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Roentgenfee 18-12-2006 22:51

Rohfütterung (BARF)
 
Hallo an alle,

nachdem wir kostenlos an etliche kg gefrorenes Hähnchenfleisch gekommen sind, haben unsere Hunde seit nunmehr 3 Tagen nur noch Hähnchen zu fressen bekommen. Aufgetaut und roh natürlich.

Sie sind darüber einfach nur hergefallen. Und unsere Quara ist seit diesem Tag als erste mit Fressen fertig.

Das Erstaunlichste ist für mich jedoch, dass unser Skelkur (9 Monate alt) seit diesem Tag keinen Durchfall mehr hat!!!

Da ich wusste, das man Rohfütterung auch als Barfen bezeichnet, habe ich mich schlau gemacht. Zuerst habe ich hier im Forum alte Beiträge über dieses Thema gelesen. Dann habe ich mir die in diesen Beiträgen genannten Internetseiten reingezogen.

Es scheint so, als wenn ich mir doch ein wenig mehr Gedanken über die Fütterung machen muss, als mit Trockenfutter. Aber alleine der Gedanke, dass Skelkur bei der Rohfütterung keinen Durchfall mehr hat, wäre mir diese Mehrarbeit echt wert!

Und ich habe mir ein Buch bestellt: B.A.R.F. - Artgerechte Rohernährung für Hunde. Ein praktischer Ratgeber - von Sabine L. Schäfer, Barbara R. Messika. Kennt jemand von Euch dieses Buch?

Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, mich mit dieser Materie näher auseinander zu setzen. Zumal es nur ein paar Kilometer von uns entfernt einen Schlachthof gibt. Da müssen wir uns mal schlau machen, was sie für Preise nehmen.

Falls jemand von Euch noch wirklich gute Internetseiten oder Bücher über barfen kennt - immer her damit!

Liebe Grüße
Christel

Dogpoint 18-12-2006 23:42

Da brauchst du dich ned wundern Christel....das dein Hund keinen Durchfall mehr hat... :D
Interesse halber..was hast du vorher gefüttert?

Was die Rohfütterung angeht, so musst du einfach ein bisle lesen und ansonsten eigene Erfahrungen machen...

Ich füttere zb. nie gemischt sondern meist getrennt.. Also Fleisch, weisse lebensmittel (Nudeln z.B) oder Gemüse.

Es gibt tage da bkommt mein Hund gemüsse mit Milchendprodukten (Quark, jogurt ect) und Tage da gibt es nur Kalbsbrustbein oder mal ne Forelle... an anderen tagen wieder reinens Muskelfleisch oder mal im Auslauf einen halben Kalbskopf ( zum arbeiten)....
In erster lineie achte ich auf den Zustand des Hundes (Fell Augen ect)... zwischen drin bekommt er zusätze wir Muschelmehl oder auch Kräuter drüber getreut.

Was die inneren Organe angeht .. ausser Leber (gibt eventuell brutalen dünnpfiff) kannste fast alles Füttern....Leber nur ein bisle..untermischen...


Im übrigen erstrckt sich Fleisch ned nur auf Rind.. sondern auch auf lamm, Strauss, Geflügel ( auch eintagsküken), kaninchen...
Auf Schwein verzichte ich weitestgehens...
Ach ja, Wild ist auch gut hat aber wie Strauss extrem viel protein....


Viel Spass und achte auf deine Hunde;)

PS;) Kaninchen und Hüher (kücken.. , wenn Platz einkaufen bisle gross ziehen und poppenlassen.. schon haste kostenlosen Nahrungsnaschub IoI

Roentgenfee 19-12-2006 00:01

Hallo Dogpoint,

vielen Dank für Deine Antwort.
Unsere Wuffis haben Trockenfutter bekommen. Haben sie, bis auf Skelkur (ist 10 Monate alt - da habe ich mich doch echt vertan) auch recht gut vertragen.

So zwischendurch gab es auch mal Rinderknochen - das war dann ein Festmahl für sie. Auch Mandarinen und ganz besonders Weintrauben sind nicht verachtet worden. Ebenso Reste von unserem Mittagessen sind der Hit.

Zu dem kostenlosen Nachschub: hihi, da würden unsere Wuffis aber ganz schön ausrasten, wenn sie in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft Lebendfutter hätten :mrgreen: :mrgreen:

Ich werde mich weiter schlau machen.

Liebe Grüße
Christel

Dogpoint 19-12-2006 00:03

Quote:

Originally Posted by Roentgenfee
Hallo Dogpoint,

vielen Dank für Deine Antwort.
Unsere Wuffis haben Trockenfutter bekommen. Haben sie, bis auf Skelkur (ist 10 Monate alt - da habe ich mich doch echt vertan) auch recht gut vertragen.

So zwischendurch gab es auch mal Rinderknochen - das war dann ein Festmahl für sie. Auch Mandarinen und ganz besonders Weintrauben sind nicht verachtet worden. Ebenso Reste von unserem Mittagessen sind der Hit.

Zu dem kostenlosen Nachschub: hihi, da würden unsere Wuffis aber ganz schön ausrasten, wenn sie in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft Lebendfutter hätten :mrgreen: :mrgreen:

Ich werde mich weiter schlau machen.

Liebe Grüße
Christel

Jap.. und welches ???

Dajka 19-12-2006 07:48

Rohfütterung (barfen) - eine ganz neue Welt für mich!
 
Hallo Christel,
da hast Du echt Glück, meine kriegen sogar brutal Dünnschiss, wenn ich das Fleisch vorher koche, selbst Knochen darf ich keine geben...ansonsten haben wir eine neue kostenlose Tapete... :shock:
Meine dürfen nur noch Trockenfutter,Büffelhautknochen und Obst/Gemüse fressen...
ist besser für alle Beteiligten :wink:
Lg Birgit

Dogpoint 19-12-2006 08:32

Re: Rohfütterung (barfen) - eine ganz neue Welt für mich!
 
Quote:

Originally Posted by Dajka
Hallo Christel,
da hast Du echt Glück, meine kriegen sogar brutal Dünnschiss, wenn ich das Fleisch vorher koche, selbst Knochen darf ich keine geben...ansonsten haben wir eine neue kostenlose Tapete... :shock:
Meine dürfen nur noch Trockenfutter,Büffelhautknochen und Obst/Gemüse fressen...
ist besser für alle Beteiligten :wink:
Lg Birgit

Warum?? Warum hat sie Glück und warum Darfst du nur noch das o.g füttern?
Grüsse

Nirak 19-12-2006 10:43

Birgitt,

das ist aber ein Pech. Meine Fressen alles Querbeet ohne den "Jaucheverteiler" in Betrieb nehmen zu müssen. Am liebsten haben sie die Innereien, Frisch vom Schlachter. Trockenfutter Fressen sie nur auf Reisen.

Gruß Roland

grizzlywölfin 19-12-2006 11:30

Hallo, wir füttern auch nur roh, das mit dem Durchfall...vielleicht solltest du, wie bei jede Futterumstellung, langsam angehen lassen und am Anfang nur kleinere Mengen füttern. Wir haben Luzzy von heute auf morgen umgestellt, da der Tierheimleiter uns keine Futtersorte nennen konnte (sie hat bekommen was gerade da war :frown:) und haben absolut keine Probleme gehabt. Ich wurde nie wieder irgendein Fertigfutter geben, ich esse auch sehr ungern Fertigprodukte, weil ich nicht weiß was drinnen sein könnte....obwohl...im Fleisch ist auch einiges drin was nicht hingehört...aber das ist ein anderes Thema.

Gruß
Teresa

Dogpoint 19-12-2006 11:38

Quote:

Originally Posted by grizzlywölfin
Hallo, wir füttern auch nur roh, das mit dem Durchfall...vielleicht solltest du, wie bei jede Futterumstellung, langsam angehen lassen und am Anfang nur kleinere Mengen füttern. Wir haben Luzzy von heute auf morgen umgestellt, da der Tierheimleiter uns keine Futtersorte nennen konnte (sie hat bekommen was gerade da war :frown:) und haben absolut keine Probleme gehabt. Ich wurde nie wieder irgendein Fertigfutter geben, ich esse auch sehr ungern Fertigprodukte, weil ich nicht weiß was drinnen sein könnte....obwohl...im Fleisch ist auch einiges drin was nicht hingehört...aber das ist ein anderes Thema.

Gruß
Teresa

Also in einer Beziehung muss ich mal kurz, wenn auch ungern, der Futtermittelindustrie die Fahne halten... denn was das produktions-Rohfleisch angeht..muss es im deusprachigen Raum Lebensmittelqualität haben.
Ich denke das Problem liegt eher in den, m.e. unnötigen Zusätzen von z.B Vitamin A ect......

Dajka 19-12-2006 12:14

Rohfütterung (barfen) - eine ganz neue Welt für mich!
 
Hallo,
zu frage von dogpoint.: Da sie Stinken anfangen pfurzen ohne Ende und alle 10min. Durchfall haben bis Blut kommt...Sprich sie verwandeln die Wohnung binnen einer Nacht in eine Jauchegrube und du kannst 5 Tage nicht richtig schlafen, wegen dem rausmüssen und gejammre, da sie Bauchweh haben.
Die zwei sind miteinander verwandt...vielleicht liegts ja daran.

Ich habs auch schon langsam probiert, mit allen Sorten Fleisch auch Pferd...ich könnte das geschenkt bekommen, manchmal geb ichs dann weiter an meinen entfernten TWH Nachbar :wink:
Vor 8 Jahren ca. hats Dajka noch vertragen, aber dann kam die Unverträglichkeit! Fiesta braucht nur ein Häppchen und sie pfeift und stinkt...selbst im durchgegarten Zustand!

gruß Birgit

Roentgenfee 19-12-2006 12:22

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Jap.. und welches ???

Hi, meinst Du, welches Trockenfutter? Wir haben einiges ausprobiert und sind bei Aktiva (gibts im Futterhaus) hängen geblieben. Das ist jetzt wohl hoffentlich keine nicht erwünschte Werbung :?
Dieses Futter hatte von allen bezahlbaren Trockenfuttermarken die geringste Eiweißkonzentration. Denn unser TA hat uns gesagt, dass in dem meisten TroFu viel zu viel Eiweiß enthalten sei.

Quote:

Originally Posted by Dajka
Hallo Christel,
da hast Du echt Glück, meine kriegen sogar brutal Dünnschiss, wenn ich das Fleisch vorher koche, selbst Knochen darf ich keine geben...ansonsten haben wir eine neue kostenlose Tapete... :shock:
Meine dürfen nur noch Trockenfutter,Büffelhautknochen und Obst/Gemüse fressen...
ist besser für alle Beteiligten :wink:
Lg Birgit

Hallo Birgit,
das ist nicht schön. Wir haben praktisch von jetzt auf gleich Frischfutter gegeben. Das haben sie sehr gut verkraftet und auch der Dünnschiss ist danach sofort ausgeblieben :mrgreen:
Das finde ich echt super, und deshalb beschäftige ich mich ja nun auch mit barfen. Wenn das eine so positive Auswirkung auf unsere Hunde hat :lol:

Ich bin ja eigentlich schon voll überzeugt vom barfen. Nun muss ich mich da nur noch näher mit vertraut machen.

Liebe Grüße
Christel

Dogpoint 19-12-2006 12:22

Re: Rohfütterung (barfen) - eine ganz neue Welt für mich!
 
Quote:

Originally Posted by Dajka
Hallo,
zu frage von dogpoint.: Da sie Stinken anfangen pfurzen ohne Ende und alle 10min. Durchfall haben bis Blut kommt...Sprich sie verwandeln die Wohnung binnen einer Nacht in eine Jauchegrube und du kannst 5 Tage nicht richtig schlafen, wegen dem rausmüssen und gejammre, da sie Bauchweh haben.
Die zwei sind miteinander verwandt...vielleicht liegts ja daran.

Ich habs auch schon langsam probiert, mit allen Sorten Fleisch auch Pferd...ich könnte das geschenkt bekommen, manchmal geb ichs dann weiter an meinen entfernten TWH Nachbar :wink:
Vor 8 Jahren ca. hats Dajka noch vertragen, aber dann kam die Unverträglichkeit! Fiesta braucht nur ein Häppchen und sie pfeift und stinkt...selbst im durchgegarten Zustand!

gruß Birgit

Hmmm.. hatte gerade ein telefongespräch mit meinem Tierarzt und habe das Thema mal angsprochen....
wir kamen zu dem fazit ( könnte / muss nicht ) das die HUnde bedingt durch das Fertigfutter.. sehr empfindlich auf das Rohprotin im Fleisch reagieren könnten , dadurch bedingt die Durchfälle...
immer wenn ich z.B Hirsch oder Reh verfüttere, reagiert meiner auch mitgepupse............

