Hallo Yvonne,
da hast Du wahre Worte gefunden! Tatsächlich ist es wohl nicht so, dass Jäger kein Öklogisches Wissen haben, denn die Prüfung ist ziehmlich schwer, aber sich vergessen es nur zu gern, wenn es um "IHRE" Beute geht. Das ist das Schlimme, sie handeln so zu sagen zu oft wider besseren Wissens, und das ist das was man ihnen auch vorwerfen sollte. Ich habe auch schon aus vielen Jägermunden gehört, dass der Luchs nicht geduldet wird, weil er ja ein Jagdkonkurrent ist, ich denke das gleiche gilt für alle Raubwildarten, die sich auf die höhe des Abschussplans negativ auswirken.
Das mit der Einstellung Wald vor Wild ist soweit auch richtig, wie ich ja oben schon erläutert habe. Was das Rotwild angeht ist es in Deutschland so, dass eben wegen der Schäden, die es am Wald macht, es in Deutschland eben nur noch einzelne Rotwildgebiete gibt, die klar abgegrenzt sind. D. h. dass jegliches Rotwild, welches sich außerhalb der Gebiete aufhält zum Abschuss freigegeben ist, wobei natürlich Jagd- und Schonzeiten zu beachten sind.
Wir hatten im Forum auch schon mal eine Diskussion zum Thema Freilaufen von Hunden im Wald. Die Gesetzestexte sind damals schon zitiert worden.
Grundsätzlich darf man aber zu jeder Zeit quer durch den Wald laufen, man muss sich als Fussgänger nicht mal auf den Wegen halten. Ob Leinenpflicht oder nicht, das ist dann Landesabhängig. Bei uns in BaWü dürfen Hunde im "Einwirkungsbereich" ihres Besitzers frei laufen. Und was ist der "Einwirkungsbereich"? Genau! Auslegungssache.
Laßt Euch von arroganten Grünröcken nicht ärgern!!!
Grüssle
Chrissy