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Beowulf 17-02-2004 21:48

Ist es nicht gefährlich, die Geburtenrate so schnell zu steigern? Denke nur an die "Masse statt Klasse- Zucht" der Modehunde. In wenigen Jahren waren sämtliche Moderassen zu Grunde gezüchtet worden.
Ist es auch nicht ein Fehler zu viel zu züchten, da es an passenden Haltern fehlt? Wenn man die Welpen an "Jedermann" verkaufen muss, um sie loszuwerden.
Sollte die Zucht nicht auf Klasse beruhen? Wenn zu viele Hündinnen in einem Jahr gedeckt werden, dann gibt es eine TW Schwemme und die Welpen werden an Jedermann verhökert und das dann auch noch zu Discountpreisen.
Dann findet man im Tierheim die armen Wesen und keiner holt einen mehr raus, da es für viele schöner ist, einen Welpen zu kaufen, als sich einen Tierheimhund anzuschaffen. Jetzt haben sie noch Chancen vermittelt zu werden, da sie selten sind. Jetzt ist es doch schon ein Problem einen TW aus dem Tierheim zu vermitteln. Es sind ja nicht "Jedermannhunde" sondern Exoten.

Gruss
Beowulf

Heiko 18-02-2004 05:07

Quote:

Originally Posted by Beowulf
Ist es nicht gefährlich, die Geburtenrate so schnell zu steigern? Denke nur an die "Masse statt Klasse- Zucht" der Modehunde. In wenigen Jahren waren sämtliche Moderassen zu Grunde gezüchtet worden.
Ist es auch nicht ein Fehler zu viel zu züchten, da es an passenden Haltern fehlt? Wenn man die Welpen an "Jedermann" verkaufen muss, um sie loszuwerden.
Sollte die Zucht nicht auf Klasse beruhen? Wenn zu viele Hündinnen in einem Jahr gedeckt werden, dann gibt es eine TW Schwemme und die Welpen werden an Jedermann verhökert und das dann auch noch zu Discountpreisen.

Gruss
Beowulf

Hallo Beowulf :mrgreen:

Hast schon in gewisser Weise recht.
Was (D) betrifft, wird die Geburtenrate nicht zu schnell gesteigert. Man kann im Durchschnitt von einem Wurf pro Jahr und Züchter ausgehen. Somit kommt man auf ca. 5-6 Würfe im Jahr, ca. 40-45 Welpen.
Dies ist mit Massenzucht nicht in Vergleich zu bringen und soweit wird es so schnell auch nicht kommen, zumindest in (D) nicht.
Es ist so schon schwierig genug, die passenden Leute für die Welpen (Hunde) zu finden.
Habe selbst noch zwei aus dem letzten Wurf zu vergeben.
Deswegen werden sie aber noch lange nicht an "Jedermann" verhökert zu Discountpreisen!
Sicher sollte die Zucht auf Klasse, statt Masse aufgebaut sein. Dies hat alles etwas mit den Zuchtvorgehensweisen der Züchter und mit dem was nachher dabei heraus kommt, zu tun. 8)
Zucht ist ein Buch mit "SIEBEN SIEGEL" !!!
Ein Modehund soll ( darf ) der TW auf gar keinen Fall werden, falls doch dann wäre die Katastrophe perfekt. :oops:
Man kann natürlich die heutige Zucht nicht mehr mit jener der achtziger Jahre in Einklang bringen bzw. vergleichen!
Das Ganze gehört aber nicht zum Thema, wie so oft. :wink:

Gruss :cheesy:

Beowulf 18-02-2004 20:34

Hallo Heiko!
Ist schon so in Ordnung, habe nur die Zahlen von früher und jetzt gesehen. Die Steigerung der Geburtenrate fand ich ernorm. Hoffendlich sind die Züchter in anderen Ländern aus so vorrausschauend und denken nicht an den schnellen Euro. Was das Thema betrifft, wir sind immer noch bei der Zucht, zwar nicht mehr bei Körung, aber irgendwie gehören die doch zusammen.

Gruss
Beowulf

z Peronówki 19-02-2004 00:11

Quote:

Originally Posted by Beowulf
Ist es nicht gefährlich, die Geburtenrate so schnell zu steigern? Denke nur an die "Masse statt Klasse- Zucht" der Modehunde. In wenigen Jahren waren sämtliche Moderassen zu Grunde gezüchtet worden.
Ist es auch nicht ein Fehler zu viel zu züchten, da es an passenden Haltern fehlt?

Der TWH-Zucht entwickelt sich so schnell, weil es gerade sehr viele Interesanten gibt. Es geht nicht um Mode. Es geht eher um Gleichgewicht... :D

Bis jetzt waren die TWH nur fast ausschließlich in CZ (und auch in SK) zu kaufen. Damals hat man dort viele neue Zuchtstätten gegründet (einigen ging es natürlich um Geld, es ist doch normal). Vor ~vier Jahren hat es sich bißchen geändert - Hunde, die man nach Italien exportiert hat (oft waren es ganze Würfe aus CZ, die von Händler abgekauft waren) waren alt genug, um mit sie zu züchten. Resultat: in Italien haben viele Massenzüchter diese Rasse gezüchtet. Die Nachfrage in CZ ist deshalb gesunken (viele Geldzüchter habe aufgehört TWH zu züchten).

Jetzt hat es sich auch in IT etwas geändert - die TWH verkaufen sich nicht so gut, also Leute, deren es nur um Geld ging, haben ihre 'Produktion' umorientiert. Es gibt mehrere Züchtstätten, die jetzt Boxer, Bullterrier und PONs züchten.... also keine TWH mehr.. 8)

Wieso steigt aber das TWH-Zucht weiter? Weil es immer noch Länder gibt, wo man TWH gerne sehen würden, aber wo bis jetzt immer noch keine Züchter gibt....

Also es sieht so aus, daß fast in jedem Land das gleiche Schema vorgeht: erst werden die Welpen importiert, dann fängt das Zucht in dem bestimmten Land an, etwickelt sich sehr schnell, aber nach einigen Jahren ist die ganze "Mode" vorbei. Am leben bleiben nur Züchter, deren wirklich um diese Rasse geht.

Es ist typisch für fast allen Rassen, aber im Unterschied zur 'Moderassen', sind TWH nicht Hunde für jedem (und es scheit, die Leute wissen es ganz genau) und verkaufen sich auch nicht so gut. Also man hat keine Angst, das jemand, dem es um Geld geht, hier einsteigen wird... 8)

Also kutz gesagt: man kann sich nur freuen, daß diese Rasse sich so schnell entwickelt. Wir brauchen es. Aber wir müssen keine Angst haben, daß TWH zu einem Modehund wird. Dazu hat er zu schlechten Ruf.... :oops:

Heiko 19-02-2004 01:41

Quote:

Originally Posted by Margo



Wieso steigt aber das TWH-Zucht weiter? Weil es immer noch Länder gibt, wo man TWH gerne sehen würden, aber wo bis jetzt immer noch keine Züchter gibt....

Also es sieht so aus, daß fast in jedem Land das gleiche Schema vorgeht: erst werden die Welpen importiert, dann fängt das Zucht in dem bestimmten Land an, etwickelt sich sehr schnell, aber nach einigen Jahren ist die ganze "Mode" vorbei. Am leben bleiben nur Züchter, deren wirklich um diese Rasse geht.

Es ist typisch für fast allen Rassen, aber im Unterschied zur 'Moderassen', sind TWH nicht Hunde für jedem (und es scheit, die Leute wissen es ganz genau) und verkaufen sich auch nicht so gut. Also man hat keine Angst, das jemand, dem es um Geld geht, hier einsteigen wird... 8)

Also kutz gesagt: man kann sich nur freuen, daß diese Rasse sich so schnell entwickelt. Wir brauchen es. Aber wir müssen keine Angst haben, daß TWH zu einem Modehund wird. Dazu hat er zu schlechten Ruf.... :oops:

Hallo Margo 8)

Endlich kann man sich soweit mit deinen Äußerungen wieder mal identifizieren.
Das mit dem zu schlechten verkaufen, ist auch ganz gut so, dann muß aber auch der Preis (Westmäßig gehalten werden). :lol:
Wenn die Leute dann in Osteuropa ihre Welpen beziehen, damit ist uns hier in (D) und der Rasse auch nicht geholfen.
Sollte der notwendige Kontakt bzw. die erforderliche Betreuung durch den Züchter vorhanden sein, sieht die Sache schon etwas anders aus. :)

Die Rasse kann sich nur entwickeln und dazu können maßgebend nur die Züchter beitragen. :D
Falls nicht, muß die nach uns folgende Generation um den Erhalt kämpfen.
Da müssen dann alle negativen Gesichtspunkte (die wir heute in der Gegenwart nicht verbessern, mit einbezogen werden!)

Gut so, dass mittlerweile nicht mehr alle Themen gleich gesperrt werden, wenn der Titel mal verfehlt wird. :)
Genau so, dass ihr euch als Admins mehr zurück haltet und die Leute Länderspeziell diskutieren laßt ! :|

Also dann, bring mal wieder einen neuen Artikel, rein zur Abwechslung.

Grüßchen :cheesy:

z Peronówki 19-02-2004 04:11

Quote:

Originally Posted by Heiko
Wenn die Leute dann in Osteuropa ihre Welpen beziehen, damit ist uns hier in (D) und der Rasse auch nicht geholfen.
Sollte der notwendige Kontakt bzw. die erforderliche Betreuung durch den Züchter vorhanden sein, sieht die Sache schon etwas anders aus. :)

Du hast Recht. Teilweise. 8) Man muss es von zwei Seiten beachten. Erste Frage: was ist "westmäßiges Preis" für ein Welpe? Wenn wir die Preisen für ein ganz normale Welpe (also wo die Eltern keine Championen, Klubsieger, Weltsieger usw. sind) vergleichen, dann ist es entweder 700 EUR (wie in Italien), 750 EUR (Holland), 800 EUR (Frankreicht) oder bißchen mehr in anderen Länder?

Wenn wir aber alles ganz genau berechnen, also wenn wir ein Welpe in CZ kaufen möchten, dann müssen wir:
- nach CZ fahren (EUR!!!)
- dort übernachten (EUR!!!)
- wir müssen die Ahnentafel anerkennen (EUR!!!)
Also ich würde sagen, daß wenn wir nicht in der Nähe von CZ wohnen, wenn das Preis in CZ nicht zwischen 500-600EUR (oder weniger) liegt, dann lohnt es sich uns überhaupt nicht, nach CZ zu fahren... (vergiss nicht, es gibt nicht nur Sprachprobleme, sondern fast alle Welpen werden im Winter geboren und Reisen im Schnee ist keine einfache Sache).

Ich habe eigentlich das gleiche Problem - die Preise für ein TWH-Welpe in CZ sind um 30%-40% biliger als in Polen. Echt! Bei uns ist alles teurer: das Hundefutter kostet mehr als in Deutschland, die Impfungen genauso viel, für Vet (wenn es Probleme gibt) zahlen wir aber weniger, die Ausstelungen kosten fast genauso viel. Aber niemand kauft die Welpen massenhaft in CZ, sondern wartet lieber auf polnische (nicht nur meine) Würfe. Weisst Du wieso? Das habe ich den Züchter aus Tschechien zu bedanken. Man hat dort die Preise für Ausländer eingefügt, die höher sind, als die Preise in Polen. Und wenn man noch dazurechnet, daß man ~1000 km reisem muss, dann lohnt es sich niemandem nach CZ zu fahren, um ein Welpen zu kaufen (OK, es gibt einige Züchter, bei deren die Preise genau so hoch sind, und die Welpen so gut, daß es sich noch lohnt).

Also wenn wir alles genau berechnen, dann ist es fast egal, daß es Unterschiede in Preisen gibt. Es ist wirklich viel einfacher ein Welpen in DE zu kaufen (man hat weniger Probleme, man muss nicht so weit reisen, und jeder Zeit kann man dem Züchter anrufen und fragen, wenn es Probleme gibt).


Es gibt aber andere Seite: ich kann z.B. nicht von dem Käufer eine zu hoche Preis verlangen. Es ist oft so, daß wenn es nur eine Züchstätte gibt, dann werden die Preise unglaublich hoch gehalten. Wenn ich sowas machen würde, werden alle Leute die Welpen in CZ kaufen (weil es sich damals lohnen würde). Also die Käufer mussen keine Angst haben, daß sie zu hohe Preise zahlen müssen. Genauso war es z.B. in Italien. Es gab Züchter, die 2000 EUR für ein Welpe verlangten. Es hat sich damals gelohnt, nach CZ zu reisen und die ganze Würfe zu kaufen. Jetzt herrscht wieder Gleichgewicht...und die Preise in IT sind sehr gesunken (obwohl die Welpen immer noch teurer sind als in CZ, aber jetzt beklagt sich niemand darüber).
Und so ist auch in anderen Länder....

Und es gibt noch ein weiteres Aspekt: denkst Du es ist in Ordnung, wenn man zwei verschiedene Preise einführen würde. Eine für Osteuropa, zweite für Westeuropa? Wenn ich meine Welpen für XXX EUR verkaufen, wird es in Ordnung sein, wenn sich bei mir jemand z.B. aus DE meldet, daß ich gleich der Preis um 40% erhöhe? Ich finde es auf jedem Fall nicht in Ordnung...

