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Andreas 10-09-2006 22:05

Stachelhalsband und Hund ein Fluchttier
 
Hallo
Mal eine Frage zu den Bildern? Warum tragen zwei der Hunde ein Stachelwürger?Wenn auch,zumindest bei dem einen Hund,mit den Stacheln nach aussen.
Schönen Gruss
Andreas

Roentgenfee 10-09-2006 23:04

Quote:

Originally Posted by Andreas
Hallo
Mal eine Frage zu den Bildern? Warum tragen zwei der Hunde ein Stachelwürger?Wenn auch,zumindest bei dem einen Hund,mit den Stacheln nach aussen.
Schönen Gruss
Andreas

Hallo Andreas,

wir haben viele Halsbänder bei unseren Hunden ausprobiert. Einige hielten 2 Wochen, ganz gute Lederhalsbänder sogar nur 20 m des ersten Spaziergangs. Echt tolle Wertarbeit, die man in den Futterhäusern heute erhält.

Danach hatten wir die Nase von Experimenten dieser Art gestrichen voll. Schließlich wohnen wir an einer vielbefahrenen Bundesstraße. Ich habe durch die Defekte der Halsbänder einige Schrecksekunden erleben müssen. Die alten Stacheldinger halten wenigstens ...

... wenn auch nur bei normaler Belastung. Bodo hat es bisher zweimal fertig gebracht, die Glieder mit einem Ruck auseinander zu biegen, um sich so seines Halsbandes zu entledigen. Und um die nichtausgesprochene Frage vorweg zu beantworten, warum Bodo die Stacheln nach innen trägt: hierfür gibt es berechtigte Gründe.

Gruß

Dieter

halfbreed 11-09-2006 05:41

Hallo Dieter,
was gibt es denn bitte für berechtigte Gründe einen Hund einen Stachelwürger umzubinden???In der Art wie die Hundebesizter sie benutzen, sicherlich keinen! Zumal der Hund ein Fluchttier ist, und vor dem Schmerz davonläuft, du sagst ja selber er hat mal eins gesprengt...oder läuft der Hund damit anständig (sprich mit durchhängender Leine) bei fuß? Im Übrigen härtet das den Hundehals ab, die kriegen ne Hornhaut, und irgendwann stören sie diese Stacheln nicht mehr. Das sollte jetzt nicht als Angriff gemeint sein, sondern nur mal zum nachdenken...Achja, und es gibt auch diese stabilen Halsbänder als Ketten, da sind keine ineinandergesteckten Glieder, und die halten auch ;o)
Gruß
Eike

Roentgenfee 11-09-2006 08:59

Quote:

Originally Posted by halfbreed
was gibt es denn bitte für berechtigte Gründe einen Hund einen Stachelwürger umzubinden???

Die gibt es! Wer Bodo gut kennt, wird diese Frage nicht stellen!

Quote:

Originally Posted by halfbreed
Zumal der Hund ein Fluchttier ist, ...

... ??? Dein(e) Hund(e) vielleicht. Unsere Hunde sind keine Angsthasen. Fluchttendenzen kommen nur ganz, ganz selten und nur in außergewöhnlichen Situationen vor.

Quote:

Originally Posted by halfbreed
...oder läuft der Hund damit anständig (sprich mit durchhängender Leine) bei fuß?

Ja, das macht er. Und der weiß auch ganz genau, wenn die Stacheln einmal nach außen zeigen. Mr. Clever hat diese Situationen mehrfach geschickt zu seinem Vorteil ausgenutzt...

... Hund sieht Wild eher als Herrchen, ein urplötzlicher Satz von links nach rechts in Richtung Wild und schon liegt Dieter im Dreck. Nachdem mir das mehrfach passiert ist, hat er die Stacheln nach innen. Und man mag es kaum glauben, aber seit mehr als zwei Jahren sind solche Situationen nicht mehr vorgekommen.

Wer jetzt meint, mir würde das ungemeinen Spaß bereiten, einem Hund ein Stachelhalsband mit den Stacheln nach innen anzuziehen, möchte ich darauf hinweisen, dass nur Bodo ein solches trägt, die beiden anderen Hunde jedoch nicht. Und es sieht auch nicht so aus, dass einer der beiden anderen Hunde jemals ein solches tragen muss.

Gruß

Dieter

Pavel 11-09-2006 15:03

Stachelhalsband ist eine Trainings- und Erzeihungsmittel für extreme Situationen, wo nichts anders mehr hilft und sollte benutzt sein nur unter Aufsicht der erfahrene Trainer oder mindestens eine erfahrene Hundeführer (gleich wie z.B. Elektrohalsband). Solche Mitteln sollten nur kurzzeitig benutz sein, sonst in Zeit verlohren seine Sinn.
Benutzen Stachelhalsband auf Spaziergang, wenn der Hund ist frei auf Wiese, sehe ich ohne Sinn. Es kann der Hundwesen und Manieren total brechen.

Pavel

PS : Ich kenne nicht persönlich die Hunde und schreibe ich ganz allgemein. So es ist nichts persönlich. Ich bin auch nicht eine von die Fanatikern, die sind stark gegen solche Mitteln aber das sind so empfindliche Sachen, dass muss man benutzen sehr aufpassen.

Bille 11-09-2006 15:26

Warum ist ein Hund ein Fluchttier? Diese Aussage habe ich erstmals in dem Video Calming signals von Turid Rugaas gehört. Nun hier schon wieder. Vor was flieht ein Hund/ Wolf, da er doch ein Carnivor, sprich Fleischfresser und d.h. ein Räuber ist. Er jagt doch und wird doch nicht gejagt (außer vom Mensch).
Pferde etc. sind Fluchttiere aber kein Jäger wie ein Hund.
Dieses Bild möchte ich sehen, Reh wildert Hund. (in freier Natur)

(Wobei meine Pferde sehr gerne Hunde von ihrer Koppel verscheuchen und ein früheres Pferd erfolgreich einen eindringenden Nachbarstallhsen erlegt hat,(sauberer Genickschlag), entspricht aber nicht der Natur und dem ursprünglichen Verhalten.)
Zum Halsbandthema: Meine Halsbänder halten alle noch vom ersten Tag an. Kommt aber auch auf die Art Hunde, ihre Haltung und den häufigen Einsatz der Halsbänder drauf an. Nur, es kann auch anders gehen.
Spiel im Rübenfeld: DER Bauer freut sich bestimmt.
Ansonsten schöne harmonische Spaziergehbilder, haben wir heute morgen auch gehabt.
Grüße Bille

Kerstin 11-09-2006 16:10

Der Hund ist ein Fluchttier und Halsbänder gehen nicht kaputt?!?

http://img89.imageshack.us/img89/1048/img6591hf9.jpg

hanninadina 11-09-2006 17:02

Hi Kerstin,

das sind ja auch nicht wirklich Qualitätshalsbänder. Das Metallteil bekomme ich für 3,95 im Futterladen. Ein richtiges Kettenhalsband bekommst du nicht kaputt und auch deine Hunde nicht. Das kostet aber locker 30,--Euro und bekommst du in der Regel nur auf den großen Hundeausstellungen.

Gleich verhält es sich mit Lederqualitätshalsbänder, die bekommst in den üblichen Läden sowieso nicht. Geh mal auf eine Jagdausstellung oder Hundeausstellung, da gibt es sowas.

Und in der Tat, da bin ich mit Pavel einer Meinung und das dürfte auch unbestritten sein, der Hals verhärtet sich und die Hunde stört es nach einer gewissenZeit nicht mehr. Und das konnte ich bei bekannten sogar bei einem Rhodesian Ridgebackrüden beobachten, der nahezu kaum Fell hat.

Grüße

Christian

Christian

halfbreed 11-09-2006 17:12

Hallo Bille,
natürlich ist ein hund in erster linie ein raubtier, das möchte ich ja gar nicht abstreiten, und vor seiner beute läuft er natürlich auch nicht davon, die jagt er. Wenn ein Hund jedoch Schmerzen erleidet, wie beispielsweise durch so einem kettenwürger, wird er versuchen, diesem schmerz zu entgehen, sprich zu flüchten. wir können ihn natürlich statt fluchttier auch meidetier nennen, er meidet unangenehme situationen*g*. Wir können uns auch gerne die Wölfe angucken, wo die du schon so schön mit aufgeführt hast. Der Wolf lebt davon dass er sich beute reißt, ganz klar. Ist er jedoch selber in Gefahr und weiß dass er keine chance hat, wird er sehen dass er sich davonschert bevor er sich kaputt machen lässt. ausnahme vielleicht wenn grad welpen da sind die nicht so schnell mitflüchten können die er dann verteidigen muss.

@ Dieter,
da dein Hund ja kein "Angsthase" ist, wird er dich dann sicherlich angegeriffen haben damit du das lässt, oder???

Es geht hier nicht darum, dass sie vor jedem Scheiß davonrennen, oder Angsthasen sind, sondern lediglich dem Schmerz entgehen, mehr wollte ich damit nicht sagen, eine ganz natürliche Reaktion. Ich möchte bitte den Hund sehen, der es einfach erträgt und so hinnimmt wenn man ihm nen stachelwürger um den hals bindet und dran rumzieht (natürlich einer der noch nicht "abgehärtet" ist). Er wird sich winden, nach vorne, hinten und zur Seite ziehen, rumbocken, was weiß ich, um vor diesem ding um seinen hals zu fliehen.

Ansonsten kann ich Pavel zum thema stachelhalsband nur zustimmen. Das sollte man nur bei hunden verwenden denen sonst nicht mehr zu helfen ist. und dann einmal so heftig dass es für immer reicht, alles andere ist unfair.

Zu den hübschen, kaputten Halsbändern deren bild kerstin hier reingestellt hat, klar dass son plastik-kramz bei einem starken hund nicht hält. das kettenhalsband, ok, schlecht verarbeitet? ich frag mich nur was die hunde bei euch denn an der leine für nen unfug treiben (dürfen) dass sowas überhaupt kaputt geht...

:mrgreen:

Kerstin 11-09-2006 17:47

Ich bin über eure Kreativität begeistert.

Christian: Sorry, aber Du kannst anhand des Photos nicht sagen, um welchens Material es sich handelt und ob es hochwertige Produkte sind. Das mal so vorneweg geschickt....


Aber Du hast Glück gehabt :shock: : Das Metallhalsband war ein billiges, eigentlich nur für die Prüfung gekauft. Es hat keine 10 Min gehalten- und nein, der Hund hat nichts weiter angestellt ;) - Der Trick ist der: nur geschweisste Halsbänder :?

Das andere war ein ziemlich teueres Dogz for Rogz, welches ich halt schön fand. Plastik unterliegt nunmal einer Materialermüdung. Es sollte aber nicht innerhalb eines Jahres kaputt gehen.

Aber es war wie immer: Das Ding ist 14 Monate alt- keine Gewährleistung mehr ...

Ich denke das Ding geht trotzdem zurück an den Hersteller...

Ach ja, auch hier war das Halsband ohne wirkliche Belastung kaputt gegangen.

Chips hat übrigens seit 16 Jahren ihr Lederhalsband. Top sage ich nur. 1-2 x jährlich reinigen und fetten- fertig... Ich glaube auch, dass alle wieder Lederhalsbänder bekommen.... Die sind schön, zuverlässig und haltbar.....

hanninadina 11-09-2006 23:34

Doch Kerstin, das billig Halsband kenne ich, so eins habe ich auch mal gekauft, aber wie gesagt, da gibt es richtig klasse Teile. Für die "Plastikhalsbänder" zahlt man für die kreative Optik. Gewährleistung ist 2 Jahre! Die ersten 6 Monate muss der Verkäufer dafür gerade stehen ohne dass du es ihm nachweisen musst, dass es mindere Qualität ist bzw. von Beginn an ein Fehler hatte. Vom 7. bis 24. Monat kann er sich quer stellen, dann müsstest du es nachweisen. Das wird in der Tat bei derartigen Sachen keiner tun.

Christian

Bille 13-09-2006 17:47

Hallo Halfbreed,
in meinen Augen ist das angeführte Argument ungünstig, da jedes Lebewesen i.d.R. Schmerz oder Unangenehmes meidet. Selbst bei Pflanzen kannst Du beobachten, daß sie von unangenehmen Quellen, wie Lärm, Gift etc. versuchen weg zu wachsen. So macht es auch jedes Lebewesen, sei es Fluchttier oder Jäger. Auch Du meidest Dir unangenehme Situationen wenn Du kannst.
Für mich stimmt einfach die Bezeichnung Fluchttier nicht und wenn Du unter dem Begriff Fluchttier nachschaust taucht ein Jäger nicht auf.
Alles weitere von Dir Aufgeführte z.B mit den Wölfen, ist nur die gesunde Selbsterhaltung so unbeschadet als möglich zu überleben.

Viele Grüße
Bille

Wolfwoman 14-09-2006 08:19

Quote:

Originally Posted by Pavel
Stachelhalsband ist eine Trainings- und Erzeihungsmittel für extreme Situationen, wo nichts anders mehr hilft und sollte benutzt sein nur unter Aufsicht der erfahrene Trainer oder mindestens eine erfahrene Hundeführer (gleich wie z.B. Elektrohalsband). Solche Mitteln sollten nur kurzzeitig benutz sein, sonst in Zeit verlohren seine Sinn.
Benutzen Stachelhalsband auf Spaziergang, wenn der Hund ist frei auf Wiese, sehe ich ohne Sinn. Es kann der Hundwesen und Manieren total brechen.

Pavel

PS : Ich kenne nicht persönlich die Hunde und schreibe ich ganz allgemein. So es ist nichts persönlich. Ich bin auch nicht eine von die Fanatikern, die sind stark gegen solche Mitteln aber das sind so empfindliche Sachen, dass muss man benutzen sehr aufpassen.


Pavel, du sprichst mir aus der Seele! 8)

Ich bin kein fanatisches "Gänseblümchen" und kenne, so denke ich, wohl so alle technischen Gerätschaften welche man "Kynotechnisch" zum Einsatz bringen kann .. aber wie Pavel betont hat: nur im Extremfall und mit der gebührenden Vorbereitung. Es gibt heutzutage bessere und effektivere Methoden die zur Anwendung kommen können. OK! Bevor man bei einigen Tieren in die Ohren flüstern kann, muss man ihnen erst die Ohren säubern :mrgreen: . Aber alles moderat und im Zuge der arteigenen Verhaltensstrukturen ...

