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Ängstlich...was tun?
Huhu...
Ich mal wieder *löl* Wie die meisten oder einige bestimmt wissen ist unsere Cera recht ängstlich. Wenn man z.b. sehr schnell auf sie zugeht bekommt sie Angst und klemmt die Rute ein. Wenn Sie an der Leine angebunden ist (wenn ich im Stall arbeite und sie nicht weglaufen soll) wird sie schierr verrückt vor Angst. Fremde Leute sind ja total der Schocker...Könnt ihr mir helfen sie zu stärken, Ihr mehr Selbstbewusstsein zu geben? Was könnte ich tun? Aron hingegen ist ja der Fels in der Brandung, auch seine Ruhe wirkt sich dann nicht mehr auf sie. Wenn Wir aber raus gehen und sie laufen lassen ist sie voll in Ihrem Element. Sie kommt auf einen zu Freut sich, schnappelt mit dem Maul (Soll ja die typiche Wolfsbegrüßung sein?!) und bekommt sich fast nicht mehr ein vor freude....was könnte man da machen? Liebe Grüße Brina Ps: Bitte nur brauchbare Tips und keine die die Admins veranlassen mein Thema zu schliessen...Danke |
Brina zu deinem Problem mit der Ängstlichkeit ........hier ein paar vorschläge. Gib deinem Hund sein fressen, wenn einige Leute um ihn herum sind ( wo er normalerweise angst hätte ).
Gehe mit ihm dorthin wo viele Menschen sind , binde ihm ein von Dir durchgeschwitztes T-Shirt um den Hals und nimm ihn dabei an die Leine ,streichel ihn so oft es geht . Unterhalte Dich mit deinem Hund ( sprich zu Ihm wenn er nervös wierd ) . Gib ihm das Gefühl ,dass er bei Dir sicher ist .Nimm einen fremden Hund mit und spiele mit beiden , Unterlege Dich deinem Hund !!! und unterwerfe den fremden Hund ! Such Grünanlagen auf , wo viele andere Hunde sind ,lass deinen Hund mit den andern Hunden spielen-auch wenn es mal zu kleinen Rangeleien kommt , gehe nicht dazwischen-bleibe in Sichtkontakt.........ruf ihn- auch wenn er nicht kommt -er muss Selbstbewusstsein bekommen und dass Gefühl haben ,dass EUER Rudel nicht verletzbar ist . Dies sind nur einige Vorschläge..........sie sind von Tier zu Tier unterschiedlich im Erfolg und in der Anwendung . Viel Erfolg ....und lass was von Dir Hören P. S. Es dauert einige Wochen , bis sich der Erfolg einstellen wird. Gruss :hand Euer Twister P.S.S Da ja keiner der anderen aus diesem Forum diese Probleme hat,ist die Reaktion auf diesen Beitrag schon absehbar |
Hört sich nicht schlecht an, Twister. Aber führt das Streicheln, wenn der Hund ängstlich ist, nicht dazu, dass du seine Ängstlichkeit bestätigst? Es ist da ja eine sehr schwierige Gradwanderung. Menschlich wäre es, so nach dem Motto Cera ist ja nicht so schlimm - streichel - ich bin ja bei dir. Es kann nichts passieren. Ist eine ernst gemeinte Frage.
Christian |
Hallo Ihr beiden,
danke für die Ratschläge. Aber so wie du das geschrieben hast, Twister, wahr mir das schon klar...eigendlich immer mit den Situationen ausseinander setzen (So kenne ich das von meinen Pferden) vor dehnen sie Angst hat. Ich wollte eigendlich nur eine bestetigung ob es bei den TWH auch so ist. Eins habe ich aber nicht ganz verstanden, ich soll mich Ihr Unterwerfen aber gleichzeitig bei anderen Hunden Ranghöher sein?! Ich denke das wird nicht gehen. Aron ist ja Ihr "Vorbild" wenn er ruhig bleibt dann passiert Ihr auch nix... es gibt dann aber , wie oben beschrieben, Szenen in dehnen sie völlig abdreht und selbst Arons ruhe nix bringt. Weist Du auf was ich hinaus will? Wenn ich Ihr doch unterlegen bin muss sie doch in dem moment mich vor anderen schützen, da ich ja das Schwache Glied im Rudel bin...oje....alles nich so einfach *lach* Lies es Dir am besten 2 mal durch *kicha* Ich hoffe mal auf weitere Tips und Ratschläge .... Ganz ganz liebe Grüße Brina Ps: Eben beim Spazieren gehen hab ich sie laufen lassen, Aron an der Leine. Sie wollte wieder heim laufen. Ich mich umgedreht und mit Aron weggelaufen. Dabei nach Cera gerufen, sie hat dann auch super gehört und ist in unsere Richtung geflitzt. Will ich sie dann aber loben und wieder anleinen hat sie Angst und läuft in einem Bogen um mich rum....ich versteh das nich...was mach ich nur falsch?! :( |
Christian, alles variiert ein wenig,dass mit dem streicheln ist enorm wichtig,ich möchte jetzt nicht vom Thema abkommen ,aber das verhalten ist vom Wolf zum Hund sehr ähnlich , Wölfe lecken ihren Fang gegenseitig und suchen bzw. geben jedem anderen Rudelmitgl. einen gewissen Körperkontakt...oft über das taxieren vom Kopf zum Fang und dem Hals.Die Stimme ist dabei genauso wichtig ( Wölfe geben dabei leichte Jaulgeräusche von sich ). Meine persönliche Meinung ist ( auch wenn es noch kein Wissenschaftler so bestätigt hat ) das bei Caniden das schnüffeln an der Aftergegend ein bestärktes Gefühl von Sicherheit und Zusammenschluss vermittelt.