=========
Also ich persönlich denke, daß dank der Preisen in CZ herrscht bei dieser Rasse Gleichgewicht: die Züchter können keine sehr hoche Preise verlangen, aber gleichzeitig, wenn man alles berechnet, dann sind die Welpen in CZ nicht so billig.
Was für diese Rasse viel gefährlicher ist, ist etwas anders: es sind Züchter, die Welpen an Leuten verkaufen, die für diese Rasse nicht geeignet sind. Ich habe mit mehreren Personen Kontakt gehabt (aus Polen und DE), die an einem TWH interessiert waren. Sie waren aber "zu schwach" für einem TWH und ich habe ihnen TWH abgeraten. Aber ratte man...nach zwei, drei Manaten waren ALLE in Besitz von einem TWH. Fast alle diese Hunde, haben wir alle später auf Anzeigen in "Erwachsene Hunde suchen ein neues Zuhause" kennengelernt....

Quote:

Originally Posted by Heiko
Falls nicht, muß die nach uns folgende Generation um den Erhalt kämpfen.

Ehrlich gesagt, es ist schon möglich. Aber es gibt tiefere Gründe als die Preisen. Jetzt wird man mich umbringen ;), aber diese Rasse braucht Werbung. Man muss die Möglichkeiten nutzen, wie z.B. Dajka vorgeschlagen hat: Messen, Ausstellungen usw. Es geht nicht darum, aus dem TWH einem Modehund zu machen, aber man muss den Leuten die Möglichkeit geben, diese Rasse kennenzulernen... Wie viele TWH trifft man auf Ausstellungen (wo sich die Leute überzeugen können, daß die TWH nicht scheu und auch nicht aggressiv sind)? Wieviele Artikel über diese Rasse gab es letzte Zeit in Hundezeitungen (Artikel, die von Fachleuten geschrieben werden)? Wenn die (gute, erfahrene) Hundebesitzer garnicht wissen, daß es solche Rasse wie TWH gibt, wird auch niemand diese Hunde kaufen.
Ich habe zwei Freundinen - vor Jahren haben wir alle neue, seltene Rassen gekauft: ich einem TWH, meine Freundinen haben einem Mudi und einem Aussie gekauft. Mein Hund war "SonderHund nur für Spezialisten" ;) , Mudi und Aussie sind für alle geeignet... Wir haben mit TWH Ausstellungen besucht, es gab Leute, die mit TWH zur Wettkämpfe gegangen sind, ich habe schon mehrere Artikel geschrieben (die meiste waren über: "wieso man einem TWH NICHT kaufen soll ;)))"). Meine Freundinen haben garnichts gemacht. Ergebnis: Mudi ist in Polen unbekannt (es gab keine Leute, die an Welpen interessiert waren). In diesem Jahr gab es den ersten Aussie-Wurf - fast keine Interessanten. Der TWH-Wurf von einer unbekannten Hündin war aber schon verkauft, als die Welpen geboren wurden (obwohl die Zeiten jetzt sehr schlecht sind, und bei anderen Rassen bleiben die Welpen 3-4 Monate lang beim Züchter)....

Wenn Du dich die Statistiken z.B. von Holland anschauen wirst, dann wirst Du sehen, es gibt Platz in DE für viel mehrere TWH, es gibt viele gute Besitzer. Sie wissen aber nicht, daß es diese Rasse gibt...

Heiko 19-02-2004 09:19

Hallo!

Ja gut Margo, der Preis in Italien liegt doch meistens höher als 700 ¤, das nehme ich dir so jetzt nicht ab.
Jemand von meinen letzten Welpenkäufer schreibt auch im Forum (Italien), vielleicht können die es rausfinden. :D
Mal ganz allgemein; Habe zuletzt die Diskussion auf der Englischen Version mitverfolgt, waren auch (I)-Mitbenutzer beteiligt. Es war die Rede von 1100-1300 ¤.
In England nehmen sie 2700 Pfund, sind wohl ca. 2000 ¤.
Also, wo soll das hinführen? Zwar, wie du schon sagst, Alleinzüchter aber trotzdem. :oops:

Ok Margo, es gibt doch eh unterschiedliche Preise, die Leute in (CZ) wollen doch auch etwas verdienen, genau so wie anders wo.
Mal ehrlich gesagt, es ist doch meist nachher der Kontakt nicht mehr gegeben und dies ist auch nicht die Lösung des Problems. :oops:

Man sollte sich auf einen gemeinsamen Preis einigen, z.B. 1200 ¤ (doch es ist so nicht durchführbar) . Es wird sich irgendwann EU-mäßig so anpassen.
In (D) liegt der Preis ca. um die 1000 ¤ und wer den nicht zahlen will, hat auch keinen TW verdient. :cheesy:
Wenn die erste Frage schon ist; Was ist der Preis, dann vergiß die Leute einfach!!! :oops:

Klar, dass du den Preis, bei Interessenten aus (D) nicht gleich um 40 % erhöhst, warum auch. Du kannst in (P) doch alles vorgeben, wenn es auch manchmal Kritik gibt.
Du kannst dir aber noch einige Türen offenlassen.

Gut, wenn du Leuten abrätst, die zu schwach, oder nicht geeignet sind, einen solchen Hund zu halten. :D
Im Grunde sind wir doch meist der gleichen Meinung und Ansicht.
Also, finden wir wieder mal einen gemeinsamen Konsens, ok?

Etwas Werbung braucht die Rasse schon, wir haben ja schließlich etwas zu repräsentieren und das sind unsere Hunde!
Die passenden Besitzer muß man nur finden, auf den Anschaffungspreis kommt es erst mal nicht an! Die Lebenskosten danach, sind um das mehrfache höher!! :wink:
Es bringt auch nichts, hier für ein neues Thema zu eröffnen, genau so wenig wie für Zucht und dergleichen. Es ist alles schon mehrfach geschrieben worden.
Irgendwann schreibt man sich und die doch Gute Seite MÜDE!

Also dann....
Gruss v. Ww. B. Rudel :nice

Pavel 19-02-2004 09:26

Quote:

Originally Posted by Margo
Was für diese Rasse viel gefährlicher ist, ist etwas anders: es sind Züchter, die Welpen an Leuten verkaufen, die für diese Rasse nicht geeignet sind...

Genau Margo. Es ist der Grundproblem aber auch verbunden mit Kaufpreis. Siehe die TWH in Tierheime oder TWH, die mehrmals Besitzer getauscht. Und frag, welche und wieviel Informationen über Besitzer hat Züchter vor Verkauf bekommen ? Und für welche Preis Welpe verkauft ? Wir haben in tschechisch eine 100% passende Sprichwort : "leicht erwerben, leicht verlieren".
Und noch zu Preisen für Ausländern. Meistens die ausländische Interessanten drücken der Züchter zu billig Welpe vekaufen. Erfahrene Züchter schmeiss diese Leute sofort weg aber Züchter, der Anfänger ist und hat Angst, dass ihm bleiben die Welpen auf der Hof, verkauft für billige Preis. Meine Meinung hier sprechen wir nicht um eine Zifern aber um Wertung die Summe. Und sicher willst Du nicht sagen, dass 500 EUR hat gleiche Wert für eine Deutsche wie für eine Tscheche oder Slowake ? Einfach sollte jeder die Welpe nicht für gleiche Preis aber für gleiche Wert bekommen, darum ... siehe oben der Sprichwort :?.

Quote:

Originally Posted by Margo
Ehrlich gesagt, es ist schon möglich. Aber es gibt tiefere Gründe als die Preisen. Jetzt wird man mich umbringen ;), aber diese Rasse braucht Werbung. Man muss die Möglichkeiten nutzen, wie z.B. Dajka vorgeschlagen hat: Messen, Ausstellungen usw...

Stimmt. Habe ich auch kein Angst, dass TWH durch Reklame und Vorführungen kann kommen auf Niveau "Moderasse". Auf andere Seite muss man sehr aufpassen und für solche Werbeaktionen nehmen nur perfekte Hunde. Jetzt spreche ich nicht um Exteriör aber um Wesen. Scheue oder agressive Hunde haben hier nicht zu tun. Und noch dazu - beste Reklame ist vorstellen TWH beim wirkliche Arbeit (Rettung, Polizei- oder Armeeeinsatz usw.). Wer macht das heute in Deutschland ?

Pavel

hanninadina 19-02-2004 12:42

Hallo,

wie immer, viele interessante Themen machen die Runde. Pavel hat sicherlich recht, dass wenn einige Menschen etwas billig erwerben, dieses auch wieder leichten Herzens weggeben, leichter zumindest als wenn es teuer gewesen wäre. Aber wir reden hier ja nicht von Kaufpreisen in den Ländern Polen, Tschechien, Deutschland usw., die soweit weg von einander sind. Wenn ich in Tschechien auf einen Züchter treffe, der seinen ersten Wurf macht, mit einer Hündin, die noch nicht ausgestellt worden ist außer in einer kleinen regionalen Ausstellung und die dann noch HD C hat und der/diejenige verlangt 850,--€ mit dem Argument in Deutschland müsse man ja 1.000,--€ zahlen, dann finde ich, dass derjenige maßlos übertreibt. Ist mir übrigens tatsächlich so passiert.

Margo hat recht, wenn sie ausführt, dass man die Nebenkosten nicht vergessen darf.

Und wenn ich Aussagen von Heiko lese, der nun des öfteren in Hundezeitschriften anonnciert, um überhaupt seine Hunde los zu werden - Heiko,glaubst du eigentlich, dass der geeignete TWH-Halter allen Ernstes dort zu finden ist? - dass jemand der nach dem Preis fragt bzw. nicht bereit ist 1.000,--€ zu zahlen, einen TWH nicht verdient habe, dann sollte er mal in sich gehen! Was hat denn die Geeignetheit für einen TWH mit dem Kaufpreis zu tun?!

Soweit ich informiert bin, verdient sich Heiko damit ein erklägliches Zubrot mit dem Verkauf der Hunde. Vielleicht ist das der Grund, warum er so giftig reagiert? Es ist doch völlig normal, wenn man etwas Handeln möchte. Das Rabattgesetz ist weggefallen, und man kann jetzt überall handeln! Sag mir bloss noch, dass wenn du ein gebrauchtes Auto kaufst, nicht handeln würdest?!

Und letztlich ist der Preis relativ. Eigentlich sollte man mal einen Vergleich mit anderen Rassen anstreben. Sicherlich es gibt Hunde, die deutlich über 1.000,--€ verkauft werden und welche die deutlich darunter verkauft werden. Es kommt doch aber auch darauf an, um was für Elterntiere es sich handelt. Margo hat es treffend ausgeführt. Elterntiere, die auf Ausstellungen vorgezeigt werden, mit denen also Werbung für die Rasse gemacht wird, die gekördt sind und dann noch mit hervorragenden Ergebnissen, denen steht natürlich ein höherer Preis zu. Aber Elterntiere, die vielleicht HD C haben und noch keine Ausstellung oder mit P 14 gekördt wurden, sollten doch nicht ganz so anspruchsvoll sein.

In anderen Rassevereinen ist die Voraussetzung um zur Zucht zugelassen zu werden viel viel höher!!! Bei den TWHs in Deutschland gibt es gar keine! Da wird mit nicht geröntgen 2 jährigen Junghündinen auf Teufel komm raus ein Wurf gemacht, obwohl noch nicht mal eine Körung erfolgt ist. Ich dachte es geht um die Rasse und die Hunde? Warum läßt man so einen Hund nicht erstmal in Ruhe erwachsen werden? Insoweit ist doch überall zu lesen, dass ein TWH erst mit 3 Jahren erwachsen wird!!! Und dann kommen nur 3 Welpen raus. Ist auch nicht normal, auch nicht bei Wölfen!

Ich verstehe das nicht. Also geht es doch ums Geld und nicht um die Hunde, oder?

Dazu kommt, warum soll ich einen Hund in Deutschland kaufen, wenn der ursprüngliche TWH aus der Tschechoslowakei kommt und dort auch noch billiger ist? Zudem sind diese Hunde vielfach auch gekört. Dann kommt noch dazu, dass in Deutschland die Züchter - ich habe es bereits an anderer Stelle geschrieben - meinen, die Weißheit mit löffeln gefressen zu haben. Dabei haben sie selbst erst seit 6 bis 7 Jahren eigene Hunde und wenn überhaupt vorher DSHs im Zwinger gehalten. Das Forum ist teilweise ein Spiegelbild von den Ansichten und Tun der deutschen Züchter. Das beste Beispiel war wiedermal das jemand Hilfe suchte. Ich meine Nicole-Ellen mit ihrer Allergie. Statt ihr zu helfen, wurde sie fertig gemacht, wo es nur ging. Ich spreche natürlich nicht von allen Züchtern. Dabei sind viele, die hier schreiben irgendwie sehr empfindlich und vertragen überhaupt keine Anregungen geschweige denn Kritik, wie man etwas besser oder anders machen kann.

Aber was passiert denn da eigentlich? Margo schreibt, es sollte mehr Werbung für die Hunde gemacht werden. Sie und Przemek sind darin vorbildlich und haben hier ein super Forum und vor allem eine Super Website geschaffen, die ihresgleichen sucht. Was aber passiert, wenn Neulinge wie ich hier schreiben, sie werden von Leuten wie Heiko "angemacht". Und so erging es Nicole-Ellen ähnlich. Warum helft ihr so jemanden nicht?