Geschichtliches: die Krallen wurden zu Urzeiten gegen aussen getragen und dienten der Abwehr von Beutegreifern (i.e. Schafherde -> Schäferhund/Hütehund -> Wolf) Ich hätte Angst, dass die anderen meiner Hunde sich daran verletzen könnten.

Zum Thema Wertarbeit: in meinem Leben haben mich einige Hunde (Rüden sowie Hündinnen) begleitet, welche beigott keine "Weisenknaben" waren und ich kenne die Problematik sowie die Gefahren von kapputten Halbändern etc. sehr wohl. Da ich jedoch Musher bin, habe ich im Laufe der Zeit gelernt, wie ich mein Equipment zusammenstellen muss, damit mir kein Hund auskommt, denn das wäre bei meinen Sibis mit Schäferhund in Lead fatal gewesen ..
Schau dich mal auch bei Lederverarbeitern um! Es gibt sehr gute Lederhalsbänder und auch die Halsbänder und geschirre im bereicht für die Nordischen hunde halten auch was sie versprechen :) Das muss noch gesagt werden: WERTARBEIT HAT IHREN PREIS!!!

Apropos Fluchttier: vielleicht habe ich das ja nicht richtig verstanden. Sollte sich die Aussage aber auf den Beutegreifer und Räuber "Canidae" beziehen so ist diese Aussage völlig falsch! Ein Canide steht auf der Skala der Nahrungskette ganz oben und ist einer der "Top-Prädatoren" schlechthin! Fluchttiere zeichnen sich auch durch eine differierende Anatomie aus und sind in der Regel Grasfresser (i.e. -> Pferd ..)

so long
Wölfel

Roentgenfee 16-09-2006 22:38

Quote:

Originally Posted by halfbreed
@ Dieter,
da dein Hund ja kein "Angsthase" ist, wird er dich dann sicherlich angegeriffen haben damit du das lässt, oder???

Warum sollte er das gemacht haben? Es hat ihm zweimal weh getan, daraus hat er gelernt. Das wars. Das Fatale ist nur, dass Mr. Clever genau weiß, wenn die Stacheln einmal außen sind. Das wird dann bei auftauchendem Wild gnadenlos ausgenutzt. Pavels Theorie funktioniert hier leider nicht, ansonsten hätte ich sie längst umgesetzt.

Quote:

Originally Posted by halfbreed
Es geht hier nicht darum, dass sie vor jedem Scheiß davonrennen, oder Angsthasen sind, sondern lediglich dem Schmerz entgehen, mehr wollte ich damit nicht sagen, eine ganz natürliche Reaktion. Ich möchte bitte den Hund sehen, der es einfach erträgt und so hinnimmt wenn man ihm nen stachelwürger um den hals bindet und dran rumzieht (natürlich einer der noch nicht "abgehärtet" ist). Er wird sich winden, nach vorne, hinten und zur Seite ziehen, rumbocken, was weiß ich, um vor diesem ding um seinen hals zu fliehen.

Wenn es sich bei Bodo so verhalten würde, wie Du es beschreibst, wäre es wirklich eine Quälerei. Ich brauche nicht zu rucken oder zu ziehen. Die Leine hängt in der Regel durch. Ich kann so problemlos mit 3 TWHs gleichzeitig spazieren gehen, wobei nur Bodo die Stacheln nach innen trägt. Die anderen beiden sind nicht kräftig genug, mich einfach umzurennen.

Gruß

Dieter

citywolf 17-09-2006 13:27

Ich habe dieselben Erfahrungen wie Dieter gemacht. Ein paar Mal "aua" und jetzt wissen sie genau, welches Halsband sie grade umhaben. Mag sein, dass das nicht die optimalste Erziehung ist. Ich habe aber keine Lust, mich von drei Hunden umrennen zu lassen.

Und vor allem finde ich es schade, dass immer wieder (nicht nur hier im Forum) alles über einen Kamm geschert wird. Nur weil ein Hund mit Stachel- oder Krallenhalsband (wir benutzen übrigens letzteres) oder Teletakt geführt wird, ist der Halter unfähig??

Natürlich gibt es auch noch das Halti, um zerrende Hunde zu bremsen. Und das ist sicher auch erstmal vorzuziehen. Wir haben es einige Monate benutzt und sowohl Esca als auch Eyla haben keinen Spaß mehr am Spaziergang gehabt. Sie sind zwar brav neben uns hergetrottet, aber mehr auch nicht. Kein Schnüffeln hier und da, kein Sprung nach einer Maus im Gras...

Das ist jetzt anders. Man muss das Stachelhalsband ja nicht ganz stramm anlegen, man muss es auch nicht auf würgen stellen.

Schaut euch einfach erstmal an, wie die einzelnen Leute mit dem jeweiligen Halsband oder Geschirr umgehen und fällt erst dann euer Urteil.
Übrigens kann man auch mit falsch benutztem Halti und Erziehungsgeschirr eine Menge schaden.

Marion

Hitana 17-09-2006 20:22

Quote:

Originally Posted by citywolf
Und vor allem finde ich es schade, dass immer wieder (nicht nur hier im Forum) alles über einen Kamm geschert wird. Nur weil ein Hund mit Stachel- oder Krallenhalsband (wir benutzen übrigens letzteres) oder Teletakt geführt wird, ist der Halter unfähig??
Marion


Wenn man einen Hund von Welpenalter an hat, sollte man es meiner Meinung nach eigentlich vermeiden können ein Stachelhalsband zu "brauchen"! Dann hat man genügend Zeit Erziehung artgerecht anzuwenden.

Wenn man es dennoch glaubt brauchen zu müssen - schade für den Hund! Das ist in meinen Augen Bequemlichkeit des Hundehalters.

Sonja

hanninadina 17-09-2006 20:35

Stachel oder Krallenhalsband ist als ob du mit einem Messer an der Kehle rumlaufen würdest. DAnn gehst du auch "geradeaus". Auch ein Halti ist nur zum Üben da und nicht um es ständig zu benutzen! Es sind Erziehungsmittel. UNd Sonja hat recht, wenn man von Welpen an einen Hund hat, sollte das nicht nötig sein, eben nur zum erziehen.

Es sollte den Halter immer gelingen die Aufmerksamkeit seines Hundes zu bekommen "Gucken" und der Hund hat dich anzusehen. Es ist letztlich eine FRage der Konsequenz oder wie Sonja es richtig sagt, der Bequemlichkeit. Es ist für manche anstrengend konsequent zu sein. Andere sind es von Haus aus. Die haben es leichter. Ich möchte mich da nicht ausnehmen, es gibt sicherlich einige Hudnehalter, die konsequenter sind als ich. Darum darf ich das, so denke ich, auch sagen. Immer unter der Prämisse, der Hund macht das, was sein Halter möchte und nicht umgekehrt.

Schönen Abend

christian

Roentgenfee 17-09-2006 23:10

Quote:

Originally Posted by Hitana
Wenn man einen Hund von Welpenalter an hat, sollte man es meiner Meinung nach eigentlich vermeiden können ein Stachelhalsband zu "brauchen"! Dann hat man genügend Zeit Erziehung artgerecht anzuwenden.

Wenn man es dennoch glaubt brauchen zu müssen - schade für den Hund! Das ist in meinen Augen Bequemlichkeit des Hundehalters.

Sonja

Hallo Sonja,

ja, ich gebe Dir recht, ich bin ein unfähiger Hundehalter. Und ich bin äußerst bequem. Ich war so bequem, dass ich vor 3 1/2 Jahren einen 20 Wochen alten Welpen aufgenommen habe, der vorher außer seinem Züchter kaum einen Menschen zu Gesicht bekommen hat. Wen wundert es da, dass er damals vor Menschen panische Angst hatte.

Da ich ja damals bequem und unfähig war, habe ich mir die Mühe gemacht, ihn täglich an Menschen zu gewöhnen. Schließlich sollte das aus Bequemlichkeit ja kein Dauerzustand werden, dass mein Hund Menschen als den einzigen natürlichen Feind betrachtete, vor dem man flüchten musste.

Irgendwann wurde unser Hund immer größer und größer. Damals las ich noch im wolfdog.org über all die Untaten, die so ein TWH anstellen kann und habe mich gewundert, warum Bodo sämtliche Berichte - außer dem Zerstören von Möbeln und Autos - alle getoppt hat. Heute weiß ich warum: ich bin ein unfähiger und bequemer Hundhalter.

Da ich ja damals als Hundehalter unfähig war, ist mir gar nicht aufgefallen, dass mich Bodo gar nicht als Mensch, sondern als Rudelführer ansah, den es galt von seinem Thron zu stürzen. Beißattacken waren die Folge, wenn ich ihm einen gestohlenen Gegenstand wegnehmen wollte. In meiner Unfähigkeit habe ich mich dagegen gewehrt, was man ja keinesfalls tun darf.

Und weil das alles so bequem von mir war, habe ich heute einen über 50 kg schweren TWH, mit dem ich fast überall hingehen kann, ob ins Restaurant oder in eine einfache Kneipe. Aufgrund meiner Unfähigkeit legt er sich ruhig unter die Bank oder den Stuhl und wartet, bis ich das Zeichen zum Aufbruch gebe.

Meine Bequemlichkeit fand im letzten Jahr ihren Höhepunkt, als ich mir, trotz aller Warnungen von Experten, noch zwei weitere TWHs zugelegt habe. Und da ich zu bequem bin, mit jedem Hund einzeln Gassi zu gehen, gehe ich mit allen Dreien gleichzeitig.

Es ist schon ein Kreuz mit der Unfähigkeit und Bequemlichkeit von Hundehaltern.

Ein Glück, dass ich nicht der einzige unfähige und bequeme Hundehalter bin. Marion ist ja anscheinend auch so bequem. Ihre Aussage, man solle nicht alles über einen Kamm scheren kann ich nun gar nicht verstehen.

Kurz und knapp: wer ein Stachelhalsband verwendet ist unfähig und bequem. Nach Hintergründen und speziellen Verhaltensweisen darf nicht gefragt werden. Der Schuldspruch ist zu fällen, ohne die Fakten oder handelnden Akteure zu kennen. Es wäre ja noch schöner, wenn jemand wagen dürfte, Gründe für seine Vorgehensweise anzubringen. Die wolfdog.org-Inquisition lässt grüßen.

Quote:

Originally Posted by hanninadina
Stachel oder Krallenhalsband ist als ob du mit einem Messer an der Kehle rumlaufen würdest.

Seelig sind die Unwissenden, denn sie wissen nicht, worüber sie schreiben.

Gruß

Dieter

Nirak 18-09-2006 08:26

Ups,

Dieter das musste mal Raus :shock:
Auch Dieter hast Du noch nicht bemerkt, dass ich genau so Bequem bin? :cheesy:
Musst am Samstag kurz vor Laden Schluss zwei neue Halsbänder mit Leine kaufen, da die anderen durch das zuwenige gebrauchen auseinandergefallen sind! Das hat meinen beiden gar nicht Gefallen, denn sie wollten diese gleich aller Welt Vorführen :mrgreen:

Roland

Hitana 18-09-2006 09:41

Hallo Dieter!

Geh nicht gleich hoch wie eine Rakete, nur weil mal Gegenwind kommt! JEDER macht in der Regel diese Phasen mit seinem Hund durch. Die Hunde währen ja auch blöd wenn sie nicht austesten würden wie weit sie gehen können und wie weit sie in der Rudelhirarchie kommen.

Und nun kommt noch eine Theorie:

Wenn ein Hund sich einbildet, sein Herrchen (in Deinem Fall Rudelführer) vom Thron zu stoßen, dann gibt es einen einfachen Grund: Er malt sich Chancen aus! Und warum? Weil Herrchen Schwächen zeigt und in den Augen des Hundes das Rudel nicht souverän führt. Ein guter Rudelführer wird nicht in Frage gestellt.

Und noch eine Theorie:

Rudelführer haben es gar nicht nötig sich körperlich durch Agression (Stachelhalsband) durchzusetzen. Durch ihr Auftreten und Körperhaltung regeln sie Situationen gewaltfrei.

Eine habe ich noch:

Alles um die Schnauze herum ist für andere Rudelmitglieder tabu. Selbst der Rudelführer im Wolfsrudel nimmt dem niedrigsten das Futter nicht aus dem Fang! Das ist asozial. Deswegen ist es völlig normal, wenn Hunde ihre Beute verteidigen. In ihren Augen benehmen wir uns total daneben. Klar das sie das durch Drohgebärden ausdrücken. Wie denn sonst?

Das sind natürlich nur Theorien die ich irgendwo aufgeschnappt habe - sie treffen wahrscheinlich wieder nicht zu.

Mhhhh.... Komisch - habe ich vielleicht keinen normalen TWH?

Sonja

citywolf 18-09-2006 10:57

Dieter :cheesy: :cheesy:

Wenn ich mit zusammen über 100 Kilo an der Leine unterwegs bin, ist mir das so eben sicherer. Alle 3 finden mich zwar interessant, Hasen und Katzen aber bedeutend interessanter. Außerdem möchte Esca anderen Hündinnen gelegentlich an den Kragen, und da sie innerhalb des Hunderudels die Chefin ist, fühlen die anderen sich genötigt, ihr zu helfen. Natürlich bin ich oberste Chefin, aber ich habe nicht so gute Ohren und auch meine Nase ist nicht so gut, so dass die Wuffs die Jagdmöglichkeit oftmals eher wahrnehmen als ich und bis ich mich dann durchgesetzt habe, haben mein Arm und Rücken bereits gelitten.

Außerdem bin ich tatsächlich oftmals bei Spaziergängen etwas bequem. Ich genieße nämlich auch ganz gerne mal die Umgebung und bin dann nicht ununterbrochen aufmerksam.

Und wenn ich mit den Hunden ernsthaft trainiere, dann einzeln. Und dafür brauche ich das Krallenhalsband nicht. Auch bei Einzelspaziergängen nicht.

Wr sind mal auf einem Hundeplatz gewesen, wo Stachelhalsbänder als Erziehungshilfe angewendet wurden. Wir wurden aufgefordert, noch 2 Glieder im Halsband rauszunehmen, weil es nicht eng anlag und wir somit nicht ausreichen auf den Hund einwirken könnten.
Wir haben es vorgezogen, das Halsband so zu lassen wie es war, es weiterhin als "Notfallbremse" zu betrachten und mit Worten auf den Hund einzuwirken.

