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Leben mit einem TWH... Geschichten als Vorwarnung für zukünftige Besitzer... alles über den Charakter von Tschechoslowakischen Wolfshunden

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Old 10-10-2005, 17:47   #41
hanninadina
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Hallo Jan,

eine Korrektur, Mutara ist eine Kreuzung aus Wolf und DSH-Mix, schau unter Datenbank Eintritt und gib Mutara ein. Da wirst du 2 finden, die deiner Mette ähnlich sind und einen Ave, der schon ein bißchen wie ein TWH aussieht.

Grüße

Christian
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Old 12-10-2005, 10:49   #42
Fenriersgard
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Danke für die Mutara-Hinweise. Ich wußte zwar, dass es sowas gegeben haben sollte, hatte aber keine Vorstelungen. Die Bilder sind auch sehr interessant. Wie groß sind die denn und wie ist ihr Wesen? Unterscheiden sie sich vom TWH?

Zum 2. Punkt.
Vom Timberwolf, als Wolfsunterart gibt es zwei geographische Rassen.
Den großen, schlanken West-Timberwolf und den kleinen gedrungenen Ost-Timberwolf.
Nicht nur äußerlich, sondern auch vom Wesen unterscheiden sich die beiden Formen. Aber eben nicht soweit, dass jede eine eigene Unterart wäre.
Die Ost-Timber sehen dem SWH teilweise und Individuenabhängig verdammt ähnlich.
Und das ist auch meine Meinung.
Der Timberwolf ist der entscheidende Wolf im SWH, was Wesen und Aussehen angeht.
Darum auch Ami-Wolfshunde, in denen ausschließlich Timber drin ist. Man kann auch andere Kombinationen erhalten. Ich wollte nur den Timber als einzigen Wolfsahn in meiner Mette haben. Vier weitere Wolfsunterarten wären/sind möglich gewesen.


Warum SWH und nicht TWH fragst du Christian?
Nun zunächst war es eher Zufall. Ich beschäftigte mich seit langer Zeit mit Wölfen und wußte nichts über die Existenz von Wolfshunden.
Bei einer Hundeausstellung, zu der ich durch meine Freundin zwangsweise mitgeschleppt wurde, habe ich dann beide Rassen gesehen.
Ich war hin und weg. Eigentlich wollte ich keinen Hund haben.
Für mich waren Hunde das verkrüppelte, mißbrauchte, verelendete Abbild eines einst stolzen Tieres, dem sie nicht im Entferntesten das Wasser reichen konnten.
Ich war schon immer krass und polarisierend.
Nun mein Beschluss stand fest. Ein Wolfshund darf es sein. meine Freundin, die unbedingt einen Hund haben wollte war es recht, dass ich so schnell umzukippen war und so informierten wir uns über beide Rassen.
Im Endeffekt entschied eben das "amerikanische Aussehen" des SWH und seine größere, wolfsähnliche Vielfalt (Farbe, Größe und Form). Außerdem seine gelben, nicht so schräg liegenden, fast traurigen Augen. In denen waren wir sofort versunken. Die TWH guckten alle frech und wie Füchse aus der Wäsche. Außerdem galten sie als forscher und kerniger. Wir aber sind Weicheier und wollten ein Schmusetier. Freya erfüllt diesen Job gerne und mit voller Anstrengung. Sie ist ein absoluter Erfolg.
Also wenn beim SWH eine Blutauffrischung, dann nur Timberwolf und nix anderes.
Beim TWH halte ich dies hingegen für Quatsch.
Eine Blutauffrischung würde auch dem TWH gut tun ist aber im Gegensatz zum SWH nicht existenziell.
Wir haben mit beiden Rassen mit einem Phänomen zu kämpfen, dass andere Rassen nicht kennen.
Die fortschreitende Domistizierung. Das passiert nämlich wenn nicht ab und zu ein Wolf hinzukommt. Das kann aller 30 Jahre passieren, aber es muss passieren, sonst haben wir bald nur noch neue Schäferhundrassen, die bald auch äußerlich nichts mehr mit Wölfen zu tun haben.
Okay, anderes Thema.

