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Probleme mit dem TWH
Moin,moin zusammen
Ich habe Probleme mit meinem TWH.Auf dem Grundstück hört er ohne Probleme , ein kurzes pfeifen genügt und er kommt auch aus der hintersten Ecke sofort angelaufen und setzt sich neben mich.Beim Spazierengehen ist es aussichtslos,ich rufen,pfeifen oder kann sonst was machen er ignoriert es komplett und lässt sich auch nicht wieder an die Leine nehmen. :motz :motz :motz :motz Ich kann mir nicht erklären woran es liegt da er die "Befehle" ja kennen muss,sonst würde er ja im Garten auch nicht hören :ehmmm Habt Ihr eine Lösung oder eine Idee wie ich dieser Sache Herr werden kann ? Ich war jetzt länger nicht mehr auf dieser Seite.....was ist hier vorgefallen das Eckard eine "Richtigstellung" schreibt ??? Vielen Dank im voraus MfG Otto |
Probleme mit dem TWH
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dieses Problem kenne ich zur genüge. Meine Onka, 8 Monate alt, verhält sich ganz genauso, wie Du es hier beschrieben hast :x :evil: :cry: . Das Anleinen klappt nur, wenn ich mich dann hinter irgendetwas, z.B. einem Baum, verstecke, so dass sie mich nicht sieht. Dann kommt sie sofort angelaufen und sucht mich, denn allein sein will sie nicht. :cry: Selbst in der Welpenschule konnte sich die Ausbilderin dieses Verhalten von Onka nicht erklären. Und jetzt auf dem Hundeplatz konnte mir bisher auch niemand einen Ratschlag diesbezüglich geben, der auch etwas gebracht hätte :cry: . An der sogenannten "langen Leine", das Zaubermittel der Hundeschule und in der Hundeliteratur, macht sie ebenfalls alles völlig korrekt, ob zu Hause, auf dem Platz oder beim Spaziergang. :D Aber, wehe ich lasse sie dann los, ... schwub ist man weg. Immer so ca. 3 ... 10 m um einem herum. An die Leine will sie dann nicht wieder, da helfen nicht einmal die besten Leckerlis. ... dass klappt dann nur wieder, wenn ich o.g. Trick anwende :? . Vielleicht hat hier in der Runde jemand einen guten Vorschlag, wie er seinem TWH diese Verhaltensweise abgewöhnt konnte. 8) Grüße in die Runde Norbert |
Moin,
danke für die schnelle Antwort :fingers1 Wenigstens ist es kleiner Trost für mich das ich mit dem Problen nicht alleine da stehe :roll: MfG Otto |
Hallo Otto
Da stellen sich bei mir ganz viele Fragen zu dem, was du geschrieben hast: - wie alt ist dein Hund (Hündin/Rüde?) - du redest von Befehlen, schreibst aber von rufen, pfeifen und "sonst was machen" - hast du denn einen Befehl, von dem dein Hund wissen sollte, dass es heisst "komm zu mir"? - wenn ja, wie und wo hast du den eingeübt - was hast du bisher gemacht, um deinen "Befehl" durchzusetzen? - warum setzt er sich neben dich, wenn du rufst? - warum denkst du, dass er im Garten auf dein pfeifen kommt und draussen nicht? - was machst du, wenn er im Garten auf dein pfeifen kommt? - pfeifst du im Garten um deinen Hund hineinzuholen, ihn zu füttern oder auch einfach mal so? - hast du draussen einen Befehl eingeübt? - draussen: kommt er nie, wenn du rufst (oder was auch immer du machst)? Oder nur bei Ablenkung, wenn er weiter weg ist, u.ä. - Reagiert er überhaupt auf irgendeine Art und Weise auf dein "was auch immer" rufen? Z.B. Umsehen und weiterlaufen, o.ä. - was machst du, wenn nicht kommt?? Weiter rufen? - ich nehme an, dass dein Hund unterwegs irgendwann wieder zu dir zurück kommt, was machst du dann? - was heisst genau, sie lässt sich nicht anleinen? - was machst du, wenn sie sich nicht anleinen lässt? @ Norbert Wenn du deine Onka rufst, dann kommt sie zurück - lässt sich aber nicht anleinen? Ist das richtig? Gruss, Petra |
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genau, Onka kommt (bis auf 2..3 m) :? , "schwänzelt" freudig :) , aber läßt sich nicht anleinen :evil: :evil: . Andererseits gibt es, wenn sie angeleint ist, kaum Probleme. Sie geht angeleint fast immer brav "bei Fuss" :D . Aber, wenn sie von der Leine abgemacht wird, will sie sich einfach nicht wieder anleinen lassen. Gruß Norbert |
Hallo Otto
Ich kenne das von meiner Cheyenne, zu Hause kommt sie immer wenn ich sie rufe aber bin ich auf dem Hundeplatz ist es viel schöner mit anderen Hunden zu spielen als zu mir zu kommen wenn ich sie rufe. Ich habe jetzt einen Klicker, jedesmal wenn ich meinen Farouk rufe drücke ich auf meinen Klicker , kommt er zu mir bekommt er IMMER eine Belohnung.Abwechselnd leine ich ihn dann an oder lasse ihn wieder laufen.Ich mache das zu Hause ,beim Spatziergang ,auf dem Hundeplatz u.s.w. Bei Cheyenne hat das etwas länger gedauert bis das funktioniert hat, Farouk hat das sofort kapiert.Ich habe den Vorteil das Farouk sehr verfressen ist ,er würde auf einem Bein springen wenn er dafür ein Leckerli bekommen würde.Ich habe die Ubung mit jedem Hund einzel gemacht. Wenn sie jetzt mit anderen Hunden am spielen sind brauch ich nur einmal zu klicken und sie kommen zu mir. Gruss sonja |
Norbert
