohranièní strá¾e (F2)
Ardo Bropa × Osa z Pohranièní strá¾e (F2)
Arno z Pohranièní strá¾e × Tila z Pohranièní strá¾e (F2)
Arno z Pohranièní strá¾e × Cela z Pohranièní strá¾e (F2)
Arno z Pohranièní strá¾e × Santa z Pohranièní strá¾e (F2)
Asta z SNB × Argo (wolf)
Bojar vom Schotterhof × Lejdy (wolf)
Boris z Pohranièní strá¾e × Alena z Pohranièní strá¾e (F3)
Brex z Dìèínských skal × Aga z Pohranièní strá¾e (F3)
Brex z Dìèínských skal × Asta z Pohranièní strá¾e (F3
Cetka z Pohranièní strá¾e × Old z Pohranièní strá¾e (F2)
Cézar z Bøezového háje × Brita (wolf)
Centa Irka × Sito z Pohranièní strá¾e (F2)
Chera z Pohranièní strá¾e × Ink z SNB CS (F2)
Chido z Pohranièní strá¾e × Pluta z Pohranièní strá¾e (F3)
Cora vom Berg Karin × Argo z Pohranièní strá¾e (F4)
Coural Bropa × Capka z Pohranièní strá¾e (F3)
Drago z Pohranièní strá¾e × Aneta z Pohranièní strá¾e (F4)
Erle vom Devener Holz × Odin z Pohranièní strá¾e (F2)
Eros z Ivánky pri Dunaji × Santa z Pohranièní strá¾e (F2)
Etna z Dvojife × Old z Pohranièní strá¾e (F2)
Fila z Pohranièní strá¾e × femaleOld z Pohranièní strá¾e (F2)
Filka z Pohranièní strá¾e × Old z Pohranièní strá¾e (F2)
Gotz vom Felsenstein × Dura z Pohranièní strá¾e (F5)
Gotz vom Felsenstein × Lady z Pohranièní strá¾e (F3)
Hasso zo ©amorína × Berta z Pohranièní strá¾e (F1)
Iva z Pohranièní strá¾e × Old z Pohranièní strá¾e (F2)
Kurt z Václavky × Brita (wolf)
Merz z Rovenalu × Kaèa z Pohranièní strá¾e (F3)
Nina z Pohranièní strá¾e × Bikar z Pohranièní strá¾e (F1)
Odor z Pohranièní strá¾e × Odra z Pohranièní strá¾e (F3)
Onda z Pohranièní strá¾e × femaleBikar z Pohranièní strá¾e (F1)
Orest ze Zimova × Bety z Pohranièní strá¾e (F1)
Savan z Pohranièní strá¾e × Osa z Pohranièní strá¾e (F2)
Xita z Pohranièní strá¾e × Bikar z Pohranièní strá¾e (F1)
York z Hoøej¹ího dvora × Cita z Pohranièní strá¾e (F2)
Zar vom Delitzer Berg × Taòa z Pohranièní strá¾e (F4)
Zur vom Delitzer Berg × Meky z Libìjovického zámku (F3)
Unkas z Pohranièní strá¾e × Odra z Pohranièní strá¾e (F3)

Grüssen
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Old 10-08-2009, 09:29   #33
timber-der-wolf
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Genauer genommen stammen alle unsere Hunde von genau 10 Uhrahnen und 6 Verpaarungen ab. Wobei die Wölfin Brita und der Wolf Sarik zweimal (mit verschiedenen Partnern) zum Einsatz kamen !


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Originally Posted by buidelwolf View Post
Hallo,
dies ist nicht genau richtig. unsere Hunde stammen von viel mehr als 10 Urahnen ab. Unterstehend ein Übersicht mit die erste Verpaarungen zwisschen die genützte DSH mit die Wölfe und zwisschen deren Nachkommen, in alphabetischer Reihenfolge, so weit ich dies herauszufinden könnte. ...
Ne,ne, der Heiko hat schon Recht mit seiner Aussage! Es ging um den Ursprung der TWH, also die ersten Verpaarungen, die zur "Entstehung" unserer Hunde führten.