50.000 Wolfsmixe? Blödsinn! Wo sollen die denn alle sein? In Deutschland? Ich kann vor Lachen (oder war`s heulen)nicht!
Wer sowas in die Welt setzt schafft mit Willen böses Blut, welches auch gegen unsere Rassen richtet.
Ich habe versucht mal zu recherchieren und nicht einen Einzigen gefunden. Sicher gibt es welche. Aber keine 50.000! Da sind unsere Hunde bestimmt mitgezählt worden und selbst dann kommt man nicht auf diese utopische Zahl. Alles Käse!
Wer diese Frau jetzt noch ernst nimmt, dem ist nicht zu helfen.

wera,
ich war bislang zu einem twh-wochenende. ein freilaufen einiger großer Rüden und manch einer Hündin war dort eben nicht möglich.
Ob das representativ war, kann ich nicht sagen, deshalb wollte ich gern mal bei euren Treffen dabei sein, wenn ich darf.
Die TWH-Halter waren von Freya angetan, die sich an allen Hunden frei vorbei bewegte und auf drohungen und Anbellen nur mit Zähnezeigen reagierte. Aber für mich war das normal. ich kannte das vorher nicht anders. Und es waren wirklich etliche Rüden an der Leine.
Egal, das war mein erster Eindruck der sicher trügen kann.

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Old 12-10-2005, 15:19   #43
timber-der-wolf
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Originally Posted by Fenriersgard
Zum 2. Punkt.
Vom Timberwolf, als Wolfsunterart gibt es zwei geographische Rassen.
Den großen, schlanken West-Timberwolf und den kleinen gedrungenen Ost-Timberwolf. ...
Ich beschäftigte mich seit langer Zeit mit Wölfen und ....
Hallo Jan, dazu nur eine Anmerkung:
Da Du schreibst, dass Du Dich mit Wölfen beschäftigst, gehe ich davon aus, dass Du auch weist, dass die von Dir vorgenommene Unterscheidung der Timberwölfe von uns hier in Europa und dessen "Experten" vorgenommen wurde.
Die Ami´s kennen und unterscheiden so nicht. Von den Ami´s werden alle Wölfe, die nicht weis, also Arktis-/ Polarwolf, sind, als Timberwolf bezeichnet (ähnlich, wie sie nicht zwischen Wisent und Bison unterscheiden - bei ihnen ist alles Büffel).
Tatsächlich gibt es bei den amerikanischen Wölfen eine sehr große Farbenvielfalt, die man von europäischen Grauwölfen nicht kennt. Ich habe hunderte Bilder aus den USA und von unserem Vereinsvorsitzenden der DWG, der mehrere Jahre im WolfPark gearbeitet hat und derzeit wiedereinmal im Rahmen seiner Doktorarbeit im Wolf Park ein Praktikum absolviert, die das belegen können. Allerdings sehen die amerikanischen Wölfe (meiner Meinung nach) wesentlich "hundlicher" aus, als unsere europäischen Wölfe.
Ich stimme Dir auch zu, dass beide Wolfshundrassen von Zeit zu Zeit wieder ein wenig Wolfsblutauffrischung brauchen, wenn wir auch in Zukunft noch Wolfshunde und keine "neuen" Schäferhunde haben wollen (übrigens wurde, und wird, auch bei den nordischen Rassen so verfahren, wenn auch offiziell bestritten. Aber nur so ist ihre Urtümlichkeit, Selbständigkeit und Gesundheit nicht zu erklären. Und wer sich zB. im hohen Norden von Amerika mit offenen Augen umtut, wird dies dort bestätigt finden. Und diese Tiere kommen dann auch hier bei uns wieder in die Zucht.).
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Old 12-10-2005, 18:27   #44
wera
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@jan

diese treffen/spaziergänge liegen halt leider nicht gerade in deiner nähe,
(schweiz- nähe grenze D)

ich kann dir ja mal sonst die daten von den spaziergängen geben, die einten sind von schweizerischen club und die anderen privat organiesierten sind halt meisten eher kurzfristiger (1-2 wochen voraus),

gruss jeanette
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Hunde kommen, wenn sie gerufen werden.
TWH`S nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück...
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Old 13-10-2005, 10:12   #45
Fenriersgard
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Lieber Timber-der-Wolf,

das die Amis nicht unter ihren Wolfsunterarten und ihren geographischen Rassen unterscheiden war mir neu.
Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie ebenfalls fast alles ausgerottet haben und nun auf Kanadier zurückgreifen müssen?
Egal. Die Züchterin von welcher Mette herstammt, unterscheidet sehr wohl, da sie richtiger Weise und erfahrungsgemäß weiß, dass sich die Wolfsunterarten vom Wesen her viel deutlicher unterscheiden, als Haushundrassen untereinander.
Sie verwendet amerikan. Arktiswölfe, Ost-Timberwölfe, British-Coloumbia Inlandwölfe und Alaska-Grauwölfe.
Also ich nehme an, dass Leute die sich damit beschäftigen schon Unterscheidungen vornehmen werden.
Für die Allgemeinheit muss ich dir recht geben. Der Durschnitts-Ami ist ja auch nicht der schlaueste Erdenbürger.

