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Erziehung & Charakter Was muss man bei einem Welpen beachten, wie sozialisiere ich ihn, die meisten allgemeinen Probleme mit dem TWH, wie löse ich sie

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Old 12-04-2010, 17:50   #81
Anuk
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Originally Posted by Torsten View Post
Dann akzeptiere das doch endlich, das dein Hund mit fremden nicht klar kommt, das ist Nichts ungewöhnliches ...
hab ich ja schon geschrieben, dass mir da wohl nicht viel anderes übrig bleibt
Was soll das denn ? Du verlangst quasi das sich Hunde deinem Rüden gegenüber so verhalten ? Du bist der Besitzer und hast dafür zu sorgen das es ohne Kampf abgeht, wenn du das nicht hin bekommst solltest du mal drüber nach denken es mit einer anderen Rasse zu versuchen. Hast du einen Züchter der dir eventuell weiter helfen kann ? Du solltest von der Romantik ab kommen das alle Hunde mit einander gut können. Wenn du das verstehst wirst du auch dementsprechend handeln können.
Ich verlange das nicht...ist einfach so, dass Hunde, die der Meinung sind, mein Hund ist überlegen so Ärger vermeiden könnten- wenn sie es nicht tun, und gleichzeitig nicht in der Lage sind meinen HUnd davon zu überzeugen, dass sie schöner Drohen, dann wird es eben eine auseinandersetzung geben. Dass diese normale Verhalten von den meisten Hundebesitzern nicht gewünscht wird, ist mir klar- deshalb dieser thread

Ganz falscher Gedanke und ganz falsche Einstellung. Vergiss diesen Gedanken sonnst kann es schnell mal passieren das du in bestimmten Situationen ganz leichtsinnig b. z. w. ich sag mal ein wenig leichtsinnig wirst. Dein Hund ist genau so verletzbar (wenn der richtige Gegner kommt ) wie jeder andere Hund.
Die liebsten Situationen sind mir die, in denen der andere Rüde größer ist als meiner- dann kann ich meinen ENDLICH mal unbehellig hinlaufen lassen. Er ist nicht dumm und weiß, wann er sich unterwerfen muss

,
Ja warum hast du dir dann einen Rüden geholt, hat dir dein Züchter den gravierenden Unterschied nicht klar gemacht ?
Ich hab mir einen Rüden geholt, weil ich schon eine alteingesessene Hündin hatte, der ich keine junge agile Hündin in der Rangordnung vor die Nase setzten wollte...und dass ein TWH höherrangig sein wird war mir klar. Den Rüden kann sie rumkommandiere, auch wenn sie kleiner ist

Oh mann, Löcher im Pelz sollten auch nicht sein weil immer einer der Hunde als Sieger und einer als Verlierer hervorgeht, wenn die Sache nicht richtig ausgetragen worden ist kann es sogar beim nächsten Mal schlimmer werden, und wo her willst du die richtigen Hunde für deinen finden ?
Ich WILL gar keinen finden. Aber die Natur hat es nur schlauerweise so eingerichtet, dass nur etwa gleichstarke wirklich miteinander zu tun bekommen- spich wenn keine von beiden flieht, weil keiner von beiden überzeugend genug droht. Ist überings nicht nur bei Hunden so.
Gleichstark na toll das kann auch ins Auge gehen , schwächer ist genau so wenig gut. Am Ende ist es wie es ist , es kommt nicht zuletzt darauf an wie dein Hund dich akzeptiert, welches Verhältnis er zu dir hat und du zu ihm, weil sich dein Hund an dir orientieren sollte, wenn du dabei bist und euer Verhältnis nur halbwegs stimmt. Nein schwächer ist nicht das gleiche, weil der Schwächere sich eben nicht auf eine Auseinandersetzung mit einem viel Stärkeren einlässt, wenn er schlau ist.Ich hab überings rein gar nichts mit den Auseinandersetzungen zu tun, die mein Hund gerne mit anderen Rüden führen würde. Ich bin es nicht die er herausfordert
Da aber die wenigsten für diese Ansichten Verständis haben, was mir durchaus klar ist, muss ich- wie ja schon oft erwäht- ihn eben davon abhalten, auch wenn er es mit Sicherheit nicht vesteht, warum ich ihn davon abhalte. Ehrlich gesagt sind mir immer die liebsten Situationen, wenn jemand seinen Hund frei laufen hat, und der Hund ZU UNS kommt. Dann kann ich meinen auch beruhigt laufen lassen, weil der andere ja ankam- also nicht unsere Schuld...und bis jetzt ist bei solchen Treffen auch NOCH NIE ein Kampf entstanden.
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Old 12-04-2010, 18:17   #82
dogsnoopy
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Da aber die wenigsten für diese Ansichten Verständis haben, was mir durchaus klar ist, muss ich- wie ja schon oft erwäht- ihn eben davon abhalten, auch wenn er es mit Sicherheit nicht vesteht, warum ich ihn davon abhalte. Ehrlich gesagt sind mir immer die liebsten Situationen, wenn jemand seinen Hund frei laufen hat, und der Hund ZU UNS kommt. Dann kann ich meinen auch beruhigt laufen lassen, weil der andere ja ankam- also nicht unsere Schuld...und bis jetzt ist bei solchen Treffen auch NOCH NIE ein Kampf entstanden.
WOW !!!! Du gehst voll auf Risiko - weil noch NIE ein Kampf entstanden ist?! Das ist mehr als Krass!!!
Woher weißt Du ob das gut geht? - oder sagst Du Dir einfach: Was hätte ich tun sollen ?- der andere hätte seinen ja anleinen können und der andere ist schuld?! HAMMER !