Statt dessen tretet ihr das, was Margo natürlich auch mit Hilfe durch sämtliche TWH-Besitzer (wg. zur Verfügung stellen der Daten und Fotos) geschaffen habt, mit Füßen und zeigt Interessierten gleich, dass ihr eigentlich unter euch bleiben wollt! Es ist in Teilbereichen abschreckend, wie hier vorgegangen wird. Wie sollen dann neue Interessentenkreise geschlossen werden, bei den radikalen Parolen, die hier veröffentlicht werden?

Ich kann nur sagen, bringt eure Hunde ersteinmal alle mit einem vernünftigen Ergebnis durch die Körung und lasst den HD-Wert ermitteln und präsentiert euch doch auf Ausstellungen mit Hunden, die nicht vor Angst ständig die Rute unter dem Bauch klemmen. Wenn das erreicht ist, werden andere Rassebesitzer vielleicht einmal den Eindruck gewinnen, dass die TWhs alles andere als ängstliche Hunde sind. Schaut euch Margos Hunde an oder auch von Fam. Eichhorn. Sie zeigen, dass es besser geht und könnten überall bestehen.

Angesichts dessen, was für aufgeweckte Kerlchen die TWHS sind, könnte ich mir vorstellen, dass langfristig sich die Rasse durchaus noch weiter verbreiten könnte, wenn "Neulinge" nicht gleich so vor den Kopf gestossen werden. Man kann ja jederzeit auf der homepage sehen, dass häufig viele Besucher (meist mehr als Mitglieder) auf der page sind. Also es gibt doch Interessierte.

Im Zeichen der EU ist doch ein Miteinander von den Ländern nur noch eine Frage der Zeit. Hundeleute wie hier praktizieren doch das Länderübergreifende Miteinander schon längst. Es spielt doch überhaupt keine Rolle, welcher Nationalität jemand ist. Nur, muss - um den Bogen zu schließen - ein Konsens gefunden werden, wie man den Preis einheitlicher gestalten kann. Klar ist natürlich, dass die polnischen, tschechischen, slowaksichen usw. Hunde nicht noch teurer werden können, weil die Lebenserhaltungskosten und alles deutlich niedriger sind und nicht soviel Kapital zu verteilen ist, wie in Westeuropa, sondern dass die deutschen Züchter eigentlich überlegen sollten, ob nicht 800,-- bzw. 850,--€ ausreichend sind, um die Rasse auch populärer zu machen. Margo sprach es an. In Deutschland ist eigentlich Potential da. Nicht umsonst werden allein rund 23.000 Schäferhundwelpen jedes Jahr in Deutschland geboren und da spreche ich von den offiziellen VdH gebundenen Welpen und nicht von den bestimmt nochmal so hohen "Bauernhofwelpen".

Wichtig ist auch, nicht immer zu glauben, weil man 5 Jahre einen TWH hat zu wissen, wer der geeignete Welpenerwerber ist. Es gibt durchaus schwierigere Rassen, die im Griff gehalten werden müssen. Dann bräuchten Leute wie Heiko auch nicht mehr Deutschlandweit Anonncen schalten. Seinen Zwinger kenne ich schon seit Jahren aus diesen Anonncen. Schade eigentlich, dass ein Züchter es nötig hat, so seine Welpen an den Interessenten zu bringen! Bei den Briardzüchtern ist so etwas übrigens verpönt!

Jemand, der selbst erst 5/6 Jahre eigene Hunde hat, muss genauso dazu lernen, wie jeder andere. Und wenn ich so erlebe, welche Tips so mancher Tierarzt oder "Tierpsychologe" so drauf hat, dann fehlen mir die Worte. Da wird aus einem lieben Hund ein unerziehbarer gemacht und umgekehrt. Ein Fass ohne Boden, solange es keine einheitlich gültigen Richtlinien gibt für Hundetrainer usw.

Und letztlich soll es doch nur um die TWhs also um den Hund gehen, oder nicht?

Grüße

Christian

Kerstin 19-02-2004 13:30

Super Christian! Du hast mir aus der Seele gesprochen!
Mach Dich auf was gefasst :P

Heiko 19-02-2004 13:32

Hallo Christian, :mrgreen:
was die Hundezeitschriften betrifft: Es sind gute Fachzeitschriften, wo so gut wie jeder Züchter, hin und wieder, mal drinn annonciert und keine Schmierblätter!
Ansonsten bist du ja perfekt, weißt und kannst alles! :cry:

Mehr kann man dazu nicht mehr beitragen.
:cheesy: :cheesy: :cheesy:

RPaul 19-02-2004 14:46

An Christian:
Wenn ein Wurf die Stärke 10 hat, ist es normal, wenn ein oder zwei Welpen noch nicht vergeben sind, denn das ist ein außergewöhnlich starker Wurf.
Mein zweiter TW ist (wie von Heiko im Kaufvertrag festgelegt) HD-geröntgt worden - Ergebnis A. Und niemand hat mich gedrängt, dies zu früh zu machen, Shadow war knapp drei Jahre alt.
Und der Grund für Inserate in Hundezeitschriften ist der. daß ein TWH-Welpe möglichst früh zu seinem Besitzer kommen sollte, nicht erst mit 6 Monaten.
Und ich wiederhole noch einmal: Hier schreiben zu viele Leute, die keine Ahnung von TW´s haben - Briards interessieren mich genau so viel, als wenn ein koreanischer Reisbauer einen Bastschlappen verliert, nämlich gar nicht.
Heiko ist einer der ältesten (aktiven) Züchter von TWH´s in D, das wird wohl niemand bestreiten. Und warum Du jetzt so extrem die Konfrontation mit ihm suchst, weiß ich nicht. Aber bevor Du nicht ein bischen TW-Erfahrung hast, würde ich den Ball flacher halten.
Ralf :evil_2

z Peronówki 19-02-2004 16:43

Quote:

Originally Posted by Heiko
Ja gut Margo, der Preis in Italien liegt doch meistens höher als 700 ¤, das nehme ich dir so jetzt nicht ab.

Nicht genau - es gibt dort so viele Züchter, daß die Preise sehr gesunken sind. Für 900-1000 EUR kaufst Du ohne Probleme ein Welpe von Eltern, die: HD-frei sind, einige Ausstellungserfolge haben, und wo man schon die "Ergebnisse" der letzten Verpaarungen sehen kann.

Quote:

Originally Posted by Heiko
Habe zuletzt die Diskussion auf der Englischen Version mitverfolgt, waren auch (I)-Mitbenutzer beteiligt. Es war die Rede von 1100-1300 EUR.

1100-1300 EUR war der Preis für die Welpen von Eltern die 'Championen' sind. Und man muss schon beachten, daß in Italien sehr, sehr viele TWH zur Ausstellungen gehen und es wirklich etwas bedeutet, wenn ein Hund Ch.I. ist....

Ich weiss, wer verkauft die Welpen für 1100-1300EUR. Diese Züchter findest Du auf fast jedem Ausstellung in Italien, und auf wichtigeren Ausstellungen in Slowakei, Tschechien und auch anderen Ländern. Sie verpaaren ihre Hunde mit der besten Hunden dieser Rasse - Klubsieger von CZ und SK, auch wenn sie dazu einige Hunderte KM reisen müssen. Also diese Preis ist eigentlich das Maximum, daß man für ein TWH-Welpe zahlen muss...

Und ich verspreche Dir, mit diesen Preis verdienen diese Leute noch Geld - diese Preis ist genauso hoch, daß sie nicht nur die Ausgaben für die Hunde decken können, sondern daß noch etwas übrig bleibt (z.B für die weitere Zuchtenwicklung). Und ich denke, es ist auch gut so...

Quote:

Originally Posted by Heiko
In England nehmen sie 2700 Pfund, sind wohl ca. 2000 EUR.

Es ist eine Ausnahme - wenn es dort mehrere Züchter geben wird, werden diese Preise sehr schnell sinken...

Quote:

Originally Posted by Heiko
Mal ehrlich gesagt, es ist doch meist nachher der Kontakt nicht mehr gegeben und dies ist auch nicht die Lösung des Problems.

Es hängt davon ab, welchen Züchter man wählen wird. Wenn man "der billigsten" nimmt, der kein Internet hat, und auch kein Deutsch spricht, dann hat man wirklich Probleme (hier ist man selber ein bißchen Schuld). Aber es gibt mehrere Besitzer in DE, die einem sehr guten Kontakt mit ihren ausländischen Züchter haben...

Die zweite Sache ist: braucht man so einem guten Kontakt? Ist die Deutsche Forum nicht besser für Problemlösung? Die Situation in DE und CZ unterscheidet sich ein bißchen, also die Leute aus Deutschland haben öft bessere Ideen, wie man ein Problem lösen kann...

Quote:

Originally Posted by Heiko
Man sollte sich auf einen gemeinsamen Preis einigen, z.B. 1200

Klar es ist nicht durchführbar. Die Unterschiede sind zu gross. Wieso soll man die gleiche Preis verlangen, für Welpen, deren Eltern gerade nur Zuchtzulassung haben, mit Welpen deren Eltern Klubsieger sind, und mehrere Ausstellungserfolgen und/oder Prüfungen haben (man darf nicht vergessen, daß die Ausstellungen sehr, sehr teuer sind)? Wie soll man Welpen von HD-freien mit Welpen von Eltern mit HD vergleichen? Und schließlich bleibt noch das Blut: Welpen aus einmaligen Verpaarungen sind viel mehr "wert", als Welpen aus Verpaarungen, wo es 20-30 Hunde mit derselben Genen gibt...
Und, und, und... :)

Quote:

Originally Posted by Heiko
Die Lebenskosten danach, sind um das mehrfache höher!!

Stimmt. Aber diese Kosten sind nicht "mit der Produktion verbunden". Egal, ob Du Hunde züchstest, oder nicht, muss Du diese Lebenskosten zahlen. Also bei TWH-Preisen muss man nur die Kosten vergleichen, die mit Hunde verbunden sind.... :)

Quote:

Originally Posted by Pavel
Und frag, welche und wieviel Informationen über Besitzer hat Züchter vor Verkauf bekommen ? Und für welche Preis Welpe verkauft ?

Stimmt. Es geht mir gerade um ein weiteres Aspekt. Die Züchter müssen sich ändern und nicht die Preise. Leider sieht es so: ein Züchter, der die höhere Preis bekommt (die oft mehr 2x so hoch ist, als wenn man das Welpe an einem Tschechischen Besitzer verkaufen würde), stellt überhaupt keine Fragen, um zu testen, ob der Käufer für einem TWH geeignet ist. Also die höhere Preise lösen diese Probleme nicht, sondern bauen neue an. Wenn man so viel Geld bekommt, dann stellt man keine Fragen, sondern ist man froh, daß man so gutes Geschäft gemacht hat... ;)

Quote:

Originally Posted by Pavel
Meine Meinung hier sprechen wir nicht um eine Zifern aber um Wertung die Summe. Und sicher willst Du nicht sagen, dass 500 EUR hat gleiche Wert für eine Deutsche wie für eine Tscheche oder Slowake ?

Du hast micht nicht so ganz verstanden. Ich erwarte nicht, daß man die Welpen aus CZ, für das tschechische Preis verkaufen wird. Ich finde es OK, daß der Klub verlangt hat, die Preise zu erhöhen, denn das hat den TWH-Handel gestoppt.

Aber die Züchter mussen am Erde bleiben.

1) Beispiel: Polen. Die Lebenskosten sind in Polen genauso hoch wie in CZ, man verlangt aber von uns die Preise für Ausländer. Wieso? Ich finde es auf jedem Fall verdammt unfair. Und diese Einstellung hat gerade dem "TWH-Markt" hier in PL fast zerstört. Als es bei uns noch keine Würfe gab, haben wir alle Leute nach CZ geschickt. Wenn man aber erfahren hat, daß man für ein Welpe 600 EUR (oder mehr) zahlen muss, hat man überlegt, eine andere Rasse zu kaufen (und das waren sehr oft Leute, die an diese Rasse wirklich interessiert waren, die aber nich in der Lage waren, so hoche Preise für eine Hund zu zahlen: 600 EUR entspricht zweimonatigen Durschnittslohn in PL). Denn niemand zahlt für ein "normales" Welpe ein Preis, für das man einem Hund einer seltenen Rasse kaufen kann, wo aber die Eltern Int.Ch. sind...
Also diese Preise haben nicht geholfen, sondern geschadet. Und zwar sehr. Jetzt haben wir unsere eigene Würfe, also wird sich diese Rasse hier weiter entwickeln. Und es finden sich immer noch mehr Züchter in CZ und SK, die die faire Preise verlangen. Schade, daß es so lange gedauert hat...