Dogpoint 19-12-2006 12:29

Quote:

Originally Posted by Roentgenfee
beschäftige ich mich ja nun auch mit barfen. Wenn das eine so positive Auswirkung auf unsere Hunde hat :lol:

Hmm tja ... könnte mich auch ned entsinnen , jemals einen Wolf mit einem 15 Kg Sack Futter gesehen zu haben...

Und auch keinen Hund , der frei lebt...?

MEIner stand das erste mal vor einer ganzen frischen Forelle... , leckte sie ab und schaut mich an , als wenn er fragen wollte .... und nun? was soll ich damit? .. Also musste ich ihm erstmal alles klein schnippel...bis er anfing sie selber zu zerlegen... mit einem toten aber kompletten Huhn hat er dann erst mal rum getobt IoI......

Dogpoint 19-12-2006 12:36

Quote:

Hi, meinst Du, welches Trockenfutter? Wir haben einiges ausprobiert und sind bei Aktiva (gibts im Futterhaus) hängen geblieben. Das ist jetzt wohl hoffentlich keine nicht erwünschte Werbung Confused
Dieses Futter hatte von allen bezahlbaren Trockenfuttermarken die geringste Eiweißkonzentration. Denn unser TA hat uns gesagt, dass in dem meisten TroFu viel zu viel Eiweiß enthalten sei.
Zusammensetzung :
Getreide, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Öle und Fette, Gemüse und Mineralstoffe.

Rohprotein
20,0 %
Rohfett
6,0 %
Rohfaser
5,0 %
Rohasche
7,0 %
Calcium 1,2 %
Phosphor 0,95 %
Vitamin A 12 000 IE/kg
Vitamin D3 1200 IE/kg
Vitamin E 70 mg/kg
Kupfer (als
Kupfer -(II)-
Sulfat,
Pentahydrat)

Neben den tieischen Nebenerzeugnissen, d.h Hufe Hörner und sonstiger tierisch ned identifizierbarer Abfall, hast du auch noch Öle und Fette drinn.....
Was wiederum heisst das das alles mögliche an Ölen und fetten sein kein, sonst würde dort stehen Pfflanzen öle oder Pflanzenfette z.B
Und dann die Vitaminiesierung.....

ABER du hast es ja geändert :bigok

grizzlywölfin 19-12-2006 13:07

Hat schon mal jemand Erfahrungen mit Erbrechen bei Rohfütterung gemacht?

Teresa

Dogpoint 19-12-2006 13:16

Quote:

Originally Posted by grizzlywölfin
Hat schon mal jemand Erfahrungen mit Erbrechen bei Rohfütterung gemacht?

Teresa

mit meinem Hund noch nicht, aber denke es wird das selbe sein wie beim Durchfall....

Nirak 19-12-2006 13:16

Ja Teresa,

aber, (Nirak, Janka) nur wenn sie zuviel Fell vom Reh oder Kaninchen Essen. Vom "normalem" Fleisch / Innereien und Knochen nicht.

Gruß Roland

Dogpoint 19-12-2006 13:19

Quote:

Originally Posted by Nirak
Ja Teresa,

aber, (Nirak, Janka) nur wenn sie zuviel Fell vom Reh oder Kaninchen Essen. Vom "normalem" Fleisch / Innereien und Knochen nicht.

Gruß Roland

Kann mir schon vorstellen , das Hunde die das rohe Fleisch ned gleich vertragen.schon auch mit Erbrechen reagieren können....
das dann wie bei dir..wenn der Döner mal wieder schei...e war

:mrgreen:

Nirak 19-12-2006 13:22

009,

Du weichst vom Thema ab :beerchug2

Dogpoint 19-12-2006 13:30

Quote:

Originally Posted by Nirak
009,

Du weichst vom Thema ab :beerchug2

ja ja bin schon ein Böser Junge :twisted: :mrgreen:

citywolf 19-12-2006 18:25

Zum Erbrechen bei Rohfütterung: Direkt nach dem Fressen kann es daran liegen, dass die Hunde es zu gierig schlingen, wieder erbrechen, um es dann noch mal in Ruhe durchzukauen. Ist besonders lecker nach frischem Fisch und grünem Pansen, vor allem wenn es als Nachtisch Erdbeeren gab und dann der inzw. rot eingefärbte Pansen in den Kofferraum des sonnenerwärmten Autos gekotzt wird, selbstverständlich an einer Stelle, an der man nicht gleich anhalten kann. :?

Oder, vor allem bei Umstellung, könnte es an zu viel Magensäure liegen. Dann wird aber meist kein Futter mehr erbrochen. Für die Verdauung von Fertigfutter wird eine ganz andere Zusammensetzung an Magensäure benötigt als zur Verdauung von rohem Fleisch und Knochen. Es kann sein, dass der Hund dann öfter mal Magensäure und Schleim erbricht. Abhilfe kann dann häufigere Fütterung von kl. Portionen oder eine Scheibe trockenes Brot zwischendurch schaffen. Bei den meisten Hunden reguliert sich das aber bei konsequenter Rohfütterung nach einigen Monaten.

Grüner Pansen sorgt oft für etwas weichere Verdauung, weshalb wir den meist nach der Knochenfütterung geben (Knochen stopft ordentlich). Rohe Leber sollte man nicht so oft geben. Nicht nur, weil sie zu Dünnpfiff führen kann, sondern vor allem weil sie sehr viel Vit. A enthält und außerdem ein Entgiftungsorgan ist.
Etwa 200-300 g pro Woche wäre bei einem TWH ideal (nach meinem Wissen).

Übrigens war unser TA anfangs nicht so begeistert, dass wir auf Rohfütterung umgestellt hatten und wollte uns etliche Zusätze andrehen. Inzwischen haben wir ihn überzeugen können.
Esca und Eyla haben deutlich weniger Haut- und Fellprobleme. Rex hat keine Verdauungsprobleme mehr und gute Muskeln aufgebaut, die er anfangs wegen seiner schweren HD, ED und Arthrose nicht hatte.

Gruß Marion

Dajka 19-12-2006 18:40

Rohfütterung (barfen) - eine ganz neue Welt für mich!
 
hallo dogpoint,
Dajka meine älteste bekam bis zu ihrem Dünnschiss Problem nur rohes Fleisch vom Pferd und Rind, da dies für mich damals als Azubi das billigste war, da ich die Metzger kannte und mir es so gaben. ab dem 3. oder 4. Lebensjahr fing sie dann an drauf zu reagieren. nun auch auf Pansen und Knochen...je älter sie wird desto mehr kann sie nicht mehr davon fressen :frown:

gruß birgit

Dogpoint 19-12-2006 18:42

Quote:

Originally Posted by citywolf

Übrigens war unser TA anfangs nicht so begeistert, dass wir auf Rohfütterung umgestellt hatten und wollte uns etliche Zusätze andrehen. Inzwischen haben wir ihn überzeugen können.
Esca und Eyla haben deutlich weniger Haut- und Fellprobleme. Rex hat keine Verdauungsprobleme mehr und gute Muskeln aufgebaut, die er anfangs wegen seiner schweren HD, ED und Arthrose nicht hatte.

Gruß Marion

IoI wohl verständlich , bedenkt ma das es Praxen gibt die 1. Von Firmen wie der Petco / Hils oder Vetenaria ausgestattet werden und zu dem noch bis zu 25% Umsatz über das Futter machen......

Wortwörtlich wurde mir gesagt: so füttern sie ihren HUnd zu tode.... :mrgreen:

wera 19-12-2006 22:02

und durch die rohfütterung ist auch der abtarnsport vo schadstoffen für den organismuss einfacher,
gerade bei gelenksproblemen oder haut/fellproblemen hilft das super gut.

man darf/sollte einfach nicht getreideprodukte (wenn es die überhaupt braucht) zusammen mit dem fleisch füttern wegen den unterschiedlichen verdaungszeiten im magen,
und der hund muss nicht täglich ausgewogen ernährt sein sonder inner ca 2 wochen.
d.h. du kannst ca 1 woche nur fleisch geben und die andere woche nur obst und gemüse.
das gemüse sollte sehr fein geraspelt werden da es der hund sonst nicht aufschliesen kann im magen
am besten ist nätürlich frische ungewaschene pansen.

für die pferden gibt es ein alpenkräuter sack von marstall
(zusammensetztung, kräuter, rohfasern beeren ect)
den gebe ich regelm. etwas in fleisch mit rein ,
resp. geht meine ela wenn ich keins ins futter gebe selber ca 1x pro woche an den sack und frisst draus.

die beste seite ist www.barfers.de
da bekommst du wirklich alle infos


der grund des erbrechen nach dem fleischfressen liegt meist darin das sie zuschnell fressen und es nicht richtig beissen aus futterneid/gier?
und es wenn sie zur ruhe kommen es wieder erbrechen um in ruhe zu fressen,

es gibt aber auch hunde die lernen es nie wie z.b. unsere Bordeauxdogge.
bei ihr muss ich einfach schauen das es entweder geschnetztelt ist oder an einem knochen hängt wo sie abknagen muss


gruss jeanette

Dogpoint 19-12-2006 22:14

[quote="wera"]und durch die rohfütterung ist auch der abtarnsport vo schadstoffen für den organismuss einfacher,
gerade bei gelenksproblemen oder haut/fellproblemen hilft das super gut.[quote]
Insbesondere werden freie Radikale massiv reduziert

Quote:

das gemüse sollte sehr fein geraspelt werden da es der hund sonst nicht aufschliesen kann im magen
am besten ist nätürlich frische ungewaschene pansen.
Im ungewaschenem Magen ist noch der Pflanzenanteil drin.. in der Regel ausreichend für den Hund... aber die Mist STinkt wie 10 faule Eier:mrgreen:

Viel Spass IoI

Nebelwölfe 20-12-2006 00:21

Quote:

Originally Posted by wera
...man darf/sollte einfach nicht getreideprodukte (wenn es die überhaupt braucht) zusammen mit dem fleisch füttern wegen den unterschiedlichen verdaungszeiten im magen...

Ich habe meinen immer alles zusammen gefüttert - wie viele andere das auch tun - und nie Probleme damit gehabt.

Manche füttern Getreide, manche nicht. Die Meinungen gehen auseinander, ob Getreide nun gesund ist oder nicht.

Gruss, Petra

wera 20-12-2006 01:40

hallo petra

klar das machen viele...

aber genau bei einem sensiblen hund kann das zu durchfall oder versopfung führen,

und man weiss ja auch das gerade getreide oft allergieauslöser sind (haut/fellprobleme)

daher stellt sich die frage ob es das überhaupt braucht,


gruss jeanette

Dogpoint 20-12-2006 08:22

Quote:

Originally Posted by wera
hallo petra

klar das machen viele...

aber genau bei einem sensiblen hund kann das zu durchfall oder versopfung führen,

und man weiss ja auch das gerade getreide oft allergieauslöser sind (haut/fellprobleme)

daher stellt sich die frage ob es das überhaupt braucht,


gruss jeanette

Darum ja auch Jeanettes Tip mit dem ungewaschenen Pansen...
Da ist alles drin was der Hund braucht...

Ich habe mich mal mit einem "alten" DDR-Züchte runterhalten..
ZU DDR -Zeiten Gab es kein Hundefutter....zwangsläufig wurden die Hunde in aller Regel "gebarft".. Er sagte mir das er heute wesentlich mehr Probleme mit der Fütterung hat als früher, wo Seine Hunde Schlachtabfälle bekamen

Nebelwölfe 20-12-2006 09:58

Quote:

Originally Posted by wera
aber genau bei einem sensiblen hund kann das zu durchfall oder versopfung führen,

... ja - kann ...
Ebenso wie frischer Pansen zu Durchfall führen kann und Knochen zu Verstopfungen führen können.
Zudem: es gibt Hunde, die fressen die "Beilage" schon nicht gern mit Fleisch - geschweige denn ohne Fleisch...

Quote:

Originally Posted by wera
und man weiss ja auch das gerade getreide oft allergieauslöser sind (haut/fellprobleme)

... was beim Trockenfutter der Fall ist. Liegt vermutlich daran, dass beim TroFu das Getreide nicht "frisch", sondern behandelt ist - und die Allergien dadurch ausgelöst werden.