Soviel zur Bequemlichkeit und Erziehungshilfe Stachelhalsband.

Unfähige Grüße
Marion

Roentgenfee 18-09-2006 11:50

Hallo Sonja!

Deine Theorien treffen voll und ganz auf unsere beiden anderen TWHs zu, und zwar ohne "Wenn" und "Aber". Deine Theorien haben aber nur einen Haken: es gibt auch Ausnahmen von der Regel.

Quote:

Originally Posted by Hitana
Wenn ein Hund sich einbildet, sein Herrchen (in Deinem Fall Rudelführer) vom Thron zu stoßen, dann gibt es einen einfachen Grund: Er malt sich Chancen aus! Und warum? Weil Herrchen Schwächen zeigt und in den Augen des Hundes das Rudel nicht souverän führt. Ein guter Rudelführer wird nicht in Frage gestellt.

Ich kann Dir da ein Beispiel bringen, das nur das Verhältnis zwischen TWHs betrifft. Ich kenne einen TWH-Rüden, der Bodo alleine aufgrund seiner Körpermasse total unterlegen ist. Es vergeht kein Treffen, bei dem dieser Rüde es nicht versucht, sich mit Bodo anzulegen. Jedesmal bezieht er "Prügel", trotzdem versucht er es immer wieder. Und ich mache eine Wette, dass er es beim nächsten Mal wieder probieren wird. Warum macht er das, obwohl er wissen sollte, dass er chancenlos ist?

Quote:

Originally Posted by Hitana
Rudelführer haben es gar nicht nötig sich körperlich durch Agression (Stachelhalsband) durchzusetzen. Durch ihr Auftreten und Körperhaltung regeln sie Situationen gewaltfrei.

Wie kommst Du darauf, dass das Führen eines Hundes mit Stachelhalsband mit Aggression und Gewalt verbunden sein muss? Dem ist ganz und gar nicht so. Lies Dir doch einmal durch, was ich vorher geschrieben habe, dann müsste Dir eigentlich klar sein, warum er die Stacheln immer noch nach innen trägt und dass dies absolut nichts mit Gewalt oder Aggression zu tun hat.

Quote:

Originally Posted by Hitana
Mhhhh.... Komisch - habe ich vielleicht keinen normalen TWH?

Gegenfrage: Bist Du ein normaler Mensch? Theorie hin, Theorie her. Eigentlich sollten sich alle Menschen nach den hier geltenden Gesetzen richten und danach handeln. Machen das wirklich alle? Würde man Deine Theorien auf die Menschen umsetzen, wären alle Gefängnisse dieser Welt leer. Sind sie aber nicht! Es gibt immer Menschen, die in bestimmten Situationen nicht so reagieren, wie sie eigentlich sollten.

Sind TWHs nicht auch Individualisten, genau wie wir Menschen? Du sollst nicht stehlen, sagen wir dem Menschen. Dem Hund sagen wir, er dürfe nicht jagen, obwohl das gegen seine Natur ist.

Ich denke, dass es ein einfaches Mittel ist, Bodo durch das Stachelhalsband vom Jagen abzuhalten. Würde ihm das Tragen ständig Schmerzen bereiten, hättest Du sicher recht, und es wäre unakzeptabel.

Vergleiche es einfach mit uns Mensch. Nimm dem Raucher das Feuerzeug und er kann die Zigarette nicht anzünden. Solange Du ihm ständig das Feuerzeug vorenthältst, wird er nicht rauchen können. Das ärgert den Raucher zwar, er lebt aber gesünder. Umgesetzt auf Bodo: er wird nicht vom nächst besten, schießwütigen Jäger abgeknallt.

Und wer es jetzt immer noch nicht verstanden hat, dem ist nicht zu helfen.

Gruß an alle

Dieter

hanninadina 18-09-2006 12:41

"hilfe, mein Hund zieht" von Turid Rugaasg. Ich habe gerade auf der homepage des Saarloos Wolfshund-Clubs gestöbert. Sie haben dort auch Bücher gelesen und geben eine Einschätzung ab. Das Buch erscheint mir für die "Stachelhalsband-Freunde" sicherlich lesenwert, denn die Autorin zeigt dort auf, wie es eben ohne geht. Ihr Motto dabei, "Geduld, Geduld, Geduld". Das entspricht eben der "Bequemlichkeit".

Dieter, der TWH-Rüde, der sich mit Bodo immer wieder misst, wie alt ist der? Ist er älter als 3 und damit ausgewachsen (im Kopf)? Wenn er es immer wieder versucht und er nach deiner Meinung "Prügel" von Bodo bekommt, dann handelt es sich da vielleicht um Getöse und Geschrei aber nicht wirklich um Prügel? Greift ihr als Halter vielleicht vorher ein? Wenn Bodo den anderen Rüden wirklich "platt" gemacht hätte, dann würde der es nicht immer wieder versuchen!

Und denkt immer dran, Kadavergehorsam gibt es bei einem TWH nicht, sie sind schon etwas Dickköpfiger als andere. Das bedeutet aber eben, wer Konsequenz zeigt, hat Vorteile.

Dass einer eurer beiden Junghunde auch ein Stachel (nach Außen, wie du schreibst) trägt, ist nicht überzeugend. Ich erinnere nochmal daran, dass deine liebe Frau in einem anderen Forum ihren Kummer vorgetragen hat, dass Quara mächtig ziehen würde und sie nicht wisse, wie sie es in den Griff bekommt... Schon vergessen? Dann machen Sonjas, PAvels und Wölfles Aussagen wieder Sinn.

Und lieber Dieter, bitte tu doch nicht so, als ob du mit Bodo überall in Ruhe hingehen kannst... Auf einem freien Feld, wo man hunderte von Metern weit sehen kann, kann eigentlich jeder seine Hunde laufen lassen. Erinnerst du dich? Und selbst da hast du noch Bedenken gehabt.

Ob fähig oder unfähig, das spielt doch keine Rolle. Wer ist schon perfekt? Deshalb soll natürlich jeder so einen Hund halten, wie er möchte. Da spricht doch auch keiner gegen. Nur sollte man schon eingestehen, dass es gewisse Methoden gibt, die freundlich gesagt nicht gerade "glücklich" sind. Diese aber dann auch noch zu versuchen als "anders geht es nicht" hinzustellen, finde ich schon etwas daneben. So wie ich dich kennen gelernt habe, bist du ein Herzensguter Mensch. Du bist sicherlich in Bezug auf Hunde insbesondere TWHS ein besonders guter Mensch. Das merken deine beiden Jungs und die Lady auch.

Hilfreich ist sicherlich, wenn man mit den Hunden öfter mal Unterordnungstraining macht, um damit "spielerisch" immer mal wieder zu zeigen, wer der Rudelführer ist. Das geht natürlich nur einzelnd. Wenig hilfreich sind da große Zwinger oder Gärten oder FReilaufenlassen auf Feldern. Das Einzeltraining ist da zwingend erforderlich. Aber das wisst ihr selbst.

Viele Grüße
Christian

Roentgenfee 18-09-2006 13:21

Quote:

Originally Posted by hanninadina
Dieter, der TWH-Rüde, der sich mit Bodo immer wieder misst, wie alt ist der? Ist er älter als 3 und damit ausgewachsen (im Kopf)?

Hallo Christian,

Du hast vollkommen richtig geraten. Er ist noch keine 3 Jahre alt. Ebensowenig war Bodo 3 Jahre als er versuchte, die Rangfolge mit mir zu klären. Womit Sonjas Theorie widerlegt ist.

Quote:

Originally Posted by hanninadina
Dass einer eurer beiden Junghunde auch ein Stachel (nach Außen, wie du schreibst) trägt, ist nicht überzeugend. Ich erinnere nochmal daran, dass deine liebe Frau in einem anderen Forum ihren Kummer vorgetragen hat, dass Quara mächtig ziehen würde und sie nicht wisse, wie sie es in den Griff bekommt... Schon vergessen?

Nein, Christian, das habe ich nicht vergessen. Aber Dinge ändern sich im Laufe der Zeit. Auch das Ziehen an der Leine. Quara ist inzwischen 14 Monate alt und schon wesentlich ruhiger geworden als noch vor 6 oder 7 Monaten. Frage Christel heute mal danach, ob sie immer noch die Probleme hat wie früher.

Quote:

Originally Posted by hanninadina
Und lieber Dieter, bitte tu doch nicht so, als ob du mit Bodo überall in Ruhe hingehen kannst...

Angeleint: ja

Quote:

Originally Posted by hanninadina
Auf einem freien Feld, wo man hunderte von Metern weit sehen kann, kann eigentlich jeder seine Hunde laufen lassen. Erinnerst du dich? Und selbst da hast du noch Bedenken gehabt.

Die habe ich auch heute noch. Der Jagdtrieb steckt in unseren Hunden nun einmal drin. Bei dem einen etwas mehr, bei dem anderen etwas weniger. Ich bin da lieber 10 Mal übervorsichtig als dass mein Hund von irgend einem verrückten Sonntagsjäger abgeknallt wird.

Bei unserem gestrigen Spaziergang - wir hatten alle 3 Hunde zu diesem Zeitpunkt an der Leine - wurden wir von 2 Jagdaufsehern angesprochen, wir dürften unsere Hunde nicht frei laufen lassen. Würden sie beim Wildern gesehen, würden sie abgeschossen. Da hat wohl bei den Grünröcken das Rotkäppchensyndrom ein wenig im Hinterkopf gesessen.

Quote:

Originally Posted by hanninadina
So wie ich dich kennen gelernt habe, bist du ein Herzensguter Mensch. Du bist sicherlich in Bezug auf Hunde insbesondere TWHS ein besonders guter Mensch. Das merken deine beiden Jungs und die Lady auch.

So, wie die Drei mir ständig auf Schritt und Tritt folgen, könnte man davon ausgehen.

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Originally Posted by hanninadina
Hilfreich ist sicherlich, wenn man mit den Hunden öfter mal Unterordnungstraining macht, um damit "spielerisch" immer mal wieder zu zeigen, wer der Rudelführer ist. Das geht natürlich nur einzelnd.

??? Wieso dieses? Ganz ehrlich? Dazu bin ich zu bequem! Ich bringe lieber Bodo etwas bei, wenn die anderen beiden auch zugegen sind. Da die nicht zur Sorte "dummer Hund" gehören, lernen sie durch kopieren. Man muss nur vor jedem Befehl den Namen des Hundes nennen, damit er weiß, dass er gemeint ist. Das funktioniert eigentlich ganz gut und spart viel Zeit.

Gruß

Dieter

hanninadina 18-09-2006 13:49

Ob das geht, einer übt, die anderen sehen zu, habe ich noch nicht ausprobiert. Aber, dass die TWHs ne Nummer "klüger" sind als die anderen Hunde, das glaube ich allerdings auch. Auch kann ich da nur beipflichten, lernen sie - ohne dass man das manchmal möchte - vom bloßen Zusehen. Auch so gesehen, könnte das funktioniere, wie du es machst.

Grüße

Christian

Hitana 18-09-2006 16:57

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Originally Posted by Dieter_Mückter
es gibt auch Ausnahmen von der Regel.

Natürlich. Bodo.

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Originally Posted by Dieter_Mückter
Ich kann Dir da ein Beispiel bringen …einen TWH-Rüden,… der Bodo alleine aufgrund seiner Körpermasse total unterlegen ... bezieht er "Prügel", … es immer wieder....Und ich …beim nächsten Mal wieder…. Warum macht er das, obwohl er wissen sollte, dass er chancenlos ist?

Ist er das? Vielleicht hat Dein Bodo in seinen Augen Führungsschwächen die nicht körperlicher natur sind?

Wenn ihr es schon immer wieder darauf ankommen lasst, lasst die Hunde es einmal richtig klären. Aber wieso guckt man sich das Spektakel immer wieder an? Offensichtlich passen die Tiere nicht zusammen.

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Originally Posted by Dieter_Mückter
Wie kommst Du darauf, dass das Führen eines Hundes mit Stachelhalsband mit Aggression und Gewalt verbunden sein muss?

Sorry, aber das trägt Dein Hund doch nicht zur Zierde. Du bist doch bereit es einzusetzen. Und was passiert wenn Du es tust: Dein Hund hat Schmerzen und zwar im empfindlichen Halsbereich! Und bevor er Dich dazu bringt es einzusetzen empfindest Aggression - oder bist Du dann gerade ausgeglichen und total entspannt und denkst Dir: Och jaaa ich zieh grad mal an der Leine... pfeif... Sing.

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Originally Posted by Dieter_Mückter
Gegenfrage: Bist Du ein normaler Mensch?

Nein. Ich war nie "normal","in" oder "trandy". Ich gehe über rote Ampeln und schnalle mich im Auto nicht an. Ich trage Klamotten die ICH mag und setze mich über die Anleinpflicht jeden Tag hinweg. Mehr noch: Mein Hund trägt nicht mal ein Halsband. Deswegen stelle ich meinen Chef nicht in Frage und säge an seinem Stuhl. Und warum? Er ist ein guter Chef und ich weiss das ich die Firma nicht leiten kann

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Originally Posted by Dieter_Mückter
...Eigentlich sollten sich alle Menschen nach den hier geltenden Gesetzen richten und danach handeln. Machen das wirklich alle? -... Es gibt immer Menschen, die in bestimmten Situationen nicht so reagieren, wie sie eigentlich sollten.

Wir sind doch noch beim Thema Hundeerziehung oder? Du hast die Wahl Dich an die Gesetze zu halten. Genauso hast Du die Wahl das Stachelhalsband abzulassen.


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Originally Posted by Dieter_Mückter
Und wer es jetzt immer noch nicht verstanden hat, dem ist nicht zu helfen.

Danke für Deine Hilfe! Das ist eine Diskussion in der es verschiedene Ansichtspunkte gibt. Mehr nicht. Jeder hier weiss das Du Bodo liebst und er Dich. Und wenn das Euer Weg ist - Bitteschön!

Es bleibt für mich dabei: Es ist bequemer sich eines gemeinen Hilfsmittels zu bedienen als sich die Frage zu stellen wie ich es besser machen kann.
Schade wenn Hunde nicht jagen, weil sie Angst vorm Stachel haben. Andere Jagen nicht weil sie wissen das der Rudelführer die Jagt einleitet. Und wenn ein Hund einem Reflex nachgibt weil neben ihm ein Häschen hoch geht, sollte ein Abbruchkommando sitzen nachdem er nach kurzer Distanz zurückkehrt. Ist nur viel mehr Arbeit, dass sehe ich ein!