Naja, ich denke, bisher hat sie mit ihrem "Spielchen", das sie mit dir treibt, immer Erfolg gehabt - und du hast sie mit der ganzen Aufmerksamkeit, die sie dafür bekommt (inkl. verstecken) bestärkt. Hast du schon einmal versucht, sie einfach zu ignorieren und wort-/kommentarlos in die entgegengesetzte Richtung davon zu gehen, nachdem du sie gerufen hast, ohne auf ihr "Getue" einzugehen und ohne sie eines Blickes zu würdigen - auch nachdem du losgelaufen bist? Gruss, Petra |
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Hallo Petra, hier zu Deinen Fragen die Antworten: - es ist ein 2 ½ jähriger Rüde - selbstverständlich gibt es einen Befehl den der Hund versteht ( komm hierher oder pfeifen) im Garten klappt es ja auch - beigebracht habe ich es ihm im Garten ( erst im Spiel mit Belohnung , dann richtig ernsthaft um es richtig zu festigen) - bisher gab es keinen Grund ihn „durchzusetzen“ weil es bisher immer geklappt hat - das habe ich ihm so beigebracht das er sich hinzusetzen hat wenn er gerufen wird - wenn ich wüsste woran es liegt das er „draussen“ nicht zu mir kommt müsste ich Euch damit hier nicht belässtigen - da der Garten recht gross ist rufe ich auch einfach mal so nur um zu wissen wo er ist - bisher war es nicht nötig , diese Probleme habe ich erst seit kurzer Zeit - von 10 mal rufen kommt nur 1-2 mal , dann aber sofort - er schaut mich kurz an ....mehr nicht - wenn er nicht kommt wird es ein Geduldspiel ihn wieder einzufangen - was soll man da gross machen,wenn das „fangmich Spielchen“ ne halbe Stunde dauert nutzt es sicher recht wenig in dafür zu bestrafen weil es schon zu lange her ist,ich bölke ihn an , aber ob er sich davon was abnimmt kann ich nicht sagen - er kommt auf 1-2 heran,wedelt mit dem Schwanz hält aber den Abstand wenn man auf ihn zugeht (sieht aus als wenn er spielen möchte) Vielen Dank im Voraus für Deine Bemühungen Mit freundlichen Grüßen Otto |
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glaub mir, dass habe ich und mache es auch immer wieder - nur es hilft nicht viel. (PS: Das war übrigens auch der erste [und einzige] Tip in der Welpenschule. :cry: ) Die Dame ist halt klever :wink: , sie kommt sofort hinterher, erkennt aber, dass Herrchen die Leine bei sich hat (selbst wenn ich sie versteckt halte), und bleibt auf gewissen Abstand, um nicht an die Leine zu müssen. :evil: Um sie überhaupt wieder anleinen zu können, folgt dann das Versteckspiel. :twisted: Gruß Norbert |
Hallo Sonja,
Deine Idee mit dem Klicker ist nicht schlecht :sooo_hapy und verfressen sind sicherlich alle Hunde..... Das komische ist nur das es bis vor kurzem keine Probleme in dieser Hinsicht gab zumal es das einzige ist was ich von ihm verlange.Zurück kommen wenn man ihn ruft und das er sich hinsetzt.So'n Zenoba mit Pfötchen geben , auf den rückenlegen oder was manche Ihrem Hund sonst noch so beibringen :stupid will ich ja gar nicht.Naja , mal sehen was der Herr Hund sonst noch so ausdenkt :banghead :banghead :banghead MfG Otto |
Hallo Otto
Ein Tip was bei Cheyenne gut gewirkt hat .Wenn du deinen Hund rufst und er kommt nicht ,wirf mit einer Kette nach ihm (nicht auf ihn).Natürlich nur wenn er alleine ist.Er wird erstaunt sein dass du trotz weiter Entfernung an ihn rankommst.Auf jedenfall sollst du nicht auf deinen Hund zugehen denn sonst hat er gewonnen.Wichtig ist wenn er kommt IMMER LOBEN. Gruss Sonja :wink: |
:wink: Schön zu lesen das auch andere dieses Problemchen kennen.
Unsere Ondra hat es auch auf Lager nicht zu kommen wenn man sie ruft. Besonders toll ist es natürlich wenn andere Leute bzw Hunde kommen. Mit Leckerchen hat mal eine Zeit gewirkt,aber irgendwie scheint sie inzwischen gemerckt zu haben das sie nach dem Leckerchen an die Leine kommt....also kommt sie erst garnicht. Die Idee mit dem Klicker habe ich auch am Sonntag im WDR-TV gesehen.Bei Tiere suchen ein zuhause.Hatten schon darüber nachgedacht,aber jetzt wo ich es hier auch als Tipp Lese werde ich sofort das Teil kaufen und fleissig üben. :D @Norbert,lass dich von Onka nicht unterkriegen!!! :wink: Haben mit Ondra auch schon ganz andere Sachen durch.Ich muss zugeben das der TWH mich immer wieder verwundert mit seiner Gewieftheit.Habe schon Rottweiler und Schäferhund erzogen,auch einen total verstörten Retriever habe ich hinbekommen aber was unsere Ondra betrifft haut es mich fast täglich aus den Socken :cheesy: |
Liebe Leute,