Meist verzichten diejenigen Rohfütterer auf Getreide, deren Hunde Gelenkprobleme haben, weil Getreide Schlacke produziert, welches sich auch in den Gelenken ablagern soll.

Wie gesagt, die Frage, ob es Getreide überhaupt braucht - darüber scheiden sich die Geister. Ich denke, dass soll jeder bei seinem Hund selber entscheiden. Wenn es dem Hund nicht schadet - warum nicht...

Gruss, Petra

Nebelwölfe 20-12-2006 10:02

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
ZU DDR -Zeiten Gab es kein Hundefutter....zwangsläufig wurden die Hunde in aller Regel "gebarft".. Er sagte mir das er heute wesentlich mehr Probleme mit der Fütterung hat als früher, wo Seine Hunde Schlachtabfälle bekamen

Hunde gibt es nicht erst seit 60 Jahren... Bevor es TroFu gab, lebten Hunde schon Jahrtausende lang ohne. Und teilweise noch heute.

citywolf 20-12-2006 10:17

Bei der Allergie durch Getreide kommt es wohl eher darauf an, ob die Hunde vom Getreide selber oder von den Futtermilben (bzw. deren Ausscheidungen), die auf allem länger gelagerten Getreide vorhanden sind, allergisch reagieren.
Wenn es, wie bei unseren, durch Futtermilbenallergie zu Haut- und Fellproblemen (extremen Juckreiz), kommt, kann man auch durch einfrieren des Trockenfutters gleich nach dem Öffnen eines nicht beschädigten Sackes oder durch das Kochen von Getreide, dass man zufüttern möchte, Linderung schaffen.

Gruß Marion

Dogpoint 20-12-2006 11:54

Quote:

Originally Posted by littlepeet
Quote:

Originally Posted by Dogpoint
ZU DDR -Zeiten Gab es kein Hundefutter....zwangsläufig wurden die Hunde in aller Regel "gebarft".. Er sagte mir das er heute wesentlich mehr Probleme mit der Fütterung hat als früher, wo Seine Hunde Schlachtabfälle bekamen

Hunde gibt es nicht erst seit 60 Jahren... Bevor es TroFu gab, lebten Hunde schon Jahrtausende lang ohne. Und teilweise noch heute.

Und was willst du damit Sagen??

Dogpoint 20-12-2006 12:03

Quote:

Originally Posted by citywolf
Bei der Allergie durch Getreide kommt es wohl eher darauf an, ob die Hunde vom Getreide selber oder von den Futtermilben (bzw. deren Ausscheidungen), die auf allem länger gelagerten Getreide vorhanden sind, allergisch reagieren.
Wenn es, wie bei unseren, durch Futtermilbenallergie zu Haut- und Fellproblemen (extremen Juckreiz), kommt, kann man auch durch einfrieren des Trockenfutters gleich nach dem Öffnen eines nicht beschädigten Sackes oder durch das Kochen von Getreide, dass man zufüttern möchte, Linderung schaffen.

Gruß Marion

Also...wenn wir mal wild undfrei lebende Caniden sehen...
Hat jemand von euch schon mal einen Wolf, einen Hund, oder einen Schakal gesehen der an einem gerstenfeld vorbei läuft und sich sagt :" ja.. heute gibt es mal Gerste, und morgen Roggen !"

Getreide in fertigfutter ist einzig allein ein Füllstoff, im besten fall ein Balaststoff, ernährungswissenschaftlich aber für den Fleischfresser Hund als einzelkomponente im Futter uninteressant. All die Mineralstoffe, spurenelemente und sonstiges, was Grünfutter so liefert kann sich der Beutegreifer über das Beute tier holen... Kaninchen... rehmagen was weiss ich..ah der Pansen....

Trockenfutter ist mittlerweile ein m.E einer der Auslöser für die gängigen Hunde-Zivilisationskrankheiten.

@Petra:

Ein Hund der wieder an die Rohfütterung gewöhnt wurde, und den man so ausgewogen ernährt ..der bekommt auch von Pansen samt inhalt keinen Durchfall...aber es kommt eben auf das verhältniss an.
Was die Fütterung der Beilagen angeht... mein Hund fristt auch keine Karotte einfach so.. aber geraspelt und mit Lachsöl oder ungefiltertem Fischöl vermengt, mit Jogurt oder Magerquark....frisst er es auch..
Da ist er nicht anderst als andere Hunde

Gruss

citywolf 20-12-2006 12:30

dogpoint, da bist du falsch informiert. Es gibt inzwischen sehr viele Hunde, die auch auf Fleisch allergisch reagieren. Das kommt m.E. aber nicht unbedingt von dem Fleisch an sich, sondern davon, dass die Hunde inzwischen ganz allgemein kränklicher sind und mehr zu Allergien neigen, genau wie die Menschen auch.
Und das wiederum kommt durch die Umwelt. Umweltgifte sind nicht nur in der Luft enthalten, sondern auch in sämtlichen Lebensmitteln. In den Tieren, die wir essen und auch unsere Hunde, sind die Gifte durch das Futter, dass sie aufnehmen. Zusäztlich noch die Medikamentenreste, die diese Tiere brauchen, um entweder nicht vor dem Schlachten schon tot umzufallen oder um dick und fett gemacht zu werden.

Gruß Marion

citywolf 20-12-2006 12:33

Ach ja, und speziell zum Pansen. Hast du schon mal den Unterschied gemerkt zu Pansen von im Sommer auf der Wiese stehenden Rindern und im Winter nach der Fütterung von Silage? Letzterer kann eher zu Durchfall führen als der "Sommerpansen". :cheesy:

Dogpoint 20-12-2006 12:43

Quote:

Originally Posted by citywolf
dogpoint, da bist du falsch informiert.

Na du musst es ja wissen......

Quote:

Es gibt inzwischen sehr viele Hunde, die auch auf Fleisch allergisch reagieren. Das kommt m.E. aber nicht unbedingt von dem Fleisch an sich, sondern davon, dass die Hunde inzwischen ganz allgemein kränklicher sind und mehr zu Allergien neigen, genau wie die Menschen auch.
Und was sind die Gründe dafür? Industirfutter, unnötige Impfungen ect ect.. das Imunsystem baut Abwehrkörper auf wo keine sein sollen... z.B gegen Rohprotein... die unverträglichkeitsreaktion des HUndes auf das Rohfleisch hat damit aber eine andere Ursache und ist nicht der Ursprung sondern nur ein Sympthom.
Quote:

Und das wiederum kommt durch die Umwelt. Umweltgifte sind nicht nur in der Luft enthalten, sondern auch in sämtlichen Lebensmitteln. In den Tieren, die wir essen und auch unsere Hunde, sind die Gifte durch das Futter, dass sie aufnehmen. Zusäztlich noch die Medikamentenreste, die diese Tiere brauchen, um entweder nicht vor dem Schlachten schon tot umzufallen oder um dick und fett gemacht zu werden.
Gruß Marion
Also was die Medikamentierung von Schlachtvieh angeht..da solltest du dich aber mal schlau machen, denn jeder Besitzer und jeder Tierarzt ist Verpflichtet eine nachvollziebare Protokollierung zu führen...u.a wann welches Vieh welches Medikament in welcheer Dosierung bekam. Schlachtvieh, bzw zum Verzehr vorgesehene Tiere dürfen mit bestimmten Medikamenten gar nicht behandelt werden!...was im übrigen auch das Futter von zum Verzehr vorgesehen Tieren angeht.
Und das deutsche system zu überwachung ist eines der besten.
Von der Geburt bis zum Tot und ich kaufe ja mein Rohfleisch auch ned beim Abdecker sondern beim Metzger! was ein grosser unterschied ist.
abgesehen davon bekommen wir das Fleisch vom Dorfschlachter...und der bekommt sein Schlacht vie aus der Umgebung..
Was dein Argument angeht "dick und Fett gemacht", wer will den heute noch dickes fettes Fleisch???
Was für Höfe kennst du? oder bist du Vegi?
Genauso wie du einen Menschen hypersensibilisieren kannst ( z.B insektengift) kannst du das auch mit einem Hund in Bezug auf Fleisch machen....

ich kann jedenfalls deine Argumentation ned nachvollziehen.
gruss

Dogpoint 20-12-2006 12:49

Quote:

Originally Posted by citywolf
Ach ja, und speziell zum Pansen. Hast du schon mal den Unterschied gemerkt zu Pansen von im Sommer auf der Wiese stehenden Rindern und im Winter nach der Fütterung von Silage? Letzterer kann eher zu Durchfall führen als der "Sommerpansen". :cheesy:

ja... deswegen schrieb ich unten etwas von ausgewogner ernährung ..oder? nur die Hälfte gelesen...?
im Winter könnte man dann z.B..Lamm-Magen füttern... oder einfach weniger Pansen und dafür ein Paar Futerzusätze wie Kräuter ect....
das Problem ist nur .. beim Barfen muss man mal Nachdenken, mitdenken und flexibel sein... wenn der eine oder ander natürlich nur den Sach aufmacht..dann wirt das eher schwierig..
:mrgreen:

Dogpoint 20-12-2006 12:57

Liebe Marion,

das Dönertier gehört übrigends nicht zu den Schlachttieren und sollte auch ned verfüttert werden :mrgreen:

Dogpoint 20-12-2006 13:32

Tierarzneimittelrückstände in Lebensmitteln tierischer Herku
 
http://www.bmelv.de/cln_044/nn_76197...html__nnn=true

citywolf 20-12-2006 14:43

Uiiii, Dogpoint hat schlechte Laune :cheesy:

Dogpoint 20-12-2006 17:07

Quote:

Originally Posted by citywolf
Uiiii, Dogpoint hat schlechte Laune :cheesy:

Wüsste nicht wieso du auf den Holzweg kommst :cheesy:
Im gegenteil......Immer wenn ich deine Kommentare habe ich was zum Lachen IoI
:santagrin

Bille 20-12-2006 22:50

Bei Flicka habe ich jetzt schon den 2. Sommer erlebt, daß sie Grashalme mit Getreide dran, glaube es ist wilder Hafer aberntet. Im ersten Jahr dachte ich, es ist nur weil sie so jung ist, dieses Jahr hat sie es aber immer wieder gezeigt.
Allerdings ist sie ja auch kein Wolf sondern ein Hund, vielleicht d.h.
Wer weiß, was da alles mit reingezüchtet wurde, ein Pferd oder ?

Grüße Bille

VerenaB. 20-12-2006 23:08

Pferd? Na dann ist die "Arbeitslinie" ja gesichert, wenn Pferd mit drin ist! :mrgreen: :hand

Viele Grüße

Verena

Dogpoint 21-12-2006 10:21

Quote:

Originally Posted by Bille
Bei Flicka habe ich jetzt schon den 2. Sommer erlebt, daß sie Grashalme mit Getreide dran, glaube es ist wilder Hafer aberntet. Im ersten Jahr dachte ich, es ist nur weil sie so jung ist, dieses Jahr hat sie es aber immer wieder gezeigt.
Allerdings ist sie ja auch kein Wolf sondern ein Hund, vielleicht d.h.
Wer weiß, was da alles mit reingezüchtet wurde, ein Pferd oder ?

Grüße Bille

Ja, das ist ja auch ok... aber wie oft macht sie das? bestimmt nicht täglich als Hauptmalzeit, oder..

Das Hunde Gräser Beeren und Kräuter fressen ist bekannt und normal.
Unter anderem ergänzen die Tiere dadurch die Ballaststoffe, u.a benötigt zur Reinigung des Verdauungstraktes....Auch gewinnung von Vitamin K3 macht einen grossen Teil beim fressen von Grünzeug aus.
wie schon gesagt Getreide ist, insbesondere auf die Proteine bezogen für den Hund eher schlecht und damit auch in der Rohfütterung unnötig.

Gruss

Nebelwölfe 21-12-2006 11:25

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Unter anderem ergänzen die Tiere dadurch die Ballaststoffe, u.a benötigt zur Reinigung des Verdauungstraktes....
Gott sei Dank hat Getreide nichts mit Ballaststoffen zu tun...
:wink:

...Getreide ist, insbesondere auf die Proteine bezogen für den Hund eher schlecht

Würdest du das näher Erläutern? Danke.

Gruss

Nebelwölfe 21-12-2006 11:29

Uuuups - Fehler passiert... Sollte so aussehen:

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Unter anderem ergänzen die Tiere dadurch die Ballaststoffe, u.a benötigt zur Reinigung des Verdauungstraktes....