Zur Hundlichkeit und große Unterartenvielfalt der Wölfe in Amerika gibt es verschiedene Theorien.
Ich jedenfalls finde die Amis hübscher und nicht hundlicher.


Liebe wera,

danke für die Info. Für ein Wochenende komme ich gern mal in die Ecke. Blos für ne Wanderung ist es mir einfach zu weit und für die Hundis (die gern Auto fahren) zu stressig.


Also bis die Tage
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Old 13-10-2005, 12:37   #46
hanninadina
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Hallo Jan,

ich freue mich sehr, dass es noch andere gibt, die über den Tellerrand schauen. Deine Kenntnisse über Wölfe finde ich klasse, da kann ich direkt noch was lernen! Ich finde nicht, dass das Thema Erhalt der SWH und TWH an der Sache (Forum) vorbei wäre, denn das muss letztlich tatsächlich diskutiert werden. Die Mutaras sind da ja das beste Beispiel, denn eine der renommiertesten TWH Züchter in Tschechien ist als Richterin daran ja beteiligt und hat das Projekt unterstützt, sonst hätte es ja nicht die offiziellen Bewertungen während einer TWh-Show gegeben.

Wie groß die Mutaras sind? Schau dir die Fotos an, da siehst du Mutaras neben TWHs, ich meine die haben die Größe von TWHs. Aber wohlgemerkt es ist ein Mix Wolf/DSH-Mix.

Mit den West und Ost Timber ist mir neu. Meinst du West amerikanische Timber Wölfe, die also an der Westküste Nordamerikas leben und die Ostler im Osten?! Sorry für die "blöde" Frage, aber dies ist mir völlig neu und findet sich in meiner Wolfsliteratur nicht. Norbert scheint es ja auchzu kennen, ich sehe, ich muss mich mehr informieren.

Tja, mit der Blutauffrischung liegst du nicht wirklich fern, wenn man sich mal anschaut, dass alle Jahre (Jahrzehnte) wieder Wölfe eingekreuzt worden sind. Der 3. war 1974 und der/die 4. 1982/83. Da könnte man wirklich sagen, es wird mal wieder Zeit. Trotzdem finde ich es natürlich "dämlich", was die Mutaras gemacht haben. Eine TWH-Hündin zu belegen und mit den F1 Mischlingen weiter zu züchten, die das hundliche Verhalten am deutlichsten Zeigen (also natürlich eine Selektion vorzunehmen) könnte ich mir gut vorstellen. Mir fallen z.B. die Menschenfreundlichen Wolfsrüden von Tanja Askani ein....

Oder die absolut handzahme Wölfin Inge, die allerdings leider schon zu alt ist mit ihren 11 Jahren. Die menschenfreundlicher als die meisten Hunde.

Das mit den 50.000 Mischlingen finde ich auch sehr sehr hoch gegriffen und zielt in der Tat dazu, Menschen abzuschrecken. bei dem Wolf/Hundseminar vor 3 Wochen hatte Elli auch Erfolg, weil gleich eine Interessierte erschreckt feststellte, dass wenn man sich für einen DSH-Mix interessiere, man ja damit rechnen muss, dass man einen Wolfsmischling bekommt.

Dazu passt, dass toni Seiler tatsächlich vor 4 Jahren einen solchen zunächst als Schäferhundmischling gehaltenen Wolfshybriden bekommen hat, nachdem der Halter nicht mehr mit ihm fertig geworden ist.

Das es doch ein paar mehr Mischlinge gibt, zeigt doch aber auchdie Anfrage "deines" Veterinärs, ob du nicht als Auffangstation welche nehmen könntest, oder?! Es gibt eine "Geflügelzeitung" in der man z.B. Wölfe und Hybriden annonciert zum Verkauf, also verdeckt und nicht offiziell.

Elli kennt zumindest ein paar Halter von reinen Wölfen und MIschlingen, sagt sie. Nach ihrem Vortrag bin ich allerdings schon enttäuscht von ihr, weil sie irgendwie von Verhalten von Hunden, Wolfshunden, Wolfshybriden keine ahnung hat. Allenfalls ihre Beobachtungen der Yellowstone Wölfe können etwas hergeben. Wer allerdings Günther Bloch fragen muss, wie man verhindert,dass sein 11 Wochen alter Labradorwelpen sie anspringt, na ja....

