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Old 02-11-2005, 22:04   #69
Frauke
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Lieber Christian,

In disem Fall irrstDu Dich, was ja keine Schande ist, da Du Magni nicht persönlich kennengelernt hast (hoffentlich läßt sich das einal ändern, Du würdest ihn lieben und Deine Aussagen nur auf die Gespräche mit jemandem stützen kanst, der zu dem Zweitpunkt vermutlich völlig aufgelöst war (das muss er gewesen sein, denn es fiel ihm wahnsinnig schwer Magni abzugeben)
Die Vermutung, Uwe hätte mir nicht alles erzählt ist mehr als falsch. Wir haben uns lange unterhalten, mehr als einmal. Uwe ist ein grundvernünftiger und mehr als ehrlicher Mensch, der mir niemals irgendetwas verschwiegen hätte.
Ich bitte Dich in das was er Dir, vermutlich unter "Schock" erzählt hat nicht zuviel reinzuinterpretieren.
Denn ich lebe mit diesem Hund zusammen, ich und zwei weitere Menschen, nämlich mein Freund und seine Mutter und beide treten meinen Hunden nicht auffallend dominant gegenüber (haben auch nicht übermäßig viel Umgang mit ihnen).
Wenn wir also davon ausgehen, dass Magni mit 5 Monaten eine Frau mutwillig von hinten angesprungen, gefletscht und geknurrt hat, dann wäre es ausgeschlossen, dass ein Hund mit derartigem Potential, der damals damit durchkam (denn das müßte er ja; im anderen Fall wäre er nicht abgegeben wurden!) nach 4 Monaten nullerziehung sich dennoch um 180° dreht und hier als eher vorsichtiger Zeitgenosse auftritt.
Ein Hund der mit 5 Monaten ernsthaft derartig die Rangfolge in Frage stellt müßte sehr konsequent erzogen werden, damit er handlebar bleibt/wird.
Da Magni aber offensichtlich zwischenzeitlich nicht erzogen, sondern sich selbst überlassen wurde (er zeigte Verhaltensweisen die man nichtmal bei einem Hund toleriert der mit einem "nur" zusammenlebt und in dessen Erziehung man sonst keine Zeit investieren möchte) müßte er seine "Gesinnung in Sachen Dominanz" ja völlig selbständig "überdacht" haben um sich ganz von alleine derartig zu ändern und bei aller Hochachtung vor Hunden daran glaube ich nicht.

Ich bleibe dabei, wenn ich meine Gespräche mit Uwe überdenke, meinen Hund beobachte und mein Wissen über Hunde hinzuziehe, dass es sich um ein Mißverständnis, vermutlich einfach um eine persönliche Antipathie zwischen zwei Individuen handelte.
Aber bestimmt nicht um einen frühreifen, dominantagressiven Jung-TWH der mit 5 Monaten versucht aggressiv an der Rangordnung zu drehen (was ja nicht grundsätzlich verneint, dass es solche Fälle gibt).

Liebe Grüße
Frauke
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