ich meine, dass der Problem hat mehr Aspekten : 1. Es ist keine Überraschung, dass Hund ist 100% besser auf eigene Garten als irgendwo draussen. So sind alle Hunde. Aber es ist auch der Problem, der ist offt zu sehen - kommt jemand mit Hund und erklärt, wie gehorsam ist, gut treniert, gut erzogen usw. Aber wenn sollte ihm zeigen, dann der Hund kennt gar nichts. Es ist allgemeine Problem weil die Leute meinen, dass Hund ist gut treniert, wenn gehorsam ist zu Hause. NEIN. Gut erzogene und trenierte Hund muss seine Kenntnisse zeigen immer und überall. Kenne ich persönlich die Hunde, die auf Hundeschau sind in Gebrauchtsklasse und können nicht beim Fuss bleiben und laufen !!! Es ist auch immer öffter zu sehen. Hund machte Training und Prüfung auf eine Hundeplatz aber überall draussen ist unkontrolierbar. 2. Wenn treniere ich mit der Hund schon von Welpe die Übungen, dann treniere ich es, wenn möglich, auf verschiedene Stellen, unter verschiedene Konditionen und hauptsätzlich sehr konsequent. Hund, der kann Platz oder Sitz nur auf trockene, 20 Grad heisse, auf 5 cm Höhe mähene Grass ist einfach für nichts. Schon welpe muss gewöhnen sein, dass auf Befehl muss IMMER richtig reagieren. Viele z.B. verurteilen mich, wenn nach Regen gehen wir trenieren und ich absichtlich gebe Befehl "Platz", wenn Hund steht in Wasser. "Arme Hund" sagen. Aber mein Hund einfach muss arbeiten immer. Es ist für nichts, wenn kann ich ihm zurückrufen nur auf Garten, wo brauche ich es nicht und wenn will über Autobahn überlaufen, kann ich ihm nicht stoppen. 3. In jeder Fall benutze ich für Befehle meine Stimme. Die Pfeifen, Klicker usw. sind gute Hilfmitteln aber nur für stumme Leute oder für ganz spezielle Einsatz. Hund hat mehrmals mehr empfindliche Ohre als Mensch. Und wenn benutze ich z.B. die Pfeife, dann er reagiert nicht nur auf Länge der Signal oder auf seine Bau aber hauptsätzlich auf die Frequenz die Pfeife. Was ist los, wenn meine Pfeife wird nicht mehr funktionieren, wird verlohren ist oder werde ich es nicht mit haben ? Meine Stimme habe ich immer mit und hat 1000x mehr Möglichkeiten als Pfeife. 4. Auf Ende zu zurückrufen. Wir in CZ sagen, dass existiert eine Übung, die muss Hund ganze Leben lernen - Zurückrufen. Bei diese Übung genug nur eine kleine Ungenauigkeit oder Fehler und kann man wieder von Null anfangen. Entschuldigung Otto, habe ich verstanden, dass Deine Hund hat 2 1/2 Jahren und rufst Du ihm zurück nicht. Dann sehe ich, dass Du hast Probleme mit sich beim Training und hier hillft keine theoretische Rat durch Forum. Es geht nich um dass, wenn benutzt Du Pfeife, Stimme, Stachelhalsband oder Belohnung. Ich fühle, dass Du verstehst nicht richtig der System und hier hilft nur persönliche Besuch beim eine wirklich profesionelle Trainer, der zeigt Dir Deine Schwachpunkte und probiert mit Dir es eliminieren. Bitte verste es nicht, wie eine persönliche Attack. Nein. Ich arbeite mit TWH's schon neunte Jahr und muss ich sagen, dass sehr oft zeigen mir die Traineren eine absolute Fehlern, die mache ich noch immer :D. |
Hallo
Ich denke jeder hat dieses Problem mit seinem TWH. Ich mache bei jedem Spaziergang immer und immer wieder Abrufübungen, wichtig, ich ruf sie auch grundlos ab manchmal leine ich sie dann an nur für ein paar Meter, manchmal lasse ich sie gleich wieder laufen, manchmal gibt es eine Belohnung und manchmal nicht. Also nie am gleichen Ort, nie aus einem bestimmten Grund, einfach so wie ich es gerade will. Wie Pavel geschrieben hat, diese Übung hört niemals auf. |
Ich kann Pavel und Markus nur zustimmen. Es sollte oft an verschiedenen Orten und Gelegenheiten geübt werden. Denn es ist für einen Hund immer wieder etwas anderes. Die Übung ist gleich, aber der andere Ort macht die Übung neu für ihn. Und gerade die TWHs, die so schön neugierig sind, brauchen da viel Übung.
Das mit dem der Leine aus dem Weg gehen, liegt auch daran, dass sie es sofort erahnen. Zum üben ist es allerdings wichtig, die Hunde ranzurufen und gleich wieder frei zu lassen. Bei denjenigen, die hier vielleicht "Probleme" haben, liegt es möglicherweise daran, dass sie die Hunde ranrufen und gleich festmachen. Das kann bei Norbert z.B. der Fall sein, wenn Onka sich so "wehement" streubt. Ach ja, die Probleme kenne ich. Theorie und Praxis. Geduld ist eine Tugend. Myla findet natürlich auch häufig andere Sachen spannender. Da ich viel mit dem Rad und meinem Rüden unterwegs bin, kommt Myla dann schon in der Regel hinter gelaufen, weil sie nicht allein bleiben will. Es sei denn, dass es soooo etwas tolles zu beschnüffeln gibt. Aber, erfreulicherweise ist das die Ausnahme. Ich gehe mal davon aus, dass es mit 3 bis 3 1/2 Jahren besser wird. Das ist so meine Erfahrung. Dann sind die Hunde ruhiger und erwachsen. Ich stimme auch voll zu, dass man das Abrufen immer wieder üben muss. Christian P.S.: Pavel dein Beispiel mit den Hunden, die auf dem Hundeplatz funktionieren und draußen weniger, kann ich unterschreiben. |
Nach meinen Erfahrungen basieren die meisten Probleme, an mangelndem gegenseitigen Vertrauen. Wenn der Halter schon damit rechnet dass der Hund nicht zu mir kommt, dann sieht und hört das der Hund, denn auch die Körpersprache und die Stimme des Halters spricht Bände. Das heisst ganz einfach der Hund ist unsicher, beim nächsten mal ist der Halter noch mehr verkrampft und so weiter, die Spirale dreht sich. Wir als Halter sind gefragt diese Spirale zu durchbrechen, wir müssen uns etwas einfallen lassen dass der Hund Vertrauen gewinnt, wenn ich sehe dass der Hund Vertrauen hat werde auch ich gelassener in gewissen Situationen reagieren können weil auch ich Vertrauen haben kann.