Fehlendes Selbstbewusstsein beim Hund ist zwar zu korregieren aber es erfordert wenn es sehr stark ausgeprägt ist sehr viel Fingerspitzengefühl und ist auch sicherlich etwas von der Hunderasse abhängig. Brina , es wäre nett wenn Du dich mal meldest was aus Deiner Sache geworden ist.Wenn es nicht klappt hätte ich auch noch andere Vorschläge die man versuchen könnte. Gruss :hand ,Euer Twister |
Hallo Brina,
Ich bin da mit Twisters Ratschlägen nicht ganz einverstanden. Ich würde einen Hund niemals Loben, wenn er ein unerwünschtes Verhalten zeigt. Und das ist in deinem Fall die Ängstlichkeit. Ich würde Cera dann ignorieren, also weder Streicheln noch mit Worten beruhigen, und wenn sie sich ein wenig entspannt, dann loben. Du willst ja schließlich eine Änderung ihres Verhaltens erreichen und sie nicht für ihr jetziges bestätigen.Allerdings solltest du sie dann schon für kleine Fortschritte loben und deine Ansprüche dann langsam immer ein wenig steigern. Ich habe diesen Fehler vor einigen Jahren selbst bei meiner alten Collie-Dame gemacht... als sie plötzlich unsicher bei Gewitter und Feuerwerk wurde, was sie Jahre zuvor nicht war, und habe sie immer "beruhigt" und "getröstet"--> es wurde immer schlimmer!!! :( |
Sage niemals " nie " heist eine Redewendung............wenn der Hund nicht das nötige vertrauen mir entgegenbringt , dann sind gewisse verhaltensmuster klar erkennbar.
Gruss :hand Euer Twister |
Hallo canislupus
da gebe ich Dir natürlich recht...es ist jedoch recht Menschlich das wenn jemand Angst hat Ihn oder Sie zu beruhigen. Ich denke da ist es nicht gerade leicht im rechten moment umzudenken. Nur Da ist ein problem: Wenn ich sie Anleinen möchte läuft sie ja einen Bogen um mich rum mit der Rute zwichen den Beinen...also voll auf der Angstschiene. Wenn ich Sie jetzt links liegen lasse belohne ich sie ja in diesem Moment. Verstehst Du?! "Oh, ich habe angst und renne ein wenig drum rum und kommt nicht, dann läst sie mich in Ruhe" Was soll ich dann machen? Liebe Grüße Brina |
Brina.............alle wertvollen Tipps bekommst Du von den anderen Forenteilnehmern..................wie schon oben beschrieben ...die Reaktion war vorauszusehen.
Gruss :hand Euer Twister |
Hallo Brina!
Ich denke nicht, dass es das Patenrezept zum Thema "Angst" gibt. Ängste sind unterschiedlich.. Weißt Du wo Ceras Ängste herkommen? Ist sie ein unsicherer Typ? Hat sie schlechte Erfahrungen gemacht? Hat sie einfach nichts kennengelernt und fürchtet sich nun vor Neuem? Bei einem Hund, der sich vor Neuem fürchtet, kann es nahezu fatal sein da mit streicheln und beruhigen drauf einzugehen, da er die Angst eben bestätigt bekommt. In dem Fall hab ich bei meinem Hund einfach immer auf heiter Sonnenschein gemacht, getan als sei alles nicht so schlimm und viel mit Ablenkung gearbeitet. Ein selbstsicherer Hund dabei ist Gold wert. Wenn sie schlechte Erfahrungen gemacht hat sieht es anders aus. Mein Windhund kam aus 7 Jahren Hölle zu mir. Mit 148 Schrotkugeln im Körper, von Narben übersäht, mit eingetretenen Rippen. Dieser Hund wußte und weiß noch heute WARUM er Angst hatte und bis heute hat und Trost und Verständnis war alles was ihn am Leben gehalten hat. In seinem Fall habe ich viel mit Bachblüten gearbeitet und er bekommt jetzt Seligan, ein Psychopharmakum das Angst löst. Es hat aber den Nachteil, dass es unterdrücke Aggressionen freisetzen kann. Bei meinem Stuart kein Thema, bei Cera mußt Du Deinen Hund einschätzen. Twister beschreibt eine Art "Schocktherapie" bei der Du abwägen mußt ob sie für DEINEN Hund geeignet ist. Stuart könnte ich nach solcher "Behandlung" einschläfern lassen, er käme niemals wieder zurecht. Für einen Hund der einfach keine Erfahrungen hat und sonst stabil ist, ist es sicher nicht das Schlechteste ihm einfach zu zeigen, dass ihm nichts geschieht. Es kommt eben immer auf den Hund an. Angsttherapie ist ein langer Weg, das weiß ich nur zu gut. lg Frauke |
Frauke................Schocktherapie das schlägt dem Fass den Boden aus ..........du hast überhaupt nichts von meinem Text verstanden.....so wie Du auch Deine Hunde nicht verstehen kannst ....