Andererseits, wenn das funktioniert. Das er bei einem freilaufendem Hund der auf Euch zukommt und Du deinen abmachst und da nix passiert, dann würde ich meine Halter-Hund-Beziehung mal überdenken.
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Old 12-04-2010, 18:31   #83
Astrid
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Naja... trotzdem war früher nicht alles besser. Sicher, heute wird um vieles viel zu viel Gschiss gemacht und die Gesellschaft wirkt irgendwie generell "unnatürlicher", aber vieles hat sich auch zum Guten etwickelt, so z.B. dass Gewalt langsam auch in der Hundeerziehung und -ausbildung seltener wird. Ich habs nur schon vorweg genommen, weil auf einen Einwand zum Thema "die machen sich das schon aus" meist das Argument "früher hats ja auch geklappt" kommt.

@ Anuk: deine Einstellung finde ich wirklich haaresträubend. Anstatt das du den "Fehler" bei dir suchst, sind es alle anderen und deren Hunde, die daran Schuld sein, wenn deiner rauft...

Im Übrigen hat Größe nicht zwingend etwas mit Dominanz zu tun (sollte doch mittlerweile langsam jeder wissen, dass es die souveränen und erfahrenen Tiere sind, die Leitpositionen haben) - wenn also dein rüppeliger Rüde, der offenbar gerne den Macker markiert, auf einen kleinen, aber vielleicht wirklich "starken" Hund trifft, hat der Kleine die Arschkarte, nur weil deiner drüber fährt?

Und normales Verhalten... was bitte ist normal? Genau genommen, sind weder die heutigen Hunderassen noch Hundehaltung "normal". Normal wäre, dass ein Rudel sein Territorium gegen Eindringlinge verteidigt und diese besagtes Gebiet entweder meiden oder vertrieben oder vielleicht sogar getötet werden oder sich vereinzelt einem bestehenden Rudel anschließen bzw. ev. ein neues gründen. Wie genau sollen Hunde das denn anstellen? Ein "Territorium" "gehört" 50 verschiedenen Hunden, die auch gar nicht die Möglichkeit hätten, einander freiwillig auszuweichen. Andererseits sind Hunde keine Wölfe mehr und deren Verhaten nicht 1:1 übertragbar. Dazu kommt, dass verschiedene Rassen nicht nur unterschiedliches Spielverhalten, sondern auch kommunikationstechnisch ev. bestimmte Eigenschaften haben, die andere wiederum miss-interpretieren könnten (ich denke da z.B. an die geduckte und starrende Haltung eines Border Collies, das plumpe und überfreundliche Wesen vieler Retriever usw.).
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Old 12-04-2010, 18:37   #84
Anuk
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Natürlich kann es immer zu einem Kampf kommen, aber wie gesagt, normaler Weise bringen Hunde sich dabei nicht um. ES ist absolut normales Verhalten !!!! Dabei große Augen zu bekommen,ist genauso weltfremd, wie die Ansichten, die Pferde früher nicht in Gruppen halten wollte, weil sie sich ja verletzten könnten, klar können sie, tun sie auch oft, wenn sie sich gerade neu kennen lernen, aber so ist es halt- sie deshalb zu isolieren ist einfach nur bescheuert und schadet den Tieren mehr als mal ne harmloses Loch im Pelz.

Das Ding ist, wenn ich in der Nähe bin- also wenn der andere HUnd zu uns kommt, dann kann ich meinen noch eher mal ermahnen, sich zurückzuhalten, als wenn er in vollem Galopp zu einem hinrennt. Dies bescheurste was er mal gemacht hat, war einen angebundenen Hund anzugreifen ( also ohne Herrchen dabei), den ich leider auch nicht gesehen hatte, weil er sehr weit weg war. Die haben sich dann kurz gefetzt, dann war ich auch da und konnte ihn wegrufen.
WAs es da an "Beziehung zu überdenken" gibt ist mir nicht ganz klar
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Old 12-04-2010, 18:45   #85
Anuk
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Fakt ist, dass zum Raufen immer zwei gehören. Dass das bei Rüden häufiger passiert, hat nichts mit rüpelig zu tun, wie schon vielfach festgestellt wurde, sondern ist normal...wie bei jeder anderen Tierart unter männlichen Tieren auch.
Das Thema Dominanz will ich hier nicht weiter auswalzen- natürlich können auch ein wenig kleinere Tiere dominat über Größere sein- schrieb ja schon, dass mein Hund absolut subdominant unter seinen viel kleineren Mitbewohner ist, der ihn aber auch tatsächlich im Kampf auf den Boden schmeißen kann. Könnte er das nicht, wäre er auch nicht dominant. INsofern hat der Größenunterschied auch seine Grenzen. Was allerdings meist so ist, dass pure GRöße von Ferne schon mal mehr einschüchtert- da rennt er dann schon viel langsamer hin
Sooo..und damit ist das Thema für mich glaub ich auch genug. Soll halt jeder machen wie er will. Danke nochmal für die Erfahrungsberichte zur Kastration!

