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Sport & Ausbildung Tschechoslowakische Wolfshunde als Arbeitshunde - wie trainiert man ihn , wie lernt man ihm neue Elemente, Informationen über Wettbewerbe und Trainingsseminare |
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#11 |
Junior Member
Join Date: Mar 2007
Posts: 2
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Hallo Zusammen
Ich bin fasziniert von den TWH's. (selber nicht TWH- sondern Dobi-mix-besitzer) Habe drum etwas im Forum gestöbert. Unglaublich welche Nettigkeiten da ausgetauscht werden?! Nach dem ich zum Schutzdienst etwas gelesen habe, dachte ich, dass ich hier doch noch meine Meinung dazu geben sollte. Zweifle zwar etwas daran dass es etwas bringt.... Ich bin mehr als erstaunt dass Leute die sich angeblich nicht nur mit den Hund als Schosstierchen, Partner- oder Kinderersatz oder Klickertänzer sondern auch mit dem Wolf, dem Rudeltier, Raubtier, Beutegreifer, Jäger (was der Hund meines erachten auch noch ist) auseinandersetzen, so naiv Argumentieren. Warum soll der Hund oder Wolfhund denn nicht artgerecht beschäftig werden? Mein Meinung zum Thema Schutzdienst: Häufig entsteht der Eindruck man wolle den Hund aggressiv machen, wenn man es (aus meiner Sicht) richtig angeht, ist das aber überhaupt nicht der Fall. Der Hund soll aus Beutetrieb und nicht Wehrtrieb beissen. Er will den Ärmel nichts anderes. (oder eben beim Mondiorin den Franzosen (Anzug)) Dabei ist der Figurant der beste Spielkammerad des Hundes. Der Hund kann seine Trieb hier ausleben, so wie er es sonst nicht machen darf. Man fördert einen hohen Trieb und trotzdem muss der Hund führig bleiben. Ausserdem muss der Hund wesentlich in seiner selbstsicherheit geschult werden. Wir wissen ja alle, die gefähliche Hunde sind die ängstlichen. Mein Fazit: Schutzdienst ist anspruchsvoll für alle, Hund, dessen Führer und nicht zuletzt für den Figurant. Bei seriösem Aufbau und Arbeit aber sicher etwas sehr Gutes! Ein Hund der einen Ärmel beisst, beisst noch lange nicht einen Menschen. Das ist Quatsch. Diensthundeausbildung (scharfer Dienst) geht aber ganz anders! Wirklich beissen tut ein Schutzhund (IPO, VPG) erst recht nicht! Ausser eben, es wurde komplet falsch (über Angst) aufgebaut. Der gute Sporthund ist führig und selbstsicher und erst noch ausgeglichen. Nichts macht einen Hund gefährlich als Ängstlichkeit und Wesensschwäche! Warum wollen wir unseren Hunden oder Wolfshunden nicht gerade etwas Sicherheit vermitteln und sie etwas von ihrem Trieb ganz kontrolliert ausleben lassen? Na ja, es ist die allgemeine Tendenz... Es sind Hunde, keine Menschen. Sie denken und handeln anders und sie wollen vermutlich gar keine Menschen werden (zum Glück) Die Argumentation gegen den Schutzdiehnst kommt immer aus menschlichem Blickwinkel. Wenn wir gute Rudelführer sein wollen, dann müssten wir uns auch mal versuchen uns in den zu Hund versetzen?! Und noch etwas. Bevor ihr jetzt alle wieder Argumente gegen den Schutzdienst sammelt. Bringt erst mal in Erfahrung wie sich der Schutz aufbaut, redet mit einem Figurantem, einem Hundeführer.... seht Euch mal diese Hunde genauer an. Es sind die, die ausgeglichen, ruhig sind und gut im Gehorsam stehen! Die Beissunfälle kommen nicht von diesen Hunden! Warum ist denn dieser Sport so falsch.... Ich ärger mich und könnte noch ewig schreiben. Vorallem für die Hunde... Ich glaube nicht, dass ihr jetzt anders Denkt, aber vielleicht setzt sich der eine oder ander jetzt mal differenziert und etwas unvoreingenommener damit auseinander? Liebe Grüsse |
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