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Old 20-11-2004, 21:06   #9
citywolf
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Hallo Moy!

Ich könnte glaube ich ein ganzes Geschichtenbuch schreiben über lustige, ärgerliche, nervige, schlimme Erlebnisse.

Also jetzt etwas Lustiges:

Eyla geht manchmal ganz gerne schwimmen, aber eigentlich nur, wenn sie dabei Müll (z. B. aus dem Kanal) räumen kann.
Als sie noch Welpe war, ist Adi mit ihr und Esca mit langer Leine am Kanal spazieren gegangen. Auf einmal hatte er den Eindruck, an einer Leine (hinter ihm), kein "Gegengewicht" mehr zu haben. Er drehte sich um und traute seinen Augen nicht, das andere Leinenende hing über die Spundwände nach unten, wo Eyla munter im Wasser schwamm. Nur wieder raus ging natürlich nicht. Dazu fehlten ihr die Flügel, die die Enten, hinter denen sie wahrscheinlich her war, hatten. Also ist Adi an einer in die Spundwände eingelassenen Leiter runter, aber nur so weit, bis er Eyla gerade so packen konnte, da er vermeiden wollte, allzu nass zu werden, hat Eyla rausgefischt u. ist dann nach Hause. Er sah aus, als hätte er sich unterwegs in die Hose gemacht.

Ganz schlimm wird es aber, wenn Eyla etwa bis zum Bauch in Wasser od. Matsch rumspringen kann. Das ist tausendmal besser als schwimmen. Da flippt sie völlig aus. Nur die anschließende Dusche zu Hause will sie absolut nicht! Wo sie doch gerade so schön nach Schlamm, Graben od. besser im Sommer nach modrigem Wasser riecht!

Oder wie wär's damit: Bei uns im Garten. Eyla schnaubt wie wild in ein kleines Loch. Esca steht in einiger Enfernung wie eine Katze, Nase unten, Hintern hoch, Rute pendelt hin u. her. Ich überlege gerade, was das werden soll - da ist es schon passiert: Ein Satz von Esca, ein Sprung von Eyla in Escas Richtung u. beide haben ein Ende der Beute u. spielen damit Tauziehen. Ich bin schnell hingelaufen, habe "Aus" gerufen und sie haben ihre Beute tatsächlich fallen gelassen. Soweit ich es nach dem Gezerre noch erkennen konnte, war das ein Maulwurf. Armes Tier, aber was wütet es auch in unserem Garten ?

Und hier noch eine, als Rex (DSH) schon dabei war: Rex war etwa 7 od. 8 Monate alt, Eyla war in der Standhitze. Rex fand sie auch sehr interessant, wusste aber nicht genau, was er machen sollte. Eyla hielt ihm immer wieder aufreizend ihr Hinterteil vor die Nase, Rex bevorzugte aber den Kopf od. die Rippen. Eyla war regelrecht am Verzweifeln. Aber Rex kapierte es einfach (noch) nicht. (Vorsichtshalber haben wir die Hunde dann aber getrennt ). Eyla wurde anschließend scheinträchtig, was dann nicht mehr besonders lustig war.


Gruß Marion
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