Die Infos über Hybriden auf der www.wolfpark.org Seite von Monty Sloan kennst du ja sicher auch und die beiden amerikanischen Büchervon Nicole Wilde.

50000 Wolfsmischlinge wären übrigens 1 % von den gesamten Hunden, eher weniger. Von daher wäre es nicht abwegig. Du musst bedenken, dass solche Hunde meist da geführt werden, wo sie andere nicht "zerlegen" können.

Und da sind wir beim Thema, kann ich TWH-Rüden bei einem Spaziergang frei laufen lassen oder "tragen" sie es gleich untereinander aus. Ichselbst habe nur eine Hündin, aber von Erzählungen von ein paar Rüdenhaltern weiß ich, dass es wirklich nicht so einfach ist. Vielleicht sagen diejenigen mal was dazu, Michael Daum, Steffen (ist wohl zum decken gerade weg), Dieter usw.

Es gibt natürlich Hunderassen, wo das problemlos geht. Ich kann nur sagen, bei den Briards funktioniert das auch nicht so gut. In der Regel gehen die Rüden weit getrennt, einer vorne und einer hinten z.B. wenn genügend Leute und Hunde da sind. Mein Rüde kommt mit seinem Briardkumpel, der 2 Wochen älter ist und beide nun 4 sind, gut aus. Im Gegnteil, sie sind ein Team und vermöbeln Klein Myla ab und zu, weil allein traut sich mein Rüde nicht. Natürlich haben sie sich schon mal um ein Stöckchen gestritten, aber da konnte ich sofort dazwischen und die Sache im Keim ersticken, weil ich den anderen Rüden auch gut kenne. Aber mein Rüde hat auch schon einen in der Regel mit Maulkorb geführten Briardrüden nach einer kleinen Auseinandersetzung bei uns auf dem Grundstück geduldet, obgleich dessen beide Damen dabei waren und Myla. Der andere Rüde hat nach kurzem Gerangel zurückgezogen. Leider haben die meisten nicht die Nerven, es die Rüden austragen zu lassen. Die wenigsten wissen, das solange es laut zu geht, keiner den anderen "erledigen" will. Erst wenn es ruhig wird, entsteht ein Ernstkampf.

Meist scheitert das miteinander unter Rüden, dass der ein oder andere Besitzer es nicht ab kann, dass sein Rüde von einem anderen dominiert wird. Schade, man sollte da nicht in die Natur eingreifen.

Jan, ich hoffe, dich mal persönlich kennenzulernen. Das mit deiner Frau und den Wolfshunden, kommt mir bekannt vor, meine ist auch nicht gerade begeistert davon.

Übrigens am 17.11.2005 halte ich einen Wolfsvortrag in unserer Gemeinde (20 km nördlich von Hannover). Wenn alles klappt wird auch toni Seiler mit Wölfin da sein. Vielleicht hast du ja Zeit ein verlägnertes Wochenende hier zu verbingen. Unterkunft wäre irgendwie möglich. Wie alt ist dein Kind?! War es 2 Jahre jung? Meine Kinder sind 10 und 13 Jahre alt.

Vielen Dank für die Fotos übrigens.

Grüße

Christian
hanninadina jest offline   Reply With Quote
Old 13-10-2005, 14:10   #47
Diegobabanebelberg
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Die letzte Kreuzung zwischen Hund und Wolf fand 1983 statt!
Die Welpen kamen am 26 April auf die Welt.
Nachzu lesen unter TWH Geschichte unter Blutll.

Warum findest du es nicht gut eine TWH Hündin mit einem F1 Mischling zu kreuzen?



Gruss Tina
Diegobabanebelberg jest offline   Reply With Quote
Old 13-10-2005, 16:59   #48
hanninadina
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Danke Tina für das genaue Datum, natürlich kann auch eine TWH-Hündin mit einem F1 gekreuzt werden, dagegen hätte ich auch nichts, so war mein Statement nicht gemeint. Es ist natürlich zu diskutieren, ob ein TWH domestiziert sein sollte, also wie Jan es aussprach, eine weitere Schäferhundrasse ist oder aber seine gewissen Jagdanleihen behalten sollte.

