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Old 20-12-2006, 22:31   #42
michaelundinaeichhorn
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Alle Achtung Christian!
Daß wir uns in der Denkweise TWH's betreffend mal so nahe kommen....
Guter Beitrag dem wenig hinzuzufügen ist.
Einig sind sich die Züchter die ehrliches Interesse an der Festigung und Weiterentwicklung (gesundheitlich,wesensmäßig und natürlich auch phänotypisch) der Rasse haben.
Wir und uns nahe stehende Züchter (auch zukünftige) sind in regem Kontakt mit einigen Züchtern in Italien,Frankreich,Belgien Tschechien,natürlich Slowakei und anderen Ländern.
Und das tun andere bestimmt und hoffentlich auch.
Ich fand z.Bsp.Steffens Versuch mit Kondor (wenn wir schon von wolfsähnlich sprechen) sehr gut und nach wie vor schade daß es nichts geworden ist.Da gibt es (zumindest bei mir und auch Ina) keinen sogenannten Züchterneid oder ähnliches.
Warum sind denn Tina und Thomas bis auf die Insel Elba gefahren um einen noch nicht bekannten Deckrüden für Baba zu nehmen?Vorsicht Werbung!
Natürlich ist es einfacher den eigenen (oder in der Nähe wohnenden) Deckrüden zu nehmen.
Die Zukunft wird zeigen ob aus einmaligen Verpaarungen,die gewiss auch passen, ein Dauerzustand wird.
Trauriger Fakt ist daß es in Deutschland auch VDH-Züchter gibt die die zweite oder sogar dritte Wurfwiederholung gemacht haben,was ich bei einer doch relativ kleinen Population wie bei uns in Deutschland schlicht und einfach als genetischen Mordversuch an einer Rasse zu bezeichnen wage.Zumal nur ein Bruchteil (wenn überhaupt) geröntgt ist.Ich berufe mich hier ausdrücklich auf wolfdog.org Quellen!Wer hier inseriert sollte sich auch offenlegen,das gilt auch für Hunde die Hüftprobleme haben,aber nicht offiziell ausgewertet sind.Oder wie seht Ihr das?Sorry,aber ich pflege die Dinge beim Namen zu nennen.
Mord aus Habgier?
Ich weiß es nicht.
Ist dank wolfdog.org auch für keine sogenannten Insider nachzuvollziehen.
Ich finde man sollte erst mal solche Dinge beim Namen nennen und zu ändern versuchen bevor man sich über das Einkreuzen von Wölfen Gedanken macht.
Der Standart ist klar beschrieben und übrigens hervorragend dargestellt von MV.Dr.Frantisek Rosík in einem Beitrag auf wolfdog.org.
Diesem Beitrag ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Man sollte zumindest versuchen sich als Züchter daran zu halten.
Natürlich ist es bei einer relativ kleinen Population nicht möglich nur mit "perfekten" Tieren zu züchten,umso mehr sollte man dann aber auf die jeweils gewählten Partner achten.
Und vielleicht nochmal für die Wolfsfanatiker:
Ist es nicht schöner mal in einem Gebiet zu sein in dem es Wölfe gibt,sie zu erahnen oder ihre Spuren zu sehen,sogar heulen zu hören wenn man Glück hat.....
Statt wie schon erwähnt die Einkreuzung eines Wolfes herbeizusehnen.
Es ist übrigens nicht zwingend daß die Rasse gesünder wird wenn man wieder einen Wolf einkreuzt.
Da es sich in der Regel um Wölfe aus Gefangenschaft (meist aus mehreren Generationen) handelt findet eine natürliche Selektion nicht mehr statt.
Es gibt Untersuchungen von Wölfen aus schwedischen Zoos die erbliche Augenkrankheiten bis hin zur Erblindung haben.
Wäre es da nicht sinnvoller (wenn es nur um die Gesundheit geht) Schäferhunde aus einer oder mehreren Linien zu nehmen die nachvollziehbar überwiegend gesunde Tiere hervorbringen?
Oder widerspricht das dem Wolfskult?
Denkt mal drüber nach....

Bis dann,

Michael

P.S. Vielleicht sollte man wegen der Wurfwiederholungen und auch übermäßigem Deckrüdeneinsatz in D einen eigenen Thread aufmachen,denn diese Dose gehörte eigentlich schon lange aufgemacht.
michaelundinaeichhorn jest offline   Reply With Quote