Arryn kam immer wenn ich ihm rief, er mache auch "Sitz" aber immer 2 Meter neben mir, keine Chance in zu erreichen, denn sobald ich mich auf ihn zubewegte war für ihn die Übung zu ende und er hat wieder seinem Zeitungslesen hingegeben. Also lies ich ihn "Platz" machen, wenn er aufgespungen ist wieder "Platz" und das mit einer Konsequenz bis es ging. Das nächste war dann dass ich auf ihn zugehen und ihn anfassen konnte ohne dass er von sich aus die Übung wieder abgebrochen hat, weil er dachte das wars. Immer wenn ich ihn loben wollte, war er weg, also kein loben, kein freundliches Lächeln, wein Wort, ich weiss das fällt schwer, bis ich bei ihm war und er ruhig liegen blieb. Ich als Halter beginne die Übung und ich beende sie, wichtig ist immer nach der Übung muss es noch eine Zeit interessant für den Hund weiter gehen. So bekommt er Vertrauen dass es nachher nicht gleich nach Hause geht. Das Anleinen übe ich nicht immer an der gleichen Stelle wenns nach Hause geht, ich gehe lieber mit meinen an einer Wiese wo sie sonst spiele dürfen angeleint vorbei statt dass ich sie nachher irgendwie zu mir rufen muss, sicher bin ich dann noch in Eile, es regnet, kalt etc. Unter Druck kann ich kein Vertrauen schaffen, Ruhe, Zeit, Gelassenheit, Humor bringt mehr. Und auch an der Leine laufen will gelernt und immer wieder geübt sein. Kleine Schritte und immer nur soviel üben dass ich es sicher bis zum Ende durchziehen kann. |
Moin,
wenn ich die Antworten hier so lese (für die ich auch sehr dankbar bin) stelle ich fest das fast alle das gleiche Problem haben für das es aber keine Patentlösung gibt.Entschuldigt jetzt bitte den Vergleich aber es hat so einwenig den Anschein als wenn ein blinder dem anderen blinden über die Strasse helfen will.Ich vermute mal das der TWH doch noch einen richtigen Dickkopf hat und das es nur mit viel Gedult und Spucke zu einer Lösung kommen kann.Da ich ja Rentner bin habe ich ja alle Zeit der Welt mich mit meinem Hund zu beschäftigen und bin sicher das ich es irgendwann in den Griff bekommen werde. Beruhigend ist nur nach wie vor das auch Ihr als TWH-Experten vor der gleichen Aufgabenstellung steht........... Vielen Dank für Eure Mühe mir Ratschläge zu geben-----nettes Forum MfG Otto |
Hallo Otto
Es wird Dir hier niemand ein Patentrezept geben können, da jeder TWH ein Indiviuum für sich ist. Ich denke das was Pavel gesagt hat, trifft es am besten. Such Dir einen guten Hundetrainer, denn als aussenstehender Beobachter kann er deine Körpersprache analysieren, dich darauf aufmerksam machen und ggf korrigieren. Mit einem 2-jährigen Rüden muss das funktionieren, denn sie werden sicher ruhiger mit dem alter, nur mit welchem alter weiss niemand so genau, zuerst kommen die Jahre wo sie zeigen müssen dass sie jetzt keine Teenies mehr sind. |
Hallo Otto,
Dein Problem ist leider ein alltägliches Problem vieler Hundebesitzer (nicht nur TWH) für welches man eigentlich nur den Hallter /Halterin die Schuld geben kann.Auf Deinen Fall bezogen , oder auf die die das gleiche Problem haben , möchte ich vorsichtig sagen das dieses Problem auf eine nicht vernüftige Erziehung vom Welpenalter her ist. Das heisst nicht das man einen älteren Hund nicht mehr richtig erziehen kann , aber es wird mit zunehmendem Alter des Hundes immer schwierieger bzw. anspruchsvoller.Vielleicht sollte auch noch mal erwähnt werden das die meisten Welpen zu spät ihrem neuen Besitzer übergeben werden.Bester Zeitpunkt wäre ca. 4 Wochen,sodas der neue Besitzer das Tier z.Teil mit der Flasche aufziehen muss. Nun aber zu dem o.g. Problem.Gehe mit Deinem Hund spazieren wo Du dir sicher sein kannst das Du alleine unterwegs bist,mach die Leine los und er soll frei laufen können ( auch von Dir weg ),verstecke Dich so das er dich nicht sehen oder riechen kann.Irgendwann zeigt er ein nervöses Verhalten ,rufe ihn aber zeige dich nicht ( Nervosität nimmt zu), rufe ihn weiter bis Du siehst das er fortlaufen würde.Zeige dich ihm nun und er wird sich sehr auf dich freuen ( auch Du musst dich mitfreuen).Ein Zeichen dafür von Deimen Hund ist leichtes urinieren,Mundschlecken und beachte die Stellung der Ohren und des Schwanzes.Ich vermute wenn Du dieses 1-2 mal am Tag praktizierst wirst du nach ca 3-5 Wochen einen Erfolg feststellen können , was das "zurück-kommen" betrifft.Du nutzt mit dieser Übung nix anderes aus wie das natürliche Rudelverhalten zum Besitzer/Besitzerin das noch in jedem Hund vom Wolf her vorhanden ist. Da jeder Tier verschieden ist sind die Zeit und Erfolgsangaben variabel.Alles basiert auf einem Punkt , das ist die Liebe die er von Dir bekommt und auch zurückgibt.Sollte es mal eine kritische Situation erfordern,so laufe Deimen Hund nicht hinterher sondern von ihm weg.Bei einer einigermaßen guten Bindung wird er dir folgen.Viel Erfolg....... Gruss , Euer Twister |
Ok, ich denke das geschilderte "Problem" hat - wenn überhaupt- nur in sehr geringem Maße mit der Rasse Twh zu tun, sondern bezieht sich prinzipiell auf alle Hunde.
Da ich seit über 15 Jahren mit Jagdhunden arbeite und diese auch selbst auf die entsprechenden Prüfungen ausbilde und vorbereite, kann ich nur sagen, daß mein Twh in dieser Richtung von meinen Jagdhunden (Deutsch- Kurzhaar) nicht verschieden war. Wie bereits von kompetenten Forum-Teilnehmern vorab beschrieben, hilft hier nur die richtige Methode , Konsequenz und GEDULD und tägliches Üben !! Es ist - in 99 % der Fälle - der Mensch als Ausbilder, der Fehler macht... und nicht der Hund, der nur folgerichtig und logisch und für einen Fachmann auch meist voraussagbar reagiert. Meiner Erfahrung nach fehlt oft das richtige "hundliche Denken" in den Köpfen der Besitzer und eben die notwendige Ausdauer und Geduld. Was für einen Menschen logisch und leicht nachvollziehbar oder selbstverständlich ist, ist es für einen Hund noch lange nicht. Es dauert ganz einfach, bis er über die Kombination von Lautzeichen und erwünschtem Verhalten sowie der notwendigen positiven Konditionierung (Lob, Belohnung) "verstanden" hat, was er tun soll. Und daß er in verschiedenen Umgebungen verschieden reagiert ist eigentlich auch leicht verständlich. Wir reagieren wohl auch unterschiedlich, wenn wir demselben abgerissenen Landstreicher am Samstagvormittag auf der Frankfurter Zeil oder aber nachts in einem Waldweg begegnen... ( sorry für das etwas drastische Beispiel... :D ) Gruß Smartwolf |
Hallo!