Ich hatte ja neulich schon mal darauf hingewiesen "TWH = Hütehund". Ich habe nach dem ersten Erlebnis 2 wochen später morgens im Wald, linker Hand ein Feld vom Weg mit büschen getrennt, rechter Hand ein Wald ca. 30 m vor uns ein Hirsch gemütlich den Weg kreuzen sehen. Hannibal 2 m vor mir, Myla ca. 10 m vor mir. Ich dachte jetzt geht es los. Hannibal habe ich sicherheitshalber am Halsband festgehalten. Myla schaute zu uns, so als ob sie Hannis Unterstützung suchte und schaute wieder zum Hirsch. Sie machte allerdings überhaupt keine Anstalten hinter her zu gehen. Der Hirsch ging, rannte also nicht, und direkt dahinter ein Zweiter Hirsch. Myla blieb stehen wie eine gute deutsche Eiche. Da habe ich schon gestaunt. gut 80 m vor uns waren noch 2 Hirsche, die dann aber verschwanden als wir uns näherten. Da haben aber beide Hunde Witterung aufgenommen, ic hhatte sie da aber für ein kurzer Stück angeleint.

Gestern traf ich in der Feldmarkt eine Bekannte mit einem Australian Shepperd und einem Cairn Terrier. Myla legte sich ca. 5 m vor dem Kleinen hin in geduckter Lauerstellung, worauf hin die Bekannte meinte, Myla zeige ja Hütehundverhalten. Es war so die Haltung, die man von Border oder Aussies halt kennt. Na ja, da meinte ich nur, dass es wohl eher die Jagdlauerstellung ist. Wie gesag, Hüten ist nichts anderes als das gezielte Jagen.

Bei Rehen geht Myla, bis auf das ein Mal vor ca. 4 wochen in der Regel hinterher, wobei nicht so weit, wie andere Hunde, die sich dann erstmal nicht sehen lassen. Sie ist schon nach ca. 3 Minuten wieder da, also nicht der Rede Wert. Ihr scheint es auch eher wie bei Hannibal um das Laufen/Rennen zu gehen.

Puh, falsches Thema hier?!

Grüße aus dem herrlichen Sommerland Niedersachsen, wo seit Tagen die Sonne klasse scheint. Haben wir uns aber auch alle verdient nach dem miesen Sommer

Christian
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Old 14-10-2005, 00:06   #49
Fenriersgard
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Hallöle

Ich kann nur immer wieder sagen, dass "Mutaras" für mich Neuland waren und dass ich voller Interesse diese sache nun etwas verfolge.
Wobei ich immernoch der Meinung bin, dass die Kombination für den TWH eher ungünstig ist.
Tja, die Verkreuzung mit europ. Wölfen ist aber ungleich schwieriger. Vor allem, wer soll sowas bewerkstelligen, ohne dass Mensch und Tier darunter leiden. Was machst du mit den nicht vermittelbaren F1? In Zoo`s oder selektieren? Was ist richtig?

Nun die West-Timberwölfe werden im Umgangsjargon auch West-Coast-Wolves bezeichnet und die Ost-Timberwölfe als Eastern-Wolf.
Die ursprüngliche Verbreitung ist wie du richtig erkannt hast auf die Küstenregionen beschränkt. Eine einstmals bestehende , nun aber vom menschen ausgerottete Verbindung bestand bis etwa in die 50er Jahre. das war der Interrior-Wolf (was immer das auch heißen mag). Die Frage, von dir Christian ist nicht blöd. Ich hatte mal ne Wolfverbreitungskarte, auf der alle 43 Wolfsunterarten mit ihren geographischen Rassen verzeichnet waren (auch die Ausgestorbenen). Die Karte war aus DDR-Zeiten, aus der Schule geklaut. Asche auf mein Haupt.
Blos im Moment kann ich sie nicht finden, aber in nem guten Haushalt geht nichts verloren.

Gut, wenn es beim TWH aller zehn Jahre eine Wolfsblutauffrischung gibt. Das langt völlig zu um diese Rasse auf dem sehr guten Level zu halten, auf welchem sie sich befindet.
Leider sieht es da beim SWH eher düster aus, so leid mir das persönlich tut.

Zu Elli sag ich garnix!!!!

Zu dem Wochenende, an dem ich schon thematisch sehr interessiert wäre, kann ich noch nicht sagen, obs was wird.
Ich red mit meiner Chefin. Mal sehn. Ich schick dir ne Mail, Christian.
Wer kommt denn sonst noch? Andere Wolfshundefreunde?

ich habe noch einige sehr interessante in Holland stehende Hunde auf Fotos. Wenn Interesse besteht ----> kein Problem!
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Old 14-10-2005, 08:31   #50
timber-der-wolf
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Hallo Jan,

was die "Schläue" der Ami´s im Allgemeinen angeht, gebe ich Dir Recht.