Selbst in Deiner Aufzählung fehlt ja 1 Wolf, nämlich Sarik (wenn ich richtig gelesen habe) und außerdem, wo kommen denn sonst all die aufgeführten F1 ... F3 in Deiner Aufzählung her?
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Last edited by timber-der-wolf; 10-08-2009 at 09:32.
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Old 11-08-2009, 00:51   #34
buidelwolf
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Stimmt, Sarik fehlt in das Übersicht. Dies hab ich nämlich kopiert von mein Beitrag in das Englische Forum (Breed History Questions ). Die Frage da war damals wieviel DSH genützt sind in unsere Rasse. Sarik ist nicht verpaart mit ein DSH deswegen kam er nicht vor in das Übersicht was ich für dieses Topic kopiert hab, aber Sarik gehört natürlich dabei in diesem Zusammenhang (hab ich einfach vergessen)!

Wenn man sagt: "unsere Rasse stammt ab von 10 Urahnen" (insgesammt 6 Verpaarungen), besteht die Eindruck das danach das Nachkommen von diese 10 "Urahnen" nur unter einander Verpaart ist, und das ist nicht richtig. Das Nachkommen von die DSH-Wolf Verpaarungen (die F1's) ist wieder mit verschiedene andere DSH verpaart worden, und auch sind verschiedene F2's-F3's, F4's wieder mit DSH verpaart. Meiner Meinung nach gehören darum diese einzelnen DSH auch zum Urahnen und den Ursprung, aber das ist vielleicht ein Unterschied in Auslegung.

Das Übersicht, wie ich es gemeint hab, ist übrigens hochstwoscheinlich noch nicht ganz komplett. Vielleicht fehlen noch ein oder zwei DSH.

Gruessen
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Old 25-08-2009, 00:06   #35
Nebelwölfe
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Hallo Astrid

Hier noch ein Beitrag aus dem englischen Forum zu Thema ED:

Quote:
Originally Posted by Admin View Post
I have one question to you all here: if the heart illness would be found by your dogs would you breed with them? With the explanation "my dog have hearth problems but other people who breed do not check it and it is possible their dogs are also ill"?

... and elbow problems start to spread among the breed. While before there were also none known cases of ED-dysplasia it is getting more and more problematic and every month I'm getting information about new ED-infected dogs.

The main difference between HD and ED is: ED is considered as be higher heriditary than HD.
While using HD-free dogs you can only reduce the number of HD-infected puppies. The same method in the case of ED (using ED-free dogs) almost guaranty ED-free puppies. And vice versa: breeding with the ED-infected dogs almost guaranty some ED-infected puppies in a litter. None method is perfect but if the case of using both parents with ED-problems you will get 40% of puppies with elbow problems and if one of the parents is ED-infected still 13% will have ED-problems (according OFA). High number compared to HD where the heredity is much lower and the influence of other factors bigger.

...

Nobody can forbid the breeding with ED-dogs but if you like it or not you must take into consideration that by using ED-infected dogs the problem will spread out. According to the researches it seems that removing ED-dogs from the group of breeding dogs can give fast very good results and it can reduce the number of ED-infected dogs to the number when we can say again "Czechoslovakian Wolfdogs DO NOT have problems with elbows".
It is up to you if you will use such dogs for breeding. We just give you the advice "it seems to be a bad idea".
Quote:
Originally Posted by Admin View Post
One thing you can not change: dog with ED 1-1 is not a heathly dog. The same case are dogs with heart problems, epilepsy, eye problem and any genetical faults. A responsible breeders will not breed with such dog and will not look for excuses like "but other breeders do not check it". MAYBE other dogs are not heathly also but dogs with diagnosed genetic illness are not healthy FOR SURE.
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Gruss, Petra

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Old 27-01-2010, 18:25   #36
Torsten
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Quote:
Originally Posted by michaelundinaeichhorn View Post
Dank Mijke aus Holland gibt es jetzt den Test auf Degenerative Myelopathie auch für unsere Rasse:

Schön , also fassen wir mal zusammen ..... wir sollen unsere Hunde:
- röntgen lassen (Hüfte und Ellenbogen)
- auf Augenkrankheiten regelmäßig untersuchen lassen (ein mal im Jahr bei Zucht)
- impfen lassen gegen Herbes (ist keine Pflicht)
- auf Zwergenwuchs testen lassen
- und jetzt noch auf degenerative Myelopathie
so wie ich das sehe ist nach oben den Möglichkeiten an Untersuchungen kein Ende gesetzt und man sollte gespannt sein was die Pioniere der Wissenschaft noch so zum Vorschein bringen .... und was wir unseren Hunde noch alles Gutes antun können in Hinsicht auf Untersuchungen ..... eine top gesunde Rasse ...... Bravo.
Ach ich vergaß man kann auch noch Herz -u. Kreislaufprobleme und nat. auch Epilepsie ins enger Kalkül ziehen.
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es ist egal gegen Wen oder Was man kämpft, wichtig ist Wofür...!