Gott sei Dank hat Getreide nichts mit Ballaststoffen zu tun...
:wink:

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
...Getreide ist, insbesondere auf die Proteine bezogen für den Hund eher schlecht

Würdest du das näher Erläutern? Danke.

Gruss

Dogpoint 21-12-2006 12:09

Quote:

Originally Posted by littlepeet
Uuuups - Fehler passiert... Sollte so aussehen:

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Unter anderem ergänzen die Tiere dadurch die Ballaststoffe, u.a benötigt zur Reinigung des Verdauungstraktes....

Gott sei Dank hat Getreide nichts mit Ballaststoffen zu tun...
:wink:

*brüller*

Du kennst Getreide wohl nur als Mehl aus der Tüte oder????
Bei Ballaststoffen unterscheidet man
# Zellulose: Getreide, Obst, Gemüse
# Hemizellulose: Vollkorngetreide, Gerste, Hülsenfrüchte
Was natürlich ganz klar zeigt.. wieviel Ahnung du hast :wink:
Dazu kommen dann noch Allginat und pektin und lingnin u.a

Ballaststoffe sind fast unverdauliche Nahrungsbestandteile, Polysaccharide, vorwiegend in pflanzlicher Nahrung vorkomment. Sie können durch die Enzyme des Verdauungstrakt nicht zerlegt und vom Stoffwechsel daher nicht verwertet werden.
Polysacherid ist der Baussoff aus dem die Zellstrucktur von Pflanzen besteht.

Na hauptsache du bist imRecht, Petra......findest du so ähnlich im übrigen in deinem geliebten Wikipedia. :P


Quote:

Würdest du das näher Erläutern? Danke.

Klar...
Caniden sind Fleischfresser, im Gegensatz zum Menschen Eiweissverwerter, die sich zum Grossteil von Kleintieren ernähren ( kommt mir jetzt keiner mit Wolfsrudel und Elche jagen).

Z.B, eine Maus enthält nur ca einen Fingerhut voll pflanzlicher Kohlenhydrate, der Rest ( Knochen, Knorpel,Fleisch, Sehnen, innereien Fell) sind tierische Eiweissverbindungen. Dieses tierische Eiweiss hat für den Hund eine Hode verdaulich- und biologische Wertigkeit. Er kann es mühelos in die kelinsten Bausteine, aminosäuren, aufspalten und verwerten. Der Hund braucht aufgrund seiner Verdauungsphysiologie auch viel gutes tierisches Eiweiss. Schwer und nicht vollständig zerlegen kann er hingegen pflanzliches Eiweiss, in der biologischen Wertigkeit , minderwertiges "zivilisations"-Eiweiss, welches er aus seiner Enstehungsgeschichte eigendlich gar nicht kennt...
Zu diesem minderwertigen Eiweiss gehören z.B:

Pflanzliche Eiweissextrakte ( Reismehl, Maismehl)
Grieben
Trockenmagermilch
Trockenhefe
Weizenkleber
Hafer ect ect

Eine Fütterung von minderwertigem eiweiss, nicht essentiellen Aminosäuren, führt zu einer erhöhten organbelastung durch Abll und giftprodukte, enstehend durch natürlicherweise fehlenden Enzymen und damit falschen Abau der pflanzliche Eiweisse.

Indbesonder Betroffen werden dann leber, nieren , Darm und weiterführend auch das Herz, bedingt durch eine zu hohe Konzentration an Eiweissabbauprodukten (Ammoniak, Harnsäure, Kreatin, Harnstoff usw.....

Reicht dir das........?


:wink:

Dogpoint 21-12-2006 12:10

Hode hehehe Fehlereichhörnchen soll natürlich HOHE heissen :mrgreen:

Dogpoint 21-12-2006 23:41

Hey Petra.. was los, keine gegenrede, keine zerpflückenden Argumente??

:mrgreen:

Normaler weise melden sich doch dann immer die Kollegen, die dann wieder schreiben ich würd nur Werbung machen.......??? :sooo_hapy

Roentgenfee 23-12-2006 18:01

Hi Ihr,

mein Fazit nach 1 Woche Rohfütterung: das Zerkleinern von Obst und Gemüse dauert zwar seine Zeit, aber das werde ich wohl überleben :mrgreen:

Alles in allem geht es unseren Hunden hervorragend. Quara, die sonst immer als letzte mit Fressen fertig war, ist neuerdings die Erste, die den Napf leer hat :cheesy:
Ich habe oft das Gefühl, sie könnte danach durchaus noch ein 2. Hähnchen verputzten.

Apropos Getreide: auch wenn es heißt, man solle kein Getreide nehmen, unser Bodo frißt das "Grünzeug" nur dann, wenn ich etwas Reis darunter gebe. Also mache ich das auch. Außerdem fressen alle drei Hunde Reis total gerne und vertragen tun sie es auch.

Nun wünsche ich Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest.

Liebe Grüße
Christel

Dogpoint 23-12-2006 18:07

Quote:

Originally Posted by Roentgenfee
......
Apropos Getreide: auch wenn es heißt, man solle kein Getreide nehmen, unser Bodo frißt das "Grünzeug" nur dann, wenn ich etwas Reis darunter gebe. Also mache ich das auch. Außerdem fressen alle drei Hunde Reis total gerne und vertragen tun sie es auch...

Ja , das ist ja auch alles OK, solange du ausgewogen und somit weit mehr tierisches protein, als Pflanzliches fütterters, ausser dem... auch wenn ich mich wiederhole, braucht der HUnd la zum Beispiel die Balaststoffe unm den Darm zu reinigen .....
Frohes Fest

Nebelwölfe 27-12-2006 21:49

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
...Ballaststoffe sind fast unverdauliche Nahrungsbestandteile, ... Sie können ... nicht zerlegt und vom Stoffwechsel daher nicht verwertet werden.

Habe nie was anderes gesagt :wink: Dies gilt aber nicht nur für den Hund, sondern auch für den Menschen.

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Dieses tierische Eiweiss hat für den Hund eine Hode verdaulich- und biologische Wertigkeit. Er kann es mühelos in die kelinsten Bausteine, aminosäuren, aufspalten und verwerten.

Das der Hund als Carnivor gemäss seines Verdauungskanales eiweissreiche - und damit für ihn leicht verdauliche Nahrung (sprich Fleisch) - benötigt, bestreitet ja gar niemand, oder?? Aber was hat die Verdaulichkeit mit biologischer Wertigkeit zu tun??

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
...Schwer und nicht vollständig zerlegen kann er hingegen pflanzliches Eiweiss,...

Alle Proteine (egal ob pflanzlich oder tierisch) setzen sich aus den etwas mehr als zwanzig verschiedenen Aminosäuren zusammen, die wiederum hauptsächlich aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel in verschiedenen Stukturen bestehen. Wie du sagtest, werden bei der Verdauung die Proteine in ihre Bestandteile = Aminosäuren zerlegt. Da die Bestandteile gleich sind - warum sollte der Hund pflanzliche Proteine (die leichter zu zerlegen sind, da kurzkettig) nur schwer oder nicht vollständig zerlegen können?

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
...in der biologischen Wertigkeit , minderwertiges "zivilisations"-Eiweiss,...

Dass pflanzliches Eiweiss "minderwertig" sein soll, ist - soweit ich weiss - eine etwas veraltete Ansicht. Tierische wie auch pflanzliche Proteine enthalten essentielle Aminosäuren (die der Körper benötigt) - wie auch nicht-essentielle Aminosäuren (die der Körper selber herstellen kann). Die biologische Wertigkeit an sich hängt nicht davon ab, ob tierische oder pflanzliche Proteine, sondern davon, wieviele der benötigten essentiellen Aminosäuren enthalten sind bzw. vieviele Aminosäuren der Körper nutzen kann. Soja z.B. besitzt alle benötigten Aminosäuren. Vielen Pflanzen fehlt einzeln zwar die eine oder andere essentielle Aminosäure, wird pflanzliche Rohkost jedoch kombiniert - so haben sie die biologische Wertigkeit.

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
...Eine Fütterung von minderwertigem eiweiss, nicht essentiellen Aminosäuren, führt zu einer erhöhten organbelastung durch Abll und giftprodukte,

Wie kommst du darauf, dass "minderwertiges Eiweiss" (=nicht essentielle Aminosäuren???) zu höherer Organbelastung führt? Dies inwiefern? Wie wurde das festgestellt? Und welche Giftprodukte sind das?
Auch tierisches Protein enthält nicht essentielle Aminosäuren - müsste also demnach zu ebenso zu erhöhter Organbelastung führen?

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
...usser dem... auch wenn ich mich wiederhole, braucht der HUnd la zum Beispiel die Balaststoffe unm den Darm zu reinigen ...

Ballaststoffe beeinflussen die Darmflora positiv, fördern die normale Darmfunktion und eine schnellere Verdauuung, da Darmmuskulatur aktiver wird. Zudem binden Ballaststoffe giftige und schädliche Substanzen, die damit schneller ausgeschieden werden können.

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
...Ja , das ist ja auch alles OK, solange du ausgewogen und somit weit mehr tierisches protein, als Pflanzliches fütterters,...

Und damit ist doch eigentlich alles wesentliche gesagt, oder??... :mrgreen:


PS: Nicht für alle ist wolfdog.org der Nabel der Welt. Manche beschäftigen sich zwischendrin auch mal noch mit anderen Dingen...

michaelundinaeichhorn 27-12-2006 23:14

Quote:

Originally Posted by Dogpoint

Eine Fütterung von minderwertigem eiweiss, nicht essentiellen Aminosäuren, führt zu einer erhöhten organbelastung durch Abll und giftprodukte, enstehend durch natürlicherweise fehlenden Enzymen und damit falschen Abau der pflanzliche Eiweisse.

Indbesonder Betroffen werden dann leber, nieren , Darm und weiterführend auch das Herz, bedingt durch eine zu hohe Konzentration an Eiweissabbauprodukten (Ammoniak, Harnsäure, Kreatin, Harnstoff usw.....

Reicht dir das........?


:wink:

Bleibt zu Petra nur noch zu ergänzen daß
1. Harnsäure nicht ein Abbauprodukt aus dem Eiweißstoffwechsel sondern der RNS ist die beim Hund - mit Ausnahme von den gendefekten Dalmatinern - zu Allantoin weiter abgebaut wird und von daher völlig uninteressant ist. Und
2. ein erhöhter Harnsäurespiegel eine Indikation für eine pflanzliche, fleischfreie Kost wäre.
Das mit dem Ammoniak stimmt auch nicht so ganz aber das erspare ich uns jetzt mal.

Ina

Nebelwölfe 27-12-2006 23:58

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Eine Fütterung von minderwertigem eiweiss, nicht essentiellen Aminosäuren, führt zu einer erhöhten organbelastung durch Abll und giftprodukte, enstehend durch natürlicherweise fehlenden Enzymen und damit falschen Abau der pflanzliche Eiweisse.

Ach ja, da fallen mir doch spontan gerade noch ein paar Fragen dazu ein:
- welches sind die fehlenden Enzyme?
- was verstehst du unter "falscher Abbau" pflanzlicher Eiweisse und warum werden pflanzliche Eiweisse "falsch" abgebaut? Wie funktioniert dann der "richtige" Abbau? Welcher Unterschied liegt zwischen dem Abbau von pflanzlichen und tierischen Proteinen

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
... bedingt durch eine zu hohe Konzentration an Eiweissabbauprodukten...

Entstehen die "Eiweissabbauprodukte" nur bei pflanzlichen Eiweissen? Und wenn, warum?

Gespannt warte ich auf deine Antworten...

Konrad 28-12-2006 10:41

das mit den Sonnenblumen kenn ich auch. In unserem Garten waren immer nur welche ohne Blaetter. :heul

Bei manchen Beitraegen frage ich mich ob es hier um Hunde fuettern geht oder um eine Doktorarbeit ueber Biologie.

Im Bezug auf Fleisch eine Frage. Ich weiss das rohes blutiges frisches Fleisch Vitamine enthaelt. (fuer Eskimos eine wichtige Quelle) Wie sieht es aber mit dem rohen abgehangenen Fleisch aus das man kaufen kann. Da duerfte wohl kaum was uebrig sein oder?
Uebrigens fehlt mir der Hinweis das man Schweinefleisch nicht roh verfuettern darf. Krankheitsuebertragung vom Schwein zum Hund moeglich.
Als gut geeignetes Getreide empfehle ich Graupen ins Hundefutter.

bleibt cool Leute :ylsuper

Nirak 28-12-2006 11:04

Ja Konrad,

Uebrigens fehlt mir der Hinweis das man Schweinefleisch nicht roh verfuettern darf. Krankheitsuebertragung vom Schwein zum Hund moeglich.

