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Old 23-06-2005, 22:05   #59
Frauke
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Hallo Ihrs!

Anläßlich der boomenden Zeckensaison möchte ich mich hier als newbie auch einmal äußern, so es genehm ist.
Ich kann dabei natürlich nur meine eigenen Erfahrungen und Meinungen wiedergeben.
Also eine Patentlösung für alles hab leider auch ich nicht
1. natürliche Prphylaxe
2. "Chemiekeule Spot-on"
3. Borreliose

1. Natürliche Mittelchen wie Aloe, Knoblauch, Teebaumöl und Co scheinen in ihrer Wirklung jeh nach Hund sehr unterschiedlich zu tun, oder eben auch nicht. Ich kenne einige Leute die auf Teebaumöl schwören andere bei denen es gar nicht hilft.
Was man hierbei beachten muss ist, dass auch viele Pflanzen Gifte enthalten und das "natürlich" nicht immer heißt, dass das Mittel auch, egal in welcher Dosis, ungefährlich ist. So gab es bereits erste Spakulationen ob Knoblauch in hoher Dosis nicht gar eine toxische Wirkung hat, ob und was da genau dran ist weiß ich allerdings weder zu bestätigen noch zu widerlegen.
Ein neues Präperat nennt sich "Formel Z" und ist als "Hefeleckerchen mit irgendwas" beim Tierarzt erhältlich. Man gibt davon eine Tablette pro 7kg Hund am Tag und eine Packung mit (schlag mit tot, ganz genau weiß ich es nicht) ca 100 Stück kostet knapp 8¤. Ich selbst hab es noch nicht ausprobiert und bin auch extrem skeptisch, aber Berichten nach zu urteilen soll es tun

2. Spot on
Ein Spot-on Präperat ist natürlich eine Chemiekeule. Immerhin handelt es sich um Neurotoxine, welche für Ektoparasiten tödlich sind, z.T. mit Kontaktgiftwirkung.
Fakt ist, dass Frontline zum Einen deutlich ungiftiger ist als seine Kollegen; merkt man praktisch daran, dass es das einzige Spot-on gegen Zecken ist, dass für Katzen keine tödlichen Nebenwirkungen hat., Soll daran liegen, dass der Wirkstoff die Rezeptoren von Säugetieren im Allgemeinen nicht anspricht.
Leider zeigt es sich, dass Frontline immer seltener hält was es verspricht..
Bei zweien meiner Hunde hilft es ( bei einem 4 Wochen , bei dem anderen bis zu 12 Wochen ) bei dem Dritten zeigt Frontline nahezu keine Wirkung mehr, daher bin ich auf Advantix umgestiegen, das ist etwa so "giftig" wie Exspot nur etwas teurer und hilft auch gegen Sandmücken.

3. Borreliose
Derweil schaut es leider so aus, dass
a) jede 4. Zecke Borreliosevektor ist und
b) die Impfung nur gegen einen von mehrern Stämmen hilft und das auch nur beim "sauberen" Hund der bisher keinen Kontakt zu Borrelien hatte.
Dies kann man im Blut testen lassen und sich ggf die Impfung sparen.
Meine sind alle geimpft, weil ich die Meinung vertrete "auch ein bischen Schutz ist immerhin ein Schutz."
Impfen ode rnichtimpfen ist sicherlich geschmackssache, jedoch gegen zecken vorbeugen sollte man besser..
Es sind ja nicht nur Borreliose und FSME sondern auch die "Tropenkrankheiten, die nach und nach hier eingeschleppt werden, wie Erlichia Canis und Babesien.
Erlichiose wird angebich nicht vom gemeinen Holzbock übertragen, aber wer möchte sich darauf schon gerne verlassen.

Ich hoffe mein Posting ist nicht zu lang
Liebe Grüße
Frauke
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