Ihr tut Otto Unrecht, wenn ihr schreibt, dass er den Hund falsch erzogen hat. Der Hund ist zwar 2 Jahre alt, er hat ihn aber erst seit 2 Wochen. Siehe seine Neuvorstellung. Er ist erst noch in der Eingewöhnungsphase und muss dem Hund erst seine Regeln beibringen. Aber den Rat mit dem erfahrenen Hundetrainer sollte er annehmen, da vorher in der Erziehung wohl nicht alles richtig gelaufen ist. Gruss Beowulf |
Hallo Beowulf
Keiner hat gesagt dass Otto seinen Hund falsch erzogen hat, wir wissen dass er ihn erst seit ein paar Wochen hat, im Gegenteil ich finde es gut wenn sich jemand nach so wenigen Wochen seine Gedanken macht und fragt und nicht erst ein halbes Jahr wurstelt und nachher garnichtmehr zurecht kommt. Ich habe lediglich gesagt dass es nicht einfacher wird mit einem 2-jährigen Rüden, das geht noch ein Weilchen bis er ruhig wird und seine Hörner abgestossen hat, Otto sollte jetzt beginnen mit ihm zu arbeiten. |
Moin,
vielen Dank für Eure Mitteilungen und Hinweise.Ich werde auf jedenfall am Ball bleiben und über jede neue Erfahrung berichten . Ich weiss das mein Hund ein "guter" ist und wir noch bessere Freunde werden.Beim Fernsehen klappt das ja schon ganz gut :mrgreen: MfG Otto |
Ups...sorry Eckard das ich auf Deinen Beitrag eben nicht eingegangen bin.Wie gesagt,die Problematik mit dem Welpenalter lag nicht bei mir.Aber Deinen Tipp mit dem verstecken teste ich mal aus wenn sich die Beziehung zwischen dem Hund und mir schon etwas gefestigt hat....das hört sich alles sehr durchdacht an.Auch wenn ich gelesen habe das der ein oder andere mit Deinen Beiträgen nicht einverstanden war , finde ich manche (soweit ich das beurteilen kann) gut und sie vermitteln das Gefühl das Du schon einige Erfahrung mit TWH's und Wölfen hast.
MfG Otto |
Hallo Markus!
Sorry wenn ich das missverstanden habe. Hallo Otto! Habe meinen Hund nach Eckards Methode erzogen. Es hat sehr schnell geklappt. Allerdings war er noch ein Welpe. Heute brauch ich ihm eigendlich nicht zu rufen. Er achtet von sich darauf, wann und wohin ich gehe. Gruss Beowulf |
Bei aller Liebe, Twister, deine Vorschläge kann man in jedem Hundebuch nachlesen.... Wenn du mal einen selbstbewussten nicht ängstlichen selbstständig denkenden - soweit möglich - und handelnden Hund hast, dann bist du mit dem "ich verstecke mich und der Hund kommt aufgrund seines Rudelverhaltens, weil dass hat er ja von den Wölfen, hinterher", verloren. Das mag in fremden Gelände möglicherweise gelingen, aber selbst da wird ein neugieriger Hund die Landschaft erkunden wollen.
Also das mit dem Versteckspielen und weglaufen, hat bei mir und meinen Hunden nicht wirklich funktioniert. Sie sind gekommen, weil sie und ich es so wollten, aber nicht weil sie das Gefühl hatten, allein gelassen zu werden und deshalb Angst oder was auch immer hatten. Allerdings habe ich immer darauf geachtet, mir selbstbewusste Hunde zuzulegen. Deshalb kann ich sie heute auch überall mithinnehmen, ohne dass sie Angst oder ähnliches zeigen. Allerdings liegt die Verlässlichkeit des Kommens bei meinem Briardrüden ohne Ablenkung bei 97 % und mit Ablenkung bei ca. 82 %. Bei Myla (16 1/2 Monate) ohne Ablenkung bei 80 % und mit Ablenkung bei 50 %. Ich arbeite daran. Dabei meine ich im Durchschnitt bekanntes und unbekanntes Gelände. Wobei mein Rüde auf dem Hundeplatz zu 100% unter allen Bedingungen kommt. Mylas Quote ist auch auf dem Hundeplatz, wie draußen. Und das Thema "Hundeliebe" hatten wir ja auch schon. Hunde sind bedingungslose Opportunisten. Der Hund von beispielsweise jedem, der hier schreibt, wird nach entsprechender Eingewöhnungszeit, seine "Liebe" auch einem neuen Herrn zeigen. Da braucht sich keiner was vor zu machen. Also Twister, du überzeugst mich nicht, denn auch deine Ausführungen zu den TWHS lassen immer wieder Zweifel bei mir zurück, ob du die Rasse wirklich kennst, egal ob im Extrem in meine Richtung oder im Durchschnitt, allenfalls in Richtung Birgits "Superfrauchen" mässigen sehr gut funktionierenden Hunden zielen deine Feststellungen, die aber wiederum das andere extrem von mir und Myla sind. Und wenn du keinen TWH mehr hast, dann frage ich mich, lag das an Altersgründen, dann müsstest du ja noch einen richtigen (wolfsnahen) gehabt haben, oder aber was ist passiert, dass du ihn nicht mehr hast. Und wenn du einen hattest, wie lange hattest du ihn, weißer Häuptling der Indianer....? Gute Nacht Christian |
Christian...........ob ich Dich überzeuge oder nicht,ist mir " Schei........egal " !!! Nur für Dich....die besten Kapitäne stehen immer an Land !!!