Aber wie schon so oft erwähnt ...Ihr habt keine Probleme bzw.ihr macht alles aber auch wirklich alles richtig ........! Und wenn mir dann andere TWH Besitzer erzählen ( z.b. n.e. Treffen ) was die Hunde alles nicht können , dann bestätigt ihr meine Theorie ohne das Ihr es wollt .Aber Ihr wisst ja alles ............ Gruss :hand Euer Twister |
Hallo Brina!
Ich sehe es auch eher so, dass es drauf ankommt, warum der Hund Angst hat. Wenn unsere Hunde vor etwas zurückweichen, ängstlich od. vorsichtig reagieren, müssen sie halt da durch, dann mache ich notfalls "Schocktherapie" :D Ich kenne aber auch deren Vergangenheit genau (hatte sie ja als Welpen) und kann einschätzen, warum sie so reagieren. Bei fremden ängstlichen Hunden habe ich es schon erreicht, dass ich mich einfach nur abwartend und ruhig in die Nähe gesetzt habe und Leckerchen bereitgehalten habe(sicher geht das auch ohne Leckerchen). Nach ca. 1 Std ist dieser Hund näher gekommen. Ich habe nicht versucht ihn zu streicheln, sondern ihn weiter in Ruhe gelassen. Irgendwann hat er ganz vorsichtig ein Leckerchen genommen. Auch dann habe ich ihn nicht angefasst. Wenn der Hund merkt, dass er nicht bedrängt wird, fasst er vielleicht nach einiger Zeit Vertrauen. Hab Geduld, bedräng ihn nicht. Aber unterwirf dich nicht!! Da sollte man bei keinem Hund tun! Was sollte das auch bewirken? Einem eh unsicheren Hund zeigen, dass er keine Führung zu erwarten hat und ihn in eine Rolle drängen, die er nicht will, mit der er überfordert ist? Vielleicht wird er dann noch zusätzlich aggressiv? Aber vielleicht habe ich da ja auch was falsch verstanden? Gruß Marion |
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Dies zu tun wäre ganz und gar unklug. Cera scheint ja ein gestörtes Vertrauen zu Menschen zu haben, es wäre nicht von Vorteil wenn sie sieht das du in negativer Form auf einen anderen Hund eingehst. Wenn der andere beim Unterwerfen auch nur einen kleinen piepser loslassen sollte wird sie in ihrem schlechten Menschenbild nur bestärkt. Solche Hunde achten extrem darauf wie mit ihren Artgenossen umgegangen wird und lassen sich schnell dadurch verunsichern. Wenn du irgendwann mal mit Bren schimpfst wird dir das sicherlich auffallen. :wolf |
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hallo twh freunde,
wir haben seit über 9 jahren einen twh der gerne von anderen als ängstlich bezeichnet wird. für uns war das noch nie problematisch- zum einen weil der hund ist sehr gut selbst in der lage soziale interaktion zu menschen herzustellen - wenn er denn mag, zum anderen darf er sich zurückziehen - wenn er denn mag - wir nehmen darauf in der regel keinen einfluss und zwingen ihn zu nichts. trotzdem- oder vielleicht deswegen, hat unser hund einen ausgeprägten sinn für soziales verhalten innerhalb eines gemischten rudels. wir können ohne weiteres fremde personen mit nach hause bringen und jede menge kinder unterschiedlichen alters- ich habe mit ihm, u.a. in einer forensischen psychiatrie, in pflegeheimen und mit schwierigen personen gearbeitet. andere hunde werden durch den rest unserer vierbeiner eingeschränkt. für mich stellt sich die „ängstlichkeit“ bei den twhs auch als ein problem der halter dar. es macht m.e. sicht keinen, sich einen, im aussehen wie auch in teilen des verhaltens, nahe am wolf orientierten hund anzuschaffen, und ihn dann zu intelligenzspielen, schutzhunde- begleithunde- und sonstige prüfungen anzuhalten. in vielen beiträgen im forum wird immer wieder die schnell entstehende langeweile des twh bei häufigen wiederholungen beschrieben - also? mein hund ist am ausgeglichensten, wenn er sich selbstständig orientieren und entscheiden kann, d.h. ich akzeptiere seine verhaltensweisen und nehme rücksicht auf seine individuelle ausprägung - dafür bekomme ich von ihm ein sehr hohes mass an loyalität. im lauf der jahre hat unser twh selbstständig gelernt mit unangenehmen situationen umzugehen, z.b. blitzlicht, knallen, menschenansammlungen etc.- das aber nicht durch uns, sondern durch seine vierbeinigen rudelmitgliedern und wohl auch durch selbstständiges bewerten. grundsätzlich ist es so, dass gelerntes verhalten (unerwünschtes) auch wieder verlernt werden kann – ich stehe auf dem standpunkt, dass lernen nur dann funktioniert, wenn eine positive interaktion und eine vertrauensvolle, symmetrische beziehung zwischen den lernpartnern gegeben ist übrigens: ich habe meine meinung geschrieben – fundiert durch meine erfahrungen und ableitungen .... Viel spass mit euren hunden peter |
Hallo Peter :),
sehr guter Einstand und Willkommen im Forum. :ylsuper |
Hi,