Last edited by Anuk; 12-04-2010 at 18:51.
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Old 12-04-2010, 19:52   #86
Torsten
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Dann kann ich meinen auch beruhigt laufen lassen, weil der andere ja ankam- also nicht unsere Schuld...und bis jetzt ist bei solchen Treffen auch NOCH NIE ein Kampf entstanden.
Sorry aber mir fällt nix mehr ein ...... viel Spass weiterhin.

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Nein schwächer ist nicht das gleiche, weil der Schwächere sich eben nicht auf eine Auseinandersetzung mit einem viel Stärkeren einlässt, wenn er schlau ist
Wenn er schlau ist ...... aber das war nicht meine Aussage, ich habe gemeint das es genau so schlecht ist wenn ein Hund schwächer ist, also den Kanal voll bekommt, in dem Falle deiner weil er dadurch auch traumatisiert werden kann und dann eben noch aggro´er werden kann ....... mehr habe ich nicht gemeint und wenn er ständig den Otto macht und damit durch kommt wird er bald versuchen auch dich zu dominieren (kann passieren)...... jetzt verstanden was ich meine ?
Aber wenn ich deine Beiträge so lese habe ich den Eindruck das du deine Meinung fertig hast und hier nur Bestätigung für das was du so von dir gibst suchst. Fakt ist ich habe die Erfahrung gemacht das eben nicht alle Hunde miteinander können ........ aber kleiner Tipp von mir kannst ja einen Tacker einstecken für den Fall das es doch mal so kommt wie es dir hier schon die Meisten gesagt haben.
Astrid hat es sehr gut gesagt ..... und mich würde echt mal interessieren wer dir den Mist einbläut das es für deinen Hund gut wäre mit anderen zu raufen? Denn das schließe ich aus der Antwort hier :
Quote:
Da aber die wenigsten für diese Ansichten Verständis haben, was mir durchaus klar ist, muss ich- wie ja schon oft erwäht- ihn eben davon abhalten, auch wenn er es mit Sicherheit nicht vesteht, warum ich ihn davon abhalte.
Dazu noch eins , du bist der Chef und dein Hund hat sich zu fügen es ist egal ob er es versteht das er nicht raufen darf oder nicht , wenn du ihm was sagst hat er es zu machen ohne dich in Frage zu stellen ....... mir wird ja richtig Angst vor deiner Einstellung. Hat dein Züchter dir keinen einzigen Tipp gegeben was den TWH betrifft ? Offensichtlich nicht , sonnst würdest du hier nicht so einen Mist von dir geben ...... sei froh das du noch keine ernsthafte Beißerei hattest, denn Hilflosigkeit ist da meist der Begleiter der Besitzer mit dem großen Wissen und Mund .
In diesem sinne weiterhin viel Spass noch .......
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es ist egal gegen Wen oder Was man kämpft, wichtig ist Wofür...!

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Last edited by Torsten; 12-04-2010 at 20:14.
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Old 12-04-2010, 20:49   #87
Wolfsmond
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Mir bricht hier beim Lesen ein bissel der Schweiss aus!

Ich möchte Dir das neue Buch von G. Bloch empfehlen! Hier mal eine Leseprobe:

Wer ein guter Rudelführer sein will, kann sich 3 Dinge vom Wolf abschauen.

1. Das Vertrauen untereinander ist wichtiger als die Rangordnung!

2. Nicht nur das rangniedere Tier hat mit uns zusammenzuarbeiten, sondern auch wir haben die Pflicht, unserem Hund gegenüber cooperationsbereit zu sein!

3. Ranghöhere Tiere haben erheblich mehr Pflichten als Rechte, weil sie den sozialen Handlungsrahmen vorgeben müssen. Droht Gefahr, sind sie es, die sich darum zu kümmern haben!

Dieses Buch ist am 09.4.2010 beim Cosmos Verlag Stuttgard unter dem Titel " Wölfisch für Hundehalter - von Alpha, Dominanz und anderen populären Irrtümern" von Günther Bloch und Elli H. Radinger, erschienen!