Und wenn man mit 100 Kilo Hund nicht klar kommt sollte man bei 40 bleiben. Ich führe auch keinen Rottweiler oder eine Deutsche Dogge. Sie passen körperlich nicht zu mir. Also lieber „einen“ TWH „ohne“ Stachel.

Jetzt seid ihr wieder dran. Euch gehen die Argumente für die Stachel sicher nicht aus.

oliwenk 18-09-2006 16:59

Quote:

Originally Posted by Dieter_Mückter
Man muss nur vor jedem Befehl den Namen des Hundes nennen, damit er weiß, dass er gemeint ist. Das funktioniert eigentlich ganz gut und spart viel Zeit.

Hallo,
in diesem Zusammenhang hätte ich aber noch etwas anzumerken. Vielleicht wäre Folgendes auch noch überdenkenswert.
Wenn ich meine Hunde beim Namen rufe, möchte ich eigendlich, das sie unverzüglich und freudig zu mir kommen. Wenn ich jetzt aber Kommandos gebe, und dabei zusätzlich den Namen des Hundes verwende, dann kann der Name schnell negativ konditioniert werden, da der Hund bei einem Komando ja meistens etwas unterbrechen muß, was er evtl. gerade gern macht. Meiner Meinung nach ist es sinnvoller den Namen des Hundes nur selten zu benutzen, und wenn er ausgesprochen wird, dann immer ohne ein Kommando und zugleich sehr freundlich (auffordernd). Damit erreiche ich, das der Name nicht negativ belegt ist, und der Hund freudig zu mir kommt, sobald er seinen Namen hört.
Dieter, das soll jetzt nichts gegen dein Erziehungsstiel sein, sondern allgemein nur einmal zur Diskussion gestellt werden. Ich hoffe und wünsche mir, das du das jetzt nicht falsch verstehst.
LG Olaf

citywolf 18-09-2006 18:55

Hey, ich bin überrascht, dass hier jetzt eine schöne Diskussion möglich ist, ohne Beleidigungen und Beschimpfungen.
So macht das Forum wieder Spaß :cheesy: (ich hatte anderes befürchtet).

Ich mache es auch hier wieder wie Dieter. Ich kann auch alle Hunde ablegen und sie einzeln mit Namen ansprechen und rufen.
Auch wenn ich spazieren gehe, kann es sein, dass z. B. nur ein Hund nicht ordentlich geht. Wenn ich dann keinen Namen sagen würde, wären die, die keinen Fehler gemacht haben, doch irritiert, oder?

Ich verstehe schon, was du meinst, Christian. Aber wenn, wie eben grade beim Spaziergang, Esca eine andere Hündin anbellt und die Nackenhaare hochstellt, dann sage ich lieber deutlich "Esca, aus!!!" als allgemein "aus". So war sie wieder ruhig, hat mich angeschaut, weil ich sie direkt angesprochen habe. Die anderen konnten ruhig weitergehen, weil sie ja nicht auf die Hündin reagiert hatten.

Außerdem kenne ich es auch als Übung von einem Hundeplatz: Alle Hunde werden in einer Reihe ins Platz geschickt, die Hundeführer entfernen sich einige Schritte und stehen den Hunden gegenüber. Dann wird ein Hund nach dem anderen namentlich rangerufen. Das ist schon etwas anspruchsvoller, weil die Hunde genau aufpassen müssen und nicht einfach mit den anderen mitmachen dürfen.

Marion

Kerstin 18-09-2006 20:57

Der Hund in der Mitte fängt an....

http://www.tschechoslowakische-wolfs...s/img_5008.jpg

Schön wenn so Sachen auch draussen klappen, nicht nur auf dem Hundeplatz. Früher war der Befehl bei uns auch nur "hier"-wenn aber beide Hunde arbeiten muß man sie leider mit Namen ansprechen.

Ich bin der Meinung ein Stachelhalsband sollte wirklich nur kurzzeitig, und damit meine ich eine Übungseinheit von MINUTEN! eingesetzt werden, wenn überhaupt. Ich sehe es als überholtes Ausbildungsmittel, zu dem es bessere Alternativen gibt. Das setzt allerdings voraus, sich mit dem Hund zu beschäftigen.

Mit einem! Ich kenne das Problem mit mehren Hunden zu arbeiten. Das ist äußerst schwierig und geht nur mit Diziplin. Irgendeiner fängt immer an Unsinn zu machen.

Es ist wirklich effektiver und macht auch mehr Spaß, nur mit einem Hund zu üben. Schont die Nerven und bringt Fortschritt...


Grüße,
Kerstin

Nirak 18-09-2006 21:11

Hitana,

Es gibt in meinen Augen 5 Sorten Hundehalter!

1) Der Hundehalter wo Probleme anstehen und den Hund dann abgeben, weil sie nicht klar kommen!

2) Der Hundehalter der seinen Hund über die Regenbogenbrücke schickt, weiler nicht klar kommt!

3) Der Hundehalter wo alles in einen Pott wirft und meint er sei der Grösste, auch wenn er nicht mit dem Hund klar kommt!

4) Der Hundehalter wo auf gute Ratschläge / Tips hört und nebenbei noch mit SEINEN Hunden klar kommt und das was ER will auch bei den Hunden ankommt!

Zu der letzteren gehört Dieter und Kristel, sie haben ein paar Dinge nicht so gemacht wie man das gewohnt ist, aber es hat in vielerlei Hinsicht seine Wirkung gezeigt.

Hitana, wenn Du den Bodo in der Verfassung wie Dieter ihn Übernommen hat, genommen hättest, hättest Du ihn nach Spätestens 4 Tage wieder dem Züchter zurückgebracht.

Das wäre dann die fünfte Sorte Hundehalter.

Roland

Nirak 18-09-2006 21:31

Kerstin,

die Ältesten und die Jüngsten "dürfen" das :P

Übrigens auch ich Spreche meine Beiden beim Üben erst mit dem Namen an und dann den Befehl oder Kommando! So gibt es bei beiden keine Probleme. :jumpie

Gruss Roland

timber-der-wolf 18-09-2006 21:39

Hallo Roland,

besser konnte man es nicht auf den Punkt bringen.

Schade, dass Manche / Mancher nicht akzeptieren kann, dass es immer mehrere Lösungen für ein Problem gibt, und dass auch jeder Hund eine eigene Persönlichkeit mit eigenem Charakter ist. Man kann ebend nicht "alles über einen Kamm scheren" und es gibt auch keine Universallösung. Was bei dem einen klappt, muss bei einem anderen noch lange nicht funktionieren.

Übrigens habe ich auch in der Welpenschule und auf verschiedenen Hundeplätzen gesagt bekommen, dass man grundsätzlich jeden Befehl mit dem Namen des Hundes verbindet - z.B. "Onka, Sitz" ; "Timmy, Platz", was ich auch immer tat. Wenn man, wie Dieter und Marion mit 3 Hunden, oder wie ich mit 2 Hunden spazieren geht, würde etwas anderes auch logischerweise gar nicht funktionieren.

oliwenk 18-09-2006 22:21

Nur um es noch klar zustellen und Missverständnisse auszuräumen:
Auch ich komme nicht darum, meine Beiden mit Namen+Kommando anzusprechen. Allein der Blickkontakt reicht (noch ) nicht aus. Soll aber irgend wann einmal das Ziel sein.
Mein obriger Beitrag sollte nur mal mit euch besprochen werden, weil ich wissen wollte wie ihr dazu steht.
Übriegen: Die Beiden auf der rechten Seite bei Kerstins Beitrag, dass sind meine Beiden (schwelg)
Allen noch einen schönen Abend!
LG Olaf

Nirak 18-09-2006 23:20

Olaf,

das Ansprechen mit dem Namen ist, im Moment den Hund in eine Erhöhte Aufmerksamkeit zubringen um den Nächsten Befehl / das Kommando unverzüglich auszuführen.
Ohne diese Vorgehensweise hätte ich am Fahrad oder Wagen schon manche Unangenehme Situation nicht Heil überlebt. Nicht wegen den Hunden sondern wegen den lieben Mitmenschen wo sich keine Gedanken machen bei ihrem Handeln! Den wenn ich im Wagen Sitze habe ich keine Möglichkeit mit den / dem Hund Sichtkontakt aufzunehmen, da ich ja hinter den Hunden bin!
Wenn Nirak an der Arbeit ist und so richtig in seiner Geschwindigkeit durchzieht, da gehen bei ihm die Kommandos ohne Namen links rein und rechts raus ohne eine Wirkung! Übrigens, habe ich das in der Schweiz bei einem Herrn Urs Ochsenbein gelernt. Und diese Art der "Hundesteuerung" finde ich gar nicht so schlecht, bei mehreren Hunden an der Leine.

gruss Roland

Hitana 19-09-2006 09:22

Quote:

Originally Posted by Nirak

4) Der Hundehalter wo auf gute Ratschläge / Tips hört und nebenbei noch mit SEINEN Hunden klar kommt und das was ER will auch bei den Hunden ankommt!

Hitana, wenn Du den Bodo in der Verfassung wie Dieter ihn Übernommen hat, genommen hättest, hättest Du ihn nach Spätestens 4 Tage wieder dem Züchter zurückgebracht.

Das wäre dann die fünfte Sorte Hundehalter.

Roland

Hallo lieber Roland!

Ich will Deinem Dieter nichts und muss Dich leider enttäuschen. Ich gehöre ebenfalls in Deine 4. Gruppe! Es war eine Diskussion pro/kontra Stachelhalsband und ich bin dagegen.

hanninadina 19-09-2006 11:10

Olaf,
dein Gedanke den Namen nur selten zu benutzen und dann eher freundlich bzw. in freundlichen Situationen ist ja richtig. Das schließt doch aber gerade nicht aus, dass wenn du eine Situation beim Tun des Hundes unterbrichst, dass sein Rufen mit Namen nicht auch freundlich ankommt. Das Ziel einer Beziehung zwischen Herrchen und Hund ist doch, dass es für den Hund nichts schöneres gibt als Herrchen! Herrchen ruft, kommt freudestrahlend an. Wenn einem Hundehalter das Gelingt, dann ist es pipp egal, was er gerade macht und er wird immer freudig kommen. Dann hast du die optimale Beziehung zwischen Mensch und Hund. Und dann sind wir ja da, wo du hinwillst, der Hund erlebt Herrchen oder Frauchen immer als lieb. Dabei ist natürlich klar, dass Konsequenz nicht negativ ist sondern zwingend erforderlich im übrigen Umgang.

Schöne Grüße

Christian

Bluebell 19-09-2006 13:19

Quote:

Originally Posted by Nirak
Hitana, wenn Du den Bodo in der Verfassung wie Dieter ihn Übernommen hat, genommen hättest, hättest Du ihn nach Spätestens 4 Tage wieder dem Züchter zurückgebracht.

dann kennt man Sonja nicht!:cheesy:

Besten Gruss
Eba

Steffen 19-09-2006 14:56

Quote:

Originally Posted by citywolf
Dieter :cheesy: :cheesy:

Wenn ich mit zusammen über 100 Kilo an der Leine unterwegs bin, ist mir das so eben sicherer. Alle 3 finden mich zwar interessant, Hasen und Katzen aber bedeutend interessanter.
Außerdem bin ich tatsächlich oftmals bei Spaziergängen etwas bequem. Ich genieße nämlich auch ganz gerne mal die Umgebung und bin dann nicht ununterbrochen aufmerksam.

Soviel zur Bequemlichkeit und Erziehungshilfe Stachelhalsband.

Unfähige Grüße
Marion

Quote:

Originally Posted by citywolf
Hey, ich bin überrascht, dass hier jetzt eine schöne Diskussion möglich ist, ohne Beleidigungen und Beschimpfungen.
So macht das Forum wieder Spaß :cheesy: (ich hatte anderes befürchtet).

Nun Marion, da wird es Zeit, dass ich Dir gleich einmal den Spaß wieder verderbe! :ghost_2
Oben bezeichnest Du Dich selbst als bequem und ironischerweise als unfähig. :cunao
Wie Du schreibst, bist Du zusammen mit über 100 kg an der Leine unterwegs. Sollte jetzt mancher grübeln an welchem Ende der Leine sich denn diese Last befindet? :ehmmm

Quote:

Originally Posted by Roentgenfee
Und der weiß auch ganz genau, wenn die Stacheln einmal nach außen zeigen. Mr. Clever hat diese Situationen mehrfach geschickt zu seinem Vorteil ausgenutzt...

... Hund sieht Wild eher als Herrchen, ein urplötzlicher Satz von links nach rechts in Richtung Wild und schon liegt Dieter im Dreck. Nachdem mir das mehrfach passiert ist, hat er die Stacheln nach innen.

Dieter lag schon im Dreck :heul , weil nur eine Aktion von einem TWH Bodo deutlich unter seiner Reaktionsfähigkeit liegt und Dieter dem auch nicht körperlich standhalten konnte. :rabit


Da stellt sich mir sofort die Frage, ob Ihr denn überhaupt geeignete TWH-Halter seit, wenn Ihr nur aufgrunddessen, was Ihr oben als Gründe anführt, Eure TWHs am Stachelhalsband führt? :shake

Und Marion, damit nicht gleich wieder Geschrei von Dir aufkommt :krach , auch wir haben an unseren ehemals 5 TWHs Stachelhalsbänder ausprobiert. Wir haben uns aber nicht von der Bequemlichkeit leiten lassen :sleep , sondern haben uns von den negativen Einflüssen des Stachels überzeugen lassen :thinkerg , wie ja auch hier schon mehrfach geschrieben, und gehen den eher unbequemen und etwas mehr zeitaufwendigen Weg ohne Stachelerziehung und -bequemlichkeit.

