Thread: spiegel artikel
View Single Post
Old 08-06-2010, 17:03   #133
hanninadina
Senior Member
 
hanninadina's Avatar
 
Join Date: Nov 2003
Posts: 2,466
Send a message via Skype™ to hanninadina
Default

Torsten es gib alles mögliche an Wolfshunde da drüben F 8 mit 90 % Wolfsblut, F 5 mit 50 % Wolfsblut, F 1 mit 50 % Wolfsblut, F 2 mit 75 % Wolfsblut. Und natürlich sind sehr viele Züchter dabei, ihre Hunde als Wölfe verkaufen, du hast es doch selbst immer wieder genannt, da sie mehr Geld dafür bekommen. Die sehr breite Masse aber sind Hunde durch und durch. Deshalb ist es ja so wichtig sich intensiv in die Materie einzuarbeiten.

Zu deiner Kenntnis, hier mein Leserbrief zu dem Zitat im Spiegelartikel wg Hinweis auf Beißstatistik:

"Leserbrief zu Spiegel Nr. 21, 22.05.2010, Beutegreifer im Wohnzimmer, Beissstatistik

In den USA und Kanada stehen die amerikanischen Wolfshunde – nicht zu verwechseln mit den europäischen Rasse Wolfshunden den Tschechoslowakischen Wolfshunden und den Saarloos Wolfshunden – in einer Beißstatistik von Merrit Clifton (Herausgeber von Animal People), die von 1982 bis 2009 geführt wurde, an 4. Stelle mit 19 Todesopfern, aber nur bezogen auf die tödlichen Unfälle, nach den Pit Bull Terriern 153 und Rottweilern 67, aber auch die nordischen Hunde Malamute, Siberian Husky und ChowChow stehen noch vor den Wolfshunden mit 27 Toten. Betrachtet man die Beißstatistik insgesamt – „nur“ Angriffe“ - treten die amerikanischen Wolfshunde überhaupt nicht mehr nennenswert auf. Auch sind bei 81 Angriffen in 27 Jahren(!) überhaupt nur 4 auf Erwachsene gewesen und 67 auf Kinder. Kinder soll man mit großen Hunden nicht allein lassen, dann würde sich die Zahl noch deutlich weiter reduzieren. Normale Hunde hingegen beißen dagegen unberechenbar sowohl Erwachsene als auch Kinder, wie die Beißstatistik zeigt, die da relativ ausgeglichen ist, was die Angriffe sowohl auf Erwachsene als auch auf Kinder ausweist. In einem 73 Seiten Gutachten des Englischen Umweltministeriums zum Halten von Wolfshunden in Großbritannien aus dem Jahre 2000, wonach dann im Jahre 2009 ab der 3. Filialgeneration nach dem Wolf alle Wolfshunde als Hunde eingestuft werden, wird auf Seite 30 in einer Beißstatistik aus den USA von C. Mortimer von dem Guardians of Wildlife von 1989-1994 festgestellt, dass Wolfshunde ganz im Gegenteil nur halb so oft zu beißen, wie normale Hunde. Danach beißen normale Hunde auf ihre Anzahl gesehen 0,0005% zu, wohin gehend bei den amerikanischen Wolfshunden nur 0,00025% zu beißen. Auf jeweils 100.000 Tiere gesehen heißt das bei den normalen Hunden 0,5 Unfälle und bei den Wolfshunden nur 0,25 Unfälle. Prof. Dr. Raymond Pierotti von der Universität Kansas hat genau dasselbe wissenschaftlich in 35 Jahren Arbeit mit Wolfshunden und Wölfen herausgefunden, dass Hunde gerne mal zu beißen, amerikanischen Wolfshunde sich aber immer eher zurückziehen. Damit wird die Beißstatistik auch wissenschaftlich belegt.

In dem o.g. Spiegelartikel wird der Eindruck erweckt, dass Wolfshunde gefährlicher sind als Durchschnittshunde, was falsch ist, was die beiden Beißstatistiken und die wissenschaftlichen Untersuchungen belegen.

Christian Berge, Buchholz/Aller"


Ich habe den auch an alle Vorstände der beiden Vereine und Geschäftsführer gesandt.
hanninadina jest offline   Reply With Quote