Interessante Lektüre!
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Barbara

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Old 12-04-2010, 21:18   #88
Astrid
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Hey toll - das klingt interessant! Wusste gar nicht, dass es ein ganz neues Buch hat? Schon ein bissl älter, aber auch sehr interessant und für Lesefaule gibts auch ne DVD zum gucken: Blochs "Pizzahunde"...
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Old 12-04-2010, 21:28   #89
Tarlanciel
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Bin am zweiten Mai-Wochenende auf seinem Seminar zu diesem Buch und schon super gespannt!!! Sorry for das OT

Zu dem Rest enthalte ich mich. Shani ist ja erst 2 1/4 weshalb ich mir zu dem Thema kein Urteil erlauben will
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Old 13-04-2010, 10:38   #90
hanninadina
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Anuk, es liegt nicht in der Natur des Hundes und schon gar nicht des Wolfs sich zu raufen. Wölfe leben in ihren Revieren und nur in Ausnahmefällen, wenn sich mal jemand verläuft, gibt es Haue. Wenn du weiter so mit der leichten Einstellung durch die Hundewiesenwelt läufst, wird dir irgendwann der Hammer auf den Kopf fallen. Und da du in Hessen lebst, solltest du eher vorsichtiger sein, weil das Hundegesetzt da ja leider richtig heftig ist. Wenn das Ordnungs-/veterinärsamt dich einmal in den Fängen hat, dann geht es rund. Davon können hier ein paar Hessen ein Lied singen. Und dann, dann musst du deine wirklichen Fähigkeiten einen Hunde zu trainieren und dein Wissen usw. vor dem Amt offenbaren.

Hunde sind vor allen in den Städten - gut zu beobachten auf den städtischen Hundewiesen - soweit weiter evolutioniert domestizert, nenne es wie du willst, dass sie überwiegend gut mit einander klar kommen.

Zu Günters neuem Buch fällt mir spontan ein, dass aus wissenschaftlicher Sicht der Hund sich eher zum Menschen hingewandt hat. Man betrachte nur, dass Hunde jetzt ja auch "lächeln" können und ihren Menschen lesen können. Es gibt eine Vielzahl von Wissenschaftlichern und Hundetrainern, die eher sagen, der Hund hat sich in seinem Verhalten vom Wolf entfernt. Ich möchte da nur die Anzahl von Mimiken zur Kommunikation untereinander nennen; Wolf ca. 60, DSH 12. Vom Aussehen auf alle Rassen gesehen, sowieso. Das G. Bloch jetzt wieder kommt und seine Freilandbeobachtungen von Wölfen auf Hunde überträgt, hinterlässt angesichts dessen einen Zwiespältigen Geschmack.

Aber, wir haben ja Wolfshunde, von daher dürfte es gut passen, was er neues herausgefunden hat. Oder man sieht es so, dass sich Hunde doch nicht anders als Wölfe verhalten, weil ihre DNA zu 99,8 % gleich ist und beide eine Unterart des canis lupus sind, canis lupus lupus (Grauwolf), canis lupus familiaris (Hund).

Christian
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Old 13-04-2010, 11:04   #91
Wolfsmond
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Das G. Bloch jetzt wieder kommt und seine Freilandbeobachtungen von Wölfen auf Hunde überträgt, hinterlässt angesichts dessen einen Zwiespältigen Geschmack.

Ich finde vieles, was G. Bloch schreibt, hilfreich für's generelle Verständnis zum Ursprung und eigentlich immer interessant, allein um der Thematik Willen! Das heisst aber nicht, dass ich das 1 : 1 auf meinen Hund umsetze!
Ich schalte doch weder mein Hirn aus, noch vergesse ich meine eigenen Erfahrungswerte oder Beobachtungen, nur weil ich ne gute literarische Vorlage habe!
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Barbara


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Old 13-04-2010, 11:11   #92
Astrid
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Wer nicht fähig ist, Gelesenes zu überdenken, zu hinterfragen und zu reflektieren, sondern stur und hirnlos alles 1:1 übernimmt, dem kann man sowieso nicht helfen.

Abgesehen davon, weist Bloch eindeutig darauf hin, dass Wolfsverhalten nicht 1:1 auf den Hund übertragen werden kann. Und du warst doch immer derjenige, für den Wolfsliteratur zur Haltung eines TWH zwingend nötig war - spielst wohl wieder mal Fähnchen im Wind, was?!
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Old 13-04-2010, 12:19   #93
timber-der-wolf
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Hat dein Züchter dir keinen einzigen Tipp gegeben was den TWH betrifft ? Offensichtlich nicht , sonnst würdest du hier nicht so einen Mist von dir geben ...
Hallo Torsten,

las doch hier bitte die Züchterin und unterschwellige Behauptungen der Züchterin gegenüber aus dem Spiel.
Für den "Mist", den hier mancher von sich gibt, ist schließlich der Jenige selbst verantwortlich und niemand anderes.

Da ich die Züchterin wirklich sehr gut kenne, bin ich auch absolut sicher, dass sie ausreichend und gut zum und über den TWH informiert hat. Und Du weist doch selbst, dass ein Züchter / Züchterin nur helfen kann, wenn er / sie gefragt wird, und vor allem, wenn der gegebene Rat befolgt wird.
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LG, Norbert mit seinen Graupelzen Onka v. Böhmerwald & Kira
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Old 13-04-2010, 13:05   #94
hanninadina
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Fahne in den Wind hängen? Wieso, wir haben Wolfshunde.