Einziger Einsatz vorbehalten ist der Fall, wenn ich allein mit allen 4 TWHs an der Leine durch den Wald jogge.
Hier hatte ich schon mehrfach den Fall, dass unsachtsame Hundehalter plötzlich um die Ecke bogen :puppy_dog_eyes , zu spät auf ihre nicht angeleinten Hunde reagierten oder sie nicht im Gehorsam standen und auf meine zustürmten :shocked . Da sind 140 kg TWH ohne Stachel auch von mir nicht mehr zu halten und ich bin kein Spargeltarzan oder Schweinchen "Dick". :wink:

Nirak 19-09-2006 15:11

Hier hatte ich schon mehrfach den Fall, dass unsachtsame Hundehalter plötzlich um die Ecke bogen , zu spät auf ihre nicht angeleinten Hunde reagierten oder sie nicht im Gehorsam standen und auf meine zustürmten . Da sind 140 kg TWH ohne Stachel auch von mir nicht mehr zu halten und ich bin kein Spargeltarzan oder Schweinchen "Dick".

Steffen, das sind auch meistens die Situationen wo Dieter froh ist, dass Bodo das Ding an hat, da zuviele Hunde mit dem Mittelfinger oben rum Laufen!

gruss Roland

citywolf 19-09-2006 15:22

Hallo Steffen, keine Angst, ich schreie nicht. :cheesy: Und ich lasse mir die Freude an der bisher vernünftigen Diskussion auch nicht verderben.

Und damit du es genau weißt, wenn alle 3 Hunde dabei sind, sind an einem Ende der Leine zur Zeit 110 Kilo, am anderen 123. Wieviel an welchem Ende, kannst du dir ja selber überlegen. :cheesy:

Wie du schreibst, benutzt du überwiegend kein Stachelhalsband, weil du dich nicht von der Bequemlichkeit hast leiten lassen. Dafür aber, wie ich weiß, das Teletakt.
Und wegen dem Streit, den Ciara zumindest auch letztes Jahr noch ständig mit den anderen hatte, ist sie, wie du uns selbst erzählt hast, auch zu Hause meist mit Maulkorb und Teletakt gelaufen.

Deine Muskeln und Figur helfen dir wohl auch nicht viel, oder? :cheesy:

Gruß Marion

Steffen 19-09-2006 15:39

Quote:

Originally Posted by Nirak
Steffen, das sind auch meistens die Situationen wo Dieter froh ist, dass Bodo das Ding an hat, da zuviele Hunde mit dem Mittelfinger oben rum Laufen!

gruss Roland

Aber so hat er es nicht geschrieben, sondern "... Hund sieht Wild eher als Herrchen, ein urplötzlicher Satz von links nach rechts in Richtung Wild und schon liegt Dieter im Dreck."
Das mag zwar lustig aussehen :cunao , aber daraus schließe ich, der Hund ist für Dieter eine Nummer zu groß. :bigok

Auch bemerke ich, dass er ziemlich oft in Bodo eine Art Rambo sieht :love , vielleicht auch gerne sehen möchte, der alle anderen platt macht :chainsaw2 . Dabei, das was ich von Bodo persönlich und von Bildern kenne und gesehen habe, ist er ein, ganz normaler TWH-Rüde, wie jeder andere. :ehmmm
Von einem einzelnen TWH-Rüden sollte man sich eigentlich nicht so schnell in den Dreck ziehen lassen. :cheesy:

Steffen 19-09-2006 16:27

Quote:

Originally Posted by citywolf
Dafür aber, wie ich weiß, das Teletakt.

Ja, das war klar, dass Du, mangels Courage wieder einmal völlig zusammenhanglos argumentierst. :flop
Warum und wann wir Teletakt akzeptieren habe ich hier in diesem Forum schon mehrmals geschrieben. :roll:
In einer wildreichen! Gegend sehe ich den Einsatz des Teletakt als eine Art Notbremse an, um unsere freilaufenden TWHs und das Wild vor Schaden zu bewahren. :thumbs
Die TWHs vor der Flinte des Jägers und dem Straßenverkehr und das Wild vor unseren TWHs.
Eure TWHs haben ja keine Wahl zwischen Freiheit im Wald mit Teletakt und lebenslangen Leinenzwang. :cry:

Quote:

Und wegen dem Streit, den Ciara zumindest auch letztes Jahr noch ständig mit den anderen hatte, ist sie, wie du uns selbst erzählt hast, auch zu Hause meist mit Maulkorb und Teletakt gelaufen.
Meistens, ist Blödsinn von Dir :banghead , ich stelle fest, Du hast Dir nicht wirklich viel merken können. Bei Sonja habt ihr ja Euer Teletakt- und Maulkorbpalaver auch schon abgeladen, sie konnte sich aber eines anderen überzeugen, wie so viele andere bei uns auch. :bigok

Ciara macht auch jetzt noch hin und wieder Stress, aber es wird weniger, wir haben viel gelernt aus dieser Situation. :D
Wenn ich an Eure frustrierten Weiber bei Eurer abgebrochenen Wanderung denke, möchte ich nicht tauschen. :shake

Übrigens trägt Ciara jetzt noch ab und zu Maulkorb, vor allem wenn sie mit Aura, ihrer ärgsten Konkurrentin im Rudel, auf engsten Raum zusammen ist, so wie manchmal in unserem Wohnzimmer.

Quote:

Deine Muskeln und Figur helfen dir wohl auch nicht viel, oder? :cheesy:
Na klar helfen die, ich brauche nicht täglich Stachelhalsband oder Teletakt, und liege trotzdem nicht im Dreck! :mrgreen:

Joswolf 19-09-2006 16:28

Steffen, warum bekritisierst du Dieter wenn du es selber aus probiert hast? Vielleicht muss Dieter auch ausprobieren und herrausfinden was der besseren weg ist. Ich meine es sollte möchlich sein ohne Stachelband Dieter. Es ist aber nicht einfach weil es warscheinlich schon konditioniert ist. Und solange du denkst und glaubst es geht nich anders werdest du es auch nicht schaffen. Mit die richtige dominance Handlungen und neue regeln werd es möglich sein das ziehen zu ändern.

Was Jemand behaubtet ein hund der nicht fertig war mit dem Kamf mit Bodo sollte man den Kampf zu Ende machen lassen. Es ist nicht so das es dan nie wierder passiert. Beim Rudel Wölfe, ja meistens. Wenn der verlierer später meint doch schance zu haben oder der andere zeigt Schwäche kann es wieder anfangen. Und bei Hunde, die nicht im Rudel leben kan der Besitzer den Hund unterstutzen dorch nur die Leine zu halten und er will es wieder versuchen. Auch durch andere Motivierungen wie läufige Hundinnen oder Rivier verteidigung oder unterstutsung durch andere kan der verlierer es wieder versuchen wollen.
Und auch das einmahl auskampfen lassen,werd ich nicht empfehlen. Wenn unser Anwalt es versuchen will soll er seinen eigenen Hund dafur geben. Denn man weiss doch nie wie das endet, mit so einen Rat hoffe ich das Dieter nicht auf dir hört.
Jos

Was ich negatief finde ist das es aggressive aussieht. Andere Leute sehen einen Hund mit Stachelhalband und nehmen an dan ist der wohl gefärlich.
Man muss aber auch bei krafte sein um ihm zu halten. Und Bodo ist nicht klien, Dieter auch nicht. Ich kenne Bodo ein bisschen und er ist nicht der durchsnit Wolfhund.

hanninadina 19-09-2006 16:58

Jos, es kommt doch darauf an, was man will. Hier sind von Rolands und Dieters Hunden sehr schöne fotos eingestellt. Da bin ich zumindest von einem friedlichen Zusammensein ausgegangen. Dann erwähnt Dieter, dass ein Jungrüde schon mehrfach versucht hat, Bodo an die Karre zu pinkeln, sorry für die Ausdrucksart. Und Roland ergänzt, dass es sogar so war, dass er zweimal, ich hoffe ich erinnere richtig, zum tierarzt musste.

Da frage ich mich natürlich auch, musste das so sein? Also entweder ich lasse sie es austragen oder aber ich muss sie eben trennen, was bei Rüden ja nun öfter vorkommt. DAs ist normal und nicht schlimm. Blöd ist halt nur, wenn so getan wird, als ob alles im grünen Bereich ist.

Ich hatte es vor Wochen shcon mal geschrieben, dass mein Briardrüde 5 Jahre alt und der Briardrüde von einer Freundin 6 1/2 sich bei uns auf dem Grudnstück auch in den Flicken hatten. DA meine FReundin und ich uns sehr vertrauen, was unsere Hunde betrifft, haben wir es austragen lassen. Und es war eben nur Getöse mit natürlich Schrammen und Kratzern. Sie haben sich dann aber auf unserem Grundstück frei bewegen können. Myla wardabei und 2 Hündinen von ihr noch. Direkt dabei. Ihr Rüde ist in der Briardszene und in ihrer Nachbarschaft als höchst griffig verschrien. Das muss ich noch dazu sagen. Sie geht mit ihm z.B. nur im dunkeln mit ihm Spazieren spät abends damit er laufen kann ,wenn keiner da ist. Damit du mal siehst, wie die Verhältnisse sind.

Ich gehe mal davon aus, dass roland und dieter jetzt auch erstmal eine Pause machen und die beiden "Streithähne" nicht wieder aufeinander loslassen oder aber so dicht dabei sind, dass sie sie sofort am Schlawichten haben udn trennen können.

Bodo ist schon kräftig. Aber das ist Bolton von Margo auch. Der ist eher sogar noch größer. Und Bolton und Hannibal konntne auch nebeneinander laufen, Bolton angeleint, Hannibal nicht und Jolly und Merry Bell auch nicht. Also seine Frauen mit einem fremden Mann. Kein Stachel kein gar nichts. Frei laufen lassen, hätte bedeutet, bolton hätte sich Hanni zur Brust genommen. Ich glaube mal, Margo hat nicht annähernd soviel Kraft wie Dieter. Was ich damit sagen will, es geht, wenn man nur will.

Schöne Grüße

Christian

Torsten 19-09-2006 19:36

Stachel und Teletakt sind Erziehungshilfen und sollten auch ( wenn unbedingt nötig ) nur als solche eingesetzt werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
So Etwas ist nicht für den ständigen Gebrauch geeignet und auch nicht gerade zweckdienlich . Jeder der nur halbwegs mit Hunden klar kommt , kann auf so etwas verzichten, alles Andere zeugt vorsichtig gesagt von gravierenden Fehlern des Halters bei der Erziehung seines Hundes . Es gibt für den Dauereinsatz von den Dingern keine Entschuldigung .

Dogpoint 20-09-2006 11:46

erschrocken...
 
Ich bin erschrocken wie wenig Fachwissen zum Teil Bei den Hundehaltern hier vorhanden ist..

@Dieter

Das das Kettenhalsband auf dem Bild ein Taiwan-Produkt ist sieht man sofort
!.) keine geschweissten Glieder
2.) Oberfläche definitiv verchromt

Ich arbeite ständig mit grossen straken Hunden (über 40 Kg). Keine rdieser Hunde hat es je geschafr ein 2,5 - 4 mm EDELSTAHL Halsband zu zerreisen. Selbst ein 90 kg Bullmastiff schaffte das nicht.

Abgesehen davon...die unsinnige Nutzung von Stachelhalsbändern in deinem Falle sollte man zur Anzeige bringen. Deine Argumente zur Nutzug der Stachelhalsbänder sind Harnebüschend und zeugen von absolut fehlener Fachkompetenz...
Das deine Hunde ziehen liegt an dir! Schluss aus! Wenn du in der Lage wärst einen Hund vernüftig aus zubilden, wenn du in der Lage währst bereits einen Welpen ohne Gewalt zu zeigen was an der Leine verlangt wird... dann würden deine Hunde auch net ziehen.
Und bitte versteck dich nicht hinter dem Argument es würde beim TSWH nicht funktionieren 8)

@ outlaw..

Nach mehreren 15 Jahren Hundeausbildung im professiionelle Bereich frage ich mich immer noch wo es nötig sein kann ein Starkzwangmittel zur Hilfe zunehmen??? :roll:


Gruss Ralf

Dogpoint 20-09-2006 11:49

Quote:

Originally Posted by Outlaw-T
Stachel und Teletakt sind Erziehungshilfen und sollten auch ( wenn unbedingt nötig ) nur als solche eingesetzt werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
So Etwas ist nicht für den ständigen Gebrauch geeignet und auch nicht gerade zweckdienlich . Jeder der nur halbwegs mit Hunden klar kommt , kann auf so etwas verzichten, alles Andere zeugt vorsichtig gesagt von gravierenden Fehlern des Halters bei der Erziehung seines Hundes . Es gibt für den Dauereinsatz von den Dingern keine Entschuldigung .

Wo der Mensch mit Gewalt anfängt, ist der Verstand zu ende!!
Denk mal drüber nach, bevor du son scheiss schreibst.

oliwenk 20-09-2006 15:16

Hallo Ralf,
da du wohl (laut dem www-Link) soetwas wie ein Hundetrainer bist, würde mich interessieren, ob du auch mit TWHs schon einmal gearbeitet hast. Welche Erfahrungen hast du denn mit ihnen erziehungstechnisch gemacht? Oder bist du der Meinung, das sie genauso wie alle anderen Hunde erzogen werden können. Und um beim Thema zu bleiben, was wurdest du Dieter den konkret empfehlen, um die Stachelhalsbänder nicht mehr benutzen zu müssen? (oder würde deine Info darüber schon kostenpflichtig sein, dann sorry für die Frage.)
Hast du evtl. sogar selbst ein TWH?, Wenn ja, welche Erfahrungen hast du mit dem TWH gemacht?
Würde mich über eine Antwort freuen.
LG Olaf

Dogpoint 20-09-2006 16:08

Quote:

Originally Posted by oliwenk
Hallo Ralf,
da du wohl (laut dem www-Link) soetwas wie ein Hundetrainer bist, würde mich interessieren, ob du auch mit TWHs schon einmal gearbeitet hast.

soetwas wie..?? *lach* Ich erkläre dir meine Berufung kurz...
"ich arbeite für den Hund , mit dem Menschen." in der Regel kommen zu mir, Hundehalter die ein Problem mit dem Verhalten ihres Vierbeiners haben. Egal was Leine ziehen , Argression gegen Artgenossen...what ever.. Ich lege wert darauf das der Hundehalter am Ende Weiss, warum der Hund das macht, das er die Verhaltensbiologischen Abläufe kennt..erst dann beginne ich einen Hund über gewaltfreie Selbsterfhrung (Eigendressur, selbsständiges lernen) um zu konditionieren.
Ja ich arbeite mit TSHW zum Beispiel im Mantrailing. Und bin derzeit von den Lernerfolegen mehr als beeindruckt.

