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Ihr tut ja so, als ob ich Rea die Selbstherapie empfohlen hätte... Mir ging es doch ganz klar darum, die 4-5 Wochen zu überbrücken bis sie in Deutschland ist, weil sie selbst ausgeführt hat, dass sie auf Mallorca keinen kompetenten Rat findet. Denn wie smartwolf ausführt, bin ich auch der Meinung, das sofort etwas getan werden muss. Wenn es allerdings soweit gediehen ist, das Rea wie Torsten sicherlich nachvollziehbar in den Raum stellt, dass sie möglicherweise Angst vor Katoro hat, dann wird man wahrscheinlich den Rat der Trennung nicht unbedingt ausschließen können. Meinen Hundenfreunden, denen ich von dem halsbiss erzählt habe, haben spontan auch gleich gesagt Trennung.
Ich habe ihr aber auch Michael Grewe und Michael Eichhorn empfohlen, wenn ihr weiter oben nachschaut.
Nur wenn man liest, wie Rea ihr Verhältnis vorher zu Katoro geschildert hat, dann würde ich nicht unbedingt soweit gehen und hier eine Angst sehen, Respekt sicherlich, aber den haben wir doch wohl alle oder?
Und Torsten, meine TWHündin ist 14 1/2 Monate alt, aber mein Briardrüde wird 4 Jahre alt. Und frag doch mal M Eichhorn, der wird dir bestätigen, dass Briardrüden mit zu den häufigsten "Problemhunden" gehören. Unser Rüde zählt dazu jedenfalls nicht. Natürlich zeigt er jedem Rüden seine Dominanz, aber er ist insoweit instinktsicher. Leider haben die meisten Hundehalter nicht die nerven.
Und trotz allem, finde ich die Tips von Günther Bloch und anderen, dass man, wie er es nennt "die ausnahmslose Handfütterung "aufmüpfiger" Hunde und/oder Formung eines neuen Verhaltens durch Unterstüzung von Futtergaben.", die Hunde mit Futterkonditionierung wieder auf den Boden runter bekommt und sie lernen, wer der Chef ist.
Er begründet dies auch anschaulich. Könnt ihr alles nachlesen in "Der Wolf im Hundepelz".
Und trotz der Bedenken von Torsten wäre der persönliche Kontakt im Rahmen einer Wanderung mit anderen Wolfshundbesitzern und langjährigen Rüdenbesitzern auch hilfreich. Es muss ja nicht die Konrontation zwischen Katoro und anderen Rüden zugelassen werden. Es können Hunde vorne gehen und hinten. Aber es würde im sicherlich gut tun mit TWHhündinen Kontakt zu bekommen. Und Rea könnte mal ein bißchen erzählen. Man könnte die Hunde auch beobachten und was dazu sagen. Das ist doch allemale besser als sich zu verkriechen und vielleicht an einen "falschen" Hundetrainer zu geraten.
Dazu muss Rea vorher wissen, was sie will. Bei den vielen verschieden Trainingsmethoden, die es gibt, muss man für sich schon vorher herausfinden, welche man bevorzugt. Weil genau das wäre fatal, Katoro erstmal durch einen, dann durch einen anderen usw. betreuen, erziehen zu lassen. Und den zum Training weggeben zu lassen, bringt gar nichts. Das sind Gedanken der alten Schule! Es geht doch hier gerade um das Rangverhältnis zwischen Rea und Katoro, was soll es da bitte schön bringen, wenn sie den Hund weggibt? Das kann ich nur tun, um ihm die Unterordnungsbegriff usw. beibringen möchte oder ihn zu einem speziellen Können abrichten lassen möchte. Aber wir habe hier Familienhunde, mit denen man arbeiten kann und dann sollte man das schon selbst machen!
Rea, schau unter Grewe und Canis bei google, dann kommst du auf die homepage von Canis. Die scheint nicht schlecht zu sein, habe sie noch nicht komplett gelesen. Besorg dir der Wolf im Hundepelz von Bloch. Er ist z.Zt. nun mal der Renomierteste Hundetrainer Deutschlands.
Und Michael zum Superfrauchen; ich hatte ja auch unterschwellig diesen Hinweis gegeben. Schaden kann es trtozdem nicht, auch wenn es hier bisher überwiegend um Junghunde geht, die trainiert werden sollen, oder den American Staffi Pitbull, der aber nicht wirklich gefährlich war. Trotzdem wird dort mit den lekkerlis schon gut gezeigt, was man erreichen kann. Wenn man allerdings eher zu der Fraktion gehört, die mal Hand anlegen und Stachelhalsbänder favorisieren, dann ist das natürlich alles Kinkerlitzchen. wie so oft, der Mittelweg dürfte der richtige sein.
Christian
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