....da eine der Schlimmsten Krankheiten die
"Pseudo-Wut"
übertragen werden kann. Die in den meisten Fällen immer (noch) Tödlich verläuft. (In der Regel ca. 3 Tage.)

gruß Roland

Konrad 28-12-2006 17:48

:saeek hast mich erwischt?

Frauke 28-12-2006 19:41

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
u.a benötigt zur Reinigung des Verdauungstraktes....Auch gewinnung von Vitamin K3 macht einen grossen Teil beim fressen von Grünzeug aus.

Ui, also meine Hunde gewinnen glücklicherweise kein Vitamin K3 :) weder durch Fütterung von Grünzeug noch durch sonstwas, weil Vitamin K3 nämlich gar kein Vitamin ist. :)
(Nicht zu ernst nehmen, ich geh mal davon aus, dass Du Dich vertippt hast).

Dass Getreide nicht auf dem Speiseplan eines Wolfes steht ist ein schlechter Grund keins zu füttern, denn Wölfe die der Joghurtherstellung mächtig sind sind mir bisher kaum begegnet (ich frag aber auch nicht jeden Wolf den ich treff ob er das kann), welche die auch Mäuse fressen schon eher und was hat eine Maus im Magen/Darmtrakt? Richtiiiiiig unter Anderem auch aufgeschlossenes Getreide.
Dass Hunde kein Getreide BRAUCHEN da stimme ich Dir zu ob es tatsächlich schadet, da scheiden sich die Geister.

Lg
Fraukie (die gleich noch 15kg Hühnerhälse abpacken darf und Obst schreddern, Tip an alle die noch keinen haben: Fleischwölfe sind einfach unersetzlich, wenn es ums Obst- und Gemüsezerkleinern geht)

Frauke 28-12-2006 20:23

Quote:

Originally Posted by Konrad
Im Bezug auf Fleisch eine Frage. Ich weiss das rohes blutiges frisches Fleisch Vitamine enthaelt. (fuer Eskimos eine wichtige Quelle) Wie sieht es aber mit dem rohen abgehangenen Fleisch aus das man kaufen kann. Da duerfte wohl kaum was uebrig sein oder?

Hi,
ich denke das kommt auf die Bezugsquelle an. In der Futterquelle des schlachthofes Bochum scheint das Rindfleisch ziemlich schlachtfrisch zu sein, denn es ist kaum ausgeblutet und sieht somit zwar reichlich eklig aus, scheint aber ernährungsmäßig "komplett" zu sein. Bei normalen Stücken vom abgehängenen Rind würd ich auch dran zweifeln.
Fraukie (die immernoch keine Hühnerhälse abgepackt hat)

Dogpoint 28-12-2006 23:53

Quote:

Originally Posted by littlepeet
Uuuups - Fehler passiert... Sollte so aussehen:

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Unter anderem ergänzen die Tiere dadurch die Ballaststoffe, u.a benötigt zur Reinigung des Verdauungstraktes....

Gott sei Dank hat Getreide nichts mit Ballaststoffen zu tun...
:wink:

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
...Getreide ist, insbesondere auf die Proteine bezogen für den Hund eher schlecht

Würdest du das näher Erläutern? Danke.

Gruss

Also Grundsätzlich könnt ihr doch füttern was ihr wollt und wenn eventuell anwesende Tierärzte meinetwegen Hill?s oder anderes empfehlen, weil der Hersteller ihre Praxis ausstattet, bitte.. mir auch egal.
aber , Petra.... du hast wie oben noch mals zitiert das Getreide nichts mit Ballaststoffen zu tun hat...
Und das ist nun mal wiederleg bar, es sein den , dein Wikipedia ist schlauer als die Ernährungswissensschaft.. keine Ahnung.

Lustig nur das du darauf ja ned eingehst, sonder alles wieder zerpflückst.


Ina, hier die enzyme der hündischen Verdauung auf zu schlüsseln, ist wohl eher sinnlos , oder? Soll leute geben die darin ihre Doktorarbeit geschrieben haben und heute noch nicht fertig sind.


Ah... Petra, wenn du dich mit der Thema Nahrungsmittel mal befasst und zwar eingehend, dann wirst du erkennen das alle Lebensmittel eine so genannte "biologische Wertigkeit" haben, was wieder rum aussagt wie gut das einzelne Lebensmittel ist, wie hoch die daraus resultierende Energiegewinnumg und wie gut Verdaulich es ist.

Fakt ist und bleibt das Hunde , pflanzliche Kost nur als Beikost und hinund wieder benötigen nicht täglich. Und das in der Rohfütterung die unterschiedlichen Fütterungsmittel und bestandteile getrennt gegeben werden sollten.
Und darüber müssen wir ned diskutieren..somal es eher sinnlos ist sich über Rohfütterung mit eingefleischen Tütenfutterverteilern zu reden ;)

Dogpoint 28-12-2006 23:55

Quote:

Originally Posted by michaelundinaeichhorn
Quote:

Originally Posted by Dogpoint

Eine Fütterung von minderwertigem eiweiss, nicht essentiellen Aminosäuren, führt zu einer erhöhten organbelastung durch Abll und giftprodukte, enstehend durch natürlicherweise fehlenden Enzymen und damit falschen Abau der pflanzliche Eiweisse.

Indbesonder Betroffen werden dann leber, nieren , Darm und weiterführend auch das Herz, bedingt durch eine zu hohe Konzentration an Eiweissabbauprodukten (Ammoniak, Harnsäure, Kreatin, Harnstoff usw.....

Reicht dir das........?


:wink:

Bleibt zu Petra nur noch zu ergänzen daß.......

2. ein erhöhter Harnsäurespiegel eine Indikation für eine pflanzliche, fleischfreie Kost wäre.
Das mit dem Ammoniak stimmt auch nicht so ganz aber das erspare ich uns jetzt mal.

Ina

Sagt Firma Hill?s.. oder wer?

Dogpoint 29-12-2006 00:08

[quote="Frauke"]
Quote:

Originally Posted by Dogpoint
u.a benötigt zur Reinigung des Verdauungstraktes....Auch gewinnung von Vitamin K3 macht einen grossen Teil beim fressen von Grünzeug aus.

Quote:

Ui, also meine Hunde gewinnen glücklicherweise kein Vitamin K3 :) weder durch Fütterung von Grünzeug noch durch sonstwas, weil Vitamin K3 nämlich gar kein Vitamin ist. :)
(Nicht zu ernst nehmen, ich geh mal davon aus, dass Du Dich vertippt hast).
Ja , vergiss mal die 3 ..
aber ob "K" ein Vitamin ist oder nicht ist abhängig, sagen wir mal ob du Vitmin nach Roche oder nach Fridrich definierst, wobei die def. nach roch auch schon 100 Jahre alt ist ;) und die nach friedrich wesentlich aktueller.


[qoute]Dass Getreide nicht auf dem Speiseplan eines Wolfes steht ist ein schlechter Grund keins zu füttern, denn Wölfe die der Joghurtherstellung mächtig sind sind mir bisher kaum begegnet (ich frag aber auch nicht jeden Wolf den ich treff ob er das kann), welche die auch Mäuse fressen schon eher und was hat eine Maus im Magen/Darmtrakt? Richtiiiiiig unter Anderem auch aufgeschlossenes Getreide.[quote]

Ahh schau mal AUFGESCLOSSENENS GETREIDE! Danke für den hinweis, wo mit wir ja fast wieder beim Thema sind...
Quote:

Dass Hunde kein Getreide BRAUCHEN da stimme ich Dir zu ob es tatsächlich schadet, da scheiden sich die Geister.
Gemüsezerkleinern geht)
Es geht nicht um brauchen oder nicht brauchen sondern um sinnvolle mengen. ich habe nie gesagt das sie es nicht brauchen, wohl aber habe ich geschrieben und dies habe ich u.a von verschiedenen Fortbildungen und verschiedener tiermedizinischer literatur..( ich zähl sie nicht auf, sonst lese ich wieder nur wikipedia als gegenquelle ;) )

Was sollst faktisch ging es oben nur um Petra?s behauptung getreide hätte nichts mit Ballaststoffen zu tun und darum das pflanzliches Eiweiss für den Hund minderwertiger ist als tierisches eiweiss...

Im übrigen Petra.. sowie Mehl un dmehl ned das selbe ist ist auch Eiweiss und Eiweiss nicht das selbe....grundsätzlich zwar aus den selben Bestandteilenbestehend haben Eiweisse unterschiedliche verbindungen.......

Frauke 29-12-2006 00:38

Nabend,

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Was sollst faktisch ging es oben nur um Petra?s behauptung getreide hätte nichts mit Ballaststoffen zu tun

Ich fürchte Du hast sie falsch verstanden.
Ich habs so verstanden, dass sie sich ein wenig darüber lustig machte, dass Du in einem Satz geschrieben hast, dass Ballaststoffe wichtig für die Verdauung sind und im Nächsten von der Fütterung von Getreide abgeraten hast:
Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Das Hunde Gräser Beeren und Kräuter fressen ist bekannt und normal.
Unter anderem ergänzen die Tiere dadurch die Ballaststoffe, u.a benötigt zur Reinigung des Verdauungstraktes....Auch gewinnung von Vitamin K3 macht einen grossen Teil beim fressen von Grünzeug aus.
wie schon gesagt Getreide ist, insbesondere auf die Proteine bezogen für den Hund eher schlecht und damit auch in der Rohfütterung unnötig.

Ich glaub ihre Bemerkung dass Getreide nichts mit Ballaststoffen zu tun habe war ironisch gemeint, weil Deine Argumentation hier leicht gegenläufig ist.

Vitamin K3 zählt tatsächlich nicht als Vitamin sondern als Zusatzstoff ( ich glaub als Menadion Natrium Bisulfit Komplex oder Menadion-Sodium-Bisulfit-Komplex) ob aus K3 wirklich Vitamin K aufgebaut werden kann ist nämlich mehr als umstritten das meinte ich damit, nicht Vitamin K an sich.

Fraukie

Nebelwölfe 29-12-2006 00:51

Quote:

Originally Posted by littlepeet
Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Unter anderem ergänzen die Tiere dadurch die Ballaststoffe, u.a benötigt zur Reinigung des Verdauungstraktes....

Gott sei Dank hat Getreide nichts mit Ballaststoffen zu tun...
:wink:

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
aber , Petra.... du hast wie oben noch mals zitiert das Getreide nichts mit Ballaststoffen zu tun hat...

Ach herzallerliebster Ralf - damit es auch DU kapierst, hier noch der Zaunpfahl (da anscheinend bei dir ein :wink: alleine zum Schluss nicht gereicht hat): das war IRONISCH gemeint...

Dogpoint 29-12-2006 00:59

Quote:

Originally Posted by Frauke
Nabend,

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Was sollst faktisch ging es oben nur um Petra?s behauptung getreide hätte nichts mit Ballaststoffen zu tun

Ich fürchte Du hast sie falsch verstanden.
Ich habs so verstanden, dass sie sich ein wenig darüber lustig machte, dass Du in einem Satz geschrieben hast, dass Ballaststoffe wichtig für die Verdauung sind und im Nächsten von der Fütterung von Getreide abgeraten hast:
Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Das Hunde Gräser Beeren und Kräuter fressen ist bekannt und normal.
Unter anderem ergänzen die Tiere dadurch die Ballaststoffe, u.a benötigt zur Reinigung des Verdauungstraktes....Auch gewinnung von Vitamin K3 macht einen grossen Teil beim fressen von Grünzeug aus.
wie schon gesagt Getreide ist, insbesondere auf die Proteine bezogen für den Hund eher schlecht und damit auch in der Rohfütterung unnötig.

Ich glaub ihre Bemerkung dass Getreide nichts mit Ballaststoffen zu tun habe war ironisch gemeint, weil Deine Argumentation hier leicht gegenläufig ist.

Es ist ein unterschied ob der hUnd zur Verdauung Ballaststoffe in form von Gräsern oder wildem Hafer oder was auch immer auf nimmt , oder ob man einen Hund regelmässig ( mehrmals wöchendlich) mit "grösseren" Mengen davon (zu)füttert ..oder? also wo ist da der Wiederspruch.
Wenn Petra nur noch mit Ironie antworten kann, warum beteiligt sie sich dann an solcher Diskussion, zerreden ist ja eh ihr grosses Hobby (?)