Quote:

Welche Erfahrungen hast du denn mit ihnen erziehungstechnisch gemacht?
Sowohl positive als auch negative..
Ich habe ein Problem mit der teils sehr schlechten sozialisierung der TSHW. Gerade dadurch das der TSHW Rassebedingt eher zrückhaltend ist, sollte der Züchter(!) bereits daran arbeiten die Hunde an ihre neue Umwelt zu gewöhnen und positiv zu prägen. Und diese besteht nicht aus Hasen , Bäumen und Gras , sondern aus Autos, drehtüren, Banhöfen ect ect pp. Leider wird nach wievor mehr wert auf innerartliche Sozialisierung gelegt, was sich gerade im Bereich der Ausbildung dann meiner Erfahrung nach negativ Auswirkt.

Quote:

Oder bist du der Meinung, das sie genauso wie alle anderen Hunde erzogen werden können.
Nein! Kein Hund, egal welcher Rasse kann wie ein anderer Erzogen werden. Nicht einmal Hunde der selben Rasse kannst du in ein und das selbe Schmea pressen, ist jedes Tier doch durch vorgeburtliche und nachgeburtliche Prägung anderst und einzigartig. Jedoch lasse ich auch beim TSWH die Ausrede "das ist so bei der Rasse" nicht gelten. Jede Rasse, jeder einzelne Hund hat seine verschiedenen triebliche und trieborientierten Vorlieben und unter der ausnutzun dieser Vorraussetzung kann ich über die jeweiligen Vorlieben des HUndes wunderbar jeden Hund ausbilden.

Quote:

Und um beim Thema zu bleiben, was wurdest du Dieter den konkret empfehlen, um die Stachelhalsbänder nicht mehr benutzen zu müssen?
Hmm, erstmal sollte er seine Einstellung ändern und überlegen was die Ursache für das ziehen an der Leine ist. Undd ann wenn er schon mal eingesehen hat das die Hunde ihn nicht ärgern wollen (nichts für ungut Dieter ;) ), müsste man mit jedem Hund einzel die Leinenführung trainieren, wie gesagt einzel, was auch wiederum bedeutet das ich mit jedem H. einzeln spazieren gehe, einzeln trainiere..ect pp
Wichtig ist dabei das der Hund ersteinmal auf einen Schritt neben mir bleibt und ich nicht schon gleich verlange das er auf 100 Schritt Fuss geht....normaler weise dauert das bei einem erachsenen Hund ca 5 Std, intensive gewaltfreie, schritt für schritt-Arbeit.
Quote:

(oder würde deine Info darüber schon kostenpflichtig sein, dann sorry für die Frage.)
Warum flüsterst du? Nein diese Auskunft kostet nichts*grins* aus dem deutschen Festnetzt erreicht du mich unter 0900xxxxxx oder frag nach "olga" lach ;)
Quote:

Hast du evtl. sogar selbst ein TWH?, Wenn ja, welche Erfahrungen hast du mit dem TWH gemacht?
Nein , ich besitze keine TSWH, bin aber mit Züchtern befreundet und arbeite u.a mit deren Hunden, wenn bei der nächsten Zucht etwas bei rauskommt nehem ich dann sehr gern ein Mädel ;)
Ich bin , was die Aussage über Erfahrungen geht eher zurückhalten, den der Bericht aus der Erfahrung ist immer subjektiv. Nur, wie oben erwähnt denke ich das man unter berücksichtigung des individuellen charakters einen Hundes ,auch mit jedem TSWH wunderbar arbeiten kan, ohne Zwangsmittel und Zwangsmethoden ein zusetzen. ;)
Quote:

Würde mich über eine Antwort freuen.
LG Olaf
Aber nicht wie wild freuend durch die gegend hüpfen ;)

Grüsse Ralf

Dajka 20-09-2006 17:50

Stachelhalsband und Hund ein Fluchttier
 
Bei meinem Pitbull Mix hatte ich ein Stachel Made in Italy,
gehalten hats 2 Min. nachdem mein Hund den Igel erspäht und gerupft hat :twisted:
Danach ein paar mal Made in Germany Stachel und oh Wunder die Igel blieben plötzlich auch ohne Stachel am Leben und wurden mir zärtlich vor die Füße gelegt :mrgreen:
Ich habs Heute noch und es hält 8) aber ist ohne Benutzung.
zu Herxheim: Dass Rex nur schnappte war reine Reaktion meinerseits, denn er hatte fast richtig gebissen, zumindest stand ich noch eine Weile unter Schock und David auch, und die Zahnkratzer sahen auch mehrere 8)
So, nun ist Schluss damit :evil:

oliwenk 20-09-2006 18:10

Hallo Ralf,
danke für deine Antwort.
Ein wenig hüpfe ich dabei aber doch :cheesy:
Und übriegens: herzlich Willkommen hier im Forum!
LG Olaf

Torsten 20-09-2006 20:35

Hallo Ralf

Quote:

Wo der Mensch mit Gewalt anfängt, ist der Verstand zu ende!!
Denk mal drüber nach, bevor du son scheiss schreibst.
Mag ja sein , du hast Recht , aber wie du siehst , ist nun mal nicht jeder ein Hundetrainer wie du , der im Übrigen hier für sich Werbung macht . Ich habe und hatte es noch nie nötig , mit solchen Hilfsmitteln zu arbeiten , von da her solltest du auch erst mal richtig lesen .

Quote:

Stachel und Teletakt sind Erziehungshilfen und sollten auch ( wenn unbedingt nötig ) nur als solche eingesetzt werden
Hier liegt die Betonung auf - wenn unbedingt nötig - , da es eben Menschen gibt die die Dinger tatsächlich gebrauchen .

Quote:

Jeder der nur halbwegs mit Hunden klar kommt , kann auf so etwas verzichten, alles Andere zeugt vorsichtig gesagt von gravierenden Fehlern des Halters bei der Erziehung seines Hundes
Was ist daran falsch ?Oder besser wie du es sagst " Scheiß "

In den vorherigen Beitrag stimme ich dir zu , da das auch meine Meinung ist . Aber ich halte leider auch nichts von Hundetrainern , die es nötig haben sich in einem Forum anzubiedern und um den Leuten klar zu machen , das sie die einzigen sind , die mit Hunden umgehen und sie erziehen können .

Roentgenfee 21-09-2006 00:23

Re: erschrocken...
 
Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Ich bin erschrocken wie wenig Fachwissen zum Teil Bei den Hundehaltern hier vorhanden ist..

Hallo "Ralf" oder wie immer Du Dich nennst,

ich bin auch erschrocken. Erschrocken bin ich über so viel Dreistigkeit, nur auf das Geschreibse einiger Forenteilnehmer einzugehen, anstatt sich der Mühe zu unterziehen, meine Beiträge von Anfang an zu lesen.


Quote:

Originally Posted by Dogpoint
@Dieter
Ich arbeite ständig mit grossen straken Hunden (über 40 Kg). Keine rdieser Hunde hat es je geschafr ein 2,5 - 4 mm EDELSTAHL Halsband zu zerreisen. Selbst ein 90 kg Bullmastiff schaffte das nicht.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil: Bodo hat ein Kettenglied mit einem Ruck auseinandergebogen, so dass es sich aus der Verankerung der anderen Glieder lösen konnte. Um das zu erreichen, kommt es nicht auf das Gewicht des Tieres, sondern auf seine Schnelligkeit an. Wenn ein Karatekämpfer mittels seiner Fäuste Backsteine zertrümmert, schafft er das auch nicht, weil er 150 kg wiegt, sondern weil er schneller und punktgenauer schlagen kann als ein Durchschnittsmensch.

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Abgesehen davon...die unsinnige Nutzung von Stachelhalsbändern in deinem Falle sollte man zur Anzeige bringen. Deine Argumente zur Nutzug der Stachelhalsbänder sind Harnebüschend und zeugen von absolut fehlener Fachkompetenz...

Muss ich auf diese Provokation eingehen? Nein! Du willst nicht verstehen. Bei manchen Menschen ist das Methode. Und solche Menschen liebe ich besonders.

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Das deine Hunde ziehen liegt an dir! Schluss aus! Wenn du in der Lage wärst einen Hund vernüftig aus zubilden, wenn du in der Lage währst bereits einen Welpen ohne Gewalt zu zeigen was an der Leine verlangt wird... dann würden deine Hunde auch net ziehen.
Und bitte versteck dich nicht hinter dem Argument es würde beim TSWH nicht funktionieren 8)

Auch hier muss ich feststellen, dass "Ralf" anscheinend des Lesens nicht mächtig ist. Zumindest versteht er die geschriebenen Worte nicht oder will sie nicht verstehen, was ich eher annehme, denn ansonsten käme nicht so ein blödsinniges Argument, meine Hunde würden ziehen.

Um es allen Legasthenikern, die des Lesens nicht so mächtig sind, noch einmal deutlich zu machen: Weder bei Bodo, noch bei den beiden anderen TWHs muss ich an der Leine rucken. Die Leinen hängen in der Regel bei allen drei Hunden beim Spaziergang durch. Wer jetzt meint, das Stachelhalsband würde benutzt, um den Hund besser in den Griff zu bekommen, weil er sich ständig daneben benimmt, hat nichts verstanden. Das "sich daneben benehmen" gehört seit 33 Monaten der Vergangenheit an. Das Stachelhalsband ist für mich ein psychisches (wenn ich jetzt losstürme, tut es weh. Also lasse ich es.), aber keinesfalls ein physisches Hilfsmittel, das gelegentlich oder ständig eingesetzt wird.

Gruß

Dieter

Dogpoint 21-09-2006 08:16

Quote:

Originally Posted by Outlaw-T
Hallo Ralf

Quote:

Wo der Mensch mit Gewalt anfängt, ist der Verstand zu ende!!
Denk mal drüber nach, bevor du son scheiss schreibst.
Mag ja sein , du hast Recht , aber wie du siehst , ist nun mal nicht jeder ein Hundetrainer wie du , der im Übrigen hier für sich Werbung macht . Ich habe und hatte es noch nie nötig , mit solchen Hilfsmitteln zu arbeiten , von da her solltest du auch erst mal richtig lesen .

Liber outlaw, ich brauche hier keine Werbung machen.
1) Meine Seminare sind voll
2) obliegt es dir an wenn du dich wendenst, niemand zwigd dich meine Meinung anzunehmen oder zu lesen.

Quote:

Quote:

Stachel und Teletakt sind Erziehungshilfen und sollten auch ( wenn unbedingt nötig ) nur als solche eingesetzt werden
Hier liegt die Betonung auf - wenn unbedingt nötig - , da es eben Menschen gibt die die Dinger tatsächlich gebrauchen .
Dann erklär mir doch mal aus deiner Sicht wann man so was braucht.

Quote:

Quote:

Jeder der nur halbwegs mit Hunden klar kommt , kann auf so etwas verzichten, alles Andere zeugt vorsichtig gesagt von gravierenden Fehlern des Halters bei der Erziehung seines Hundes
Was ist daran falsch ?Oder besser wie du es sagst " Scheiß "

In den vorherigen Beitrag stimme ich dir zu , da das auch meine Meinung ist . Aber ich halte leider auch nichts von Hundetrainern , die es nötig haben sich in einem Forum anzubiedern und um den Leuten klar zu machen , das sie die einzigen sind , die mit Hunden umgehen und sie erziehen können .
Was ist dein Problem? Das ich fachliche udn sachliche Argumente auf den Tisch lege, das ich mich in meinem Profil ehrlich zeige und nicht wie andere verstecke? oder ist dein Problem das du dir Fehler eingestehen müsstes?
Gruss Ralf

Dogpoint 21-09-2006 08:45

Re: erschrocken...
 
Quote:

Originally Posted by Dieter_Mückter
Hallo "Ralf" oder wie immer Du Dich nennst,

ich bin auch erschrocken. Erschrocken bin ich über so viel Dreistigkeit, nur auf das Geschreibse einiger Forenteilnehmer einzugehen, anstatt sich der Mühe zu unterziehen, meine Beiträge von Anfang an zu lesen.

Hör mal du dieter oder was du bist, ich habe deine Beiträge gelesen , viele von deinen Beiträgen sogar...


Quote:

Originally Posted by Dieter_Mückter
Wer lesen kann ist klar im Vorteil: Bodo hat ein Kettenglied mit einem Ruck auseinandergebogen, so dass es sich aus der Verankerung der anderen Glieder lösen konnte. Um das zu erreichen, kommt es nicht auf das Gewicht des Tieres, sondern auf seine Schnelligkeit an. Wenn ein Karatekämpfer mittels seiner Fäuste Backsteine zertrümmert, schafft er das auch nicht, weil er 150 kg wiegt, sondern weil er schneller und punktgenauer schlagen kann als ein Durchschnittsmensch.

Ja klar von mir aus war es auch ein Produktionsfehler... solch ein billig Halsband zu benutzen, zeugt schon davon das du dich nicht mal um das Material scherst ... ist natürlich sparsamer ein ¤7,95.- Halsband zu kaufen als mal eins von Sprengler für ¤25.- aus geschweissten Edelstahlgliedern.....Und wenn du mir schon mit Phyikalischen Gesetzen kommst dann haeisst das bitte schön das zur Geschwindigkeit wohl auch die Masse kommt und dann ensteht die berechnug der Kraft. Also für dich zum mitschreiben:
F = m·a das nennt man auch das Kraftgesetz von Newton.


Quote:

Originally Posted by Dieter_Mückter
Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Abgesehen davon...die unsinnige Nutzung von Stachelhalsbändern in deinem Falle sollte man zur Anzeige bringen. Deine Argumente zur Nutzug der Stachelhalsbänder sind Harnebüschend und zeugen von absolut fehlener Fachkompetenz...

Muss ich auf diese Provokation eingehen? Nein! Du willst nicht verstehen. Bei manchen Menschen ist das Methode. Und solche Menschen liebe ich besonders.

Oh doch ich verstehe sehr gut das du ohne ein "druckmittel" nicht weiterkommst. Kein Thema ist halt bei einem begrenzten Radius so ...*lächel dir ins Gesicht* Manchmal müsste man ja drüber nachdenken ob es anderst gehen würde, nur wird es dann meistens Zeitaufwendig..und Zeit wer hat die schon... :wink:


Quote:

Originally Posted by Dieter_Mückter
Auch hier muss ich feststellen, dass "Ralf" anscheinend des Lesens nicht mächtig ist. Zumindest versteht er die geschriebenen Worte nicht oder will sie nicht verstehen, was ich eher annehme, denn ansonsten käme nicht so ein blödsinniges Argument, meine Hunde würden ziehen.