ich glaube hier gibt es Ängstlich/Vorsichtig!! z.BSP. Falco traut keinem Fremden,wobei er aus neugier immer hingeht bis auf ca.3m.Du kannst ihm auch Wurst/Fleisch hinhalten...er läßt sich nicht locken!! Wenn er die Leute besser kennt selektiert er selbst wer im passt und wer nicht.(Ich mag ja auch nicht jeden und muß auch nicht gleich mit jedem Biertrinken). So soll es bei unseren Hunden auch sein. Viele Hunde gehen zu jedem hin und wedeln ,obwohl sie die Leute nicht kennen (gut oder böse). Ich pers. finde die Verhaltensweise von Falco besser. P.S. Hier kommt warscheinlich der Spruch her: Du dummer Hund!! Michael/Falco |
Hallo Twister,
warum bist du denn eingeschnappt? Brina und ich haben Fragen gestellt, die du für meinen Geschmack nicht beantwortet hast! Es wäre doch nun angezeigt, wenn du uns allen erklärst, was das Unterwerfen bringen soll? Ich habe auch gelernt und erlebe es eigentlich immer, dass Hunde zu selbstbewußten Menschen, die ihn führen ein besseres Verhältnis haben. Brina hat du es mit leckerer Fleischwurst mal versucht? Ansonsten hatte Twister Otto ja vor kurzem den tip mit dem Verstecken gegeben. Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, kommt Cera ja ran, nur nicht direkt zum anleinen. Vielleicht ist es da erstmal besser nur mit Cera zu üben, ohne Aron. Andererseits ist er sicherlich auch ein Magnet für sie. Christian |
Hallo,
bei ängstlichen Verhalten ist jede Bestärkung dafür zu vermeiden. Dies beinhaltet sowohl das Streicheln, Leckerchen aber auch an der Leine zerren würde dieses Verhalten bestärken. Beim heranrufen kann sicherlich mit Lob wie streicheln und Leckerchen gearbeitet werden. Ich würde allerdings mich selbst, der Situation entsprechend interessant machen: z.B.: Großer verwunderter Ausruf, losrennen, dem Hund desinteressiert und abgewand, niederknien und Leckerchen verstreuen. Oder falls die schnelle Bewegung den Hund mehr verschreckt: Anschleichen an ein Grasbüschel usw. Klappt nicht bei jeden Hund, aber so ca. bei 98%. Man kann sicher auch mit Spielsachen arbeiten, diese müsste in „freier Wildbahn“ der Hund bereits gewöhnt sein und mit zwei Hunden ist dies schwierig. Dies sind nur Beispiele. Mann muß den Hund vor Ort sehen und dann entscheiden. In manchen Situationen kann die Angst auch gespielt sein mit den Erfolg sich dieser zu entziehen. Aus der ferne und der Theorie schwer zu sagen. Was aber fast jeder erfahrene Hundetrainer und Halter nicht machen würde: Sich seinen Hund zu unterwerfen und diesen mit streicheln bei Angst zu bestärken. Das wird den Hund noch mehr aus der Bahn werfen. Ob nach den gemachten Erfahrungen und Leidensweg der Hündin noch was zu machen ist, ist sehr schwierig und erfordert sehr viel Geduld. Aber das hat Heiko schon sehr treffen beschrieben. Viele Grüße und Erfolg Markus |
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Er hat geschrieben: Quote:
Ich verstehe was er meint :thinkerg , Du sollst den Hund streicheln und Dich mit ihm unterhalten :talker , ihn ablenken und beschäftigen, ihn erst gar keine Angst aufbauen lassen und ihm das Gefühl von Sicherheit geben :smokin . Natürlich darf man selbst nicht unsicher und ängstlich sein, dass merkt er und würde nur noch die Angst bestärken werden. Er hat nicht geschrieben, dass Du den Hund bei Angst loben sollst. :nono Aber Du sollst Dich Deinem Hund untelegen :ail und den fremden Hund unterwerfen :boom2. Damit baue ich meinen Hund auf, gebe ihm Selbstvertrauen und Mut, und demonstriere Rudelstärke nach außen. :grosscool So etwas macht durchaus Sinn. :bigok |
Ruta bzw. Peter Deine Erfahrungen sind sehr positiv geschrieben .Endlich mal jemand der auch die Liebe zu seinem Tier richtig einsetzt............klasse erfahrungen.!!
Christian...was das mit Otto / Twister soll :stupido :stupido :blowingup Markus auch für Dein Text sei folgendes gesagt........s.oben Steffen ....vielen Dank für deine Unterstützung.........aber ich glaube sie verhallt hier im Forum ..weil es Leute gibt die nichts annehmen wollen !! So jetzt etwas nachdenkliches für diejenigen , die alles besserwissen alles können und wissen möchten wie ich mit meinen Tieren umgehe ...... Die indianische Art zu leben bedeutet Freiheit - eine intensive und allumfassende Liebe zur Natur, Ehrfurcht vor dem Leben und das feste vertrauen zu einem höherem Wesen. Die Beziehung des Indianers zu anderen Menschen basiert auf Wahrheit, Ehrlichkeit, Großzügigkeit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Luther Bear - Oglala Sioux Der weiße Mann wurde jenseits des großen Wassers geschaffen- Sein Land ist dort seit die Weißen über das Meer gekommen sind, habe ich ihnen immer weiter Platz gemacht. Jetzt sind überall um mich Weiße.Mir ist nur noch ein kleines Stück Land geblieben. Der große Geist hat mir gesagt, ich soll es behalten. Red Cloud ( 1822 - 1909 ) Großer Geist Gruss :hand , Euer Twister |
Ich hatte ja schon gefragt, ob ich da vielleicht was falsch verstehe. ..."Du sollst dich deinem Hund unterlegen..." ??? Wenn ich dem Hund unterlegen bin, ist er mir überlegen. Für mich gleicht das dem Unterwerfen. Oder wie ist das gemeint??