2) Beispiel: westliche Länder. Hier muss man auch vorsichtig sein. Erstens, wie ich geschrieben habe, wenn die Züchter aus CZ zu hoche Preise verlangen werden (egal, daß sie immer noch niedriger sind als in EU), werden sie den "Markt" auch zerstören. Wenn es weitere Beispiele geben wird, wie der von hanninadina, daß für ein Welpe von unbekannte Hündin man 850 EUR verlangt, dann werden keine Leute mehr die TWH in CZ kaufen (auf jedem Fall wird in DE die Meinung herrschen, daß es sich einfach nicht lohnt, weil für 100 EUR mehr man in DE ein Welpe von HD-freien Eltern mit mehreren Ausstellungserfolgen kaufen kann). Für diese hoche Preise gibt es auch sehr oft keine Begründung, also die Züchter in CZ mussen genau überlegen, was sie machen. Man muss die optimale Preise finden, denn sonst erreicht man das Gegenteil: wenn die Interessanten fehlen, werden die Züchter gezwungen sein, die Welpen in CZ zu verkaufen. Und das ist problematisch, weil der Markt dort gesättigt ist, und die Preise für Welpen viel niedriger sind.
Aber es gibt auch weitere Gründe: man verkauft die Welpen nach Ausland für hoche Preise, aber wenn man mit einem ausländischen Deckkrüden decken will, dann erwartet man, daß die Ausländer mit tschechischen Preisen zufrieden sind. Wieso? Man muss doch konsequent bleiben. ;) Wenn man die Welpen für 600 EUR verkauft, dann muss man erwarten, daß man für die Deckung auch 600 EUR zahlen wird. Oder? Komischer Weise waren die Ausländische Rüdenbesitzer viel anständiger - sie haben die tschechische Preis verlangt. Wieso lernen einige Züchter daraus nicht? Und man darf nicht vergessen, daß die Zucht sich sehr schnell im Ausland entwickelt, also die CZ-Züchter werden bald vor diesem Problem öfter stehen...

hanninadina 19-02-2004 18:50

Danke Kerstin für die Unterstützung.

Und an Ralf, sorry ich habe nicht dich gemeint, als ich davon sprach, dass ein deutscher Züchter, dem es auch nur um die Hunde/TWHs geht, mit einer gerade mal 2jährigen Hündin unbedingt schon mal einen Wurf machen musste und nur 3 Welpen hat. Das hat nichts mehr mit Hundeliebe zu tun, wenn ich den Hund nicht respektiere. Oder würdest du deine 17jährige Tochter auch gleich ein Kind bekommen lassen, wenn du eine hättest?

Spannend wie immer.

Grüße

Christian

RPaul 19-02-2004 19:17

Christian,
ich b i n kein Züchter; nur Besitzer und Liebhaber. Aber bevor wir hier weiter in Rätseln sprechen: Fakten auf den Tisch ! Ich bin ein Freund von klaren Worten, und wenn etwas nicht VDH- oder FCI-konform abgelaufen ist, soll man das Kind ruhig beim Namen nennen.
Ralf

citywolf 19-02-2004 21:25

An Christian!

Wir haben unsere TWHs durch eine solche Annonce von Heiko in einer Hundezeitschrift bekommen. Wir hatten vorher noch nie etwas von dieser Rasse gehört, haben uns aber allgemein für ursprüngliche Rassen interessiert, z.B. Malamute. Wir haben uns immer in Hundefachzeitschriften informiert und auch über diese Kontakt zu versch. Züchtern nordischer Rassen und letztendlich auch zu Heiko bekommen, da wir zu dem Zeitpunkt noch keinen Internetanschluss hatten. Sind wir jetzt keine geeigneten TWH Halter?

Wie gesagt, wir hatten damals absolut noch nichts über TWHs gehört oder gelesen und haben uns zunächst telefonisch, später auch persönlich bei Heiko informiert. Er hat deutlich auch alle möglichen Probleme und Schwierigkeiten, die mit diesen Hunden auftreten können, dargelegt und uns auch nach dem Verkauf der Welpen stets gut beraten.

Wenn Heiko auch oft sehr beleidigend schreibt, informiert hat er doch sehr gut.

Außerdem stehen in den Hundezeitschriften, die wir lesen, sehr wohl Anzeigen von Briardzüchtern (VDH zugelassen). Z.B. in der aktuellen Ausgbabe von "Der Hund" auf Seite 21.

Du schreibst, in Deutschland gibt es keine Vorassetzung zur Zuchtzulassung für TWHs. Das stimmt nicht! Zwar ist die Körung nicht vorgesehen, aber HD geröntgt und Augenuntersuchung (PRA) und mindestens 2 Ausstellungsergebnisse von 2 versch. deutschen Richtern sind Voraussetzung. Außerdem wird die Zuchtstätte begutachtet usw.
Der Club für Tschechoslowakische Wolfshunde plant die Erweiterung der Vorassetzungen um Wesenstest und Ausdauerprüfung.

Gruß Marion

Beowulf 19-02-2004 21:49

Hallo!
Einen erwachsenen Rüden in ein bestehendes Rudel einzugleidern ist wirklich fast unmöglich. Würde ich auch nicht ausprobieren. Nicht jeder hat aber ein bereits bestehendes Rudel und die meisten Interessenten haben noch/nicht mehr/keinen Hund. Als Einzelhund oder als gemischtes Rudel kann ein Teirheimhund doch integriert werden. Glaub nicht, das ein Tierheimhund ein unlösbares Problem ist. Es kommt darauf an, was man erwartet. Einen Welpen kann ich mir so erziehen wie ich ihn haben will, bei einen erwachsenen Hund, ist das schwer und teilweise auch unmöglich.
Das weiss doch jeder, der sich einen Tierheimhund zulegt. Wollte eigendlich keinen Welpen mehr haben, aber man weiss ja nie, was das Leben einen noch so bietet. Bis sich meine Lebenssituation nicht ändert, ist sowieso kein zweiter Hund drin.

Wenn es ein Welpe sein sollte, dann nur einen der die ersten 4 Monate bei der Mutter geblieben ist. Spreche da aus eigenen positiven Erfahrungen. Klein Hundi ist dann zwar nicht mehr so einfach zu händeln, aber Mamma hat ihm schon viel beigebracht. Nur ist das hier in D nicht so einfach, der Züchter müsste mitspielen. Der Hund soll ja schon ans Umfeld gewöhnt werden und nicht nur im Zwinger bleiben, dann bringt das alles gar nichts.
Ob man sich einen Welpen oder erwachsenen Hund zulegt, sollte aber genau überlegt sein, denn es ist eine Entscheidung fürs weitere Leben.
Es ist auch eine Kostenfragen die sollte aber auf keinem Fall im Vordergrund stehen.
Das man mit dem Züchter Kontakt halten sollte, ist sehr vernünftig. Nur auf den Preis zu achten und den günstigsten Welpen zu kaufen, ist genauso unsinnig, wie ein Auto ohne es vorher zu schecken. Die bösen Überraschungen kommen erst später. Der Preis eines Welpen sollte nach seiner Qualität bestimmt sein und nicht nach Festpreisen. Das ist dann so wie am Gemüseregal. Die guten sind sofort weg und die schlechteren wandern in den Tierfutterkarton zum mitnehmen. Es wäre schade, das die schlechteren Welpen "entsorgt"werden, weil die Käufer auf den nächsten Wurf warten. Man kauft ja auch keine matschigen Tomaten zum Festpreis, sondern wartet auf die neue Lieferung. Für einen guten Service ist man gerne bereit auch etwas mehr auszugeben. Beratung und auch die Möglichkeit den Hund im Falle eines Falles für einige Zeit beim Züchter unterzubringen, wenn alle anderen Stricke reissen. Rede nur von meinen Beinbruch, sowas kommt schneller als man denkt.

Gruss
Beowulf

PS: Auf andere Leute einzuwirken ist mir nicht bewusst und auch nicht bezweckt worden. Was das Sachbezogene betrifft, oK. kommt hoffentlich nicht mehr vor.

Pavel 19-02-2004 22:33

An Margo

Hast Du Recht aber auch Teilweise. Der Problem mit Preisen ist sehr sehr kompliziert und hat mehr verschidene Seiten, die sind nicht so einfach zu erklären hier (oder sonst wird es nicht Forum, aber eine richtige Roman :cheesy: ). Auch ich sehe mehr seriöse Problem, dass die Züchtern oft verkaufen Welpe (egal für welche Preis) und interessiern sich gar nicht, wer ist der neue Besitzer. Kennen das sehr gut wir beide. Siehe, wieviel Züchtern sendet uns zum Datenbank nur Familiename der Besitzer und Stadt, wo wohnt. Weis ich, dass viele wollen nicht veröffentlichen die Personaldaten der Besitzer aber wenn ich spreche mit viele tschechische Züchter, dann kommt auf Tageslicht, dass die wirklich wissen nicht wie laut ganze Name der Besitzer und seine volle Adresse. Und das ist sehr sehr tragisch. Und umgekehrt ist das auch. Wie haben wir auch hier in eine deutsche Forum gelesen, gib die Besitzern, die nie mehr Kontakt haben mit Züchter. Einfach verstehe nicht der Züchter und auch kein Besitzer. Wenn können nicht zusammen sprechen wegen Sprachbariere, warum dann Züchter verkauft zu solche Leute die Welpe und warum Besitzer kauft Welpe von solche Züchter ? Es finde ich wie eine von schlimmste Sache.
Ich würde nicht schreiben, wie mache das ich. Ich bin auch nicht ohne Fehlern aber die viele Besitzern von meine Welpen können sagen, wie lange haben wir vorher vor der Kauf diskutieren und viele waren sauer, dass ich will über Besitzer auch sehr Private Sache zu wissen. Natürlich ist diese System auch nicht 100%. Aber muss ich sagen, dass mit eine einzige Ausnahme habe ich mit alle Besitzern von meine Welpen mehr als nur formale Kontakte.
Wer nur Welpe verkauft und interessiert nicht mehr über ihm, der ist der richtige Massenzüchter und macht es entwerde wegen Geld oder von eine psychische Probleme.

Pavel

z Peronówki 19-02-2004 23:05

Quote:

Originally Posted by Pavel
Wer nur Welpe verkauft und interessiert nicht mehr über ihm, der ist der richtige Massenzüchter und macht es entwerde wegen Geld oder von eine psychische Probleme.
Pavel

Was soll ich dazu schreiben.... 8) Alles was Du geschrieben hast, ist einfach Wahr... :mrgreen:

RPaul 20-02-2004 00:43

Beowulf,
so leid es mir tut: Dein letzter Beitrag hat leider wieder gezeigt, daß Du bestimmt viel Herz und guten Willen mitbringst, aber keine Ahnung von zumindest TW´s hast.
Einen TW-Welpen mindestens vier Monate bei der Mutter zu lassen, ist absoluter Blödsinn und Du wirst in D mit Sicherheit keinen Züchter finden, der so etwas mitmacht. Auch ist ein erwachsener TW aus dem Tierheim im Prinzip auch nicht als Zweithund zu halten (es sei denn, kastriert); allenfalls als Einzelhund nach sehr viel Arbeit. Sollte ich falsch liegen, gibt es hier im Umfeld genügend Fachleute, die mir widersprechen können.

Ralf

hanninadina 20-02-2004 19:06

An Ralf,

schau dir die Verpaarung vom 19/2/2004 an. Eine wunder wunder schöne Hündin - meine ich wirklich Ernst! -, die einem Wolf ähnlicher ist, als alle anderen. Aber schade, dass der Besitzer keine Geduld hatte. Mir war allerdings gar nicht bewusst, dass es nicht FCI und/oder VdH konform ist, mit einer 2jährigen Hündin zu züchten. Es ist halt meine Meinung, wenn ein TWH (auch Briards) erst mit 3 Jahren erwachsen sind, sollte man dies respektieren, wenn es einem um die Hunde geht, wie allgemein hin ja gesagt wird. Gemeint ist natürlich mehr im Kopf, weil ausgewachsen sind sie ja schon vorher.

Christian

hanninadina 20-02-2004 19:54

Sorry, ich bins nochmal, ich vergass auf Marion zu antworten. Wenn in Deutschland die Zuchtstätten begutachtet werden, dann frage ich mich, warum es deutsche Züchter gibt, die ihre Welpen ausschließlich im Zwinger groß ziehen und allenfalls Stundenweise mit ins Haus nehmen, weil sie beißen ja soviel kaputt? Wie sollen die Welpen in der wichtigsten Zeit der Prägung, den ersten 8 bis 9 Wochen etwas lernen?

Zu einer Zuchtzulassung gehört meiner Meinung nach auch ein Wesenstest! Denn es kommt doch nicht nur auf die Optik des Hundes an, sondern auch auf seinen Charakter. Und da gibt es doch erhebliche Unterschiede. Natürlich ist klar, dass sich dies bei einer in Deutschland so jungen Rasse noch entwickeln muss. Logsich, dass das letztlich Schritt für Schritt kommt und wohl auch auf dem Weg ist, wie du schreibst.

Nein, natürlich kann auch jemand, der über die Hundezeitung kommt, ein gut geeigneter Besitzer sein. Darum geht es nicht. Es geht darum, dass wenn schon nur 6 oder 7 Züchter in Deutschland aktiv sind, es schon verwunderlich ist, dass diese Züchter auch noch über die Zeitung gehen müssen und ihre Hunde nicht mit Kusshand loswerden?! Oder nicht? Denk doch mal, dass es theoretisch 5 Millionen potentielle Hundeinteressente gibt. Nämlich soviel Hunde haben wir ja in Deutschland. Aber die 7 Züchter mit rund 40 Welpen (mehr oder weniger) schaffen es nicht, diese loszuwerden?

Schau dir Margo an, die es an anderer Stelle geschrieben hat, dass sie keine Probleme hat.