Um es allen Legasthenikern, die des Lesens nicht so mächtig sind, noch einmal deutlich zu machen: Weder bei Bodo, noch bei den beiden anderen TWHs muss ich an der Leine rucken. Die Leinen hängen in der Regel bei allen drei Hunden beimd Spaziergang durch.

Warum wirst du beleidigend, hab ich dich etwa am rechten Punkt getroffen?

Und Dieter, mit den Worten "in der Regel" setzt du doch schon selber in den Raum das es auch anderst aussieht.....

Quote:

Originally Posted by Dieter_Mückter
Wer jetzt meint, das Stachelhalsband würde benutzt, um den Hund besser in den Griff zu bekommen, weil er sich ständig daneben benimmt, hat nichts verstanden. Das "sich daneben benehmen" gehört seit 33 Monaten der Vergangenheit an. Das Stachelhalsband ist für mich ein psychisches (wenn ich jetzt losstürme, tut es weh. Also lasse ich es.), aber keinesfalls ein physisches Hilfsmittel, das gelegentlich oder ständig eingesetzt wird.

Oh...dann hast du also vor 33 Monaten mit dem Stachel aktiv gearbeitet, und nun macht der hUnd das nicht mehr, weil er den Schmerz meidet... Also schön über Meidevrhalten Konditioniert...ich sag ja du bist mein persönlicher Hundeheld... bin Stolz auf dich Didda!

Gruss Ralf

michaelundinaeichhorn 21-09-2006 10:19

Re: erschrocken...
 
Quote:

Originally Posted by Dieter_Mückter
Das Stachelhalsband ist für mich ein psychisches (wenn ich jetzt losstürme, tut es weh. Also lasse ich es.), aber keinesfalls ein physisches Hilfsmittel, das gelegentlich oder ständig eingesetzt wird.

Gruß

Dieter

Diesen Satz muß man sich auf der Zunge zergehen lassen !
Wie man in einem solch kurzen Satz soviel inhaltlichen sowie fachlichen Unsinn unterbringen kann ist unglaublich.
Langsam komme ich zu dem Scluß daß man in diesem Fall nur solche Halsbänder benutzen muß da man seinem TWH nicht körperlich sondern andersweitig nicht gewachsen ist.


Michael

Nirak 21-09-2006 20:15

Michael,

Du hast bei deinem ersten TWH absolut keine Fehler gemacht?

Bodo ist auch der erste TWH von Dieter! Er hat ihn aber noch Heute! Und es geht jeden Tag ein kleines Stück vorwärts! Die anderen beiden sind genau das gegenteil von Bodo!

Oder liegt es daran, dass Skelkur beim Dieter ist?

gruss Roland

Torsten 21-09-2006 20:46

Quote:

Liber outlaw, ich brauche hier keine Werbung machen.
offensichtlich doch , da du deine Meinung so konsequent versuchst hier durch zu setzen . Aber mal im Ernst , welche Erziehungsmethode unter den vielen, die von Vielen angeboten oder besser praktiziert werden , ist denn nun die einzig wahre ?

Quote:

2) obliegt es dir an wenn du dich wendenst, niemand zwigd dich meine Meinung anzunehmen oder zu lesen.
so wie so , da ich schon Hunde hatte bevor du hier aufgetaucht bist :D Um deine Meinung annehmen zu können , müsste man dich erst mal in "Aktion" erleben da man sehr viel schreiben kann . Aber lesen tue ich deine Beiträge in der Tat sehr aufmerksam - kann ja nichts schaden -

Quote:

Dann erklär mir doch mal aus deiner Sicht wann man so was braucht.
Offensichtlich , bist du von dir so eingenommen , das du noch nicht mal verstehst was ich meine , ich muss dir nicht erklären wann man so etwas braucht , da ich die Dinger selber nicht verwende und auch hasse . Frag doch einfach die , die sie nehmen - und ob du es glaubst oder nicht , es gibt Leute die sie benutzen und sogar ganz offiziell im Geschäft kaufen können . Keiner zeigt sie an oder verbietet den Verkauf der Dinger . Für die Überzeugungsarbeit bist du dann zuständig - rette die Hundewelt - :roll:

Quote:

Was ist dein Problem? Das ich fachliche udn sachliche Argumente auf den Tisch lege, das ich mich in meinem Profil ehrlich zeige und nicht wie andere verstecke? oder ist dein Problem das du dir Fehler eingestehen müsstes?
Gruss Ralf
Ralf , ich habe kein Problem , an deiner fachlichen Kompetens kann und will ich auch nicht zweifeln , da ich dich nicht kenne .
Unter offen zeigen verstehe ich etwas anderes , zu mindest nicht das , das man Leute hier auf teilweise arogannte Art runter macht und sich in den Vordergrund stellt als " Allheilmittel "für die dummen TWH ( so heißt es richtig und nicht TWS oder so ) Besitzer die bis jetzt alles falsch gemacht haben . So kommst du nämlich rüber . Fehler gestehe ich mir ein , da ich ein Mensch bin und auch Fehler mache , ja ich habe auch Fehler gemacht bei meinen Hunden , und was nun ? Soll ich mich jetzt erschießen ?
Es gibt aber nicht nur in der Schweiz gute Leute die was von Hunden verstehen . Im Übrigen , bin ich sehr zu Frieden mit dem was meine Hunde machen und können.

schönen Abend noch Torsten

hanninadina 22-09-2006 12:03

michaelundinaeichhorn hat Folgendes geschrieben:
Dieter_Mückter hat Folgendes geschrieben:
Das Stachelhalsband ist für mich ein psychisches (wenn ich jetzt losstürme, tut es weh. Also lasse ich es.), aber keinesfalls ein physisches Hilfsmittel, das gelegentlich oder ständig eingesetzt wird.

Gruß

Dieter


Diesen Satz muß man sich auf der Zunge zergehen lassen !
Wie man in einem solch kurzen Satz soviel inhaltlichen sowie fachlichen Unsinn unterbringen kann ist unglaublich.
Langsam komme ich zu dem Scluß daß man in diesem Fall nur solche Halsbänder benutzen muß da man seinem TWH nicht körperlich sondern andersweitig nicht gewachsen ist.



Lieber Dieter, dass sehe ich aber ganz genauso wie Michael! Kannst du dir gar nicht vorstellen, dass Bodo dadurch unter Dauerdruck steht?

Wie gesagt, wenn mir einer ein Messer an die Kehle setzt gehe ich auch geradeaus....

Da solltest du aber wirklich mal in dich gehen und versuchen das Problem zugunsten von Bodo zu lösen. Du weisst, dass ich dich nett finde und du sicherlich ein guter Kumpel bist. Aber deine Gedanken, warum Bodo ein Stachelhalsband trägt, solltest du schnellstens überdenken.

Grüße

Christian

Dogpoint 22-09-2006 12:06

Quote:

Originally Posted by hanninadina
Lieber Dieter, dass sehe ich aber ganz genauso wie Michael! Kannst du dir gar nicht vorstellen, dass Bodo dadurch unter Dauerdruck steht?
Christian

In dem Fall dürfte das dann schon Meideverhalten sein...

Frauke 22-09-2006 14:21

Quote:

Originally Posted by Hitana
Wenn man einen Hund von Welpenalter an hat, sollte man es meiner Meinung nach eigentlich vermeiden können ein Stachelhalsband zu "brauchen"! Dann hat man genügend Zeit Erziehung artgerecht anzuwenden.

Wenn man es dennoch glaubt brauchen zu müssen - schade für den Hund! Das ist in meinen Augen Bequemlichkeit des Hundehalters.

Sonja

Hallo Sonja,
Da sprichst Du mir aus der Seele... Ich geh mal noch einen Schritt weiter.. von meinen Hunden trägt keiner ein Stachelhalsband und davon hab ich nur einen als Welpen gekriegt. Ansonsten einen ca 7 jährigen Windhund, der nur zur Jagd und wohl Zucht eingesetzt wurde, einen Husky der ca 5 Jahre nur als Kettenhund lebte und eben den damals 9 Monate alten TWH, der nichtmal seinen Namen kannte.. und irgendwie geht hier keiner am Krallenhalsband oder Halti..
Ich gebe ja zu es IST super ätzend bei einem Spaziergang alle zwei m stehen zu bleiben und den Hund zurückzuzitieren damit er lernt, dass es NUR vorwärts geht wenn die Leine durchhängt das sieht für Passanten doof aus und ist auch für den Hund den man bei sich hat der das schon kann blöd (oder eine super Auffrischung). Klar ist das nervig.. aber ich BITTE Euch.. es sind doch unsere Partner! wir haben die Wahl sie durch Geduld oder durch Schmerzen lernen zu lassen. Also bisher hat noch JEDER Hund bei mir und in meinem Bekanntenkreis gelernt sauber an der Leine zu gehen WENN der Halter denn die Lust aufgebracht hat es ihm beizubringen. Magni macht seit dem ich 3 Monate krank gelegen bin und er kaum beschäftgt wurde an der Leine auch andere Hunde an.. na UND? deswegen tu ich ihm doch nicht weh! Da pack ich meinen Hund und renn soviel unter Hunde wie irgend möglich ist und ÜBE das und sieh an, jeden Tag gehts besser und besser und besser..
Unfähig ist aus meiner Sicht ein Halter der Krallenhalsbänder und Co verwendet nicht.. aber faul und nicht Willens sich auf seinen Partner Hund einzulassen. Ja, Leinenführigkeit MUSS mit jedem Hund einzeln geübt werden und geht nicht mit 3 Hunden gleichzeitig.
Halsbänder gerissen sind hier noch nie.. kann aber auch daran liegen, das meine Hunde fast ausschließlich an Geschirren laufen, die meisten Halsbänder mehr aushalten als ich :) und meine Hunde so erzogen sind, dass ich auch net kaputtgeh :) außerdem habe ich ein natürliches, tiiiiiiiiiiief sitzendes Mißtrauen gegen diese Plastikschnallen.. ich traue denen einfach nicht zu irgendwas zu halten (bei Geschirren unterliegen die meist keiner großartigen Belastung). Halsbänder mit Plastikschnallen verwende ich gar nicht und an meinem Joggergurt, der meine Hunde mit mir verbindet habe ich das Plastikteil in Pension geschickt und einen schönen Bergsteigerkarabiner eingehängt.

lg
Fraukie

PS. Zum Thema stabiles Lederhalsband.. ein Bekannter der verdammt gut in Sachen Lederarbet ist hat Magni ein Halsband gemacht. Ob es stabil ist kann ich nicht sagen (ich spiel ja keine Machtspiele mit Magni, wenn er meint rumzuspinnen, dann hat er sich hinzulegen bis er sich eingekriegt hat und wir gesittet weiter können) aber es macht auf mich einen ultra stabilen Eindruck und ist für dne Hund sehr bequem. Vielleicht gibt es ja Leute die sowas per Auftrag nähen?

Dogpoint 22-09-2006 14:30

Quote:

Originally Posted by Frauke
.....ich spiel ja keine Machtspiele mit Magni, wenn er meint rumzuspinnen, dann hat er sich hinzulegen bis er sich eingekriegt hat und wir gesittet weiter können

Besser als ein Stachel... :cheesy:
Aber auch so erzeugst du Triebstau und Frusttration....

(Reiz > Schlüsselreiz > Auslösemechanismus > Verhalten des Hundes(Triebauslebung)

Nichts was eure Hundemachen machen sie einfach nur mal so...

Gruss Ralf

Dogpoint 22-09-2006 14:39

KOrrektur...machen sie nicht einfach nur so ....


ja der teufel ist ein Rechtschreibeichhörnchen :twisted:

Frauke 22-09-2006 14:55

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Besser als ein Stachel... :cheesy:
Aber auch so erzeugst du Triebstau und Frusttration....

(Reiz > Schlüsselreiz > Auslösemechanismus > Verhalten des Hundes(Triebauslebung)

Nichts was eure Hundemachen machen sie einfach nur mal so...
Gruss Ralf

Hi,
sicher :) aber das Los, des Hundes in der Lebensgemeinschaft mit dem Menschen ist es eben, dass der Mensch entscheidet welche seiner Triebe der Hund formvollendet ausleben kann und das sind nunmal deprimierend wenig. Auf die Art und Weise "Wenn Du Dich nicht auf mich konzentrieren kannst, dann mach eben Sitz oder Platz bis das wieder möglich ist" haben alle meine Hunde gelernt was geht und was eben nicht.
Wenn eine Katze quer über die Straße düst möchte der noch unerzogene Hund eben hinterher hüpfen... geht aber nicht (Triebauslebung ausgeschlossen). Nun kann ich wie viele Menschen die man auf der Straße sieht es praktizieren tauziehn mit meinen Hunden spielen (verdammt blöde Idee, denn Magni ist mit Sicherheit stärker als ich, er wiegt ja auch mehr als ich).
Das muss jeder für sich entscheiden. MEINE Philosophie ist es eben, dass wenn ich meinen Hund mit KRAFT kontrollieren muss schon irgendwas gaaaaaanz gewaltig schief läuft. Also gibts nen "Sitz!" oder "Platz!"- Kommando und es wird zwar überinteressiert in die Richtung der gewünschten Triebauslebung geglotzt, aber es findet keine Übertragung dieses Wunsches auf Halsband/Geschirr, Leine und schlussendlich mich statt (wäre auch doof ich flöge nämlich wie ein Vöglein hinterher). Liegt Wuffel nun da schnallt er erfahrungsgemäß SEHR flott, dass es doof ist was haben zu wollen das man eh nicht kriegt, er dreht sich um und schaut mich fragend an, worauf er eine suuuuuuuuper freundliche Ansprache kassiert, denn alles was ich will ist ja schließlich seine Aufmerksamkeit.
Und irgendwann kann man sich diesen lästigen Zwischenschritt mit dem Abliegen sogar sparen, denn dann kommt auf den "Reiz" der hilflose Blick des Partners Hund an mich der mir sagt "Ich will ja, aber Du läßt mich ja eh nicht..." dieser Blick und die Zuwendung meines Partners in solcher Situation pflege ich zu belohnen was es auch noch lukrativ macht sich in solchen Fällen an mich zu wenden. Da die Leine nie im Spiel war(lag locker neben dem liegenden Hund) klappt dies bei dreien der Truppe hier folglich auch ohne Leine.
Zeitraubend, sieht für Passanten blöd aus.. aber bei meinen Wuffs hats bischer immer funktioniert.