Gruß Marion |
bloch oder jan njboer beschreibt dass alte tiere jüngere aufbauen und ihnen mehr selbstvertrauen geben indem sie sich im spiel besiegen lassen, natürlich geht dass nur wenn die tatsächliche rangordnung klar und stabil ist. ich mache dass mit meinem 8 monate alten malamute/schäfermischling, der angst im strassenverkehr und vor fremden menschen hat. natürlich nicht innerhalb der angstsituation. bachblüten bekommt sie, seit einem monat tellingten touch, dass stärkt unsere beziehung und ihr vertrauen zu mir, anfangs mußte ich sie sanft überreden, jetzt genießt sie es sehr. wenn dein hund auch probleme beim anleinen macht vielleicht angeleint füttern. dass twister angesprochen hat, dass man seinem hund social support geben soll wenn man ihn gerade in eine situation geführt hat, die ihm angst macht finde ich sehr gut - mir geht auf die nerven, dass jeder schreibt nur nicht beachten, wenn der hund angst hat, sonst bestärkt man ihn nur. ist natürlich eine gradwanderung einerseits den hund in seiner angst nicht bestättigen andererseits auch nicht damit alleine lassen. Ignorieren ist doch auch eine bestrafung und einen hund der angst hat darf man nicht bestrafen. ich gehe jetzt oft um 3-4 uhr in der nacht mit meinem hund in der stadt spazieren so kann sie sich an den lebensraum gewöhnen ohne menschen und autos und ich konnte ein paar objekte vor denen sie angst hatte und fliehen wollte markieren. sobald ich die dinge markiert hatte wollte sie nicht mehr fliehen sondern hat sie neugierig beschnuppert. mein hund begrüßt mich übrigens auch mit dem wolfstypischen begrüßungsbiss.
lg alexandra |
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Einen "social support" - wie du schreibst - kann ich meinem Hund aber nur dann vermitteln, wenn er mir vertraut und er weiss, dass er sich an mir orientieren kann und bei mir die Sicherheit auch bekommt. Dies wiederum hat (wie Hanni glaube ich gesagt hat) mit souveräner Führung zu tun. Und das ist eine Basis, die ich grundsätzlich erst einmal schaffen muss... Dieser "social support" hat m.E. nichts damit zu tun, dass ich meinen Hund in seinem Verhalten bestärke (operante Konditionierung = lernen durch positive und negative Verstärkung), in dem ich ihn Zuwendung gebe, wenn er Angst hat. Sondern es hat damit zu tun, dass ich meinem Hund VORHER schon vermittelt habe, dass er sich an mich wenden kann und ich ihn in seiner Angst "an die Hand nehme" (im übertragenen Sinn) und ihn da hindurchführe, das ganze also für ihn regle. Das kann ich aber nur, wenn ich einen sozial höheren Status habe. Hier geht es ja vor allem darum, dass Cera allgemein ein ängstlicher Hund ist - und panische Angst vor fremden Leuten hat. Und erst, wenn diese Voraussetzung gegeben ist, kann ich anfangen, mit dem Hund an seiner Angst zu arbeiten. @Steffen: Leider hat Twister bis jetzt noch nicht erklärt, was genau sein "Unterlegen" heisst? Was heisst das denn für dich, wenn du daraus deinem Hund Mut und Selbstvertrauen geben kannst??? Du schreibst: "Ich verstehe was er meint , Du sollst den Hund streicheln und Dich mit ihm unterhalten, ihn ablenken und beschäftigen, ihn erst gar keine Angst aufbauen lassen und ihm das Gefühl von Sicherheit geben." Da Cera generell ein ängstlicher Hund ist, ist die Angst denn nicht schon da?? Ein Mensch der Höhenangst hat und sich auf dem Dach eines Hochhauses befindet - oder ein Mensch, der in Menschenmassen Panik bekommt und sich mitten in 1000 Menschen befindet - würde sich der durch "unterhalten oder gut Zureden" und über den Arm streicheln oder ihn ablenken seine Angst verlieren? Könnte man ihn überhaupt ablenken? Gruss, Petra |
Liebe TWH-Freunde,