1 zu 1 übernehmen, diejenigen, die sich nicht so intensiv beschäftigen. Denn wer G. Bloch im Seminar mal erlebt hat, weiss, dass er es in dem Moment vorträgt, total Ernst meint und es als die in diesem Moment geltendende Wahrheit "verkauft".

Das Thema Hunde-/Wolfsverhalten ist seit Jahrzehnten in Bewegung. Das, was vor 4 Jahren richtig war, kann heute wieder falsch sein.

Schau doch nur einfach, dass es Menschen, wie den Fotografen Monty Sloan, der allerdings als einer der besten Wolfshundemenschen der kleinen Mutter Erde gilt, auf der homepage vom wolfpark behauptet, es würde 2 Arbeitsleben lang - ein ALeben = 40 Jahre -, also 80 Jahre dauern würde, um aus einem Wolf einen Hund zu machen. Von den Sprüchen, es hat 15.000 Jahre gedauert, aus einem Wolf ein Hund zu machen, mag ich gar nicht reden. Da kann jeder von uns TWH-Haltern leicht lächelnd sagen, hm so alt sind wir doch noch gar nicht. Und die meisten haben noch 25 Jahre zurück Wolf Sarik oder Leidej in der Ahnentafel oder anders ausgedrückt, der Wolf ist 6 bis 8 Generationen vor unseren TWH, aber nicht 80 Jahre oder 500 Generationen, wie beim deutschen Kurzhaar Jagdhund.

Ich nenn das einfach "alte" Schule für die unverbesserlichen, die die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht kennen. Und die besagen, dass ab der 3. Generation nach dem Wolf ein Wolfshund ein Hund ist. Das hat England im Juni 2009 auch konsequent umgesetzt und alle Verbote diesbezüglich aufgehoben.

Bis in die 80er Jahre rein wurden Hunde mit Härte, Strafe und Verboten trainiert. Dann kam die "Belohnungserziehung" und das Klickertraining. Ständig was neues.

Auch neue Sportarten wurden erfunden wie "Mantrailing", das letztlich nichts anderes als Fährte ist. Geschäft ist Geschäft.

Logisch muss jeder für sich das beste dabei rausfiltern. Denn es nützt wenig, wenn ein Hundetrainer dir erklärt, wie es geht, du aber nicht in der Lage bist, das dauerhaft durchzuhalten.

Bestes Beispiel, diejenigen, die mit ihren Hunden nicht klar kommen und ihren Hund für einen oder zwei Monate an einen Hundetrainer abgeben - das gibt es noch, habe ich gerade vor 2 Wochen kennen gelernt mit einer Cane Corso Hündin, ist ein Mastiff mit Herdenschutzattributen -. Die bekommen ihren Hund wieder. Der liebt nun mehr seinen Hundetrainer. 6 Wochen geht es gut und dann schleift sich wieder das alte Schema ein. Der Hund bekommt ein Stachelhalsband um, damit er überhaupt geführt werden kann.

Hut ab vor den Hundetrainern, denen es immer noch gelingt, solche Menschen zu finden, die fett bezahlen.

Christian
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Old 13-04-2010, 14:27   #95
Blackrider1965
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Default Meine Erfahrungen