Gruss Euer Twister |
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Twister, akzeptiere doch einfach auch mal eine andere Meinung. Oder ist Dir das nicht möglich? :roll: Christian hat doch recht sachlich seine Sicht der Dinge und seine Erfahrung geschildert. |
Hallo Norbert,
selbstverständlich akteptiere ich ( was ich jetzt schon zum 10.mal schreibe) auch andere Meinungen. Wie mir hier zu anderen Beiträgen gesagt wurde macht auch hier der Ton die Musik und für mich hat es den Anschein das egal was ich schreibe meine Unterschrift dazu reicht das es von vornerein beschossen werden kann.Ich werde mich wie versprochen auf keinerlei persöhnlichen Angriffe herablassen. Was das Thema Hundebuch betrifft,kann ich mich auch nur nocheinmal betonen das ich das Rad nicht neu erfunden habe und viele Dinge auch aus Büchern habe.Eins ist Fakt,die Praxis funktioniert selten ohne theoretischen Unterbau,die Theorie kann oft auf eine praktische Bestätigung verzichten.Ihr stellt mich wiedermal als Räuber geistigen Eigentums dar ( ähnlich wie mit dem Text den ich mal übersetzt habe weil er wirklich gut und einfach geschrieben war in der Annahme es würde Euch interessieren------aber das Ding zu zerfleddern und Urheberrechte geltend zu machen ist ja spannender als die Sache an sich zu verarbeiten) Vielleicht solltet Ihr den Text mal ohne Vorurteile lesen nur weil ich ihn gepostet habe und Ihr werdet sehen was ich meinte.Muss aber nicht sein da nach Euren Aussagen nichts neues darin enthalten ist/war. Gruss , Euer Twister |
Ich wollte dich nicht beschießen und es ist auch richtig, denjenigen, die vielleicht keine Hundebücher lesen, Hundeschulen o.ä. besuchen, auf ihre Fragen zu antworten. Was ich einfach sagen wollte ist, dass die von Twister gemachten Vorschläge sich bei einem Durchschnittlichen Hund sicherlich umsetzen lassen. Wenn du aber einen selbstbewußten extremeren hast, wird es schwieriger. Und wenn jemand wie Otto eine gute Tat begeht und einen älteren Hund zu sich ruft und Rat fragt, dann sind die "Welpentips" wohl eher der verkehrte Ansatz.
Aber wenn Otto konsequent seinen Befehl einfordert, wird er seine Erfolge erzielen. Zeit genug hat er ja, wie erschreibt. Christian |
Christian............denk an den Kapitän,der an Land steht...............!
Frage, was ist schwierieger einen selbstbewussten Hund zu erziehen,oder einen bzw. mehrere Wölfe ?? Gruss Euer Twister |
Einen selbstbewussten Hund zu erziehen und für den heutigen Alltag "gesellschaftfähig" zu machen ist keine leichte Aufgabe aber Wölfe zu erziehen???????????????? Damit habe ich echt mühe, ist das überhaupt notwenidig, wenn ja wofür? Immer werden Indianer zitiert, aber verehren die Indianer den Wolf und die Natur nicht so wie er/sie ist oder genau desswegen weil er/sie so ist, und versuchen sie trotzdem ihn/sie zu erziehen? Für mich sind das ziemliche Wiedersprüche! RPaul wird mir da sicher recht geben!
Twister war das nicht deine Zitat?? "Bruder Wolf wir haben uns lange nicht mehr gesehen....ich freue mich,dass Du wieder bei uns bist ich akzeptiere Dich so wie Du bist ,mit Deiner Scheuheit -deinem Verstand und deiner Ehrlichkeit...........jedoch werden viele alte Urteile Dich wieder dazu zwiengen , dass nur wenige Dich so sehen wie Du bist ...............zitat eines Nec - Perce Indianer zur wiedereingliederung von Wölfen........!" |
Moin zusammen,
ich habe mich die letzten Tage mal verstärkt um das Problem mit meinem Hund gekümmert und habe viele von euren Ratschlägen befolgt und versucht.Hier nun die Bilanz: 1) Kette in seine Richtung werfen : Der Hund nimmt sich nix davon ab und ich muss der Kette nachlaufen und sie wieder einsammeln :banghead 2) Knackfrosch : Gar keine Wirkung,egal wie ich es versuche 3) Verstecken : Allen Unkenrufen zu trotz hat die Version von Eckard/Twister den größten Erfolg gebracht,allerdings mit zwei Nachteilen.Bei den beiden ersten Versuchen war er so außer Rand und Band das er mich beim wiederfinden "umgefreut" hat und ab dem 3. Versuch wußte er wo der Hase langläuft....... Ich bleibe am Ball MfG Otto |
Quote:
Das sollte aber unser "Fachmann" Roland'o ebenso wissen!!! :mrgreen: |
P. S. : OttoP, der Hund muss erst mal den Bezug zu dir festigen, dann wird es schon noch werden. Bis dahin versuch es mal mit Geduld und Spucke. :wolf :cool!
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Markus,weisst Du warum man das macht mit der " Sozialiesierung " bzw. das an den Menschen gewöhnen.............damit auch Leute wie " DU " einmal die Möglichkeit haben einen Wolf sehen und riechen zu können !!Aber, und das wierd durch jeden geschriebenen Beitrag mir immer mehr bewusst ,dass ihr völlig " inkompetent " seit auch nur annähernd den Wolf und schlussfolgernd einen Hund zu verstehen ! In einem auch nur annähernd gutem und nicht immer einsehbarem " Gehege " würdest DU nie (!!!!) den Wolf zu sehen bekommen ( aber sicher weisst DU das natürlich auch ) !!! Ich möchte Dir und den anderen nicht zu nahe kommen ,aber es grenzt schon an Dum...........das hier so etwas von Hundekennern geäussert wird .
Gruss Euer Twister |
Hallo OTTO !