Quote:

Vitamin K3 zählt tatsächlich nicht als Vitamin sondern als Zusatzstoff ( ich glaub als Menadion Natrium Bisulfit Komplex oder Menadion-Sodium-Bisulfit-Komplex) ob aus K3 wirklich Vitamin K aufgebaut werden kann ist nämlich mehr als umstritten das meinte ich damit, nicht Vitamin K an sich.

Fraukie
Viamin K (1) ist der bestandteil der derivate K2 -K5 ...
K2- K5 sind, wie du schon sagtes , Künstlich , gehören aber nach der Friedrich?sen Def. als Kathalyt zu den Vitaminen.
Z.B.. nach lesbar auch Wikipedia :mrgreen: NEIN!!! war Spass aber hier z.B:
http://www.vitamin-k1.de/deutsch/inf...einleitung.htm


Und was die Biologische Wertigkeit von Eiweiss angeht, habs noch mal genau Nach gelesen:

Die BW gibt an, wievel Gramm Körpereigenes Eiweiss aus 100g Nahrungseiweiss gewohnen werden kann. Je mehr das Nahrungseiweiss dem körpereigenen Eiwess gleicht, desto höher die Wertigkeit.

Denke hierausergibt sich von alleine das ein tier wie der hUnd.. mehr Nutzen aus tierischen Eiweiss zieht als aus pflanzlichem.

Dogpoint 29-12-2006 01:01

Quote:

Originally Posted by littlepeet
Quote:

Originally Posted by littlepeet
Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Unter anderem ergänzen die Tiere dadurch die Ballaststoffe, u.a benötigt zur Reinigung des Verdauungstraktes....

Gott sei Dank hat Getreide nichts mit Ballaststoffen zu tun...
:wink:

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
aber , Petra.... du hast wie oben noch mals zitiert das Getreide nichts mit Ballaststoffen zu tun hat...

Ach herzallerliebster Ralf - damit es auch DU kapierst, hier noch der Zaunpfahl (da anscheinend bei dir ein :wink: alleine zum Schluss nicht gereicht hat): das war IRONISCH gemeint...

Ja genau un mit deiner Ironie.. gehst du mir ebend mal auf den Sack.. also lass doch dein rum gelabber.... und behalts für dich...
Mann ... um das mal so zu sagen.....

Dogpoint 29-12-2006 01:02

Ups was vergessen .. sozusagen im Nachtrag..

schreib doch mal was anderes ausser deine Wikipedia Texte....

Nebelwölfe 29-12-2006 04:56

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Ah... Petra, wenn du dich mit der Thema Nahrungsmittel mal befasst und zwar eingehend, dann wirst du erkennen das alle Lebensmittel eine so genannte "biologische Wertigkeit" haben,

Habe nichts anderes behauptet...

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
was wieder rum aussagt wie gut das einzelne Lebensmittel ist,

... besser gesagt: wie gut die Proteinqualität ist...

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Die BW gibt an, wie viele Gramm Körpereiweiß durch 100g Nahrungsprotein aufgebaut werden können. Eine BW von 80 bedeutet z.B., dass mit 100g des zugeführten Eiweißes 80g Körpereiweiß aufgebaut werden können.

Richtig. Vergessen hast du aber: "entscheidend hierfür ist die Aminosäurenzusammensetzung. Durch den gemeinsamen Verzehr von tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln erreicht man eine besonders hohe biologische Wertigkeit, da sich diese Nahrungsmittel in ihrer Aminosäurenzusammensetzung günstig ergänzen."
Wie beim Hund, sind auch beim Menschen die tierischen Eiweisse näher an den Körpereiweissen - und können deshalb auch einfacher in Körpereiweisse umgewandelt werden. Was aber nicht heisst, dass der Menschen sich nicht auch von rein pflanzlichen Eiweissen ernähren kann. Denn pflanzliche Proteine (u.U. in Kombination) können ebenfalls eine hohe BW haben... So haben Kartoffeln z.B. eine BW von ca. 95, Hafer (welches du speziell als "minderwertig" bezeichnet hast) eine BW von 88, die Mischung aus Bohnen (52%) und Mais (48%) eine BW von 101, Rindfleisch eine BW von 92.

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
grundsätzlich zwar aus den selben Bestandteilenbestehend haben Eiweisse unterschiedliche verbindungen.......

Quote:

Originally Posted by Littlepeet
Proteine setzen sich aus den etwas mehr als zwanzig verschiedenen Aminosäuren zusammen, die wiederum hauptsächlich aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel in verschiedenen Stukturen bestehen.

Das habe ich bereits gesagt - aber du hast meine Frage dazu nicht beantwortet, wie auch sonst keine einzige meiner Fragen...

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Fakt ist und bleibt das Hunde , pflanzliche Kost nur als Beikost und hinund wieder benötigen nicht täglich.

Woher nimmst du diesen Fakt??? Fakt ist, dass auch frei lebende Carnivoren pflanzlische Kost entweder direkt aus der Natur aufnehmen - oder mit ihren Mahlzeiten durch ihre Beutetiere... Pflanzliche Kost enthält - auch für den Hund - wichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, sollte also durchaus mit den Mahlzeiten zugefüttert werden. Ausser du fütterst komplette Tiere...

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Und das in der Rohfütterung die unterschiedlichen Fütterungsmittel und bestandteile getrennt gegeben werden sollten.
Und darüber müssen wir ned diskutieren...

Auch das ist kein Fakt - sorry! Eingefleischte langjährige Rohfütterer sagen, dass Getreide, Reis und andere stärkehaltigen Kohlehydrate nur dann nicht zusammen mit Fleisch gefüttert werden sollten, wenn der Hund einen eher empfindlichen Magen-/Darmbereich hat. Gemüse kann problemlos mit Fleisch gefüttert werden. Meine Hunde hatten nie ein Problem damit, alles zusammen aufgetischt zu bekommen.

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
somal es eher sinnlos ist sich über Rohfütterung mit eingefleischen Tütenfutterverteilern zu reden

... tja - auch das ist kein Fakt - sondern eine rein hypothetische Annahme von dir :mrgreen:

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Quote:

Originally Posted by Frauke
Dass Hunde kein Getreide BRAUCHEN da stimme ich Dir zu ob es tatsächlich schadet, da scheiden sich die Geister.

Es geht nicht um brauchen oder nicht brauchen sondern um sinnvolle mengen. ich habe nie gesagt das sie es nicht brauchen,

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
wie schon gesagt Getreide ist, insbesondere auf die Proteine bezogen für den Hund eher schlecht und damit auch in der Rohfütterung unnötig.

:confused2 :confused2

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Viamin K (1) ist der bestandteil der derivate K2 -K5 ... K2- K5 sind, wie du schon sagtes , Künstlich , gehören aber nach der Friedrich?sen Def. als Kathalyt zu den Vitaminen.

Wider einmal nur die Hälfte einer Definition genommen und eine Folgerung daraus geschlossen... Gem. weiterer Def. von Friedrich: "Die Vitamine müssen deshalb mit der Nahrung oder auf einem anderen Weg zugeführt werden. Ein Vitaminmangel führt zu Erkrankungen..." Der Mensch führt K3 jedenfalls seinem Körper nicht zu - und erleidet als Folge des nicht Zuführens auch keine Erkrankungen.
Ob das "Kunstvitamin K3" wirklich zu den Vitaminen gezählt werden kann, ist heute umstritten, da es rein synthetisch ist und schädliche (toxische) Wirkungen hat: "Daneben gibt es das Kunstvitamin K3 (Menadion) und K-Analoga (Vitamine K4, K5, K6), welche in der Natur nicht vorkommen und mit zahlreichen Nebenwirkungen behaftet sind. Seine Salze (in Reinform ist Menadion nicht verarbeitbar) sind in der Lebensmittelindustrie verboten."

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
... Ballaststoffe ... oder ob man einen Hund regelmässig ( mehrmals wöchendlich) mit "grösseren" Mengen davon (zu)füttert ..oder?

Wer hat denn jemals von grösseren Mengen Ballaststoffen zufüttern geredet? Vielleicht sollte noch der Begriff "grössere Mengen" definiert werden...

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Hey Petra.. was los, keine gegenrede, keine zerpflückenden Argumente?? :mrgreen:

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Wenn Petra nur noch mit Ironie antworten kann, warum beteiligt sie sich dann an solcher Diskussion, zerreden ist ja eh ihr grosses Hobby

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Ja genau un mit deiner Ironie.. gehst du mir ebend mal auf den Sack.. also lass doch dein rum gelabber.... und behalts für dich...Mann ... um das mal so zu sagen.....

Ist das deine Vorstellung von "Rückgrat"??? :mrgreen: Interessante Art, wie du Diskussionen (nicht nur in diesem Thread) führst - besonders dann, wenn es darauf ankommt, deine "Fakten" zu belegen, genauer auszuführen oder zu erklären. Bisher habe ich jedenfalls noch keine meiner gestellten Fragen eine Antwort von dir erhalten - du Nahrungsmittel/Ernährungsprofi ... :mrgreen:

Nebelwölfe 29-12-2006 04:57

PS: Mich würde deine erwähnte "tiermedizinische Literatur" interessieren. Danke!

Dogpoint 29-12-2006 10:26

Quote:

Originally Posted by littlepeet
PS: Mich würde deine erwähnte "tiermedizinische Literatur" interessieren. Danke!

Habe auch keine lust mit jemanden zu diskutieren, der nicht nur in diesem Thema.. alles imm undimmer wieder zerredet...
Also such dir deine Literatur doch selber raus.. oh vergass du hast ja keine Bücher......oder zumindest nur sehr wenig.... Guten Rutsch....

Nebelwölfe 29-12-2006 11:25

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Habe auch keine lust mit jemanden zu diskutieren, der nicht nur in diesem Thema.. alles imm undimmer wieder zerredet...

Ach so... Du diskutierst also nur mit denen, die dir zustimmen und dir deine "Fakten" ohne wenn und aber abnehmen... :mrgreen: Na denn, weiterhin viel Spass beim diskutieren mit den anderen...

Ach ja - dann kannst du dir ja auch die Zeit sparen, mir peinliche aufmerksamkeitheischende PNs zu schreiben... Danke!

Frauke 29-12-2006 14:11

Ok,
wir haben alle Recht :)
Vitamin K3 heißt Vitamin kann aber keins sein, weil es ja eher schadet als nützt und schonmal gar nicht essentiell ist.
Bei einem Hund mit hochempfindlichen Magen-Darm-Trakt würde ich Fleisch und Getreide auch nur vorsichtig zusammen füttern, Hunde ohne besondere Empfindlichkeit haben damit keine Probleme.
Die im Handel erhältlichen "Getreideflocken für Hunde" oder zumindest die mir Bekannten kann man in die Tonne kloppen, da sie minderwertig oder überteuert in den meisten Fällen sogar beides sind. Ich nehm als Getreide Hafer-, Dinkel- und Maisflocken und das kriegen die auch nur 2 mal die Woche. Kann man auch schon fast als "aufgeschlossen" bezeichnen, man setzt dem Hund ja keine Körner vor, die er gar nicht aufschließen könnte.

Soa nun mal ne echte Frage:

Ich bin am überlegen mal ganze Eintagskücken zuzufüttern, weiß aber nicht wie ich sie in der Bilanz die rauskommen soll zu bewerten hab. Daher die blöde Frage:
Werden Eintagskücken gefüttert? Also haben sie Mageninhalt mit dem ich "rechnen" kann? oder sind sie dann doch eher "Fleisch, Knochen, Ballaststoff" ?

Lg
Fraukie

Roentgenfee 29-12-2006 15:44

Hallo Frauke,

ich denke schon, dass man Eintagsküken verfüttern kann. Wenn Du drankommen kannst, solltest Du meiner Meinung nach die Gelegenheit wahrnehmen. Aber ich bin ja noch Neuling auf diesem Gebiet. Da gibt es mit Sicherheit kompetentere Leute.

Außerdem denke ich, dass der Mageninhalt eines solch kleinen Kükens vernachlässigt werden kann.

Ich würde es rein gefühlsmäßig nicht mit berechnen.

Liebe Grüße
Christel

michaelundinaeichhorn 29-12-2006 15:58

Eintagsküken haben noch nichts gefressen wenn sie getötet werden, füttern kann man sie natürlich trotzdem.

