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Originally Posted by timber-der-wolf
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Hört sich in vielen Punkten an, als wäre der Alaskan Malamute beschrieben .
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Wenn Du den Begriff "Diensthund" ausschließlich in der Richtung Schutzhund (VPG / IPO) verstehst / definierst, dann stimme ich Dir aus vollem Herzen zu, denn da gibt es wirklich bessere (sportliche) Beschäftigungs- und Arbeitsmöglichkeiten für einen TWH.
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Jein. Also ja, ich hatte jetzt aufgrund des Vergleichs mit dem DSH schon am ehesten Schutz vor Augen.
Aber im Grunde meine ich mit "Diensthund" eher Hunde, deren ganzes Sein auf ihren Job reduziert wird - egal ob es ein Führhund ist, der nie frei sondern immer nur im Geschirr laufen darf oder ein Schlittenhund, der außer wenn er im Gespann läuft, nur in irgendwelchen Gehegen abgestellt wird oder auch der Schutzhund, der täglich stundenlang in der U-Bahn auf und ab laufen muss und sonst seine Zeit eingesperrt in irgendwelchen "Hundeanlagen" verbringt. In solche Haltungsformen würde ich persönlich niemals einen Hund, der mir am Herzen liegt, abgeben.
Und obwohl es selbstverständlich in allen Bereichen auch immer vorbildliche Haltungsformen gibt, die den Hund NICHT derart auf eine bestimmte Tätigkeit reduzieren, sind
im Schnitt doch sogenannte "Diensthunde" in besonderem Maße von derartigen Dingen betroffen.
Sinnvolle Beschäftigung und Ausbildung
in normalem Rahmen hingegen finde ich völlig ok. Ob VPG, Mushing oder sonstwas... alles was Hund und Mensch Spaß macht und
mit vernünftigen Methoden (!) gelehrt wird, nur zu!
Hunde müssen nunmal beschäftigt werden; und es ist aus meiner Sicht eigentlich etwas Gutes, wenn ihre Fähigkeiten in geregelte Bahnen gelenkt werden, die Hund und Mensch enger zusammenschweißen und beide froh machen. Wenn Hunde sich vor Langeweile selbst ihre Betätigungsfelder suchen (müssen), kommt bekanntlich selten was Gescheites bei rum...