Aber zu Deiner Unterteilung von Ost- und West- Timberwolf muss ich Dir (nach telefonischer Rücksprache, da ich mir langsam unsicher wurde, mit meinem DWG-Vereinsvorsitzenden, der gerade bei Dr. Klinghammer in den USA im WolfPartk ein Praktikum absolviert) mitteilen, dass es diese Unterteilung so nicht gibt.
Und wie gesagt, die Ami´s bezeichnen wirklich landläufig alles als Timberwolf.

Ich füge diesem Beitrag einen Link auf Dieter Mückters HP bei. Hier findest Du alle derzeit aktuell, wissenschaftlich anerkannten (40) Wolfsunterarten mit deutscher und lateinischer Bezeichnung sowie deren Verbreitungsgebiet (auch die ausgestorbenen Wolfsunterarten) :

http://www.canislupus.de/index.php?u...p=2&vm=0&vvm=0

Soviel zum Thema Wölfe, denn eigentlich gings hier um die Frage: "Warum gerade ein TWH?". Und zur Beantwortung dieser Frage sollten wir zurückkommen

Allen ein schönes WE
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Old 14-10-2005, 14:03   #51
Fenriersgard
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Hm, interessant!
Ich war leider noch nie da, um mich in der "Szene" genau kundig zu machen.
Meine offensichtlich unzureichendes Wissen stützte sich auf die Erklärung der Züchterin von Mette und auf meine wohl nicht ganz aktuelle Karte. Nun gut, die Entwicklung geht weiter und wir werden sehen, wie sich die Unterteilung in den nächsten Jahren gliedern wird.
Die Tabelle widerspricht allerdings meiner Karte nur wenig.
Vielleicht ist alles auch nur eine Auslegungsfrage. Deutsche Namen sind gemeinhin ohnehin nicht repräsentativ.
Die wissenschaftliche Bezeichnung in latein ist dann eher heranzuziehen. Jetzt muss ich nur noch die latein. Namen in Erfahrung bringen, um argumentieren zu können.

Bis denne!
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Old 15-10-2005, 09:44   #52
Roentgenfee
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Originally Posted by hanninadina
Und da sind wir beim Thema, kann ich TWH-Rüden bei einem Spaziergang frei laufen lassen oder "tragen" sie es gleich untereinander aus. Ichselbst habe nur eine Hündin, aber von Erzählungen von ein paar Rüdenhaltern weiß ich, dass es wirklich nicht so einfach ist. Vielleicht sagen diejenigen mal was dazu, Michael Daum, Steffen (ist wohl zum decken gerade weg), Dieter usw.
Hallo Christian,

die Sache mit dem freien Auslauf in Wald und Flur kennst Du ja bereits von unserem gemeinsamen Spaziergang. Solange niemand zu sehen ist, klappt das wunderbar. Alles Andere möchte ich nicht riskieren, da die Menschen in meiner Umgebung oft Panik vor dem "großen bösen Wolf" haben.

Wildsituationen hatte ich bisher glücklicherweise nur eine. Da hatte ich nicht aufgepasst und einen Hasen in einem Feld übersehen. Als der loslief, war Bodo nicht mehr zu halten. Da half kein Rufen oder Pfeifen. Erst das Nachmachen eines Wolfsgeheules stoppte ihn blitzartig, so dass er mit der gleichen Geschwindigkeit, mit der er den Hasen verfolgte, zu mir zurückkam. Das habe ich inzwischen bei Quara, die ich frei laufen lasse, als letzte Möglichkeit auch schon mehrfach mit Erfolg ausprobieren müssen.

Was andere Rüden anbelangt, muss ich bei Bodo klar differenzieren. Kleine Rüden werden, so lange sie ruhig sind, ignoriert. Probleme entstehen bei Rüden ab ca. 40 cm Schulterhöhe, besonders dann, wenn sie Schlappohren haben oder ihre Rute ständig nach oben tragen. Bodos Lieblingsfeinde sind Rottweiler und Hovawart. Da wird selbst vor Fähen nicht Halt gemacht.

Bei weißen oder deutschen Schäferhunden ist das Aggressionspotential wesentlich schwächer als bei anderen Hunderassen. Ohne Aggression scheint es nur mit anderen TWHs oder Gehegewölfen abzulaufen. Ich führe das darauf zurück, dass die Art der Kommunikation bei TWHs wesentlich weniger oder gar nicht verkümmert ist, wie dies bei den meisten Hunderassen der Fall ist.