ob wir mit unserem TWH alles richtig gemacht haben, um seine Angst vor Menschen halbwegs in den Griff zu bekommen, kann ich nicht sagen. Ich glaube aber, dass wir in dieser Richtung schon sehr viel erreicht haben. Als wir Bodo bekamen, war er 4 1/2 Monat alt. Zu meiner Frau und mir war das Verhältnis ab der ersten Minute ok. Es gab keinerlei Angstverhalten, so dass wir davon ausgegangen sind, dass dies bei anderen Menschen genauso wäre. Hier wurden wir eines Besseren belehrt. Bei den ersten Spaziergängen mit Bodo und unserer weißen Schäferhündin kam bei ihm sofort Panik auf, wenn ein Mensch mehr als 3 bis 4 Meter auf uns zu kam. Da ich Bodo fast 24 Std. am Tag um mich rum habe, habe ich folgenden Trick angewandt. Kam ein Kunde in mein Geschäft, habe ich ihn gefragt, ob er Angst vor Hunden hat. Wurde dies verneint, habe ich die Tür zum Besprechungszimmer geöffnet, so dass Bodo hereinkommen konnte, wann er wollte. Anfangs hatte er natürlich Angst. Doch mit der Zeit wurde er immer mutiger. Erst blieb er in der Tür stehen, nach einiger Zeit wurden die Abstände zu den Kunden immer kleiner. Heute ist Bodo so selbstbewusst, dass er erst einmal kräftig brummt, wenn jemand auf mein Geschäft zukommt. Heute kann ich die Türe nur dann aufmachen, wenn der Kunde bereits sitzt. Die Kunden werden dann in der Regel einfach ignoriert. Er legt sich neben mich und gut ist. Draußen verhält es sich nicht anders. Andere Spaziergänger werden so behandelt, als gäbe es sie gar nicht. Anders verhält es sich allerdings, wenn wir irgendwo sitzen und jemand kommt direkt auf ihn zu. Dann wird kräftig gebrummt. Und wenn derjenige das Brummen von Bodo ignoriert, muss ich ihn ganz schön festhalten, damit er seinem Gegenüber nicht zu nahe kommt und evtl. zubeißt. Allerdings ist die Panik in Maßen immer noch vorhanden, wenn wir auf größere Menschenmassen - so ab 10 Personen - treffen. Sie legt sich aber nach gewisser Zeit, wenn er merkt, dass ihm keine Gefahr droht. Äußerst vorsichtig ist er aber immer noch gegenüber Gegenständen, die er vorher noch nie gesehen hat. Da muss ich die Leine immer lang lassen und ihm die Zeit geben, sich vorsichtig an die Sache heran zu trauen. Nach wenigen Minuten ist die Anspannung dann meistens auch vorbei. Ob man Bodo heute noch - im Alter von 33 Monaten - als ängstlich bezeichnen kann, werden wohl die Leute beurteilen können, die meine Frau und ich am Freitag Abend mit ihren Hunden im Bröltal kennen lernen konnten. Kommentare hierzu sind erwünscht. Gruß an alle Dieter Mückter PS: Es war ein toller Abend. Beim nächsten Mal zelten wir mit! |
Mir kommt das so vor als ob hier viel zu weit vorgedacht wird.
Wenn man Brinas Ausführungen folgt wird doch ganz klar ersichtlich das sie noch kein ausreichendes oder gar stabiles Vertrauen zu Cera hat aufbauen können (wie auch in der kürze der Zeit?). Ich denke Cera wird Sabrina erst noch eine lange Zeit beobachten bis sie sich dazu entschliesst sie als vertrauenswürdig zu betrachten. Solange dies noch nicht der Fall ist braucht man noch gar nicht über andere Menschen und anleinen lassen und den Hund durch egal was versuchen aufzubauen oder Fleischwurst zu reden. Hier ist wirklich Zeit das beste Hilfsmittel und meiner Meinung nach sollte sich Sabrina nicht in der Position des Handlungsbedürftigen sehen. :wolf |
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Das mit dem Ablenken klappt dann, wenn das ängstliche Verhalten nicht tiefe Angst ist. Hast du mal einen Hund gesehen, der richtig Angst hat bzw. sich von nichts ablenken läßt? Da kannst du den Clown machen, super Lekkerlis vor die Nase halten und sein liebstes Spielzeug rausholen. Da geht nichts mehr. DA hilft nur noch Unterordnung und ab geht die Post, zur Not auch mal ein kräftiges Rucken an Leine und Halsband und dann daas "Problem" ignorierend weitermachen oder -gehen.