Ina

Konrad 29-12-2006 19:39

leider kann ich der Diskusion noch nicht entnehmen wieviele Vitamine und Enzyme und ... ich fuettern soll (Gibts die einzeln oder als Molekuele?) :harhar

Als gelernter DDR-Buerger hatte ich frueher auch kein Fertigfutter fuer meine Hunde. In der Regel haben wir das Fleisch vom Abdecker geholt (Ist wesentlich billiger). Ich hab schon gesehen das in einem frueheren Beitrag Entruestung darueber entsteht.
Aber in den Verkauf kommt nur Fleisch von gesunden Tieren die sich z.B. ein Bein gebrochen haben und wegen Notschlachtung nicht fuer Menschen erlaubt waren. (Kranke Tiere wurden verbrand) Also durchaus normales Fleisch. Und wenn ich mir heute so die Chemiekeule in der Tierzucht ansehe wuerde ich lieber Fleisch von Tieren verfuettern die eigentlich nicht fuer die Fleischindustrie gedacht waren.
Man kann doch ein Rennpferd von zig-tausend ¤ Wert nicht einfach wegwerfen :peace

Hier in Spanien hatte ich leider das Problem, dass mein Hund das Fleisch weder roh noch gegart vertragen hat (Durchfall bis zum abwinken) obwohl er das aus Deutschland gewohnt war. Das geht auch anderen Hundebesitzern hier so.

Uebrigens hab ich in einem anderen Forum gelesen: nach einer schweizer Studie werden Hunde oft zu hochwertig gefuettert. Dadurch wachsen die Welpen oft zu schnell und bekommen Probleme mit dem Koerperbau.

Was haltet ihr davon?

Konrad 29-12-2006 20:35

ich war gerade mit meinen Pflegehunde spazieren. Der eine hat wieder Gras gefressen. Was mir dabei (und auch frueher schon) aufgefallen ist. Meist werden Blaetter mit rauer Oberflaeche oder Nesseln gefressen.
Da ich auch keinen Hund kenne der Jogurt machen kann oder auf Blaetter fressen dressiert ist, gehe ich davon aus, das Woelfe dies auch tun.
Aber hier gibts ja Leute mit Kontakt zu Woelfen oder anderen Wildtieren. Fressen die oder nicht (zur Not auch Getreide :lol: )

michaelundinaeichhorn 29-12-2006 20:38

Quote:

Originally Posted by Konrad
(zur Not auch Getreide :lol: )

.

In Italien sogar jede Menge Spagetti, die haben halt die schlauen Veröffentlichungen noch nicht gelesen :wink:

Ina

Nebelwölfe 29-12-2006 21:40

Quote:

Originally Posted by Konrad
leider kann ich der Diskusion noch nicht entnehmen wieviele Vitamine und Enzyme und ... ich fuettern soll (Gibts die einzeln oder als Molekuele?)

Ich glaube, es kommt drauf an, nach wem du Vitamine definierst... Enzyme würde ich einfach keine pflanzlichen füttern... :mrgreen:

Quote:

Originally Posted by Konrad
Da ich auch keinen Hund kenne der Jogurt machen kann oder auf Blaetter fressen dressiert ist, gehe ich davon aus, das Woelfe dies auch tun.Aber hier gibts ja Leute mit Kontakt zu Woelfen oder anderen Wildtieren. Fressen die oder nicht (zur Not auch Getreide :lol: )

Soweit ich gehört/gelesen habe, ernähren sich Wölfe in der freien Natur in Notzeiten auch schon mal ganz von pflanzlicher Kost.

Quote:

Originally Posted by michaelundinaeichhorn
In Italien sogar jede Menge Spagetti, die haben halt die schlauen Veröffentlichungen noch nicht gelesen :wink:

Seit Jahrtausenden ernähren Haus-/Wild-/Paria-/Strassenhunde und Wölfe sich (teilweise komplett) von den Nahrungsresten der Menschen - und ich glaube nicht, dass die Menschen die Essensreste trennen oder auf ihre Wertigkeit überprüfen :wink:

Gruss, Petra

Nebelwölfe 29-12-2006 21:55

Quote:

Originally Posted by Konrad
Uebrigens hab ich in einem anderen Forum gelesen: nach einer schweizer Studie werden Hunde oft zu hochwertig gefuettert. Dadurch wachsen die Welpen oft zu schnell und bekommen Probleme mit dem Koerperbau.

Das Problem besteht - soweit ich weiss - vor allem bei Welpen grösserer Rassen. Welpen/Juniorfutter hat normalerweise einen ziemlich hohen Proteinanteil und oft werden Junghunde sehr lange mit Juniorfutter gefüttert. Dies soll das zu schnelle Wachsen des Junghunde fördern. Teilweise wird deshalb auch empfohlen, Junghunde mit normalem Futter zu füttern.

Gruss, Petra


PS: Die Welpen frei lebender Caniden erhalten kein spezielles Welpenfutter... :wink:

Torsten 29-12-2006 22:04

Hallo Konrad
ich kenne das mit der Fütterung früher auch , ich geh sogar noch einen Schritt weiter , meine Hunde haben sogar " Essensreste " bekommen - und sind älter geworden als mancher Hund heute , der das so hochwertige und ausgewogene Futter bekommt . Ich füttere heute sehr breitflächig , das fängt bei , nicht zu hoch dosierten aber auf Naturbasis bbelassenen Trockenfutter mit Flocken an und geht weiter über Rohfütterung ( Rind , Wild vorrangig , Huhn oder auch mal Strauß ) in Verbindung mit Fertigflocken oder auch Haferflocken .Wie ich auf meiner Seite schon geschrieben habe , füttere ich das Trockenfutter und das Rohfutter nicht getrennt , sonder zusammen .
Mit Mineralien und Vitamienen ergänze ich es max. zwei mal im Monat , da bei dem Fleisch was ich Füttere auch Mageninhalte und Knochen dabei sind . Ich gebe zu , das ich mir zu der Fütterung nicht solche wissenschaftlichen Gedanken mache , wie einige hier . Meine Hunde bekommen das , was ich für gesund und gut halte , also auch rohes Gemüse , Quark ,Jogurt ,Eier , Ölsardinen in Sonnenblumenöl u.u.u.
Selber versorgen sie sich auch noch mit Nagetieren , wie Mäusen . Auch Igel mussten schon dran glauben , ich fand dann nur noch die Stacheln ( das Fell ) komplett abgeschählt. An Fleisch , neheme ich das was ich bekommen kann , vom Schäfer mal ein Lamm , zur Zeit habe ich sehr gute Konditionen zu einem Wildgroßhandel , da gibt es das kg Abschnitt für 0,80 Euro . Obst und Gemmüse habe ich im Garten und die Flocken sind vertig oder auch mal Hafer .
Brennnesseln getroknet oder roh klein gehackt , nehmen meine auch sehr gern unter das Futter genau so wie Petersilie und andere Kräuter .
Also wie gesagt , ich füttere das , was ich geade im Angebot habe , mache mir nicht solche wissenschaftlichen Gedanken darüber - und ich denke es geht sehr gut , da meine nicht so empfindliche Mägen haben .

Gruß Torsten

PS: im Osten haben wir ja auch die Welpen mit Babynahrung aus dem Glas aufgezogen ..... :cheesy:

Nebelwölfe 29-12-2006 23:21

Viele, die ich kenne, füttern ihre Hunde genau so.
Es gibt gewisse Dinge, die ich weiss - oder die ich schon mal nachlese, aber "hochwissenschaftlich" ernähre ich meine Hunde nicht - sie bekommen von roh über gekocht bis zu trocken ebenfalls alles. Ich finde, der gesunde Menschenverstand macht es IMMER aus. Zudem sehe ich an meinen Hunden recht schnell, ob sie gesund und fit sind, oder nicht! Manchmal muss man halt einfach ausprobieren. Vieles wird zu oft in die eine oder andere Richtung "verkultet" - und dann ins extrem sinnlose geführt.
Die meisten (gesunden) Menschen essen nicht nach irgendwelchen Nährwerttabellen, die meisten Mütter füttern ihre Kinder nicht nach ausgeklügelten Speiseplänen. Die meisten wissen, was mehr und was weniger "gesund" ist - dennoch: mal gibt es eine ausgewogene Mahlzeit, mal geht man zu "McDonalds". Unter dem Strich muss es einfach stimmen...
Warum sollte das mit Hunden anders sein??? Wie vorher schon gesagt, es gibt und gab - seit es Hunde gibt - wohl genug Caniden, die sich nach dem ernähren/ernähren müssen, was vom Menschen abfällt, ob roh oder gekocht, ob pflanzlich oder fleischig... Also - warum soll ich meinen Hunden keine Nudeln füttern, wenn sie gerne Nudeln essen?? Viel schlimmer finde ich, "Einheitsbrei" zu füttern.

Gruss, Petra

Steffen 30-12-2006 17:09

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Viamin K (1) ist der bestandteil der derivate K2 -K5 ...
K2- K5 sind, wie du schon sagtes , Künstlich , gehören aber nach der Friedrich?sen Def. als Kathalyt zu den Vitaminen.

Ralf, wieso lässt Du Dich von Petra und Frauke so auf's Glatteis führen, die wollen Dich doch nur veräppeln. :stupid

Jeder weiß doch, dass K1, K2, ... usw. sehr hohe Berge im Himalaya sind.
Die sind doch ganz, ganz dolle hoch und vieeeel zu groß um Vitamine sein zu können. :puppy_dog_eyes

michaelundinaeichhorn 30-12-2006 18:25

Vielleicht wäre hier ein kurzer Blick in die von Addi aufgeführten Dissertationen doch ganz hilfreich gewesen, besonders ein kurzer Blick in die letzte aufgeführte auf Seite 34....

Ina

citywolf 31-12-2006 15:18

Diese Diskussion erinnert mich doch sehr daran, was die meisten TÄ immer so erzählen. "Was sie füttern roh? Dann gebe ich ihnen aber noch dieses und jenes Pülverchen mit, sonst wird der Hund einen Mangel erleiden. Nicht umsonst gibt es so viele Wissenschaftler, die sich mit der optimalen Ernährung der Hunde (und anderer Haustiere) beschäftigen."

Da ich keine Ahnung von genauer chem. Zusammensetzung irgendwelcher Eiweiße und deren Bausteinen...habe, brauche ich Gott sei Dank auch nicht meine Zeit damit vergeuden, täglich zu berechnen, wieviel genau wovon meine Hunde bekommen. Puuuhhh....Glück gehabt :mrgreen:

Natürlich sollte das Futter ausgewogen sein, das ist schon klar. Aber es reicht doch, wenn innerhalb eines größeren Zeitraumes die Ausgewogenheit gewähleistet ist.

Und zum Schweinefleisch: Unsere Hunde bekommen es, und zwar gekocht oder auch roh, wenn es vorher mind. 30 Tage tiefgefroren war. Das soll den Aujetztki Virus nämlich abtöten.
Angeblich ist Deutschland inzwischen sogar Aujetzki-frei, aber darauf möchte ich mich doch lieber nicht verlassen.

Schweineleber und auch Eisbein und Pfote sind bei uns nämlich günstig zu bekommen, und deshalb liegt davon einiges in der Kühltruhe. :wink:

Gruß Marion

Dogpoint 01-01-2007 20:30

Quote:

Originally Posted by Steffen
Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Viamin K (1) ist der bestandteil der derivate K2 -K5 ...
K2- K5 sind, wie du schon sagtes , Künstlich , gehören aber nach der Friedrich´sen Def. als Kathalyt zu den Vitaminen.

Ralf, wieso lässt Du Dich von Petra und Frauke so auf's Glatteis führen, die wollen Dich doch nur veräppeln. :stupid

Magst ja recht haben Steffen...
aber wenn ich jeden Tag immer und imemr wieder Hundehalter treffe, die genauso einen Seich labbern.. na dann platz dir irgend wann der Ar..h...
Vor allem wenn Tierärzte dann aus Geldgeilheit und abhängigkeit vom Praxisausstatter/ Futtermittelhersteller...Industriefutter als Ultimo anprangern...

Steffen --frohes Neues--;)

Frauke 01-01-2007 22:15

Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Vor allem wenn Tierärzte dann aus Geldgeilheit und abhängigkeit vom Praxisausstatter/ Futtermittelhersteller...Industriefutter als Ultimo anprangern...