Hautnahe Aggressionskontakte gab es erst drei. Bei einem TWH-Rüden, der Bodo angeknurrt hatte, wurde die Situation durch Hochstellen und Kopf in den Nacken legen sofort bereinigt. Beide Hunde lagen später friedlich neben einander, was bei einer anderen Hunderasse für mich undenkbar gewesen wäre.

Bei den beiden anderen Kontakten zeigten die jeweiligen "Gegner" sehr schnell Unterwürfigkeit, so dass es zu keiner Beißerei kam. Beide Hunde zeigten diese Unterwürfigkeit auch bei späteren Kontakten, so dass Bodo noch nicht einmal ein Brummen bei einer Begegnung von sich gibt. Bei allen anderen Begegnungen mit großen Rüden habe ich sichtlich damit zu kämpfen, Bodo zurück zu halten.

Soweit mein Bericht zum Thema "Frei laufen lassen" oder "Dominanzverhalten gegenüber anderen Rüden".

Viele Grüße

Dieter Mückter
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Old 15-10-2005, 21:28   #53
Fenriersgard
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Hallo Dieter,

das trifft nicht nur auf TWH´s und Wölfe zu. Nein auch meine beiden können mit Hunden vom sogenannten "urtyp" besser. Sie werden zwar anderen Hunden gegenüber nicht dominant oder so, aber sie werden einfach gemieden.
Mit dan angesprochenen Rassen klappt es ganz gut. Auch mit nordischen Hunden haben sie keine Verständigungsprobleme.
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Old 15-10-2005, 21:36   #54
Roentgenfee
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Originally Posted by Fenriersgard
Hallo Dieter,

das trifft nicht nur auf TWH´s und Wölfe zu. Nein auch meine beiden können mit Hunden vom sogenannten "urtyp" besser. Sie werden zwar anderen Hunden gegenüber nicht dominant oder so, aber sie werden einfach gemieden.
Mit dan angesprochenen Rassen klappt es ganz gut. Auch mit nordischen Hunden haben sie keine Verständigungsprobleme.
Hallo,

dass es bei Bodo bisher nur mit TWHs und Wölfen funktioniert hat, schließt nicht aus, dass es auch mit anderen Rassen klappt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass eine Verständigung mit SWHs oder anderen Hybriden ebenso gut funktioniert. Bisher ist das bei Bodo nur an der Gelegenheit gescheitert, solche Hunde einmal kennengelernt zu lernen.

Gruß

Dieter Mückter
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Old 15-10-2005, 21:59   #55
hanninadina
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Zu dem Verständigungsverhalten kann ich noch eine kleine Geschichte von Toni Seiler und seinem jetzt 7 jährigen TWH beisteuern. Er hat auch noch 2 Polarwölfe. Es gab eine Zeit, da waren die Wölfe und der TWh ca. 3 Jahre (soweit ich mich erinnere), da waren Wölfe und TWH zusammen im Gehege. Toni wunderte sich, dass der TWH immer kärftiger, um nicht dicker zu sagen, wurde. Er stellte fest, dass er das Oberhaupt geworden war und den beiden Wöfen das Fressen vor der Nase wegfrass. Er nahm ihn daraufhin wieder aus dem Gehege raus, und der Rüde bekam wieder seine normale Figur.

Daraus kann man also ersehen, dass TWH und Wölfe miteinander funktionieren kann (nicht muss). Dies zeigt aber auch wiedermal, dass die TWH-Rüden wissen, was sie wollen und keine Kompromisse dulden.

Bis Morgen bei in Fallingbostel.

christian
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Old 15-10-2005, 22:02   #56
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Originally Posted by hanninadina
Bis Morgen bei in Fallingbostel.
Wir freuen uns auf morgen!!!

Christel, Dieter, Bodo und Quara
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Old 16-10-2005, 11:55   #57
gerhard
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Originally Posted by hanninadina
Dies zeigt aber auch wiedermal, dass die TWH-Rüden wissen, was sie wollen und keine Kompromisse dulden.



christian
Das sagt gar nichts über TWH Rüden, sondern lediglich über die jeweiligen Individuen
- wenn Du Dr. Feddersen - Petersens "Hundepsychologie" gelesen hast, müßtest Du eigentlich wissen, dass auch erwachsene Großpudelrüden die mit ihnen aufgezogenen, adulten, männlichen Europäische Wölfe dominierten.