Fraukie

Roentgenfee 22-09-2006 21:22

Quote:

Originally Posted by hanninadina
Lieber Dieter, dass sehe ich aber ganz genauso wie Michael! Kannst du dir gar nicht vorstellen, dass Bodo dadurch unter Dauerdruck steht?

Wie gesagt, wenn mir einer ein Messer an die Kehle setzt gehe ich auch geradeaus....

Lieber Christian,

irgendwie habe ich das Gefühl, Du redest über Birnen und ich über Äpfel.

Wenn ich in irgendeiner Form das Gefühl hätte, Bodo würde sich so, wie er sich derzeit gibt, nicht wohlfühlen, dann hätte ich tatsächlich einen Grund etwas zu ändern. Davon, dass er sich wohl fühlt, kann sich jeder überzeugen, der ihn einmal persönlich kennen lernen möchte.

Hier setzt niemand irgend jemand ein Messer an die Kehle. Wäre das der Fall, würde Bodo sich ständig weigern, sich das Halsband anlegen zu lassen, wenn wir spazieren gehen wollen. Dem ist aber ganz und gar nicht so. Er freut sich jedesmal wie ein Schneekönig, wenn ich die Halsbänder auch nur anfasse. Also verbindet er das mit etwas Positivem und nicht mit etwas Negativem.

Ich weiß ja nicht, wie andere Leute ein Stachelhalsband einsetzen. Bei mir ist es jedenfalls nicht so, dass ich daran ständig rumreißen und rucken muss, damit mein Hund gehorcht. Das macht er auch, ob er ein Stachelhalsband an hat oder gar kein Halsband.

Dass ich das bei Bodo erreichen konnte, daran habe ich mehr als 2 Jahre jeden Tag gearbeitet. Und darauf bin ich stolz. Vom Hörensagen habe ich erfahren, dass ein anderer "Experte" seine "schwierigen TWHs" einer bestimmten F-Klasse eingeschläfert oder abgegeben hat. Für mich kommt das einer Lachnummer gleich, dass gerade diese Person hier mir gegenüber meint, eine große Lippe riskieren zu müssen. Wer im Glashaus sitzt, sollte besser nicht mit Steinen schmeißen.

Vielleicht sollten diejenigen, die sich hier als die großen Kritiker aufspielen, einmal der Mühe unterziehen, hier in Hückelhoven bei mir vorbei zu kommen, um sich davon zu überzeugen, dass man ein Stachelhalsband auch gewaltfrei benutzen kann. Auch wenn es viele nicht glauben wollen: es geht tatsächlich!

Gruß

Dieter

PS: was die Qualität der Stachelhalsbänder angeht: Bodos Stachelhalsband ist 26 Jahre alt, das von Quara ist mind. 12 Jahre alt. Bis auf die Verschlüsse, die bei beiden Halsbändern ausgetauscht wurden, halten die immer noch. So schlecht kann die Qualität also nicht gewesen sein. Wer etwas Besseres zu bieten hat, soll sich bei mir melden.

Frauke 23-09-2006 00:00

Quote:

Originally Posted by Dieter_Mückter

Vielleicht sollten diejenigen, die sich hier als die großen Kritiker aufspielen, einmal der Mühe unterziehen, hier in Hückelhoven bei mir vorbei zu kommen, um sich davon zu überzeugen, dass man ein Stachelhalsband auch gewaltfrei benutzen kann. Auch wenn es viele nicht glauben wollen: es geht tatsächlich!

Hi Du,
naja aber das ist eine Grundsatzdiskusion.
Für mich gehört die Verwendung eines Stachelhalsbandes einfach nicht zur gewaltfreien Hundeerziehung und -führung und ich denke genau das probieren die "Kritiker" hier auch verständlich zu machen. Die Anwendung eines Stachelhalsbandes hat zum Ziel, dass der Hund ein Verhalten aus Angst vor (weiterem) Schmerz unterläßt oder abbricht. Würdest Du diesen Schmerzeffekt nicht nutzen bräuchte Dein Hund kein Stachelhalsband.
Mir (und vermutlich einigen anderen "Kritikern" hier ) wirst Du nicht weißmachen können, dass DAS keine Gewalt ist. Genausogut könntest Du beweisen wollen, dass Kalbsrouladen vegetarisch sind.

Frauke

hanninadina 23-09-2006 13:57

Na wenn denn alles so klasse ist, lieber Dieter, dann lass doch mal das Stachelhalsband weg!

Dieter, Bodo, freut sich nicht auf Stachelhalsband sondern darauf, dass er konditioniert ist/hat, dass wenn das Stachelhalsband (oder einfach Halsband) angelegt wird, es raus zum Gassi gehen geht. Bei Bodo ist es wahrscheinlich so, dass er eben das Stachel kaum noch merkt. ER hat ja auch einen recht imposanten "Gragen", so dass es ihn nicht wirklic hstört. Aber gerade deshalb kannst du es doch mal weglassen.

Übrigens, lieber Dieter, wenn Myla eins nicht getan, dann war es ziehen. Das war ja ein "Problem", weil Hannibal wie der Weltmeister zieht, wenn ich es zugelassen habe. Das sah dann beim MTB fahren so aus, dass Hanni vorne zog und Myla nach hinten wegdriftete. BEim Sacco-Fahren zog Hanni nicht nur das Sacco und mich oder meine Tochter drauf, sondern er zog auch Myla!!!! Da habe ich Myla dann rausgespannt, denn das war des guten zuviel, wenn ein 35 kg Rüde, die 32 kg "DAme" auch noch ziehen musste. So lief sie mit mir am Rad und wenn Hanni und Lenya mit Sacco vorne waren, dann hat sie auch Gas gegeben. Reduzier bitte nicht immer wahre Gründe und vermische sie nicht mit Fähigkeiten Hunde aus zu bilden.... Du solltest doch auch gemerkt haben, dass es hier um die sachliche Diskussion geht. Und wir wollen dich überzeugen, dass du mehr vertrauen zu Bodo bekommst.

Ich habe auch mal den Fehler gemacht, einer aggressiven Hündin - nicht Angstaggressiv, weil sie ging auch auf Menschen und Hunde in der Entfernung los - ein Stachel um zu machen,wenn ich z.B. zu einer Hudneausstellung gegangen bin. Was soll ich dir sagen, es kam kein Muks. Ich hatte natürlich am Anfang ein- zweimal voll durchgezogen! Das war echt bequem, einen vermeintlichen "lammfrommen" Hund zu haben. Aber erfreulicher Weise ist der Groschen dann irgendwann gefallen. Ich hätte es auch weiter so treiben können. Aber ein Hund kann zwar nicht nachdenken, aber es reicht ein "Scheißmoment" aus und er hat sich das fürs Leben eingeprägt. Es führt zum Triebstau und entlädt sich bei passender anderer Gelegenheit. Das beste Beispiel dafür ist Hannibal. Von Myla ständig unterdrückt, entwickelte er sich nicht ganz aber ein bißchen zum Raufbold. Seit Myla weg ist, ist er entspannt und locker und kommt nahezu mit allen hunden klar, bis auf 2-3 Rüden, die er "gefressen" hat. Er muss seinen Druck nicht mehr los werden.

Wenn man sicherstellen kann, dass dein Hund nicht mehr unter andere Leute und Hunde kommt, und da eben keine Gefahr besteht, dass er seinen Triebstau da abbaut, dann ist ja gut. Wobei wie gesagt, wenn so etwas entsteht, ist es Mist. Nur du wirst das nur merken, wenn du eben mit Bodo auf eine Hundewiese gehst und ihm da mal die Gelegenheit gibst, mit anderen Hundenzu spielen.

Sei doch mal ehrlich, eine Grnudsatzdiskussion ist doch ok. Ralf, es wäre natürlich hilfreicher, wenn du dich nicht über andere Ansichten Lustig machst, sondern akzeptierst, das der ein oder andere eben das ein oder andere nicht so einfach versteht. Aus welchen Gründen auch immer. Es ist natürlich schon hilfreicher, wenn man so seine unterschiedlichen Erfahrungen macht und die selbstkritisch hinterfragt und dann vielleicht noch konstruktive Kritik von anderer Seite bekommt.

Grüße

Christian

Dogpoint 24-09-2006 08:22

Wenn er seinem Auto Stachelhalsbänder um die Pneus bindet , kein Thema..
aber nicht wenn es zu Lasten eines Tieres geht..weil der Halter trotz mehrfacher Argumentation und Diskussion über den Einsaft von den Teilen, nicht bereit ist mal über sich und seine Einstellung nach zudenken.
Meine er kann sich ja, wenn er das, nächste mal einkaufen geht auch son Halsband umlegen..und die Leine Hnimmt seine Frau...... :mrgreen:

Ausserdem habe ich mit dem Lachen erst angefangen...als es persönlch wurde :wink:

Fakt ist aber..wenn sein Hund jetz doch sooo super geht..warum dann das Halsband? Egal onb umgedreht oder nicht...

Gruss

Canin.de 02-12-2006 12:10

[quote="Frauke"]
Quote:

Originally Posted by Dieter_Mückter

Vielleicht sollten diejenigen, die sich hier als die großen Kritiker aufspielen, einmal der Mühe unterziehen, hier in Hückelhoven bei mir vorbei zu kommen, um sich davon zu überzeugen, dass man ein Stachelhalsband auch gewaltfrei benutzen kann. Auch wenn es viele nicht glauben wollen: es geht tatsächlich!

Ach Leute,
ich wäre geneigt zu sagen, das ist ja eine "lustige Diskussion" wenn der Anlaß nicht so traurig wäre.
Stachelhalsband = Starkzwang - und damit basta!
Es gibt diese zugbegrenzten Kettenhalsbänder (wo eine kleine Kette eingearbeitet ist um den Zug zu begrenzen), welche ich gerne als Schlamperhalsbänder bezeichne: im entspannten Zustand lassen Sie sich über den Kopf des Hundes streifen und im angespannten Zustand ist ein Abstreifen nicht möglich, jedoch ein uneingeschränktes Atmen.

Bis jetzt konnte ich in meinen Seminaren noch jeden davon überzeugen, dass es dieser Stachelhalsbänder nicht bedarf. Statt dessen tritt eine geistige Autorität, welcher sich der Hund gern in seinem Wunsch zu dieser Mensch-Hund-Gruppe zugehörig sein zu dürfen einordnet.
Gruß Peter
*editiert* Mod Steffen

Dorina 11-12-2006 20:04

Hallo zusammen,

ich habe wirklich lange überlegt zu diesem Thema zu schreiben. Das Thema Stachelhalsband ist wirklich sehr heiß und in anderen Foren haben sich da schon so manche die Köpfe eingeschlagen.

Mein Standpunkt ist, ich bin absolut dagegen. Doch sollte mam die Leute die Starkzwangmethoden anwenden nicht vorschnell verurteilen. Man sollte sie eher mit guten Argumenten vom Gegenteil überzeugen,

ich habe schon einige Diskussionen hinter mir. Besonders aus der Reihe der VPGler kommen immer wieder Argumente pro Stachler. Ich habe mir deren Worte wirklich mehrfach durch den Kopf gehen lassen und verstehe zum Teil auch warum sie solche Halbänder benutzen. Ich verstehe auch Dieter. Wir sind doch alles nur Menschen.

Ich gehe selbst mit drei Hunden. Mein Kampfgewicht beträgt 54kg, das meines Rottis alleine beträgt 52kg. Dazu kommen noch zwei RR´s mit ordentlichem Jagdtrieb. Wenn alle drei auf einmal wirklich in die Leine gehen sollten häng ich bestimmt hinten an wie ein Fähnchen im Wind. Tozdem verwende ich keinen Stachler. Unsere Kaya haben wir erst seit einem halben Jahr und sie meint wirklich das ein oder andere Weibchen angreifen zu müssen. Kaya bekommt von uns intensives Einzeltrainig. Sie will sich einfach nicht von meinen beiden anderen Wauzis das gute Benehmen an der Leine abgucken.

Natürlich versuchen die meisten Hunde, wenn sie einen Stachler tragen den Schmerz zu vermeiden und gehen daher gesittet an der Leine. Aber ich weiß nicht ob man ihnen dadurch das Jagen abgewöhnen kann. Ein Hund der jagd, rennt auch durch Dornengestrüpp, zieht sich dabei oft wirklich schmerzhafte Verletzungen zu, hört aber nicht auf dem Wild hinterherzuhetzen.

Durch Schmerz zufügen versuche ich doch nur den Willen des Hundes zu brechen, den ein oder anderen Trieb zu unterdrücken. Ganz ehrlich, das will doch keiner von uns. Jeder liebt doch den Charakter und die kleinen Eigenheiten seines Hundes. Wer will schon irgend ein willenloses Wesen an seiner Seite.

Ich gehöre bestimmt nicht zu den Anhängern der antiautoritären Erziehung. Das ist keine Erziehung. Auch ich mache jede Menge Fehler. Aber wem auch immer Schmerzen zuzufügen um meinen, wenn auch wohlwollenden und verantwortungsbewußten(gerade im Bezug aufs Jagen) Willen durchzusetzen empfinde ich absolut einfallslos. Wir sind Menschen, die angeblich intelligenteste Spezies auf dieser Welt. Gerade wir müßten doch genügend Grips aufbringen können, ohne Gewalt einen Hund erziehen zu können.

LG
Conny

Dogpoint 11-12-2006 20:12

Quote:

Originally Posted by Canin.de
, welche ich gerne als Schlamperhalsbänder bezeichne: im entspannten Zustand lassen Sie sich über den Kopf des Hundes streifen und im angespannten Zustand ist ein Abstreifen nicht möglich, jedoch ein uneingeschränktes Atmen.

*lach* ja klar.. legs dir mal um ich zieh dann mal zu und du darfst losmaschieren.. mal sehen wie gut du noch atmest... :mrgreen:

Aber das lass ich dir. der Begriff "schlampenhalsband" ist megs geil :mrgreen: :mrgreen:
Ralf


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