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Last edited by Julia; 30-01-2010 at 00:28. Reason: Zitat eingefügt
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Old 27-01-2010, 19:59   #37
koboldine
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Hallo Torsten,
hm...ich hab noch nicht raus, wie das mit dem "ins Zitat reinschreiben" funktioniert, hier wird noch geübt....bitte sei nicht gnatzig, falls es nicht so passt.

Quote:
Originally Posted by Torsten View Post
Schön , also fassen wir mal zusammen ..... wir sollen unsere Hunde:
- röntgen lassen (Hüfte und Ellenbogen)
Das ist ja nunmehr eine recht alte "Sache"... Ich fnide es schlimm, dass die Zucht es geschafft hat innerhalb so kurzer Zeit eine verebliche Degeneration hinein zu züchten.
Trotzdem wird immer munter weiter mit HD-belasteten Hunden gezüchtet - auch in der "Profizucht". IMHO keine gute Idee, aber darüber kann man sich streiten.

Quote:
Originally Posted by Torsten View Post
- auf Augenkrankheiten regelmäßig untersuchen lassen (ein mal im Jahr bei Zucht)
recht "neumodisch" da ich bisher keinen Hund hatte, der mit Augenkrankheiten geschlagen war, kann ich nur auf die Erblichkeitskomponente blicken und denk mir meinen Teil.

Quote:
Originally Posted by Torsten View Post
- impfen lassen gegen Herbes (ist keine Pflicht)
OHA, nein, Pflicht ist es nicht. Aber es ist eine emotionale und persönliche Katastrophe, wenn einem die Welpen step-by-step innerhalb der ersten Lebenswoche unter den Händen weg sterben. Daher....ich habe es leider schon erleben müssen, habe mit dem Züchter um jedes Leben gerungen und nur einen haben wir durchbekommen. Keine gut Erfahrung.
Dazu kommt der finanzielle Aspekt, der hier ja auch den einen oder anderen Züchter interessiert. Einmal Impfen im Verhältnis zu einem Wurf, der verendet...sollte IMHO keine Frage sein.


Quote:
Originally Posted by Torsten View Post
- auf Zwergenwuchs testen lassen
Nun...wenn es denn möglich ist - wie hier ja bereits angekündigt - und es relativ den Kosten Nutzen Aspekt behält - was hier ja auch schon aufgezeigt wurde, ja, warum nicht. Die Untersuchung ist einmalig, das Ergebnis steht für die gesamte Deckkarriere, so what. Oder hatte ich das falsch gelesen?

Quote:
Originally Posted by Torsten View Post
- und jetzt noch auf degenerative Myelopathie
Hätten andere Züchter aus anderen Rassen bei Zeiten auf DM prüfen können/wollen/müssen - und das Ergebnis dann auch beachten wollen/müssen - wären heute nicht die DM Erkrankungen so verbreitet.

Auch hier wieder: was will ich als Züchter?
Gesunde Tiere mit gesundem Erbgut, um die Rasse zu betonen /stabilisieren/ voran zu bringen?
Oder interessiert mich der schnöde Mammon, schließlich muss sich meine Mehrhundehaltung ja auch lohnen...
(sorry, klingt böse, sollte besser der Sarkasmus durchklingen)

Quote:
Originally Posted by Torsten View Post
so wie ich das sehe ist nach oben den Möglichkeiten an Untersuchungen kein Ende gesetzt und man sollte gespannt sein was die Pioniere der Wissenschaft noch so zum Vorschein bringen .... und was wir unseren Hunde noch alles Gutes antun können in Hinsicht auf Untersuchungen .....
Schau, diese leicht durchschimmernde Ironie war es, warum ich mich mit dem Zitieren in diesem Forum rumschlage