Es freut mich , wenn Du schon kleine Erfolge verzeichnen kannst ,was Du brauchst ist zeit und Liebe und eine Portion " Selbstbewustsein ", ich denke dann wird es in immer kleinen Schritten nach vorne gehen .Am Rande sei erwähnt das Du deinen TWH abwechselnd füttern solltest bevor Du mit ihm Spazieren gehst ( mal vor mal nach dem Spaziergang ). Ich wünsche Dir viel Erfolg ............... Gruss Euer Twister |
wenn jemand ein problem hat sollte mann im helfen und dieses wolfgeschwafel sein lassen mit diesen dingen werden wir wohl keinem helfen.
wie heiko schon sagte, mit gedult und spuke. gruss matthias |
Hallo Matthias
Ist auch meine Meinung, aber eben bringt so oder so nix, werde mich auch mal verabschieden aus dem Forum wie schon so viele hier. |
Quote:
den Tip mit dem Verstecken hat Dir nicht nur Twister gegeben, sondern darauf habe ich in meinem ersten Beitrag bereits hingewiesen, dass ich z.B. meine Onka auch nur mit dem "Versteckspiel" wieder an die Leine bekomme. Aber Otto, hier noch ein Tipp, der neuerdings bei mir mit Onka klappt und den ích von einer erfahrenen Hundeführerin bei der Polizei bekommen habe. Auch ich hatte, wie sicher die Meisten, Onka immer an einem Halsband angeleint. Nach Erkenntnissen der Hundeführerin ist aber der Hals ein sehr sensibler Bereich und die Hunde empfinden es als Angriff, wenn an ihrem Hals "gezerrt und gezurrt" wird. Sie empfahl mir ein sogenanntes Hundegeschirr zu verwenden, das an Rücken- und Bauchseite mit einem Steg verbunden ist, damit der Hund sich nicht rauswinden kann. Ehrlich gesagt, ich war erst skeptisch, denn bisher habe ich immer nur gesehen, dass Hunde am Halsband geführt und ausgebildet wurden. Aber, ich habe mir solch Geschirr gekauft, richtig der Körpergröße angepasst - und siehe da, Onka ist erstens sowas von brav (fast 1,5 Stunden) von allein bei Fuss gelaufen, ohne auch nur einmal zu ziehen und zu zerren, und sie ist selbst beim ersten Versuch des Ableinens sofort beim Befehl "Komm her" zurückgekommen. Nun dachte ich, eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, und wiederholte diese Übung die ganze Woche - immer mit dem selben Ergebnis, Onka kommt zurück und zickt auch nicht mehr, wenn sie angeleint wird. Quote:
eines ist absolut sicher und erwiesen, Wölfe kann man nicht erziehen!, zumindest nicht in dem Sinne, wie Hunde erzogen und abgerichtet werden können. Das funktioniert bei Wölfen nicht. Sie bleiben immer unabhängige "Persönlichkeite" und entscheiden selbst, wann sie z.B. eine Streicheleinheit bekommen wollen. Und das auch nur wenn die Bindung Wolf - Pfleger (wir sagen immer der Futterwolf, denn in die Rangordnung mischen wir uns nicht ein) sehr groß ist. Was Du, auch in weiteren Beiträgen hier, versucht hast zu erläutern, hat m.E. nichts mit Erziehung von Wölfen zu tun, sondern das ist Sozialisierung von Wölfen, oder auch Prägung auf den Menschen genannt, damit ein wenig natürliche Scheu vor dem Menschen verlorengeht und die Zoo- / Tierparkbesucher auch wirklich Wölfe sehen -da stimme ich Dir natürlich zu- . Andererseits ist auch eine streßfreie medizinische und sonstige Betreuung der Wölfe in Gehegen möglich (das Gehege muss schließlich auch gepflegt werden). Beste Grüße |
:evil:
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Nur ein gutgemeinter Hinweis: Du solltest Dir mal das Buch von G.Bloch "Der Wolf im Hundepelz" zu gemühte ziehn, um zu erkennen, wieviel Hundehalter vom Wolfsverhalten und dem daraus resultierenden Verhalten unserer Hunde, die nunmal allesamt vom Wolf abstammen, lernen können. Sachliche Infos sind übrigens kein "Geschwafel". Diese, Deine Aussage ist reichlich anmaßend! :shock: :( :frown: |
Norbert............damit auch Du es verstehst sozialieren und nicht erziehen !! Solltest Du mit Wölfen annähernd zu tun haben ,so weisst Du , was gemeint ist .Zu manch anderen sei gesagt , wenn die Argumente fehlen, wird alles negativ bewertet ,oder aber der Rückzug steht an !
Gruss Euer Twister |
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schreibe ich so unklar / undeutlich? :cry: Du hast im o.g. Beitrag von "Wölfe erziehen" gesprochen, nicht ich. Ich weis, dass Wölfe sozialisiert und nicht erzogen werden, also auf den Menschen geprägt, so wie ich es in meinem Beitrag versucht habe darzustellen. (P.S.: Schicke mir eine PN mit Deiner Mailadresse, und ich werde Dir Bilder von mir mit "meinen" 3 Wölfchen senden, damit Du endlich glaubst, dass ich mit Wölfen umgehen kann und auch einiges von Wölfen verstehe.) Gruß und schönes WE |
Es ist albern Matthias = Strodax, wenn du wegen dem oben gesagten, dich zurückziehst!
Sag mal Twister, du bist nicht zufällig,derjenige, der selbst ein Rudel Wölfe hat und Vorführungen macht? Ich war doch vor einiger Zeit bei dir mit meiner Tochter und ihrer Freundin. Guido wohnt in Alfeld und das ist ja nicht so weit weg von deinem Wolfsgehege. Aber vielleicht irre ich mich auch..... Otto, die wünsche ich viel Erfolg. Es hört sich ja gut an. Norbert, du hast dir möglicherweise ein Feldmanngeschirr zugelegt. Eine Bekannte hat nebenbei einen Hundeladen und verkauft auch online www.ra-wo.de. Sie ist ein absoluter Feldmann Fan und benutzt und lehrt nur mit diesem Geschirr. Es gibt Literatur und Kurse dazu. Auch eine Begleithundeprüfung kann man danach ablegen. Sie schwört auch darauf. Es ist ein interessanter Aspekt, dass es dem Hund mehr Spass macht, mit einem Geschirr. Grüße Christian |
Norbert ,in meinem oben genannten Beitrag habe ich sozialiesiren geschrieben :roll: ,macht aber nichts ,ich möchte nicht " kleinlich " sein.