Mir geht es darum, dass ich es schade finde, dass irgendwie der Wurm drin ist. Heiko hat doch gerade geschrieben, dass er noch 2 Welpen von seinem letzten Wurf hat. Ich will ihm gar nicht absprechen, dass er sich sehr gut um euch und die anderen Welpenerwerber gekümmert hat und kümmert. Aber mit seiner Art verprellt er doch potentielle Interessenten zu hauf. Das habe ich gestern gerade geschrieben, dass das hier teilweise abtörnend ist und das wo doch mehr Besucher als Mitglieder auf der Seite sind. Schaut man sich Heiko homepage an, ist sie schon recht ansprechend. Aber wenn man erlebt, was er hier abzieht, reicht mir das! Er hat leider gar nichts verstanden! Es geht doch um Werbung für eine tolle Rasse! Ich kann euch das nur von den Briards sagen, die guten Züchter freuen sich, wenn ihre Welpenerwerber selbst mal Welpen mit ihrer Hündin bekommen. Sie sehen es nicht als Konkurrenz an, sondern als Lob für ihre Arbeit. Bei Heiko habe ich immer das Gefühl, dass er gar nicht möchte, dass es noch andere gibt - "Wer nicht bereit ist 1.000,--€ zu zahlen, verdient keinen TWH" - so ein Blödsinn! Heiko sollte sich mal Gedanken machen, andere Züchter übrigens auch, dass es auch Interessenten gibt, die von den jeweiligen Züchter, den sie besucht haben, aus den unterschiedlichsten Gründen gar keinen Welpen haben wollen. Es wird immer so getan, als ob die Züchter die Allerheiligen sind und die Interessenten für nicht gut genug befinden. Es gibt auch genügend, die es anders herum sehen.

Da komme ich wieder zu dem Thema, der insgesamt mangelnden Hundeerfahrung. Einen Hund im Zwinger zu halten und mal über die Wiese, durch den Wald oder über das Feld zu gehen oder sich auf seine mehreren tausend qm Grundstück zu verlassen, kann jeder, aber mit dem Hund in der Gesellschaft durch zu kommen ohne angefeindet zu werden, ist dann doch schon schwieriger.

Intensiver auf Heiko bin ich gekommen, als Ende letzten Jahres die Statistik über den Welpentod veröffentlicht wurde und bei Heiko eine sehr hohe Prozentzahl auftauchte. Das fand ich halt nicht normal, denn es suggeriert im Gesamtschnitt, dass auch die anderen deutschen Züchter damit Probleme haben. Das war aber definitiv nicht der Fall. Und wenn jemand sich dann noch so, wie er es tut, aus dem Fenster lehnt, dann kann man nur noch abschalten. Denn wie heißt es so schön, wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werden. Und eine Quote von 40 % (ich hoffe, ich hab es richtig in Erinnerung) muss bei den medizinischen Möglichkeiten nun wirklich nicht sein.

Und nur weil er der einzige deutsche Züchter ist, der in Hundezeitungen anonnciert, ist er noch nicht der Beste, sondern er hat es halt nötig, um zu verkaufen. Wenn er mehr Welpen durchbringt, würde er auch mehr verdienen, dann könnte er seine Welpen billiger verkaufen und hätte mehr im Säckl. Die Qualität seiner Hunde kommt sicherlich nicht durch den hohen Preis.

Und zu den Briards in der Hundezeitung. Natürlich gibt es auch dort genügend Züchter, allerdings sind es wohl eher nur so 2 bis 3, die das auch machen. Aber wie gesagt, dass ist verpönt, dass heißt aber nicht, das es nicht passiert. Die Welpenvermittlung läuft ansonsten über die beiden Briardclubs direkt, da kann man im Internet sehen, wer Würfe plant, gedeckt ist und Welpen da sind. Das geht schnell und einfach. Und man darf sich auch per eMail informieren, nicht wie bei Heiko wo nur Anrufe gewünscht sind.

Und hast du dich eigentlich mal gefragt, warum Heiko nicht im Verein für TWHs aufgenommen wird? Wobei das schon wieder ein anderes Problem ist; da spielen möglicherweise auch andere Empfindsamkeiten eine Rolle, Parole wir rufen alle nur in einer Richtung, wer etwas anders sieht, ist unerwünscht. Wobei da kann ich auch falsch liegen, ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Wundern tut es mich nur, dass es mit den TWHs in Deutschland so schleppend vorwärts geht. Ich habe so den Eindruck, dass sich hier einige selbst im Wege stehen. Seit ich seit 1999 auf Hundeausstellungen bin, sehe ich auch meist die TWHS, da sie auch der Gruppe 1 angehören. Da prägt sich schon einiges ein.

Christian

FreierFranke 20-02-2004 20:34

zu Christian:

Das möcht ich sehen!!! 5 bis 8 Welben vom Wuff-Wolf im Alter von 7 Wochen in der Wohnung!!!
Da gehts ab! Da kann man sich danach fragen.. welche Wohnung?

Übrigens sind die Welben im Alter von 8 bis 9 Wochen meist bei ihren Besitzern.

Bei allem viel Spaß und immer ein Lachen.....

Torsten 20-02-2004 21:06

Quote:

Du hast Recht. Teilweise. 8) Man muss es von zwei Seiten beachten. Erste Frage: was ist "westmäßiges Preis" für ein Welpe? Wenn wir die Preisen für ein ganz normale Welpe (also wo die Eltern keine Championen, Klubsieger, Weltsieger usw. sind) vergleichen, dann ist es entweder 700 EUR (wie in Italien), 750 EUR (Holland), 800 EUR (Frankreicht) oder bißchen mehr in anderen Länder?

Wenn wir aber alles ganz genau berechnen, also wenn wir ein Welpe in CZ kaufen möchten, dann müssen wir:
- nach CZ fahren (EUR!!!)
- dort übernachten (EUR!!!)
- wir müssen die Ahnentafel anerkennen (EUR!!!)
Also ich würde sagen, daß wenn wir nicht in der Nähe von CZ wohnen, wenn das Preis in CZ nicht zwischen 500-600EUR (oder weniger) liegt, dann lohnt es sich uns überhaupt nicht, nach CZ zu fahren... (vergiss nicht, es gibt nicht nur Sprachprobleme, sondern fast alle Welpen werden im Winter geboren und Reisen im Schnee ist keine einfache Sache).

Ich habe eigentlich das gleiche Problem - die Preise für ein TWH-Welpe in CZ sind um 30%-40% biliger als in Polen. Echt! Bei uns ist alles teurer: das Hundefutter kostet mehr als in Deutschland, die Impfungen genauso viel, für Vet (wenn es Probleme gibt) zahlen wir aber weniger, die Ausstelungen kosten fast genauso viel. Aber niemand kauft die Welpen massenhaft in CZ, sondern wartet lieber auf polnische (nicht nur meine) Würfe. Weisst Du wieso? Das habe ich den Züchter aus Tschechien zu bedanken. Man hat dort die Preise für Ausländer eingefügt, die höher sind, als die Preise in Polen. Und wenn man noch dazurechnet, daß man ~1000 km reisem muss, dann lohnt es sich niemandem nach CZ zu fahren, um ein Welpen zu kaufen (OK, es gibt einige Züchter, bei deren die Preise genau so hoch sind, und die Welpen so gut, daß es sich noch lohnt).
Stimmt Margo , ich habe einen Züchter erwischt , der sehr westlich orientiert war mit seinem Preis :cheesy: aber das ist schon ok. wenn mir mein Hund das nicht wert war , hätte ich es ja auch sein lassen können :?
Macht die Hunde nur nicht zu billig . Wer nicht bereit ist ein par Euro für seinen Freund auszugeben , hat Ihn auch nicht verdient !
Gruß

Torsten 20-02-2004 21:20

Quote:

Originally Posted by Beowulf
Hallo!
Einen erwachsenen Rüden in ein bestehendes Rudel einzugleidern ist wirklich fast unmöglich. Würde ich auch nicht ausprobieren. Nicht jeder hat aber ein bereits bestehendes Rudel und die meisten Interessenten haben noch/nicht mehr/keinen Hund. Als Einzelhund oder als gemischtes Rudel kann ein Teirheimhund doch integriert werden. Glaub nicht, das ein Tierheimhund ein unlösbares Problem ist. Es kommt darauf an, was man erwartet. Einen Welpen kann ich mir so erziehen wie ich ihn haben will, bei einen erwachsenen Hund, ist das schwer und teilweise auch unmöglich.
Das weiss doch jeder, der sich einen Tierheimhund zulegt. Wollte eigendlich keinen Welpen mehr haben, aber man weiss ja nie, was das Leben einen noch so bietet. Bis sich meine Lebenssituation nicht ändert, ist sowieso kein zweiter Hund drin.

Wenn es ein Welpe sein sollte, dann nur einen der die ersten 4 Monate bei der Mutter geblieben ist. Spreche da aus eigenen positiven Erfahrungen. Klein Hundi ist dann zwar nicht mehr so einfach zu händeln, aber Mamma hat ihm schon viel beigebracht. Nur ist das hier in D nicht so einfach, der Züchter müsste mitspielen. Der Hund soll ja schon ans Umfeld gewöhnt werden und nicht nur im Zwinger bleiben, dann bringt das alles gar nichts.
Ob man sich einen Welpen oder erwachsenen Hund zulegt, sollte aber genau überlegt sein, denn es ist eine Entscheidung fürs weitere Leben.
Es ist auch eine Kostenfragen die sollte aber auf keinem Fall im Vordergrund stehen.
Das man mit dem Züchter Kontakt halten sollte, ist sehr vernünftig. Nur auf den Preis zu achten und den günstigsten Welpen zu kaufen, ist genauso unsinnig, wie ein Auto ohne es vorher zu schecken. Die bösen Überraschungen kommen erst später. Der Preis eines Welpen sollte nach seiner Qualität bestimmt sein und nicht nach Festpreisen. Das ist dann so wie am Gemüseregal. Die guten sind sofort weg und die schlechteren wandern in den Tierfutterkarton zum mitnehmen. Es wäre schade, das die schlechteren Welpen "entsorgt"werden, weil die Käufer auf den nächsten Wurf warten. Man kauft ja auch keine matschigen Tomaten zum Festpreis, sondern wartet auf die neue Lieferung. Für einen guten Service ist man gerne bereit auch etwas mehr auszugeben. Beratung und auch die Möglichkeit den Hund im Falle eines Falles für einige Zeit beim Züchter unterzubringen, wenn alle anderen Stricke reissen. Rede nur von meinen Beinbruch, sowas kommt schneller als man denkt.

Gruss
Beowulf

PS: Auf andere Leute einzuwirken ist mir nicht bewusst und auch nicht bezweckt worden. Was das Sachbezogene betrifft, oK. kommt hoffentlich nicht mehr vor.

Endschuldige bitte , aber warum bist du dann kein Gemüsehändler geworden ? Sag mal merkst du eigendlich nicht selber was du da für einen Mist schreibst . Man wie ein Hund sich entwickelt kannst du im Welpenalter noch gar nicht erkennen , du siehst nur wie groß die einzelnen Welpen sind und wie sie auf den Menschen und seine Umwelt reagieren , und maximal noch wie sie sich bei ihren Geschwistern durchsetzen oder nach wem sie in der Fellzeichnung kommen ( selbst das kann sich ändern )Es kann z.B. sein , das dann später der schwächste Welpe im Wurf , der kräftigste ist und umgekehrt. Was aus dem Hund wird liegt überwiegend an dem neuen Eigentümer , ( wie wächst der Junghund oder Welpe auf , was für ein Umfeld und welche Bedingungen kann ich ihm bieten , wie und was füttere ich u.s.w. u.s.w.
Gruß

PS: zu der anderen Sache in diesem Beitrag hat Ralf dir ja schon Sehr Treffend geantwortet. Geht doch nicht immer von eueren Hunden aus , es geht hier um TWH`s und nicht um Hunde dessen Instinkte nur noch dazu da sind seinen Herrn zu belustigen !!!!

Beowulf 20-02-2004 21:36

Hallo Torsten!
Lese mal richtig, und zwar das ganze Thema durch! Es geht um die gleichen Preise bei Champions und unausgestellte Elterntiere! Das weiss doch jeder, das Welpen sich erst noch entwickeln und man nicht vorher mit Garantie sagen kann, was aus ihnen wird. Mehr sage ich dazu nicht mehr. Gehst ja gerade ab wie Schmitts Katze. Warscheinlich bist du Blond und bist Frisör.