Eckhard, hatte nicht Sabrina geschrieben, dass Cera beim Freilaufen lassen - Aron an der Leine - zwar rankommt bis auf einige Meter sich aber nicht anleinen lässt? Hat Otto nicht auch das Problem und du hast die Empfehlung Verstecken gegeben?! Ich habe es so in Erinnerung aber nicht mehr nachgeschaut. Du bist uns immer noch eine Erklärung schuldig. DAs Grundprinzip erinnert mich an Ekkhard Lind (=Twister = Eckhard?!). Wie spiele ich richtig mit meinem Hund: z.B. Zerrspiel, Zerren und den Hund auch mal (oder öfter) gewinnen lassen. Das gibt ihm Selbstvertrauen und Selbstbewußtsein, so wie wohl das Unterlegen gemeint ist. Es sei denn, du hast einen schon selbstbewußten Hund, dann meine ich, dass es besser ist als "Sieger" aus dem z.B. Zerrspiel rauszugehen. Es hängt da immer vom Hund ab. DAs passt allerdings wohl nicht unbedingt zu einer älteren Hündin wie Cera ist und die so viel durchgemacht hat. Wobei es sich genau genommen schon um eine sehr spezielle Situation, die sicherlich nicht jeden Tag auftritt, handelt, wenn ich einen fremden Hund unterwerfe und mich meinen Hund unterlege. Wie soll das gehen? Ich muss meinen Hund beachten, lasse ihn kurz stehen, unterwerfe den fremden Hund - dessen Herrchen/Frauchen wird sich bedanken - und gehe dann wieder zu meinem - hoffentlich ist der dann noch da und nicht vor Angst weggelaufen - und unterlege (was soll das sein) mich ihm. Hoffe dabei natürlich, dass der gerade unterworfene Hund nicht wieder zu Selbstvertrauen gelangt ist und eine Retourkutsche fährt. Also Eckhard, wie soll das aktive "Unterlegen" in der Praxis aussehen. Ich verstehe es nicht. Christian |
Christian....an der Leine ziehen abruppt dem Hund gegen seinen Willen etwas abverlangen...........um Deine Zitate zu wiederholen.......lies Dir in aller Ruhe meine Texte ( speziell d.d. Indianer ) durch ,und Du wirst mich hoffentlich besser verstehen !!Nochmal ...........lerne etwas v. d. Wölfen ,und Du verstehst Deinen Hund mit " all seinen Schwächen u. Stärken "...........nur über das Spielen u. vertrauen bekommst Du viele Schwächen aus deinem Hund heraus...........sollte dieser sich absolut dagegen wehren ,so sie dies als eine positive Seite von Ihm " Erst wenn man zu seinen Schwächen steht ,gewinnt man an Grösse u. Stärke " !!!
"Ihr könnt genauso gut erwarten, dass die Flüsse rückwärts fliessen, als dass ein Mensch, der frei geboren wurde, damit zufrieden ist, eingepfercht zu leben, ohne die Freiheit zu gehen wohin er beliebt." Chief Joseph ------------------------------------------------Wenn zwei Falken auf einem Baum sitzen und ein Schwarm Wildenten fliegt vorbei,dann sagt auch nicht ein Falke zum andern:"Schau, da fliegt die Mehrheit, das muss der richtige Weg sein, schliessen wir uns an!"Sie werden weiterhin als Falken dem Weg der Falken folgen. ---------------------------------------- Gruss :hand Euer Twister |
Liebe Brina,
Mein Vorschlag bzw. Angebot steht ... per Buddymail ... take care Wolf |
Twister,
du bleibst Antworten schuldig!!! Damit sind deine Tips rein gar nichts Wert. Ich bin auch ein Freund von Theorie als Grundlage. Aber die Praxis hat einen wesentlichen wahrscheinlich sogar den größeren Wichtigkeitswert. Du stellst hier ständig (Indianer)Thesen in den Raum, bist auf Nachfrage nicht in der Lage sie so zu erklären, dass man sie in der Praxis umsetzen kann! Das bestärkt mich in meinem Verdacht, dass du Thesen vertrittst, die weder selbst entwickelt noch ausprobiert hast. Es tut mir Leid, ich komme immer wieder auf deinen abgeschriebenen Artikel zurück, denn du zunächst als deine eigene Kreation verkaufen wolltest. Es ist mittlerweile wirklich auffällig, wenn man versucht sich sachlich und fachlich mit dir auseinander zu setzen, dass du sehr schnell an deine Grenzen gerätst! Es ist auch nicht meine Aufgabe und ich habe dazu auch keine Lust, Indianerrätsel zu lösen. Ich schaue gerne mal einen schönen Western oder Indianerfilm, aber das was du hier praktizierst, ist als wirkliche Hilfe nicht praktikabel, weil du nicht in der Lage bist, deine allgemeinen Thesen auf den konkreten Fall anzuwenden. Und da beißt sich die Katze wieder in den Schwanz, du bist ein Theoretiker, der sich auf Literatur bezieht und dort zitiert! Christian |
Christian........nur für Dich, es kann nicht immer so geschrieben werden ,wie man in der Praxis den Umgang mit den Tieren pflegt,mir aber von Dir erzählen lassen ,das ich ein Theoretiker bin ........das ist der grösste Schwachsinn,den jemals einer ( der mich nicht kennt ) über mich gesagt hat ...........aber ich kann getrost damit leben ....da Du nie in den Genuss kommen wirst mich und meine Tiere beobachten zu können!! Wenn Du ein spezielles Problem mit deinem Hund hast ,so beschreibe dies ein wenig ,damit man sich Gedanken darüber machen kann ,und Dir Hilfe zuteil wird .Du schreibst ständig ,dass ich Antworten schuldig bleibe ........stelle deine Fragen!Die Zitate der Indianer sind tief in mir verwurzelt............es sind oft die besten antworten.....aber nicht von jedem zu verstehen.Ich möchte keinen Streit ( erneut ) entfachen, daher die " Bitte " bleibe fair u. gerecht ,auch wenn es manchmal nicht leicht ist( geht mir auch oft so ) .
Wir wurden zusammen mit allen Geschöpfen auf diese Erde gesetzt. Alle diese Geschöpfe, auch die kleinsten Gräser und die größten Bäume, sind mit uns eine Familie. Wir sind alle Geschwister und gleich an Wert auf dieser Erde. DANKGEBET DER IROKESEN Gruss :hand Euer Twister |
Hallo @ all!