Über eine PN werde ich keine ausübungen tätigen ( persönliche Gründe )!Vielen Dank für deine Bilder ...........vieleicht könntest Du sie ja für alle hier ins Forum setzen . ich und alle anderen würden uns sehr darüber freuen . :cheesy: :cheesy: Gruss Euer Twister |
@ Christian
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@ Otto, auch ich wünsch Dir viel Erfolg mit Deinem Wuffi 8) . Und probieren / üben geht manchmal über studieren :? :D . Schönes WE und bis Montag! |
OttoP,
mit dem "Versteckspiel" ist sicherlich dein Problem nicht gelöst. Für den Hund ist es innerhalb kurzer Zeit nur noch ein Spiel. Es ist bestimmt eine kleine Hilfe um die Bindung zwischen Hund und Mensch etwas zu festigen. :D Das eigentliche Problem; Zurückkommen auf Zuruf - Anleinen lassen hat aber damit nicht direkt was zu tun. Der Hund wird die Leine wohl mit etwas für ihn Unangenehmen verknüpfen, möglicherweise vom Vorbesitzer her. Falls er sich anleinen lässt natürlich loben, danach direkt wieder ableinen und eine extra "Spieleinheit" einlegen, oder den Spaziergang noch etwas verlängern. Dabei versuchen (falls er darauf anspricht) das Anleinen mit Futter zu bestärken/zu belohnen. Der Hund muss in jedem Fall das Anleinen positiv verknüpfen, hat womöglich früher schlechte Erfahrungen gemacht, die es jetzt heißt auszubügeln. :twisted: Wenn da erst mal das notwendige Vertrauen gegeben ist, (weiter arbeiten) versuchen den Hund auf Zuruf zu trainieren und z. B. mit "Hier" abrufen. :wink: Wie heißt eigentlich dein Hund? Über anonyme Hunde und mit deren Besitzer lässt es sich nicht so gut diskutieren! Also dann, trete mal aus dem Untergrund heraus, um so besser rollt der Ball. :cheesy: Schöne Grüße |
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Du hast folgendes geschrieben: Quote:
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Hallo Norbert,
recht hast DU! Ich bitte Dich um Entschuldigung.......da habe ich mich selbst verzettelt :mrgreen: Gerade ich muss ja aufpassen da meine Beiträge ja in der Regel aufs genaueste geprüft und seziert werden. Um noch etwas richtigzustellen : Ich bin NICHT Dr. Neumann......da liegt Ihr um 100% daneben !!! Gruss , Euer Twister |
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mir liegt es fern, Deine Beiträge zu zensieren. Mir ging es nur ums Fachliche, und da sind wir uns diesmal ja einig. :D P.S.: In Deutschland kenne ich dann nur noch einen, der Wolfs- und Hundeexperte ist, mit Wölfen und Hunde zusammenlebt, der Vorträge hält bzw. an Seminaren teilnimmt, und das mit der Wölfin INGE aus E.Zimens handaufgezogenem Rudel. Na, spekuliere ich vieleicht richtig? :roll: :? 8) Gruß, Norbert |
Hallo Norbert ich möchte dass wir miteinander gut auskommen.............alle die hier im Forum mitwirken und so Ihre Meinung darlegen wie sie es sehen.Für mich ist es schon sehr amüsant hier im Forum ,daher verfolge ich es auch ganz gern,und möchte hin und wieder mal " Denkanstösse " geben !Warum denn manche Leute hier immer zu meiner Person etwas auszusetzen haben kann ich wirklich nicht verstehen .......................nur weil ich versucht habe " gewisse Leute " wachzurütteln !!!!!!! Es gibt nichts schlimmeres als wenn der Fei....... in den eigenen Reihen sitzt ! Warum ist meine Idendietät so enorm wichtig ?!
Ich lerne gerne von anderen dazu speziell von denen , die auch den Umgang mit "gewissen Tieren haben ". Auch diese Person bin ich nicht für die Du mich eventuell hälst !!! So..........ich muss mich jetzt ersteinmal gewisse Dinge erledigen . Gruss Euer Twister |
Sorry Norbert...................aber ich habe mich nie als Hund bzw. Wolfs experte bezeichnet..............dies würde ich auch niemals tun ,vieleicht aber als " andersdenkender " der gewisse Dinge einfach aus dem Bauch heraus und mit dem Herzen dabei ist,und die Tiere so nimmt wie sie sind !!
Gruss Euer Twister |
Wir weichen langsam wieder vom Thema ab, hoffe aber, dass uns Otto und die Anderen verzeihen werden. Nur noch eine letzte Meinung zum Gesagten:
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Aber ein Vöglein zwitscherte irgendwan einmal, dass Du Vorträge und Seminare international und national über Hunde / Wölfe (und mit Wölfen) hälst. :? :wink: Na ja, ist auch letztlich egal. Du wirst schon Deine Gründe für die Anonymität haben. Beste Grüße |
Norbert..............was das Thema betrifft hast Du ganz klar recht !!! :cheesy: :shock: ,man kann OTTO nur alles Gute und viel Erfolg Wünschen !!!! Ich finde es von Dir sehr entgegenkommend, was meine Person betrifft , dass Du es so akzeptierst :wink: :wink: ! Was ist mit den Bildern von Dir und Deinen Wölfen ? Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende ....Gruss Twister
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lasst doch endlich mal die Quacksalberei und kommt zum angesprochenen Problem zurück?! :D Oder fällt euch dazu nichts Hilfreiches mehr ein, bevor der Thread nachher noch wegen uninteressanter Laberei geschlossen wird und unser lieber OttoP mit seinem Problem alleine bleibt! :ail Wäre doch wohl äußerst schade, gelle OttoP?! :misstrauisch |
Heiko DU " Nase " schreibst selbst in manchen " Foren " am Thema völlig vorbei , willst aber andere Beleheren .......... :stupido :stupido :stupido :stupido :stupido ...........wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen !!
Gruss Euer Twister P.S.Was Norbert während seiner arbeitszeit macht ,solltest Du ihm überlassen..........da kommt der Neid durch von Dir . |
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