Gruss
Beowulf

Torsten 20-02-2004 21:37

Quote:

Nein, natürlich kann auch jemand, der über die Hundezeitung kommt, ein gut geeigneter Besitzer sein. Darum geht es nicht. Es geht darum, dass wenn schon nur 6 oder 7 Züchter in Deutschland aktiv sind, es schon verwunderlich ist, dass diese Züchter auch noch über die Zeitung gehen müssen und ihre Hunde nicht mit Kusshand loswerden?! Oder nicht? Denk doch mal, dass es theoretisch 5 Millionen potentielle Hundeinteressente gibt. Nämlich soviel Hunde haben wir ja in Deutschland. Aber die 7 Züchter mit rund 40 Welpen (mehr oder weniger) schaffen es nicht, diese loszuwerden?
Ich will dir nun wirklich nicht zu nahe treten , aber kannst du dir nicht vorstellen , das auch Hunde ohne FCI oder VDH Papiere verkauft und gezüchtet werden , bei denen auch in Deutschland die Preise im Keller sind . Wie bitte schön soll dann ein seriöser Züchter seine Hunde zu guten Preisen los bekommen ?
Es ist in den meisten Fällen so , wer sich einen TW anschafft und von der Szene keine Ahnung hat und den Hund nur als Prestigeobjekt oder Ähnliches sieht , wird nicht unbedingt auf ordentliche Papiere besehen . Er wird sich einen Hund holen , der nicht so teuer ist und dessen Eltern den äuserlichen Anschein nach relativ gut aussehen , aber keine Infos über HD, IK, oder andere Fehler geben .
Und es gibt diese Züchter ( züchten sogar ohne Papiere oder mit nicht rienrassigen TWH`s ) und erzählen dann über die Eltern und Großeltern die abenteuerlichsten Geschichten .Das ist wie in der Wirtschaft, du meldest ein Gewerbe an um dafon leben zu können und bietest auch Qualitätsprodukte und stehst hinter deinem Produkt oder deiner Abeit . Und dann gibt es da welche die mal so ganz nebenbei das gleiche machen wie du , nur ohne " Genehmigung " also praktisch schwarz , sagen die Qualität ist die gleiche , kann ja auch sein , aber der Preis ist Dumping .

Gruß

Beowulf 20-02-2004 21:50

Hallo Ralf!
Hab ich doch gesagt, das hier in D kein Züchter mitspielen wird. Das mit meinen Hund war nun mal ein Idealer Einzelfall, der so einfach nicht zu wiederholen ist. Mit Mutter und Welpen zusammen alles erleben.
Was die Tierheim TWs betrifft, müssten sie nach Deiner Aussage alle eingeschläfert werden, da sie sich nicht mehr eingliedern können. Die meisten Tierheimhunde sind kastriert. Da die Tierheime die aufgenommenen Hunde gleich kastrieren um Nachzuchten und eine neue Tierheimflut zu unterbinden. Mit viel Geduld, Ausdauer und nicht zu hochgesteckten Zielen wird auch ein Tierheim TW ein Gefährte fürs Leben werden. Wolfshunderfahrung ist sicherlich von Vorteil. Da ich mir einen TW nicht gleich morgen holen werde, habe ich noch genug Zeit mich mit diesen Tieren auseinander zu setzen. Und wie gesagt, man weiss nie, was das Leben einen noch so bringt. Vieleicht ist es ja doch ein Welpe.

Gruss
Beowulf

Torsten 20-02-2004 22:18

Quote:

Originally Posted by Beowulf
Hallo!

. Nur auf den Preis zu achten und den günstigsten Welpen zu kaufen, ist genauso unsinnig, wie ein Auto ohne es vorher zu schecken. Die bösen Überraschungen kommen erst später. Der Preis eines Welpen sollte nach seiner Qualität bestimmt sein und nicht nach Festpreisen.

Antwort :
bei den Meisten Hunden wird das schon immer so gemacht (soltest du aber wissen ) , haben die Eltern Titel erreicht , sind die Welpen auch etwas teuerer ( bei normalen Rassen ) Auch wird ein guter Züchter seine Hunde ( die aus einer solchen Verpaarung stammen ) nicht zu Schleuderpreisen verhökern. So ist das und wird auch bestimmt so bleiben . Bei den TWH kann das schon ein wenig anderst sein , aber wenn man sehr gute Elterntiere hatte wird man die Hunde nicht für 2,50 Euro verschleudern ( unterhalte dich mal mit ein par seriösen Züchtern , die können dir mehr dazu erklären. Aber ich denke die haben nur auf dich gewartet , das du das Fahrrad neu erfindest .

Quote:

Das ist dann so wie am Gemüseregal. Die guten sind sofort weg und die schlechteren wandern in den Tierfutterkarton zum mitnehmen. Es wäre schade, das die schlechteren Welpen "entsorgt"werden, weil die Käufer auf den nächsten Wurf warten.
Antwort :
siehst du , deswegen nur mit Anzahlung und Festpreisen ( und die bestimmt der Züchter selber , wiederum nach seiner Einschätzung und nach der Elternverpaarung ) , ein TWH ist nun mal ein TWH und kein Mischling oder ein anderer Hund der nach Staffelung verkauft wird. Wer zuerst da ist kann sich seinen Welpen aussuchen und wer später kommt nimmt den , der noch frei ist , aber nicht aus der " Entsorgungskiste " sondern ganz normal zum gleichen Preis wie die anderen auch .

Quote:

Man kauft ja auch keine matschigen Tomaten zum Festpreis, sondern wartet auf die neue Lieferung.
Antwort :

Wer so denkt sollte sich keinen TW zu legen !!! Wichtig ist auch der Zwinger und der Züchter , und danach sollte man sich richten .Einen Züchter , der immer gute Hunde hatte , b.z.w. auf anständige Verpaarung achtet ( was das beinhaltet will ich jetzt nicht erörtern ) , kann man auch den schwächsten Hund im Wurf abnehmen . Denn die Erfahrung und Sorgfalt des Züchters , seine eigene Zucht " sauber " zu halten sind eine gewisse Garantie für seine Hunde. Wie der Hundsich entwickelt liegt dann zum großen Teil auch am Käufer / späteren Herrchen !!!!


Quote:

Für einen guten Service ist man gerne bereit auch etwas mehr auszugeben.
Beratung und auch die Möglichkeit den Hund im Falle eines Falles für einige Zeit beim Züchter unterzubringen, wenn alle anderen Stricke reissen.

Gruss
Beowulf
Antwort :
Das ist wohl war , hat aber nichts mit dem Preis zu tun , ein guter Züchter , den interessiert was aus seinen Hunden wird , bietet das schon von selber an . ( gehört zum Service )du Blondchen !

z Peronówki 20-02-2004 22:19

Quote:

Originally Posted by FreierFranke
Das möcht ich sehen!!! 5 bis 8 Welben vom Wuff-Wolf im Alter von 7 Wochen in der Wohnung!!!
Da gehts ab! Da kann man sich danach fragen.. welche Wohnung?

Aber bitte: Du kannst uns nächste mal besuchen. Aber Vorsicht: normalerweise sind bei uns nicht nur 6-7 Welpen zu Hause, sondern auch noch 3 erwachsenen TWHs und jede menge "Onkeln und Tanten", die unbedingt die Welpen sehen wollen. Von anderen Hunden schon garnicht die Rede....
Und erhlich gesagt werden die Welpen bei allen meinen Bekannten so aufgezogen (Goenendale, Malinois, Cattle dogs, Podhalans, und, und, und). Besonders bei Arbeitsrassen ist es sehr wichtig: diese Hunde müssen sehr intensiv sozialisiert werden. Natürlich ist es auch im Zwinger möglich, aber zu Hause ist es viel einfacher und verlangt weniger Arbeit, denn die Welpen gewöhnen sich automatisch and TV, und Radio, an fremde Personen oder Hunde, die zur Besuch kommen, an Staubsaugen, Küchenmaschinen oder an dem ganzen Lärm...

Wenn man dies nicht macht, dann sind die Welpen später sehr scheu/aggresiv und es verlangt sehr viel Arbeit, um aus solchen Hund, einen normalen Hund zu bekommen. Du muss wissen, daß gerade das der Grund war, daß die Welpen, die nur im Zwinger gehalten werden, man schon mit 5 Wochen verkauft. Denn die gleiche Spzialisierung macht (besser oder schlechter) der neue Besitzer. Wenn man solche Welpen, die keinem Kontakt mit Menschen hatten, mit 8-10 Wochen abholt, dann ist es meistens schon zu spät...

Torsten 20-02-2004 22:21

Quote:

Warscheinlich bist du Blond und bist Frisör.

Gruss
Beowulf
Woher weißt du das , bist ja sehr scharfsinnig - hätte ich dir gar nicht zu getraut !!!! :cheesy:

z Peronówki 20-02-2004 22:22

Quote:

Originally Posted by Outlaw-T
Macht die Hunde nur nicht zu billig . Wer nicht bereit ist ein par Euro für seinen Freund auszugeben , hat Ihn auch nicht verdient !

Es geht anders: ICH entscheide, wem ich den Hund verkaufe. 8)
Es ist mir total egal, ob diese Person aus Polen oder DE kommt. Die Preisen sind für alle gleich - also ich mache kein Geschäft, wenn jemand in EURo zahlt... Deshalb sage ich einfach mit leichtem Herz ab (weil ich nicht an den verlorenen Geld denken muss), wenn mir jemand nicht gefällt...

Glaub mir, ich habe mehrere Welpenkaufe gesehen, und ich verspreche Dir: Geld spielt hier keine gute Rolle. Wenn Du hohe Preise haben wirst, die nur einige bereit sind zu zahlen, bedeutet es noch lange nicht, daß sich gute Besitzer bei Dir melden werden, und das die Welpen ein gutes Zuhause finden. Die Hunde brauchen viel, viel mehr als nur gutes Markenfutter....
Für einige Personen ist 2000EUR nichts wert, und ein Hund für dieser Preis genauso wenig. Andere rechnen jede Euro und sind trotzdem die besten Besitzer, die man sich vorstellen kann (natürlich meine ich hier nicht Leute, die nicht mal in der Lage sind, eigene Lebenskosten zu zahlen).

Mit "Wer nicht bereit ist ein par Euro für seinen Freund auszugeben , hat Ihn auch nicht verdient", hast Du eigentlich recht. Aber meinst Du hier die Leute aus Polen, die nicht 40% mehr zahlen wollen? Ich denke, sie haben recht. Ich würde auch nicht 40% mehr zahlen, wenn ich für normale Preis ein Welpe von der gleichen (oder noch besseren) Qualität haben kann...
Wenn Du aber ausländische Käufer meinst, dann wie gesagt: ich weiss nicht wie ich jemanden eklären sollte, daß es viel mehr zahlen muss, nur weil er 50 km weit von uns, aber auf der falschen Seite der Grenze wohnt....
Früher haben die Züchter gesagt, sie verlangen so viel von Ausländer, weil sie die Welpen nie wieder sehen werden, weil diese Welpen öfter verschwinden. Sorry, aber niemand hat sie gezwungen, die Welpen an die neue Besitzer zu verkaufen. Wenn ich jemanden nicht glaube, dann verkaufe ich einfach das Welpe nicht...

Torsten 20-02-2004 22:53

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Originally Posted by Margo
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Originally Posted by Outlaw-T
Macht die Hunde nur nicht zu billig . Wer nicht bereit ist ein par Euro für seinen Freund auszugeben , hat Ihn auch nicht verdient !

Es geht anders: ICH entscheide, wem ich den Hund verkaufe. 8)

Das ist doch klar - sehe ich auch so ( aber leider nicht alle TWH Züchter )
Ich meine doch nur , wenn Jemand wirkliches Interesse hat , dann sollte der Preis kein Hindernis sein ( für den Käufer ) sicher kann man das davon nicht abhängig machen , aber in vielen Fällen kann es auch ein Hinweis darauf sein , ob ein Käufer echtes Interesse hat . Natürlich sind die Leute auch mit Vorsicht zu geniesen , die 2000,- Euro und mehr bezahlen würden , denn dann steckt auch ein bestimmtes Ziel dahinter .
Wenn du dich aber mit dem " verkauft sie nicht zu billig " angegriffen fühlst , hast du mich nicht verstanden wie ich das gemeint habe .Es geht doch nur darum , wie es schon gesagt wurde , das der Hund nicht als Modehund oder Etwas anderes endet. Ich weiß , du wirst mir gleich wieder ein Gegenargument bringen , aber ich habe es nun mal so gemeint wie ich es hier sagte und kann und will einem Züchter keine Vorschriften machen ( so denke ich hast du das aufgefasst )
Gruß

PS: Im Übrigen , finde ich Deine Einstellung schon ok., das du die Anfahrtskosten u.s.w.bei Leuten aus dem Ausland berücksichtigst .

z Peronówki 20-02-2004 22:59

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Originally Posted by Beowulf
Es geht um die gleichen Preise bei Champions und unausgestellte Elterntiere! Das weiss doch jeder, das Welpen sich erst noch entwickeln und man nicht vorher mit Garantie sagen kann, was aus ihnen wird.

Du hast Recht. Es gibt keine 100% Garantie. Aber wenn Du zwei Elefanten verpaaren wirst, dann werden die Jungen auf jedem Fall nicht wie Wölfe aussehen. Bei TWH ist genauso. 8)

Eine Sache ist wichtig: man muss auf dem reelen Wert der Eltern (und deren Linie) bassieren. Und nicht nur die Ch. und Titel beachten. :wink:

Wenn man zwei Hunde verpaart, die sehr viele Fehler haben, dann kann man nicht erwarten, daß man Super-Welpen bekommt. Genetik ist keine Magie, es ist reine Wissenschaft (die aber immer noch auf Wahrscheinlichkeitsrechnung bassiert).

Natürlich auch wenn man zwei gute Hunde verpaaren wird, ist man nicht sicher, ob alle Welpen genauso gut (oder noch besser) wie die Eltern sein werden. Aber, wenn die Welpen 5 Wochen alt sind, kannst Du schon genau sehen, wie sie gebaut werden, wie die Winkelungen aussehen werden. Wenn Du das Welpe abholst, kannst Du sehen, ob die Ohren stehen (also im Zukunft nicht zu lang sein werden), ob die Maske gut zu erkennen ist (also daß der Hund im Zukunft keine schwarze Maske haben wird). Du wirst die Farbe der Augen erkennen und einige weitere Sachen, im Zukunft eine Rolle spielen werden.