Ich bin neu hier und lese seit einiger Zeit Eure Diskussionen mit regem Interesse.... heute konnte ich nicht mehr anders und möchte meinen Senf auch mal abgeben..... :D Also: Wir bilden mit unserem Doggy ein Rudel und möchten gerne der Anführer sein... nicht neu - ich weiss. Das heisst wir haben Privilegien (bester Liegeplatz, zu erst essen,....) auch nicht neu. Aber unsere ganz große Pflicht ist es, das Rudel zu schützen. Also nehme ich für mich diese Pflicht sehr ernst. Ich stelle mich grundsätzlich zwischen die "Gefahr" und meinem Hund. Er geht links am Fuß, also gehe ich auf die linke Gehwegseite und keile ihn zwischen Gehwegrand und mir ein. somit bin ich auf der Seite der Gefahr (evtl. ein giftiger Hund). Ich gehe zuerst durch die Tür um zu prüfen ob alles ok ist. Ich schaue zuerst um die Ecke, bevor mein Hund es tut. Bei genauer Beobachtung erkenne ich sehr schnell, ob er kurz vor der Flucht ist und leine ihn vorher an. Ich gehe mit ihm zusammen auf die Gefahr zu und vermittle ihm, auch durch streicheln (KEIN LOB FÜR ANGST!!!) und gut Zureden Sicherheit und berühre, falls nötig, das, wovor er scheut. Mein Hund muss nicht mutig sein. Es reicht wenn ich es bin - er muss nur soviel Vertrauen zu mir haben, dass er mit mir an der Gefahr vorbei geht. Ich zögere nicht und verlangsame nicht meinen Schritt. Ich mache mich gross, gehe aufrecht. Und niemals laufe ich hinter meinem fliehenden Hund her, dies bestätigt ihn nur (Gilt natürlich nicht an einer Strasse, ist klar! Hier sollte ich vorausschauend für ihn sein...). Ich bleibe souverän stehen und rufe ihn freundlich. Kommt er in meine Richtung lobe ich ihn und fordere ihn mit einem freundlichem "Na komm" und ein paar Schritten in Richtung Gefahr auf, weiter zu kommen. Er wird kommen. Man braucht nur Zeit....... Soviel zu meiner Technik. Liebe Grüße an alle! |
Also ich kann es auch nicht befuerworten, dass man mal ordentlich am Halsband zieht, um den Hund die Angst zu nehmen. Das verschliesst den Hund nur noch mehr und er wird aus dieser Situation nichts positives lernen.
Ich denke, dass man gerade bei aengstlichen Hunden eine sehr lange Zeit benoetigt, um die Situation zu verbessern. Wie schon erwaehnt, ist dafuer das Vertauen notwendig, und das kommt nun einmal nicht von heute auf morgen. Was ich machen wuerde, ist den Hund immer wieder in diese Sitautionen zu bringen. Beim Anleinen beispielsweise bei ihr bleiben, bis sie sich ein bisschen beruhigt hat. Wenn sie merkt, dass dort jemand ist, der "fuer sie da ist" wird sie sich bis zu einem bestimmten Grad beruhigen. Es wird Tage geben da funktioniert es und an anderen Tagen wieder nicht. Und das sollte man respektieren - wir Menschen haben ja schliesslich auch gute und schlechte Tage, oder? :wink: |
Twister, ich bin immer dankbar, wenn ich etwas dazu lernen kann. Du drückst dich nicht nur nebulös aus, sondern zeigst dich leider nicht in der Lage uns (mir) zu erklären, was du denn tatsächlich mit Unterlegen meinst. Steffen hat versucht, sich seinen Reim darauf zu machen. Aber du hast die Worte Unterwerfen und Unterlegen in den Raum gestellt. Vielleicht schaffst du es ja mal, etwas zu erklären, und nicht nur in kurzen Absätzen "Weißheiten" los zu werden.
Christian |
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so sehe ich das auch :D , aber im Unterschied (zu dir?!) auf jede Situation bezogen! .....das heißt; an der leine rucken ist OUT (machen nur noch Leute die absolutes Gehorsam wünschen :cheesy:)! Grüßchen |
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Es ging nicht darum einen ängstlichen Hund mit dem Rucken am Halsband wegzulotsen, sondern in erster Linie, ihn unterzuordnen. Wenn du einen 40 kg Hund dann nicht "erreichst", weil er erstarrt ist und auf den z.B. Schuß hört, dann hilt meiner Meinung nach nur ihn mit einem Ruck am Halsband wegzuführen und ein paar Übungen zu machen für die ich ihn auch belohnen kann. Damit vergißt es die Schüsse im Hintergrund. Einfach dazu stehen und zu warten, dass er sich rühert, bringt nichts. Ich gebe ihm Gelegenheit sich in seiner Angst zu weiden. Im Gegenteil ich halte es für Tierquälerei, einen Hund weiter dem Lauschen von Schüssen in angespannter Lage zu belassen und ihm nicht zu helfen da raus zu kommen. Erinnert euch, weder Lekkerlis noch Spielzeug oder sonst eine andere nette Sache haben den Hund ablenken können.
Christian |
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