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Deswegen sehen wir in schlechten Filmen fast immer einen schwarzen aggressiven Hund, deswegen gibt es auch das Rotkäppchensyndrom.
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Julia , ganz so einfach sollte man es sich eben nicht machen . Alle Filme in denen schwarze Hunde zu sehen sind , sind also schlecht . Wenn die Story nun mal düster ist , oder wie immer du es nennen willst , wird man sicher keinen weißen oder hellen oder so was nehmen. Es ist doch nicht die Frage welche Rolle ein Tier spielt , sondern wie sie diese spielt . Du kannst doch keine Alleinansprüche für den TWH erheben das er nur Rollen spielt die seiner Rasse nicht schaden . Und mal ehrlich , das was hier ab geht ist nicht objektiv , sondern man will wieder mal den lieben TWH sauber halten .
Keine der anderen Arbeitsrassen die schon zur Genüge im Fernsehen und Kino zu sehen waren haben Schaden erlitten . Ich denke auch nicht das man ein Tier an einer fiktiven Geschichte fest machen kann , wer das tut kann nicht von zwölf bis Mittag denken .
Ein klein wenig mehr Objektivität sollte man schon walten lassen . Fakt ist , das Farouk gezeigt hat das der TWH nicht nur da zu da ist , sich an ihm zu ergötzen , ihm ständig seine Nähe zum Wolf zu interpretieren und auch als Halter so zu handeln .
Fakt ist auch , das hier immer wieder versucht wird einen Hund oder eine Rasse so dar zu stellen , das sie die einzig wahre ist und die Hunde doch sooooo lieb sind . Natürlich sind sie lieb , aber nur so lieb wie ihr Herrchen ist .
Der Sinn ist doch , das im Film ein Mensch mit verschobenen Wertvorstellungen seinen Hund danach erzogen hat - ergo ist das Verhalten des Hundes nicht anders . Wie viele Filme gibt es , wo Wolfshunde mit spielen ( nicht immer die neutrale oder gute Rolle ) , wer hier hat sich darüber schon auf geregt ? Keiner weil ihr die Besitzer nicht kanntet. In diesem Fall hier ist es eben anders und man muss mal wieder den auch so lieben TWH verteidigen weil ihre bösen Besitzer solche Rollen annehmen .Ich sagte es schon mal , sollen doch die Leute denken was sie wollen , Hunde die auf eine Liste kommen ( das ist doch immer Argument Nummer eins ) werden nicht an Hand von fiktiven Filmen fest gemacht . Und glaube mir , es gibt mehr als genug Menschen die die Dinge objektiv und real sehen - von da her ist es für mich ein Beispiel was hinkt wenn du sagst:
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Das Fernsehen ist nicht nur ein Medium der Unterhaltung, sondern auch eines der Information.
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Zur Unterhaltung dienen fiktive Sendungen immer ( anderenfalls steht im Abspann das diese Geschichte auf wahren Tatsachen beruht ) , zur Information in so fern , das es eben passieren kann , wenn man einen gestörten Menschen hat der seinen HUnd als Mittel zum Zweck ein setzt . Hier ist es aber vollkommen un relevant welche Rasse genommen wird - es sei denn das Drehbuch schreibt eindeutig vor welche Art und Rasse es sein soll um der Handlung einen zusammenhängenden Sinn zu geben .