Quote:
Originally Posted by Torsten View Post
eine top gesunde Rasse ...... Bravo.
Ups...da hast Du, glaub ich, etwas falsch verstanden...
Der Ursprung war gedacht, um die Gesundheit und die Robustheit auf einen Hund zu übertragen....dazwischen liegen aber schon ein paar Generationen, die von Menschen (nennen wir sie Züchter) genutzt wurden, ihre eigenen Vorstellungen in dieser Zucht zu verfolgen. Da darin - so mein Eindruck als Nicht-Züchterin - kein Konsens besteht (nicht einmal national, von international wollen wir lieber nicht sprechen)

Bevor ich gesteinigt werde...I
Ich habe den Begriff Züchter hier nicht differenziert! Es gibt - wie überall - sonne und solche, bitte, ziehe man sich nur die Schuhe an, die auch passen.

Bevor ich gesteinigt werde...II
Ich meine nicht den Rassestandard, obwohl auch der Auslegung zulässt. Ich meine die Uneinigkeit über sportlicher Hund/Sporthund, draußen/drinnen Hund, eher wölfisch/eher hundlich, Arbeitshund / Freizeithund ...dieses kombiniert mit lieber hochbeinig/kräftig im Rumpf, lieber quadratischer/dreieckiger Kopf, lieber kurze (bis zum Sprunggelenk max.)/ lange (bis über die Ferse hinunter) Rute... lieber zurückhaltend/nicht zu scheu/herausfordernd... all das ist Geschmackssache, die jeder Züchter für sich entscheidet.
Warum kann dann nicht auch jeder Züchter für sich entscheiden, dass er ausschließlich mit gesunden - nach den Möglichkeiten untersuchten - Hunden züchten wird?

*Wenn* ich ernst zu nehmend züchten will, dann doch nur, weil mir diese Tierart, diese Rasse wichtig ist.
*Wenn* mir diese Rasse wichtig ist, will ich doch zu ihrer positiven Entwicklung und zu ihrem Fortbestand züchten.

Oder bin ich jetzt mit der falschen Motivation dabei?

Alternativ züchte ich, weil es unbedingt ein Wurf von meinem spitzenmäßigen eigenen Hund sein soll, vielleicht weil einen eigenen Nachkommen behalten möchte. Nun, selbst dabei sollte doch der beruhigende Gedanke im Raum stehen, dass ich nichts züchte, was sich sein Leben lang quälen muss - um meiner Eitelkeit willen?!

LG
koboldine

PS: jetzt genug geändert, Format ist einigermaßen ok, glaub ich, oder?
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Kein Mensch darf mir meine Schwächen so deutlich zeigen, wie meine (Wolfs-)Hunde es tun.