Jeder erfahrene Züchter wird ohne Probleme sagen, ob ein Welpe die Chancen hat, einem typischen TWH zu sein, oder nicht. Was er Dir aber nicht sagen wird, ist, daß diese bestimmte Hund der beste (oder einer der besten) dieser Rasse; odee ein Sieger sein wird....

citywolf 21-02-2004 00:02

Hallo Christian,

hier schreibt jetzt mal "Herr Citywolf" :wink:
Wir sind Mitglied im Club für Tschechoslowakische Wolfshunde und haben trotzdem noch Kontakt mit Heiko (Das heiß nicht, dass ich mit allem, was Heiko schreibt oder wie er sich verhält, einverstanden bin). Damit will ich sagen, dass ich versuche, auch weiterhin einen objektiven Überblick über die TWH-Zucht zu behalten. Warum Heiko nicht im Club aufgenommen wurde oder nicht beitreten möchte, ist eine Angelegenheit zwischen dem Club und Heiko und braucht hier nicht diskutiert zu werden. Natürlich sind mir die Gründe beider Seiten bekannt.

Ich werde mich auch schwer hüten über irgendeinen Züchter irgendein Urteil abzugeben. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass irgendwo behauptet wurde, dass Heiko Deutschlands bester Züchter ist. Mir ist bekannt, dass solche und ähnliche Streitigkeiten unter den Züchtern in einem anderen Club bis vors Landgericht gegangen sind.

Ich glaube auch nicht, dass sich die Anzahl der Welpen pro Wurf irgendwie auf den Preis auswirken. Es hat sich so ziemlich ein fester Preis eingependelt. Gewerbliche Züchter (mit und ohne Gewerbeschein) haben sich auf kleinere, leicher zu handhabende Rassen eingestellt. Der Kaufpreis für einen TWH ist im Vergleich zu den Folgekosten tatsächlich zweitrangig. Wir zahlen in Dortmund für unsere drei Hunde zur Zeit 648 Euro Hundesteuer im Jahr. Dazu kommen Futterkosten, Tierarzt, Urlaub mit Hund u.s.w.

Die von Dir angeführten 5 Millionen Hundeinteressenten mag es geben, aber für die Rasse TWH gibt es sie tatsächlich nur theoretisch. Warum? Wie meine Frau schon geschrieben hatte, kannten wir bis vor ca. 2 Jahren auch nicht diese Rasse. Genauso geht es auch vielen anderen Leuten. Eine ehrliche und offene Aufklärung und in Grenzen gehaltene Werbung ist daher für die Zucht unumgänglich. Wie sollte denn eine Zucht, ohne dass die Welpen verkauft werden, von statten gehen? Ich kann mir vorstellen, dass es noch geeignete Züchter bzw. Hundehalter gibt, die unsere Rasse noch nicht kennen oder sogar ein falsches Bild von TWH´s haben. Um diese Leute anzusprechen ist jede Art von seriöser Öffentlichkeitsarbeit geeignet. Denn worin sollte der Unterschied bestehen, ob ich meine Welpen im Internet oder in einer Hundezeitschrift anbiete. Ungeeignete Welpenkäufer herauszufiltern kann nur der Züchter. Es ist auf jeden Fall besser die Welpen vielleicht ein wenig später zu verkaufen oder sogar zu behalten, bevor sie in falsche Hände kommen. Trotzdem wird so ziemlich jeder Züchter den einen oder anderen Rückläufer haben.

Für eine gute Zucht ist die Ehrlichkeit der Züchter und eine ausreichende Anzahl geeigneter Hunde erforderlich. Ich glaube auch das sich die TWH-Zucht in Deutschland trotz aller Streitigkeiten zwar noch im Anfangsstadium, aber auf einen guten Weg befindet. Damit sich der Züchter aber ein Bild über seine Zuchtnachkommen machen kann, ist die entsprechende Rückmeldung möglichst vieler Welpenkäufer erforderlich. Von einigen Züchtern habe ich jedoch gehört, das es daran mangelt.

Die Hauptfrage in der TWH-Zucht ist meiner Meinung nach "Wie soll der TWH der Zukunft aussehen und wofür soll er gezüchtet werden?"
Ich kan mir gut vorstellen, dass man auf diese Frage bei 20 verschiedenen Züchtern (national/international) zumindest 5 verschiedene Antworten bekommt. Da nützt es auch nichts, dass es einen Rassestandart gibt, denn an den gedanklichen Wunschvorstellungen ändert das nichts. Wenn man sich die alten Fotos auf diesen Seiten anschaut, ist eine Veränderung im äußeren Erscheinungsbild schon zu erkennen. Evtl. könnte meiner Meinung nach sogar die Gefahr bestehen , dass sich die Zucht international gesehen in 2 Richtungen spaltet (Arbeits- und Showlinie).

Grüße Adi

z Peronówki 21-02-2004 00:44

Quote:

Ich meine doch nur , wenn Jemand wirkliches Interesse hat , dann sollte der Preis kein Hindernis sein
Stimmt. Ich habe ein Welpe an einem jungen Man verkauft, der zwei Jahre lang auf das Welpe gewartet hat, und das Geld gesammelt. Er ist immer noch kein Milionär, aber er besucht mit uns jede wichtige Ausstellung, er besucht mit uns Treffen und Sommerlager. Und er ist verrückt nach seine Hündinn. Was kann man sich noch wünschen.... ;)
Ich weiss aber, daß er keinem TWH kaufen würde, wenn er diese zu hohe Preis zahlen musste...

Quote:

aber in vielen Fällen kann es auch ein Hinweis darauf sein , ob ein Käufer echtes Interesse hat
Teilweise schon. Aber Du muss überhaupt nicht über das Geld reden, um zu wissen, ob die bestimmte Person die richtige für den Welpe ist oder nicht. Natürlich gilt das nicht die 10 Jahren - die Leute ändern sich, und man macht auch Fehler. Es ist doch normal.
Aber in den meisten Fällen gilt: beobachten, statt abschätzen... ;)

Quote:

Wenn du dich aber mit dem " verkauft sie nicht zu billig " angegriffen fühlst , hast du mich nicht verstanden wie ich das gemeint habe .
Keine Angst.. :mrgreen: Ich finde meine Preis nicht billig. Genauso viel habe ich für Jolly bezahlt, obwohl bei ihrer Mutter alle Welpen in nächsten zwei Jahren bereits reserviert waren (also es war keine "Ausverkauf"...) Für die beide andere Hunde habe ich 400 EUR bezahlt.
Also wie Du siehst meine Preis ist nicht billig. Ich habe sie einfach mit Euführung von 'Teuro' nicht geändert... 8)

Quote:

PS: Im Übrigen , finde ich Deine Einstellung schon ok., das du die Anfahrtskosten u.s.w.bei Leuten aus dem Ausland berücksichtigst .
:D Meine Berechnungen beziehen sich auf die allgemeine Situation. Also wie die Preise eigentlich aussehen sollen, damit es nicht Sinn macht.
Aber es gibt Leute, die bereit sind, 2000 km zu reisen, um ein Welpe zu kaufen, das interessante Blut, oder Eltern hat. Auch wenn sich diese Reise nicht mehr lohnt. Solche Leute wird es (zum Glück) immer geben, und sie werden in meinen Berechnungen nicht berücksichtigt.... Sie sind zu 'unberechenbar'... :wink:

RPaul 21-02-2004 01:40

An Adi:
hört, hört !
Gut und treffend geschrieben.

Gruß Ralf

sonjawolfi 21-02-2004 21:00

Hallo.

Wie ist es möglich dass ein Welpe den Zwingername eines anderen Züchters bekommen kann,obwohl die Eltern des Welpen im Besitz des Züchters sind wo der Welpe geboren ist?

Gruss Sonja :wink:

P.s.Gehört zwar nicht direkt zum Tema,wolte aber kein Neues dafür eröffnen.

Heiko 22-02-2004 14:19

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Originally Posted by Margo
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Originally Posted by Heiko
Wenn die Leute dann in Osteuropa ihre Welpen beziehen, damit ist uns hier in (D) und der Rasse auch nicht geholfen.
Sollte der notwendige Kontakt bzw. die erforderliche Betreuung durch den Züchter vorhanden sein, sieht die Sache schon etwas anders aus. :)

Du hast Recht. Teilweise. 8) Man muss es von zwei Seiten beachten. Erste Frage: was ist "westmäßiges Preis" für ein Welpe? Wenn wir die Preisen für ein ganz normale Welpe (also wo die Eltern keine Championen, Klubsieger, Weltsieger usw. sind) vergleichen, dann ist es entweder 700 EUR (wie in Italien), 750 EUR (Holland), 800 EUR (Frankreicht) oder bißchen mehr in anderen Länder?

Hallo Margo!

Habe jetzt Infos über die aktuellen Welpenpreise in Italien bekommen. :D
Sie liegen zwischen 1000,- und 1500,- ¤.
Also, ist meine These doch so bestätigt.

Um es noch mal anzumerken; Es ist mir schon klar, dass es hier in (D) Leute gibt, die aus Geldmangel einfach nicht in der Lage sind, den Preis von 1000,- ¤ für einen TW zu begleichen.
Trotzdem aber wesentlich besser für so einen Hund geeignet sind, als andere die das doppelte bezahlen würden, aber sich nur damit profilieren wollen. :P
Die ersteren würde ich bevorzugen, da kann man Vereinbarungen treffen und kann soweit sicher sein, dass es nicht wieder einen Rückläufer gibt.

Was willst du den mit den Leuten, wo die erste Frage sich auf den Preis bezieht und die weiterhin nur darauf rumpochen.
Die kannst du in der Pfeife rauchen, aber keinen TW an die Leine geben!!!
Denen geht es doch in erster Linie nicht um den Hund, sondern um Material was sie benutzen wollen! :oops:
Der Preis von 1000,- ¤, ist hier bei uns in (D) mindestens so angebracht (da lassen wir Championzucht, oder auch nicht mal außen vor) und wer den nicht als Wert anerkennt, soll doch ins Osteuropäische Ausland fahren!
:cheesy:
Grüße

hanninadina 23-02-2004 13:50

An Freier Franke,

Margo hat zu den Welpen in der Wohnung Stellung genommen. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

Übrigens es hat rein überhaupt nichts mit der Hunderasse zu tun, wenn du 8 Welpen in einer Wohnung groß ziehst, werden sie dir die Wohnung immer zerlegen, wenn du dich nicht rund um die Uhr um sie kümmerst. Ob es ein Jagdhund, ein Hütehund, oder sonst etwas ist. Deshalb nehmen gewissenhafte Züchter auch Urlaub (ich gehe mal nur von Hobbyzüchtern aus), und sind für die Welpen da. Denn dem Hund ist es eigentlich egal, wo er ist, hauptsache sein Rudel ist um ihn herum. Und Welpen beschäftigen kann man auch in der Wohnung. Aber ein gewissenhafter Züchter wird sie auch mal ausführen. Meinen Rüden habe ich mit 7 Wochen und 2 Tagen bekommen und mit 9 Wochen war er bereits sauber!

Wie Margo schon erwähnt hat, bekommt man die Welpen in Tschechien usw. eher früher als später, d.h. mit 5 bis 6 oder 7 Wochen. Das ist meiner Meinung sogar gut, weil sie nur bis zum Ende der 6. Woche mit ihren Geschwistern zusammenleben sollten, damit sie die Beißhemmung usw. erlernen. Danach ist es schon gut, wenn sie auf ihr Lebensumfeld geprägt werden, vgl. Staubsauger, Kinderlärm, andere Hunderassen usw.

Insoweit noch zu Beowulf, deine Idee Welpen erst mit 4 Monaten zu erhalten, halte ich für völlig falsch, sorry, dass wir nicht immer einer Meinung sind. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die ersten 9 Wochen (3. bis 8/9. Woche), die wichtigsten für die Welpen sind, d.h. 80 % ihres Erfahrungsschatzes prägt sich in dieser Zeit besonders gut ein.

Bei einem Wolfswelpen ist es noch extremer, den musst du nämlich schon bis spätestens dem 16. Tag von seinen Geschwistern wegholen, wenn du ihn auf den Menschen prägen willst. Danach ist es schon zu spät.

Christian

Beowulf 23-02-2004 20:15

Hallo!
Sorry habe mich falsch ausgedrückt. Habe anders gedacht als geschrieben. Meinte nicht, den Welpen erst mit 4 Monaten zu holen, sondern begleitend bei mir und den Eltern beim Züchter zu lassen. Das ist aber unmöglich, es sei denn, man wohnt in der nähe des Züchters. Der natürlich auch mitspielen muss. Ich hatte zufällig mit meinen Hund das Glück, das es so gelaufen ist. Habe die Mutter teilweise bei mir und den Welpen teilweise noch bei der Mutter gelassen. Die Züchter in Marokko waren unsere Freunde mit denen wir regen Kontakt hatten. Die Mutter hat den Welpen mitgeprägt, ihn stubenrein gemacht und ihm beigebracht mir zu gehorchen. Ich meinte, diesen Idealfall. So wie ich es geschrieben habe, musste man es auch falsch verstehen. Nichts für ungut.