aloha,
nun habe ich ja schon seit langen kein beiträge mehr geschrieben. nun hat sich bei uns einiges geändert, wobei ich verständlicherweise nicht allzu tief ins detail gehen möchte. es wurde einzig und allein eine räumliche trennung vollzogen. passiert in den besten familien. christiane und ich haben es so gemacht, und es klappt bisher ganz gut. zur situation: ich habe selbstverständlich den imperator cäsar und die anderen beiden doggys, der weimaranerrüde (2,5) und cäsars ziehmutter ( sind halt bei frauchen. das rudel sieht sich fast jeden tag. fixiert war cäsar beim zusammenleben eher auf frauchen. es wurde auch extremes dominanzverhalten gegenüber dem weimaraner festgestellt. 2x kam es auch zur prügelei. man hatte ebenfalls das gefühl, dass cäsar permanent unter strom stand (menschl. eifersucht). dieser gleiche hund hat sich seitdem um 180 grad gedreht. würde sogar sagen zur schmusekatze geworden. der läßt mich nach der nachtschicht pennen. auch das war früher nicht so (menschl.: vermisst sein rudel??)ich denke ich habe so viel oder so wenig erfahrung um festzustellen, dass er sich wohl fühlt und nicht trauert. er ist ein sehr sehr angenehmer geselle geworden. das zum hausgebrauch. irgendwann zu diesem thema las ich den satz , ..... kein hund für die hundewiese. immer noch haben wir die möglichkeit bei uns am deich freilaufend mit den hunden spazieren zu gehen. ich wäre ein lügner, wenn ich behaupte, es würde nie zu zwischenfällen kommen. zwischenfälle sind relativ. ab wann ist es eine beißerei, bis wohin geht es die dominanz zu demonstrieren. primär bin ich immer gewillt, das absolut nichts passiert. cäsar ist hier im umkreis von 100 km der einzige twh. mittlerweile wissen es viele, dass es ein twh ist. ist halt auffällig. ich möchte nur nicht, das irgendwas passiert und auflagen entstehen. jeder weiß wie schnell sowas geht. es wird jetzt ja schon geredet. bissiger rüde, monster und dergleichen. obwohl noch nie was ernstes passiert ist. cäsar hat auch eigentlich keine probleme mit rüden, nur mit denen die sich vor ihm aufbauen, und das geht so blitzschnell. was musste ich noch feststellen. wenn ärger, dann hauptsächlich mit rassen die phenotypisch nicht mehr so ganz als hund erkennbar sind. bei fusshupen halte ich ihn eh bei mir. auch hier wieder das dominanzverhalten vervielfacht sich, wenn das ganze rudel dabei ist, ich mit ihm alleine ist schon entspannter. habe ihn dann auch besser unter kontrolle. noch mal zurück zum letzen vorfall. es war irgend so ein schlappohrhund, deutsch drahthaar oder so. ich konnte ihn tatsächlich (oh schreck) nicht mehr abrufen. beide hunde haben sich voreinander aufgebaut. was das herrchen gemacht hat, weiß ich nicht. hab auf cäsar geachtet. der rudelweimaraner kam hinzu, in der nächsten sekunde ist cäsar drauf. das herrchen hat wie am spieß gebrüllt, und ...... es ist nichts passiert. nicht verbissen gar nichts. so, als vorbildlicher hundebesitzer fragt man natürlich, ob etwas passiert wäre. der besitzer, doch sehr freundlich, meinte, alles in ordnung. der gute mann lief im anschluss dann vorweg, na....so 150 meter und hat dann wohla uch bekannte oder auch nicht bekannte hundeführer mit hunden getroffen. konnte ich ja noch erkennen. er zeigte auch regelmäßig in unsere richtung, und komischerweise haben die anderen personen ihre hunde umgehend angeleint oder haben die richtung geändert, oder halt einen großen bogen um uns gemacht. ich konnte es mir nicht nehmen, ein kleines grüppchen entgegen zu gehen die nicht mehr ausweichen konnten. hab dann gefragt ob der gute mann grad nette geschichten erzählt hat. ich hatte auch gefragt, ob sie sich den aufgerissenen bauch angesehen haben, die gedärme und das ganze blut. neeeiiin, wir haben keine geschichte gehört, von wem denn, warum denn. ja, so sind viele menschen. ohh ohh hat meine halsschlagader gepumpt. das die geschichte mit ins schlechte licht gerückt werden. hat da einer ne idee wie ich mich nun am besten verhalten soll?? kommt mir nicht mit vorher anleinen. hatt ich schon. warum leinen sie denn den hund an. wenn der aggressiv ist, sollten sie hier nicht laufen gehen. und jetzt ihr.

ich denke wir 5 werden dieses jahr endlich mal teilnehmen können in heigenbrücken. habe freischicht. endlich mal artgenossen treffen
bei dem ganzen mist tun sich ja abgründe meiner seele auf. man wird zum rassist, und denkt sich diese ganzen überzüchteten angsttölen, oder wie ich´s schon gehört habe "gänseblümchenhunde". sind doch keine hunde. sind aber ja nur ganz tiefe abgründe.

in diesem sinne
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Old 13-04-2010, 14:44   #96
Wolfsmond
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Hallo Torsten,

las doch hier bitte die Züchterin und unterschwellige Behauptungen der Züchterin gegenüber aus dem Spiel.
Für den "Mist", den hier mancher von sich gibt, ist schließlich der Jenige selbst verantwortlich und niemand anderes.

Da ich die Züchterin wirklich sehr gut kenne, bin ich auch absolut sicher, dass sie ausreichend und gut zum und über den TWH informiert hat. Und Du weist doch selbst, dass ein Züchter / Züchterin nur helfen kann, wenn er / sie gefragt wird, und vor allem, wenn der gegebene Rat befolgt wird.

Ob Torsten das so beabsichtigt hat, kann (und will) ich nicht beurteilen!
Da ich die Züchterin auch kenne, wenn auch wahrscheinlich nicht so gut wie Du, kann ich dem nur zustimmen!
Bei unserem 1. Gespräch nahm sie sich sehr viel Zeit, der Besuch dauerte glaube ich, fast 4 h, und klärte uns sachlich und sehr ehrlich über die Rasse auf! Wir bekamen einen gesunden und sehr gut sozialisierten Welpen, der sich zu einem aufgeschlossenen, freundlichen und wesensfesten Hund entwickelt hat!
Wir haben nach wie vor lockeren Kontakt und können uns jederzeit mit Fragen an sie wenden! Gerade neulich, als sich bei mir eine schwere Krise anbahnte, bot sie mir sofort ohne Be- oder Verurteilung ihre Hilfe an und half mir bei einem längeren Gespräch, die richtige Entscheidung zu fällen!