Hat nicht immer zwangsläufig mit Geldgeilheit zu tun.
Ich kenne auch Tierärzte, die kaum selbst Futtermittel verkaufen (das lohnt sich aus unterschiedlichen Gründen auch nur bedingt) und dennoch Fertigfutter anpreisen wie Sauerbier.
Das hat meiner Meinung nach vorallem zwei Gründe:
1. Werden massenhaft Tierärzte täglich damit konfrontiert, dass ein Großteil der Tierhalter so gar keine Lust hat Zeit und Energie darein zu investieren sich Gedanken um das Wohl ihres Lieblings machen und entsprechenden Einsatz zu zeigen, das geht von einfachen Fragen bei Haltung und Erziehung über Pflege bis hin zur Fütterung. Bei solchen Leuten kann man froh sein, wenn man sie dazu kriegt wenigstens ein vernünftiges Fertigfutter zu kaufen. Bei solchen Leute mit einer Anleitung zur Rohfütterung zu landen wäre vergebliche Liebesmüh, denn die Tierhalter, die bereit sind wirklich selber tätig zu werden sind leider in der Minderheit.
2. In der tierärztlichen Ausbildung werden Ethologie und Ernährung sehr knapp abgehandelt. Alle Tierärzte die in einem der beiden Bereiche mein Vertrauen haben haben sich unabhängig fortgebildet. Ein Tierarzt, der sich während oder nach dem Studium nicht nocheinmal explizit mit dem Thema befasst hat ist meiner Erfahrung nach kein guter Ansprechpartner zum Thema Ernährung. Bevor man als Tierarzt nun was Falsches zum Thema Rohfütterung oder Selbstgekochtem von sich gibt (laut einem mir bekannten Tierarzt ist dies auch ein nicht gerade kleines Haftungsproblem) ist es ratsamer zu Fertigfutter zu raten.

So hab ichs erlebt.. Unwissenheit und über die Jahre entstandenes Mißtrauen in das Engagement der Halter..
Ich hoffe nur, dass ich es nach dem Studium besser machen kann.
Fraukie

citywolf 01-01-2007 23:17

Zum Thema Fertigfutter, hier ein Auszug aus der Jahresstatistik 2005 über die amtliche Futtermittelüberwachung in der Bundesrepublik Deutschland – Kurzfassung

Seite 5

6. Anzahl der untersuchten Proben und der beanstandeten Proben

Jahr 2003 / 2004 / 2005
Mischfuttermittel für Hunde, Katzen: Anzahl der Proben: 471 / 511 / 408 Beanstandungen in v. H.: 25,1 / 24,3 / 25,5

http://www.bmelv.de/cln_044/nn_75418...ng2005Kurz.pdf


Gruß
Adi

Dogpoint 02-01-2007 00:11

Quote:

Originally Posted by Frauke
Quote:

Originally Posted by Dogpoint
Vor allem wenn Tierärzte dann aus Geldgeilheit und abhängigkeit vom Praxisausstatter/ Futtermittelhersteller...Industriefutter als Ultimo anprangern...

Hat nicht immer zwangsläufig mit Geldgeilheit zu tun.
Ich kenne auch Tierärzte, die kaum selbst Futtermittel verkaufen (das lohnt sich aus unterschiedlichen Gründen auch nur bedingt) und dennoch Fertigfutter anpreisen wie Sauerbier.
Das hat meiner Meinung nach vorallem zwei Gründe:
1. Werden massenhaft Tierärzte täglich damit konfrontiert, dass ein Großteil der Tierhalter so gar keine Lust hat Zeit und Energie darein zu investieren sich Gedanken um das Wohl ihres Lieblings machen und entsprechenden Einsatz zu zeigen, das geht von einfachen Fragen bei Haltung und Erziehung über Pflege bis hin zur Fütterung. Bei solchen Leuten kann man froh sein, wenn man sie dazu kriegt wenigstens ein vernünftiges Fertigfutter zu kaufen. Bei solchen Leute mit einer Anleitung zur Rohfütterung zu landen wäre vergebliche Liebesmüh, denn die Tierhalter, die bereit sind wirklich selber tätig zu werden sind leider in der Minderheit.
2. In der tierärztlichen Ausbildung werden Ethologie und Ernährung sehr knapp abgehandelt. Alle Tierärzte die in einem der beiden Bereiche mein Vertrauen haben haben sich unabhängig fortgebildet. Ein Tierarzt, der sich während oder nach dem Studium nicht nocheinmal explizit mit dem Thema befasst hat ist meiner Erfahrung nach kein guter Ansprechpartner zum Thema Ernährung. Bevor man als Tierarzt nun was Falsches zum Thema Rohfütterung oder Selbstgekochtem von sich gibt (laut einem mir bekannten Tierarzt ist dies auch ein nicht gerade kleines Haftungsproblem) ist es ratsamer zu Fertigfutter zu raten.

So hab ichs erlebt.. Unwissenheit und über die Jahre entstandenes Mißtrauen in das Engagement der Halter..
Ich hoffe nur, dass ich es nach dem Studium besser machen kann.
Fraukie

Oh ja Frauke, da sprichst du mir ja fast aus der Seele...

Denoch was die Futtermittelindustrie und die Ausstattung der Praxen angeht...und das gilt nicht nur für Futter.. sondern auch für "marken-Medikamente"
Zumindest in der Schweiz ist das so, und in Deutschland und Österreich auch ned viel anderst...:

Da gibt es die Firma "Petco".., die statten Tierarztpraxen aus... mit geräten und allem was man Braucht...
im gegenzug dafür Verpflichtet sich der TA.. dort zukaufen, vielmehr bei bestimmten Firmen.. wie z.B... UPS schau das "HILLS"....
dazu kommt dann das die Umsätze stimmen müssen.... und dafür
eine sher gute bekannte arbeitet bei der Vetenarier AG, eine Tochter der InterVet... sie bestätigt das ebenfalls so....

Konrad 02-01-2007 11:22

Einst sollte man im Sinne der Hunde nicht vergessen.
So "gut" wie manche Leute kochen koennen, ist es sicher den Hunden eine Freude Fertigfutter zu bekommen. Man will ja ueberleben. :thumbs

Dogpoint 02-01-2007 18:46

Quote:

Originally Posted by Konrad
Einst sollte man im Sinne der Hunde nicht vergessen.
So "gut" wie manche Leute kochen koennen, ist es sicher den Hunden eine Freude Fertigfutter zu bekommen. Man will ja ueberleben. :thumbs

Ohhh Aua... sag mal kennst du etwa Petra^s Kochkünste :mrgreen:

Konrad 03-01-2007 19:05

ne kenn ick nich, Du etwa? Mein Beitrag hatte mit Petra selbst nix zu tun.

Dogpoint 04-01-2007 09:46

Quote:

Originally Posted by Konrad
ne kenn ick nich, Du etwa? Mein Beitrag hatte mit Petra selbst nix zu tun.

:banghead

VerenaB. 27-02-2007 12:25

Richtiges Barfen/junk-food
 
Hallo alle zusammen!

Hier habe ich einen sehr interessanten Link zum Thema: (Richtiges) Barfen: http://www.rawmeatybones.com/ !!! Kann in beliebiger Sprache ausgewählt werden.
Dieser Link hat mich persönlich dazu bewegt, das Industriehundefutter (junk-food) sofort stehen zu lassen und mit Barfen zu beginnen! Wer wirklich Interesse hat an diesem Thema wird alles lesen, auch wenn es zeitaufwendig ist - aber es lohnt sich alle mal und unsere Tiere werden es uns danken!

Viele Grüße

Verena

Nirak 27-02-2007 13:21

Yep Verena,

kann ich kann das nur Bestätigen. Das mache ich nun schon über drei Jahre!

Gruß Roland

VerenaB. 27-02-2007 16:05

Hallo Nirak,

ja besser spät als nie auf den richtigen Zug aufspringen! :wink:
Hier habe ich mal für alle Interessierten einen Link, wo man Rohfutter nach Hause geliefert bekommt:

http://www.tackstore.de/

Wer auch noch Rohfutter-Lieferanten kennt, kann sie ja gerne hier bekanntgeben!

Viele Grüße

Verena

Silver_Fox 27-02-2007 16:31

Ich füttere meine Hunde schon lange roh. Hunde sind keine Hühner die ihr Hühnerfutter kriegen, aber genau das ist Trockenfutter für Hunde ;)
Die Seite ist ganz nett aber ich vermisse den ausreichenden Risiko Hinweis bei der Schweinefleischfütterung. Auch wenn Deutschland als frei gilt von der Aujeszkyschenkrankheit, sollte man Schweinefleisch nicht roh füttern. Hund einmal krank, hat er keine Chance zu überleben. Das Risiko ist viel zu groß!
Die Texte lesen sich eher wie "wie füttere ich wilde Rauptiere" und nicht wie man seinen Hund versorgt.
Mir wird zuviel von Knochen gesprochen, die ein Wildhund oder ein Wolf aber nicht zuerst fressen würde, wenn er ein großes Tier erlegt.
Es wird auch zu wenig auf das Risiko der Knochenfütterung hingewiesen, eher schön und leicht geredet. Ich kenne aber genügend Unfälle.

Mir kommt der Text wie ein Kaufvertrag vor. Alles toll, alles supi und die Risiken stehen im Kleingedruckten ;)

Also mich würde dieser Text nicht dazu bringen mit dem Barfen an zu fangen (wenn ich es nicht schon tun würde), das schreckt mich eher ab, was ich alles in meine Truhe stopfen sollte und mich ekelt so leicht nichts!

Aber ich bin 100% für die Rohfütterung!

Silver_Fox 27-02-2007 16:34

Quote:

Originally Posted by VerenaB.
Hallo Nirak,

ja besser spät als nie auf den richtigen Zug aufspringen! :wink:
Hier habe ich mal für alle Interessierten einen Link, wo man Rohfutter nach Hause geliefert bekommt:

http://www.tackstore.de/

Wer auch noch Rohfutter-Lieferanten kennt, kann sie ja gerne hier bekanntgeben!

Viele Grüße

Verena


Bei Tackstore bekommt man meist nur gefroren (geschickt sowie so) da fällt das Portionieren vor dem einfrieren nicht einfach und mir zu teuer.
Ich lass mir immer frisch Liefern, so wie heute :D
Ich bestell bei Cit-Tiernahrung, die Liefern von Flensburg bis Kiel ca.

Nirak 27-02-2007 16:49

Silver_Fox, VerenaB.,

das kann man bei mir schon lange Tiefgefroren Bestellen!

Gruß Roland

VerenaB. 28-02-2007 00:16

Hallo Silver_Fox!

Auf die Aujesky'sche Erkrankung wird unter Risikomanagement meiner Meinung nach ausreichend eingegangen, denn was muß man mehr wissen als, daß der Kontakt mit diesem Virus für Hunde tödlich verläuft!
Und selbst der domestizierte Gefährte des Menschen, der Hund, "ist und bleibt" ein Raubtier - von daher ist das kein Argument, sondern anscheinend nur eine persönliche Einstellung zu dieser Art der Rohfütterung von dir!
Und über die Risiken der Knochenfütterung wird ebenfalls ausreichend und nicht verharmlosend unter Risikomanagement eingegangen!
Dir wird zuviel von Knochen gesprochen? Nun es ist die Rede von "fleischigen Knochen", da hängt also noch sehr viel Fleisch am Knochen!
Wölfe und Wildhunde erlegen aber nicht immer große Tiere, und selbst ein großes Tier besitzt kleine Knochen!
Geflügel und Hasen werden komplett verputzt!
Außerdem hat hier der Verfasser von dieser Information über Rohfütterung keinen persönlichen Nutzen davon, weshalb sollte er also irgend etwas verharmlosen?!
Mich hat im Gegensatz zu schon so einigen Barfseiten, die Information über Barfen auf dieser Seite deshalb überzeugt, weil "DAS" 100%-ige Rohfütterung ist! Andere Seiten über Barfen empfehlen dieses und jenes extra Pülverchen an Vitaminen, Mineralien etc., und das ist meiner Meinung nach nicht gut, da bei 100%-iger Rohfütterung mit etwas Gemüse, Obst ..., dem Hund nur zusätzliche Pulver schaden würden, da schon alles an Vitaminen, Mineralien etc. bei "dieser" Rohfütterung in Knochen, Innereien usw. inbegriffen ist!
Na ja, jedem das Seine, denn Barfen ist nicht gleich Barfen!!!
In der Natur ist der Verzehr von Tieren auch nicht schön anzusehen, aber das gehört halt dazu!

VerenaB. 28-02-2007 00:20

Hallo Roland,

was hast du denn so anzubieten? Preise?

Viele Grüße

Verena


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