Gerhard
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Old 16-10-2005, 20:19   #58
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Ist richtig, aber ist oder wäre es mit SWH-Rüden auch so?

Übrigens sind Köngispudel auch ganz dominatere Früchtchen als z.B. ein Labbie-Rüde.

Grüße

Christian
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Old 16-10-2005, 23:33   #59
Roentgenfee
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"Warum gerade TWH?" war das eigentliche Thema, also sollte ich wohl auch hierzu Stellung beziehen.

Am Anfang stand der Wolf, und das schon seit mehr als 20 Jahren. Alles an Filmen über Wölfe habe ich förmlich verschlungen. Bis ich vor ca. 6 Jahren endlich einmal Wölfe live in einem Gehege sehen konnte. Vorher haben mich Wölfe fasziniert. Seit diesem Zeitpunkt war ich "hin und weg".

Ich versuchte, mit diesen faszinierenden Geschöpfen in Kontakt zu treten, was auch gelang. Sie gestatteten mir, sie zu streicheln, und sie fraßen mir aus der Hand. Der direkte Kontakt mit Wölfen gehörte zu den beeindruckensten Erlebnissen meines Lebens.

Von einem Tierpfleger erfuhr ich, dass es in den Niederlanden "ganz verrückte Leute" gab, die sich Wolfsmischlinge hielten. Irgendwann fiel der Name Saarloos und ich begann im Internet danach zu suchen. Klar, dass ich dann auch schnell auf den TWH stieß, von dem ich vorher ebenfalls noch nie etwas gehört hatte.

Optisch gefiel mir der TWH wesentlich besser als der SWH. Meiner Frau ebenfalls. Wenn überhaupt ein solcher Hund, dann nur ein TWH, dachte ich. Über ein Jahr haben wir viel über den TWH gelesen. Das Meiste war eher abschreckend und veranlasste meine Frau immer wieder, ein persönliches Kennenlernen hinaus zu zögern. Dann stand irgendwann fest, dass wir einen Züchter besuchen wollten, um uns einige Tiere live anzusehen.

Vor knapp 2 1/2 Jahren machten wir uns dann, ohne Geld in der Tasche um einen Hund kaufen zu können, auf den ca. 350 km weiten Weg zum Züchter unseres ersten TWH. Es sollte schließlich nur eine Infofahrt werden. Und was soll ich sagen? Es war Liebe auf den ersten Blick!

Die anfängliche Scheu bei Bodo verflog sofort, als ich einige Geräusche nachahmte, die Wolfseltern gegenüber ihren Jungen machen, um diese anzulocken. Die eine Woche Bedenkzeit konnten meine Frau und ich kaum abwarten. Dann war Bodo unser.

Bis Bodo 18 Monaten alt war, hat er kaum eine Gelegenheit ausgelassen, all die negativen Berichte, die wir über TWHs gelesen haben, zu bestätigen. Nur unsere Möbel und PKWs wurden in Ruhe gelassen. Es hat 2 Jahre harte Arbeit gekostet, aus einem "Wolf" (wer Bodo und die Hintergrundinfos kennt, weiß, dass die Bezeichnung nicht so ganz abwegig ist) einen Hund zu machen. Doch es hat sich gelohnt. Ich habe keine Sekunde davon bereut.

Quara (morgen 14 Wochen alt), die wir nun als 2. TWH hinzu bekommen haben, erweist sich hingegen als super gelehrig und einfach in der Handhabung. Nur beim Dominanzverhalten gegenüber anderen Hunden hat sie sich wohl schon so Einiges von Bodo abgeschaut, denn sie hat sehr schnell gelernt, sich gegenüber älteren Hunden durchzusetzen. Das wird bestimmt noch sehr lustig werden...

Viele Grüße an alle

Dieter Mückter
Roentgenfee jest offline   Reply With Quote
Old 17-10-2005, 07:03   #60
Fenriersgard
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Ja, Christian. In etwas abgeschwächter Form. Bei manchen auch gar nicht. Aber es gibt auch üble Rüpel.

Siehst du Dieter, bei uns war es ganz ähnlich, blos mit dem unterschied, dass uns die SWH`s besser gefallen haben.
Aber die Grundgeschichte ist die Gleiche.
Am Anfang steht der Wolf, die Beschäftigung damit und erst sekundär kommt man auf diese Hunderassen.

Aber zurück zum Thema
__________________
Sie war die Schönste! Step by Step wird sie`s wieder. Dresden!
Fenriersgard jest offline   Reply With Quote
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