Soweit es mich betrifft, kann ich von einem Züchter nicht mehr verlangen!
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Barbara

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Old 13-04-2010, 20:31   #97
Torsten
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Hallo Torsten,

las doch hier bitte die Züchterin und unterschwellige Behauptungen der Züchterin gegenüber aus dem Spiel.
Wie so wird hier immer was rein interpretiert? Man ich kenne die Züchterin auch und schätze sie auch (hab das schon mal gesagt), das was ich schrieb geht nicht gegen sie. Du solltest endlich mal anfangen und meine Beiträge so lesen wie ich sie geschrieben hab ..... nicht mehr und nicht weniger !!!!!!!! Ich fasse es nicht bald darf man hier wohl nichts mehr schreiben ohne sich vorher genau zu überlegen was man schreibt und vor allen in welcher Form ........
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Für den "Mist", den hier mancher von sich gibt, ist schließlich der Jenige selbst verantwortlich und niemand anderes.
Ja siehst du das ist es was sie ins falsche Licht stellt nicht meine Fragen .....
Ich habe den Züchter erwähnt weil ich ihn kenne und weiß das der Züchter seinen Welpenkäufern genug Tipps mit gibt und auch über die Rasse aufklärt so gut es eben geht . Ich habe den Züchter erwähnt weil es üblich ist sich erst mal Rat bei seinem Züchter zu holen, so fern er in der Lage ist zu helfen. Das ist in meinen Augen nichts Schlimmes. Da ein Hund nun mal nicht aus dem "Nichts" kommt, sondern Vater und Mutter hat so wie einen Züchter, sollte es doch auch kein Problem sein auf ihn zu verweisen. Den Sinn den du Norbert in deinem schreiben siehst, verursache nicht ich in dem ich den Züchter erwähne , sonder der Welpenkäufer selber ........ also sag es ihm so wie ich es tat.
Ich kann mir echt nicht vorstellen das der Züchter ihm den Mist den er von sich gibt so gesagt hat ..... ehr gehe ich davon aus das hier ein Mensch was falsch verstanden hat ...... oder so

Quote:
ab wann ist es eine beißerei, bis wohin geht es die dominanz zu demonstrieren. primär bin ich immer gewillt, das absolut nichts passiert.
Naja , wenn du das nicht weißt dann hast du es noch nie erlebt, zu mindest muss eine Beißerei nicht immer blutig sein - es gibt auch ernsthaftes "Antesten" wo eben die Situation noch nicht geklärt ist oder wurde ......
Aber die Leute die immer sagen " Mein Hund tut doch nichts , der will nur spielen" beneide ich um ihre große Naivität .......
Ach, und Hunde sondieren sehr wohl auch wenn es für dich harmlos aussieht, sie bekommen viel mehr mit und nehmen viel mehr war als du glaubst , und der Stein des Anstoßes muss nicht immer im Vorfeld ersichtlich sein ....... beißt deiner eigentlich noch wenn du ihn kämmst ?
Quote:
Auch neue Sportarten wurden erfunden wie "Mantrailing", das letztlich nichts anderes als Fährte ist.
Ja Christian ist schon klar ........ rede von Dem wovon du was verstehst und erzähl hier nicht so einen Blödsinn.
Wenn du wieder mal alles besser weißt, schreib doch selber mal ein Buch und veröffentliche das doch mal - oder kannst du das auch nicht wie so einiges Andere auch ...... hab keine Angst trau dich, deine Freunde die Experten werden doch den "größten" aller Wolfskenner und Experten nicht auslachen.
__________________
es ist egal gegen Wen oder Was man kämpft, wichtig ist Wofür...!

Lieber stehend sterben – als knieend leben !
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Last edited by Torsten; 13-04-2010 at 21:38.
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Old 13-04-2010, 23:33   #98
Astrid
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Möglicherweise stehe ich ja grade ganz arg auf der Leitung, aber ich kann den Bezug deines Beitrags, Christian, zu meinem jetzt absolut nicht erkennen. Du scheinst in letzter Zeit immer öfters den Faden zu verlieren... Anyway - ich weiß nicht, was "die Fahne in den Wind hängen" bedeutet, meinte, dass du dich wie ein Fähnchen im Wind drehst, was nichts anderes heisst, als "mal so, mal so".

Der Gedanke hinter dem Clickertraining ist übrigens absolut nichts Neues, sondern geht bis in die 1920er zu Skinner zurück. Anwendung fand das Prinzip des Clickerns in der Werbung, beim Film, in Zoos und leider auch zu militärischen Zwecken. In den 60ern arbeitete Karen Pryor damit und trainierte Delphine für Shows... Selbstverständlich ist Clickertraining kein Wundermittel, sondern nur eine Möglichkeit von vielen, mit seinem Hund zu arbeiten. Für das eine Mensch-Hund-Team genau das Richtige, für das nächste ungeeignet. Ich persönlich lehne jede Form von Fanatismus ab und wenn jemand pauschal sagt "nur xy ist das einzig Wahre", dann vergisst er, dass jeder Mensch, so wie auch jeder Hund anders ist.