Last edited by koboldine; 27-01-2010 at 20:08. Reason: gegruselt über die Zitat-Ebenen...Rechtschreibung....
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Old 27-01-2010, 20:04   #38
Bille
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Stimmt, denn es soll nur mit absolut gesunden Hunden gezüchtet werden.
HD / ED / Augen sind ja schon quasi ein alter Hut und offensichtlich mehr als sinnvoll, es gibt ja auch Züchter, die NIE einen Rüden mit HD C für ihre Hündin nehmen wollen, selbst wenn sie HD A hat, also sind diese Ergebnisse sinnvoll.
Wer einmal einen Hund mit Hyp. Zwergw. oder Deg. Myelopathie gesehen oder miterlebt hat, versucht es gerne zu vermeiden.
Es ist ja nicht so, daß die Träger von der Zucht ausgeschlossen sind, aber nicht mit einem Träger verpaart werden sollen.
Warum soll ich durch eine einfach Untersuchung nicht Leid bei einem von mir gezüchtetet Hunden versuchen zu vermeiden.
Leider ist es so, daß Phänotyp nicht gleich Genotyp ist und ein Champion kein guter Vererber sein muss.
Es sind immer 3 Dinge, die in der Zucht wichtig sind und das sind Gesundheit, Charakter und Exteriör. Sobald man die Priorität auf nur noch einen dieser punkte legt, geht es schief.
Ob Du Herpes impfen lässt oder nicht, steht auf einer anderen Karte und hat mit einer Krankheit mit genet. Disposition nichts zu tun.
Heute weiß man mehr und morgen mehr als heute, viele Rassen sind so zu Grrunde gerichtet worden und haben rassespez. Erkrankungen. Nun werden sie mit aufwändigen Mitteln und Zuchtstrategien wieder "ins Lot" gebracht.
Warum sollen wir das Gleiche machen? Warum beugen wir nicht vor, damit es uns nicht geht wie dem DSH?
Offensichtlich haben wir dem DSH einige Krankheiten zu verdanken, wenn nun beim DSH aufgrund seiner riesigen Population soviel bekannt ist, warum nützen wir das Wissen nicht?
Ist es nicht sinnvoller vorher etw. zu tun und nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist?
Ein gescheiter Ausspruch von Fr. Dr. Helga Eichelberg, die sich seit Jahrzehnten mit Zucht, rassen, HD, Genetik etc. beschäftigt und ausgezeichnete Vorträge hält ist:
" Wenn der Standard einer Rasse erreicht ist, soll man die Rasse erhalten und nicht "weiterbringen". Erhaltungszucht, Gesunderhaltung, den Standard erhalten, das meint sie damit und nicht die Rasse weiterentwickeln, wohin soll man sie noch entwickeln? Größer? schöner? Dickere Köpfe? Abrichtbarer? Kleiner? usw. was es alles für Ideale so gibt.
Sinnvoll ist auch zu prüfen, ob die Untersuchung in unserem Fall etw. bringt.
Bei diesen beiden Krankheiten, die tödlich verlaufen und sehr schmerzhaft sind, bzw. Medikamente nicht in D zu bekommen sind, finde ich ein Vorbeugen sinnvoll.
Eine genet. HD Disposition im Moment zu testen, ist vielleicht interessant, aber meiner Meinung nach aktuell nicht so nötig, da die HD Auswertung von Rö-Bilder zum jetzigen Zeitpunkt reicht (auch wenn es da die dollsten geschichten gibt, aber das ist ein anderes Thema).
Wenn Epilepsien gehäuft auftreten, warum nicht? Ist eine echte Epilepsie ein schöner Zustand für einen Hund? Ist der Besitzer erfreut darüber, wenn sie schlecht einzustellen und ein Anfall durch kleine Veränderungen im Leben des Hundes ausgelöst wird? Frag mal Besitzer von Hunden mit echter Epilepsie? Außerdem ist mir nicht bekannt, daß der Genmarker für Epilepsie beim TWH bekannt ist.
Mir ist es auf jeden Fall wichtig, soviel als möglich über den Deckrüden und seine Verwandtschaft zu erfahren, genauso möchte ich, daß der Deckrüdenbesitzer sich auch verantwortlich zeigt und schaut, ob die Verpaarung passt, damit nach bestem Wissen und gewissen gesunde Hunde in die Welt gesetzt werden können.
Züchten hat mit natürlicher Auslese kaum mehr was zu tun, es ist ein künstliches Produkt von uns Menschen. Deshalb haben wir die größtmöglichste Verantwortung.
Aus diesem Grund habe ich kein Problem mit Untersuchungen, wenn sie sinnvoll sind und Leid verhindern können.