Gruss
Beowulf

Beowulf 23-02-2004 20:26

Hallo Torsten!
Anstatt was neues zu bringen, führst Du meine Aussagen nur weiter aus. Ist ja so in Ordnung. Das zeigt zumindest, das wir gar nicht so unterschiedlich denken. Wenn wir jetzt noch die Gemeinheiten weg lassen, dann sieht die Sache ganz gut aus. Blonde Frisöre sollten keine Bürsten stellen und die Zähne zeigen. :D :cheesy: :wink: Zumindest bringt das hier keinen weiter.

Gruss
Beowulf

PS: Bin Tontechniker und meine Haarfarbe ist Strassenköter Misch.

Torsten 23-02-2004 20:53

Quote:

Originally Posted by Beowulf
Hallo Torsten!
Anstatt was neues zu bringen, führst Du meine Aussagen nur weiter aus. Ist ja so in Ordnung. Das zeigt zumindest, das wir gar nicht so unterschiedlich denken. Wenn wir jetzt noch die Gemeinheiten weg lassen, dann sieht die Sache ganz gut aus. Blonde Frisöre sollten keine Bürsten stellen und die Zähne zeigen. :D :cheesy: :wink: Zumindest bringt das hier keinen weiter.

Gruss
Beowulf

PS: Bin Tontechniker und meine Haarfarbe ist Strassenköter Misch.

Alles klar .... :cheesy: Ich verrat dir was , bin auch kein Frisör und blond auch nicht :mrgreen:

citywolf 24-02-2004 00:13

Hallo Christian,

ich bin der Meinung, wenn man einen Welpen (Hund, nicht Wolf) zu früh zu sich holt, ist das nicht so toll. Er bekommt dann ja auch schon früh keine Muttermilch mehr und hat keine oder kaum noch Kontakte zu anderen Hunden, um die "Hundesprache" vernünftig zu lernen, denn auf Hundeplätze darf er ja erst nach ausreichender Impfung, als erst mit 12 Wochen! Und eine gut Sozialisierung auf Umweltgeräusche und versch. Situationen erfolgt bei einem gewissenhaften Züchter auch.

Gruß Marion

Beowulf 25-02-2004 21:10

Soweit ich weiss, stillt eine Hündin unterschiedlich lang. Die Mutter meines Hundes hat so ziemlich exakt mit 6 Wochen aufgehöhrt zu stillen. Danach werden in Marokko (sorry ist aber nur meine Erfahrung, habe sonst von Zucht keine Ahnung) die Welpen abgegeben. Einen Welpen lassen sie bei der Mutter, bis sie die Mutterrollen abgibt. Den Welpen also nicht mehr wie ihr Kind, sondern wie jeden Welpen behandelt. Das war in Fall meines Hundes bei etwa 3 Monaten. Ich habe mal gelegendlich seine Schwester sowie seinen Bruder gesehen. Die geistige Entwicklung der Geschwister war unterschiedlich. Meiner war selbstsicherer, cooler und neugieriger wie seine mit 6 Wochen abgegebenen Geschwister. Wie weit das auch der individuelle Charakter ist, kann ich nicht sagen. Wenn man einen Welpen zu früh von der Mutter nimmt, meine Meinung, dann prägen sie sich besser auf dem Menschen, ihnen fehlt aber auch sehr viel Mutterliebe und die daraus entstehende Sicherheit. Das man Welpen schon mit ende der 6. Woche abgeben soll, damit sie die Beisshemmung erlernen ist mir neu. Kann ich auch nicht nachvollziehen, da die Beisshemmung eine vom Wolf vererbte Eigenschaft ist. Wolfswelpen bleiben im Rudel bis sie verjagt werden, also so lange auch mit ihren Geschwistern zusammen.
Sicher möchten die neuen Besitzer so schnell wie möglich ihren Welpen haben, ist ja auch verständlich. Aber wenn nicht schon im Haushalt ein anderer Hund oder Hunde leben, die den Kleinen aufnehmen und ihm den seelischen Beistand geben, dann kann er in seiner Entwicklung gestöhrt werden. Er wird einen wichtige Phase im Umgang mit Hunden nicht erlernen. Ist er älter, also 8-12 Wochen, hat er bis dahin einen weiten Schritt in seiner Entwicklung gemacht. Die ihm selbstsicherer und eigenständiger gemacht haben. Vorrausgesetzt es hat auch eine Sozialiesierung stattgefunden und der Welpe ist nicht nur in einem Stall gehalten worden.

Gruss
Beowulf

FreierFranke 25-02-2004 21:38

Hallo zusammen,
also mal ganz kurz:
Eine Beißhemmung wird nicht vererbt, die lernen sowohl Hunde, als auch Wölfe von ihren Artgenossen, bzw. Hunde natürlich auch von den Haltern usw.
Mutterliebe hin oder her, die Sozialisierungsphase bei Wölfen ist früher als bei Hunden. Bei TWH’s irgendwo dazwischen. Aus diesem Grund macht es keinen Sinn die Welpen länger bei ihrer Mutter zu lassen. Sicher sozialisiert ein Züchter weiter, aber der zukünftige Halter kann sich auf EINEN!!! Hund konzentrieren und evt. bestimmte Veranlagungen fördern, um ein Ziel zu erreichen. Z.B. Spieltrieb ect.
Aber hier werden Heiko, Margo, Eichhorns usw. besser Bescheid wissen (genaue Zeit der Prägungsphase usw.), aber ich denke ich habe es halbwegs rübergebracht....

hanninadina 25-02-2004 23:53

Hallo Beowulf,

Markus hat es präzisiert. Du hast meinen Text falsch in Erinnerung gehabt. Ich habe geschrieben, dass die lieben Kleinen bis zu 6. Woche die Beißhemmung lernen. Danach natürlich auch noch weiter, aber dass ist die minimum Zeit. Ererbt ist da gar nichts, auch nicht bei den Wölfen. Dies ist erlernt. Und natürlich hast du recht, dass es zu früh sein kann, einen Hund mit 6 Wochen zu holen, wenn man z.B. die Beißhemmung nicht weiter betreibt, indem man den Welpen z.B. über die Schnauze fast, wenn er dich "anknabern" will. Da muss der neue Halter schon weiter arbeiten an dem Kleinen.

Soweit ich es beurteilen kann, ist es so, dass die Bindng an den Menschen größer werden kann, wie du es ja auch siehst. Dass ist es ja, was eigentlich auch gut so ist. Denn meine Hunde sind jedenfalls mehr mit mir und meinen Menschen als mit anderen Hunden zusammen, im Klartext ca. 22 Stunden am Tag mit mir und anderen Menschen und ca. 2 Stunden mit anderen Hunden. Aber natürlich achte ich darauf, dass die Kleinen auch zu anderen Hunden und vor allem Rassen Kontakt haben. Denn wie gesagt in den ersten 8/9 Wochen werden bis zu 80 % geprägt.

Christian

RPaul 26-02-2004 00:59

Laut Trumler wird eine Beißhemmung sehr wohl vererbt. Ein Wolf greift zwar an (z.B. einen Menschen, der seinem Nachwuchs zu dicht auf den Pelz rückt) und geht ihm auch an die Kehle, der Tötungsbiß erfolgt aber nicht, sofern man ruhig bleibt. Nach ca. 1 min. ist ein vorsichtiges Entfernen möglich.
Ist nur ein Literaturbeispiel, ich habe es nicht ausprobiert, und ich denke, auch sonst kaum jemand.

z Peronówki 05-03-2004 18:12

Quote:

Originally Posted by Heiko
Habe jetzt Infos über die aktuellen Welpenpreise in Italien bekommen.
Sie liegen zwischen 1000,- und 1500,- ¤. Also, ist meine These doch so bestätigt.

Es hat bißchen gedauert, weil ich mich sehr, sehr genau erkundig habe: Heiko, diese 1000-1500 EUR sind einfach Wunschpreise. Garnicht mehr. Der Preis in Italien ist noch niedriger als ich geschrieben habe. Also: für einem Welpe aus "Championenzucht" muss Du dort 1000-1300 EURo bezahlen. Und ich spreche über echten Championen, also Hunden, die wirklich etwas erreicht haben. Für 800 EURo kaufst Du gute Welpen, von Elter, die natürlich HD-frei sind und auch einige Ausstellugstitel haben. Es ist auch KEIN Problem dort die Welpen für 500EURo kaufen. Jetzt haben wir auch einem Wurf, wo der Züchter die Welpen für 300EURo verkauft - aber es ist wirklich eine Ausnahme, und der Züchter verkauft die Welpen, weil er gesundheitliche Probleme hat, und hat keine Zeit sich um die klienen zu kümmern.

Es sieht also aus, bald wird man die Welpen nicht in CZ sondern eher in IT kaufen, weil dort so grosse Konkurenz die Preise so niedrig hält....

Quote:

Originally Posted by Heiko
Was willst du den mit den Leuten, wo die erste Frage sich auf den Preis bezieht und die weiterhin nur darauf rumpochen.

Du drechst alles um - es geht nicht um Leute, deren nur um Geld geht: solche Leute sollen nie einem TWH bekommen, auch nicht in CZ...

Und ich denke, Du hast mich nicht richtig verstanden. Es geht mich darum, daß die deutsche Züchter die Welpen für niedrige Preise verkaufen sollen. Wenn der Preis für 950 Eur bestimmt ist, dann ist es schon OK. Und das habe ich immer gesagt. Es geht um etwas anders: die TWH verkaufen sich schlecht. Stimmt? Ich schreibe hier nicht über neuen Züchter, den die erste Würfe verkaufen sich immer sehr schlecht, weil diese Züchter noch keine "bekannte Marke" haben. Aber um erfahrenen, langjährigen Züchter. Und mann muss die Grunde dazu finden. Denn entweder sind die (relativ) Preise zu hoch - also man verlang mehr, als man dem Käufer gibt. Oder ist diese Rasse nicht genug bekannt, und es gibt zu wenig Werbung...

Kerstin 05-03-2004 19:08

Hallo Züchter, Hallo Besitzer, Hallo Interessenten/Liebhaber!

Warum ich jeden gesondert adressiere? Ganz klar: Jeder hat andere Prioritäten, Wünsche, Ziele und Informationsbedarf.

Züchter:

Was wollt Ihr eigentlich? Rassentwicklung? In welche Richtung denn? Den
jetzt festgeschriebenen Standard? Weiterentwicklung aber wie? Arbeitsrassen, Showlinie, Familienhund? Die Eierlegendewollmilchsau?

Alles gleichzeitig stelle ich mir verdammt schwierig vor. Ganz offensichtlich herrscht ja alleine hier schöne eine breite Meinung, wo nicht 2 Züchter dasselbe wollen. Nationale Ideen und Ziele mal ganz außer acht gelassen, wobei ich denke, dass durchaus Menschen mit verschiedenen Nationalitäten die selben Ziele verfolgen und „Landsleute“ auch extrem unterschiedliche Meinungen haben.

Geld verdienen? Wie ist der Wert des Geldes in IT, SK, PL, DE, usw. – Kann man überhaupt Geld verdienen oder ist es nur ein schönes Hobby? Wenn Geld verdient wird, verkommt die Hündin nicht zur Gebärmaschine oder Ware? Ist Geld verdienen wichtiger als der Platz, wo der Hund hin kommt? Hallo Tierheime, viel Spaß.

Oh, der Hund wird nur zu „guten“ Menschen vermittelt. Wer kann das beurteilen? Sympathie? Klar, wichtig. Genug Kleingeld um den Preis zu zahlen? Sagt mal nichts über die Haltungsbedingungen aus. Hausbesuch gemacht? Auch nach dem Verkauf? Gratuliere.

Letzter Punkt: POLITIK- Hier werden Leute durch den Kakao gezogen, die sowohl fachlich als auch vielleicht züchterisch was drauf haben, aber irgendwann, irgendwen, warum auch immer, auf den zu langen Schwanz (nach, wer verstehts?) getreten sind.
Da werden gute Hunde abgewertet und Menschen verars....

Ist das wirklich nötig?


Besitzer:

Haben einen mehr oder weniger langen und aufwendigen Informations- und Beschaffungsprozess hinter sich. Haben (im Idealfall) Züchter kennen gelernt, Rasseinformation erhalten, Hunde gesehen und mit Besitzern gesprochen und haben sich letztlich eine Hund für mehr oder weniger Geld, in der näheren oder weiteren Umgebung gekauft, und sich mit ihrem Hund mehr oder weniger zufrieden.

Sind sie unzufrieden stellt sich die Frage: Falscher Hund, falsche Rasse, falsche Informationen? Hallo Züchter- ein Teil eurer Aufgabe. Da ist dann wohl was schief gelaufen.

Sind sie zufrieden, na bitte- Züchter und Besitzer haben dann wohl was richtig gemacht, unabhängig vom Status des Hundes, des Züchters und des Preises, oder? Somit erübrigt sich die Preisdiskussion an dieser Stelle.


Interessenten/Liebhaber:

Ihr seit schon ganz schön weit. Fachlich/Informativ ist diese Site so ziemlich das Beste was man zu dem Thema finden kann.
Menschlich gesehen willkommen im Leben und in der Politik.

Macht Euch einfach Euer eigenes Bild und trefft die Leute (auch die Unsymphatischen), bevor Ihr eine Entscheidung trefft. Es könnte sich lohnen für Euch und den Hund!

PS- Antworten der Züchter interessieren mich wirklich!


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