Und Mantrailing ist NICHT das Gleiche wie Fährte. Ich bin froh, dass es heute eine breitere Auswahl an Hundesportarten gibt - da ist so ziemlich für jeden, der möchte, etwas dabei. Und egal, was man mit seinem Hund macht - in dem Moment wo der menschliche Ehrgeiz überhand nimmt, geht es immer auf Kosten des Hundes.

@ Black_rider: auch deinen Beitrag verstehe ich irgendwie nicht, aber abfällige Bezeichnungen wie Fußhupe oder Töle lehne ich ab. Den Ausdruck "Gänseblümchenhund" verwende ich hingegen selbst, meine ihn aber mitnichten abwertend. Ich hatte selbst früher so eine "gute Seele" und ja, auch wenn er durch die Bank freundlich und verträglich und absolut problemlos war, war er dennoch ein "richtiger" Hund...

Dass Raufereien mal passieren können und man im Normalfall nicht gleich in Panik geraten muss, ist nichts Neues. Aber man muss sie ja nicht extra herausfordern oder es drauf ankommen lassen (noch dazu in dem Wissen, dass der eigene Hund die besseren Karten hat). Dass es genug dumme Leute gibt, ist auch nichts Neues. Als Hundehalter sollte man heutzutage ohnehin über ein dickes Fell verfügen und über manch dummen Gerede stehen. Daher: so what?
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Liebe Grüße aus Wien,
Astrid mit Nanook & Chinua - jetzt auch auf Facebook

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Old 14-04-2010, 08:09   #99
timber-der-wolf
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Originally Posted by Torsten
Wie so wird hier immer was rein interpretiert? ... Du solltest endlich mal anfangen und meine Beiträge so lesen wie ich sie geschrieben hab .....
Hey Torsten,

ich habe sehr wohl richtig gelesen und nichts reininterpretiert! Diese, Deien Aussage ist doch wohl mehr als eindeutig, oder?
Quote:
Zitat von Torsten
Hat dein Züchter dir keinen einzigen Tipp gegeben was den TWH betrifft ? Offensichtlich nicht , sonnst würdest du hier nicht so einen Mist von dir geben ...
Wenn Du die Züchterin wirklich schätzt, dann hättest Du Dir das "Offensichtlich nicht ..." ruhig verkneifen können, denn das liest und versteht man eben ganz genau so klar und eindeutig, wie Du es geschrieben hast


Quote:
Originally Posted by Torsten
Ich fasse es nicht bald darf man hier wohl nichts mehr schreiben ohne sich vorher genau zu überlegen was man schreibt und vor allen in welcher Form ........
Warum soll man hier nicht alles schreiben dürfen? Aber vorher etwas nachdenken, ruhig überlegen, was man wie schreibt, wäre durchaus angebracht (das ist nicht nur auf Dich, Torsten, allein bezogen, denn auch ich schließe mich bei dieser positiv gemeinten Kritik nicht aus)
__________________
LG, Norbert mit seinen Graupelzen Onka v. Böhmerwald & Kira
"Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" (Kant)

Last edited by timber-der-wolf; 14-04-2010 at 08:15.
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Old 14-04-2010, 13:08   #100
hanninadina
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Dass ist das doofe an so einem forum, auch wenn Torsten es so nicht gemeint hat, wie er nun schreibt - und das glaube selbst ich ihm -, so kommt es doch so rüber, wie Norbert es verstanden hat.

Astrid, es war nur die "Fahne", den Rest deines Beitrages habe ich nicht kommentiert. Es geht hier aber darum, kann ich es verhindern, dass mein erwachsener TWh Chef spielt oder finde ich mich damit ab. Und da ging es um die unterschiedlichen Erziehungsmethoden und dazu gehört meines Erachtens natürlich auch die Auslastung des Hundes und so kommt der - zugegebener Maßen etwas weit ausgeholte - Bogen zustande.

Es ist doch schön, dass es schon in den 20er Klicker gab, dann siehst du mal, wie Geschäftstüchtig z.B. G. Bloch ist, wenn er sozusagen tut auf seiner hp, dass er einer der ersten war, der es angewendet hat. Er meinte sicherlich nur Deutschland, so schreibt er es aber nicht und im Gesamtkontex - er hat ja offensichtlich viele Sachen als erster gemacht, "Hundesitter mit 5 Hunden", "gemischte Hundegruppe" usw.

Scroll bis 1990
http://www.hundefarm-eifel.de/f_guenther_bloch.html

Torsten zwei Bücher sind in Arbeit und werden dieses Jahr fertig sein. Da hast du dann was zum Verbrennen für Weihnachten im Kamin.
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