LG Bille
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Old 27-01-2010, 20:25   #39
Torsten
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Quote:
*Wenn* ich ernst zu nehmend züchten will, dann doch nur, weil mir diese Tierart, diese Rasse wichtig ist.
*Wenn* mir diese Rasse wichtig ist, will ich doch zu ihrer positiven Entwicklung und zu ihrem Fortbestand züchten.
Zwei sehr richtige Aussagen ...... und ich hoffe du hast meine Ironie verstanden. Wer oder was legte den Ursprung für die auftretenden Krankheiten? Mit Sicherheit doch Vermehrer die sich einen Scheiß um die Rasse kümmern. Und du schreibst
Quote:
*Wenn* mir diese Rasse wichtig ist, will ich doch zu ihrer positiven Entwicklung und zu ihrem Fortbestand züchten.
Das heißt mit anderen Worten , wer sich jetzt nicht auf den Scheiß einlässt den hier einige schlaue Leute fordern ist ein schlechter Züchter dem nichts an der Rasse liegt , na wunderbar! Ich sehe es ein klein wenig anders, ich als Züchter muss und ich sage muss, jetzt den ganzen Scheiß mitmachen den Andere irgendwann mal versaut haben weil sie eben den schnöden Mammon an erster Stelle sahen und dem entsprechend Hunde vermehrten. Allein wenn ich sehe was heut zu Tage noch so verpaart wird, was da an Inzucht (gewollt) betrieben wird ..... und dann muss ich mir anhören das es notwendig geworden ist das unsere Hunde sich den Untersuchungen unterziehen müssen. Auch dazu sage ich Alles klar, vor allem wenn ich sehe wo der Wind gesät worden ist und von wem dann diese Dinge befürwortet werden ....... wie war das mit den Steinen im Glashaus, oder anders wen ich in züchte auf Teufel komm raus kann ich dann ja den Dreck den ich machte über solche Feststellungen begründen und rechtfertigen. Eine Rasse die gesund ist muss bei weitem nicht solchen Mist in dem Umfang über sich ergehen lassen...... natürlich, kann man sich mit solchem Scheiß auch wichtig tun (ich denke nur an das Angebot wegen des Zwerggenwuchses)..... ich sehe goldenen Zeiten auf die Zucht zu kommen. Und du kannst denken und halten von mir was du willst, aber eine so junge Rasse die gesundheitlich schon so im Keller ist , da kann was nicht stimmen ...... und einige die hier schreiben sollten sich mal fragen ob sie sich noch in die Augen schauen können bei so viel Heuchelei vorne herum und hinten im Kämmerlein leisten sie ihren Beitrag zum gesundheitlichen Untergang. Manche haben eben kein Ehrgefühl oder ist es Alibiedenken?

Quote:
Offensichtlich haben wir dem DSH einige Krankheiten zu verdanken,
Ah ja .... der deutsche Schäferhund war es ..... wieder mal alles klar.
Vergleiche doch die Hunde von damals nicht mit dem West-scheiß von heute, die Zucht damals war selektiver (auch in Bezug auf Krankheiten), den Dreck haben wir doch durch die Vereinigung bekommen oder warum haben Züchter aus West den deutschen Schäferhund aus dem Osten aufgekauft wie die Doofen ? GENAU , weil sie so ihren kranken Schrott verbessern konnten. Also komm nicht immer mit der Leier das der dt. Schäferhund an allem Schuld ist - so lange Menschen denken sie sind die Größten und müssen Gott unter wissenschaftlichen Vorwand spielen, so lange ist für mich der Mensch das Übel aller oder fast aller Krankheiten bei unseren Tieren. Sag mir mal warum man in der Slowakei so schöne Hunde hat aber die sind alle zu klein oder der größte Teil von denen - das hat nix mit der hohen Inzucht zu tun oder ? Und trotzdem wird hier ein Rummel um dieses Land bezüglich der Hunde gemacht. Jetzt stellt sich mir nur die Frage, wenn es an dem ist das die Hunde im Schnitt zu klein sind, hat es doch Ursachen die so nicht in Ordnung sein können ergo vertreten doch einige Menschen die falsche Meinung in dem sie zur Orientierung an dieser Landeszucht aufrufen .......
Quote:
Nun werden sie mit aufwändigen Mitteln und Zuchtstrategien wieder "ins Lot" gebracht.
Warum sollen wir das Gleiche machen? Warum beugen wir nicht vor, damit es uns nicht geht wie dem DSH?
Hallo .... wir beugen also vor, naja, ich denke wir sind schon fast so weit in der Hälfte der Zeit wie der deutsche Schäferhund brauchte ..... und warum wird sich eigentlich immer am deutschen Schäferhund orientiert ? Da fällt es wohl nicht so auf was hier im Argen ist weil der deutsche Schh. mit noch mehr Scheiß aufwarten kann und dadurch der des TWH nicht so auffällt ?
Die Mittel und Zuchtstrategien von denen du redest werden wir auch bald brauchen wenn nicht so gar jetzt schon .......
Es ist doch ironisch hoch drei was hier abgeht ........
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Last edited by Torsten; 27-01-2010 at 20:49.
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Old 27-01-2010, 21:08   #40
canislupus
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Hallo Torsten,

auch wenn es OT ist:
Was verstehst du unter "zu klein"? Entsprechend der Mindestgröße vom Standard, also Hündinnen unter 60cm und Rüden unter 65cm ?
Denn wenn man sich die Deckrüdenliste der slowakischen Hunde anschaut, gibt es alles von 65cm bis 70 cm, also gar nicht so klein...

Alex z Èakajovského dvoraA68 Oh R1 P1A(0/0)14Amor Gabèov dvorA69 E1 Og R1 P1A(0/0)31Arek Malý BysterecA69 C2 K1 Of R1 P1A(0/0)47Argo Tajomný tulákA70 Of R1 P3A(0/0)8Argus Zelená vodaA67 Of R1 P1A(0/0)3Aron Malý BysterecA66 C2 Of R1 P1B(0/1)22Bak Malý BysterecA66 C2 E1 Of R1 P1C(2/2)0 !!!Blek z Liehovarského dvoraA66 Of R1 P1A(0/0)27Borko Kollárov dvorA66 Oh R1 P1A(0/0)9Car Kollárov dvorA69 Oh R1 P1keine Daten verfügbar6Carr Malý BysterecA68 Oh R1 P1A(0/0)53Cett Malý BysterecA68 E1 Of R1 P3A(0/0)8Cézar Lupus Bohemia GenaoA66.5 Og R1 Xv53.4 Xf102.3 P3A(0/0)15Dag z Tematínskych kopcovA66 F2 Of R1 P1A(0/0)12Delon spod ÏumbieraA65 Og R1 P3A(0/0)2Dixon Radov dvorA69 C2 J5 Og P3A(0/0)19Dragoun z Vlèí chaloupkyA68 F2 Oc R1 P3A(0/0)0 !!!Enar spod ÏumbieraA65.5 M5 I2 Of R1 Xf103.8 P3A(0/0)0 !!!Enor Malý BysterecA65.5 Of R1 P1A(0/0)30Enzo Crying WolfA67 Of R1 P1A(0/0)1Gádar FonèordaA65.5 Of R1 Xv53.4 Xf104.6 P3A(0/0)1Gryz spod ÏumbieraA66 I5,2 H2 Og R2 P3A(0/0)0 !!!Hawk Eye Eden severuA68 E1 I7 Oc R1 P3C(2/2)0 !!!Hitt spod ÏumbieraA68 K3 Of R1 P3A(0/0)14Issar Kollárov dvorA67 C2 Of R1 P3A(0/0)35Lesan Kysucká hviezdaA68 R1 Oh P1B(1/1)0 !!!Milo Ruskov dvor CSA66 Oh R1 P1A(0/0)89Pinto od Úho¹tìA69 E1 Oh R1 P3A(0/0)0 !!!Prinz Drakon ArimminumxA(0/0)41

für die Zuchthündinnen gibt es ja leider keine Auflistung, aber so richtig kleine Hündinnen habe ich dort weder auf einer Ausstellung noch im Sommerlager gesehen.
Laut Körungsergebnissen der Jahre 2008/2009 in der SK gab es nur 1 Hündin, die mit 59 cm untermassig war, die vorgestellten Rüden hatten alle das Mindestmaß.

Und zum hypophysärem Zwergwuchs-Test/Deg. Myelopathie-Test:

es wird ja niemand gezwungen, diese Tests zu machen. Allerdings ist der Kostenaufwand meiner Ansicht nach gering verglichen mit dem Benefit. Ich weiß nicht, wie verbreitet die deg.Myelop. ist, aber beim hypoph. Zwergwuchs scheinen die Trägertiere weit verbreitet zu sein. 6 Hunde von 30 getesteten sind Träger!!!
Da Investiere ich doch einmal, lasse meine (Zucht)Hunde testen und weiß dann, wenn ich einen "Träger" besitze, dass ich als passenden Partner einen "Nicht-Träger" wähle. Erstens habe ich so 100% keine Zwerge mehr, kein Leid für diese, und muß nur geeignete Plätze für gesunde Welpen finden, nicht auch noch für Zwerge, die ein Leben lang Medikamente bedürfen und eine sehr geringe Lebenserwartung haben.

Tanja
__________________
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Last edited by canislupus; 27-01-2010 at 21:30.
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