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Leben mit einem TWH... Geschichten als Vorwarnung für zukünftige Besitzer... alles über den Charakter von Tschechoslowakischen Wolfshunden

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Old 24-11-2009, 22:42   #1
Torsten
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Wenn's blos so einfach waehre...
Mochte unterstreichen das meine bisher der einzige TWH ist die ich personlich kenne die noch nie geheult hat und ich das problem nicht kenne...
Doch so einfach ist es - zu mindest wegen des Heulen. Andere Hunde bellen vielleicht den ganzen Tag oder zu mindest öfter am Tag, das nervt mich persönlich mehr als das ab und zu mal Heulen. Vor allem wenn man davon ausgeht das ein TWH nicht zwangsläufig nur am heulen ist, nein dafür muss es schon einen Grund haben und die Gründe dafür sind nicht so oft oder sagen wir mal treten nicht so oft auf .......
An sonnsten gebe ich dir weitestgehend Recht, nur mit dem Unterschied das es eben wirklich so ist das eben Jeder seine ganz eigenen Ansprüche an die Erziehung und das Zusammenleben mit einem Hund hat
Aber das Thema hier wird immer Pro und Kontra sein weil wir die Dinge subjektiv betrachten und aus unserer Sicht , nicht aus der Sicht des Hundes für den sein Verhalten eben so was von normal ist, das es unnormal ist was wir von ihm verlangen ........
Jeder setzt sich seine Latte so hoch wie er es kann und Jeder stellt andere Voraussetzungen an das Zusammenleben mit einem Hund gleich welche Rasse
Quote:
Was den einen Nerven kostet, ringt dem anderen nur ein müdes Lächeln ab....
Wie es Astrid so treffend schreibt .......
Jeder geht doch von sich aus, und da ist es eben falsch zu verallgemeinern, meine Hunde haben in ihrem Leben noch keinen Kühlschrank auf gemacht ..... Wenn man nat. den Mythos pflegt und sich sagt das ein TWH so ist weil andere Menschen ihn auch so sehen, dann muss man mit gewissen Eigenarten die uns nicht gefallen leben können.
Hunde stellen sich auf ihr Umfeld ein, sie stellen sich auch auf uns ein - wie wir uns auf sie einstellen ist Jedem seine Sache.
Ich gehe mal von einem Welpen aus, wenn ich einen Welpen verkaufe , so sage ich den Leuten das sie von mir ein unbeschriebenes reines Blatt Papier bekommen, und so wie sie darauf schreiben werden, werden sie es auch in der Zukunft lesen können. Und ich halte es für Unvermögen alle Unarten und Unfähigkeiten der Halter , auf die Rasse zu übertragen.
Wie ich schon mal sagte, es gibt dem TWH sehr wohl ebenbürtige Rassen die sich auch nicht mal so im Vorbeigehen erziehen lassen und die auch einen sehr hohen Drang zum Probleme lösen haben......
Für den TWH wäre der Name Tschechoslowakischer Schäferhund besser, so würde zu mindest erst mal der Mythos ein wenig ausgeräumt .....

Quote:
und ebenso nicht als Ersthund zu empfehlen,
Wer legt das denn fest ? Ich habe lieber Käufer die eben den TWH als Ersthund haben , weil die eben nicht vergleichen und den TWH so nehmen wie er ist. Als Züchter stehe ich den Käufern in jeder Hinsicht mit Rat und Tat zur Verfügung, betreue die Besitzer meiner Welpen bis zum Schluss, und so sollte es dann auch möglich sein mit dem TWH vernünftig klar zu kommen. Klar , wen hier Leute den TWH als kompliziert bezeichnen weil sie vorher einen dt. SCHH hatten oder so was, dann kann ich das verstehen, aber es gibt Rassen die auch nicht ohne sind und wenn man solche schon mal hatte ist der TWH nicht so das Problem.
__________________
es ist egal gegen Wen oder Was man kämpft, wichtig ist Wofür...!

Lieber stehend sterben – als knieend leben !
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Last edited by Torsten; 24-11-2009 at 22:49.
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Old 24-11-2009, 23:51   #2
wolf_hu
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Ja, Du hast völlig Recht, aber es sind viele, die diese Rasse nicht gerne in unerfahrene Haende geben. Mit einem Welpen kann man umgehen, aber mit einem erwachsenen Hund, für Anfaenger ist es dann nicht mehr so einfach,besonders mit einem TWH. Ich bin aber damit einverstanden, daß diese negative Geschichten in den meisten Faellen übermysteriös sind, man soll aber immer das typische Verhalten der Rasse vor Augen halten, und, erfahrene TWH Haelter zu fragen, und lernen, und so viel wie möglich mitm Hund zusammen sein, dann erkennt man ihn / sie richtig. Es können trotzdem Überraschungen vorkommen, aber Probleme müssen gelöst werden.
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Old 25-11-2009, 00:00   #3
Astrid
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Originally Posted by wildwolf View Post
Wenn man mich fragt wie den dieser Hund sei, und ich mochte es erklaren, kommt mir immer wieder vor als ob die Leute denken, das ich einfach ubertreibe, und das Sie sicher in der Lage waeren diesen hund perfekt zu erziehen .... und das nur schwachen sind.. Sie fuhlen sich indirekt fast herausgefordert, es den anderen zu zeigen das sie es konnen und die anderen blos unfahig sind..
Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass mich die "Horrorgeschichten" hier tw. auch eher herausgefordert, denn abgeschreckt haben. Wenn dann noch zig Mal darauf hingewiesen wird, dass der TWH angeblich ach-so-besonders ist, spornt das viele Interessenten erst recht an, sich aus den falschen Gründen einen Hund dieser Rasse zu nehmen. (Und nein, die Herausforderung war nicht der einzige Grund, weshalb ich mir einen Hund dieser Rasse nahm ) Deswegen halt ich davon ja auch nix.

Die hier so häufig erwähnten "typschen" Probleme hatte ich mit meiner Hündin auch kaum bis gar nicht, auf manche Dinge war ich vielleicht auch einfach vorbereitet, so dass sie mich nicht geschreckt haben. Aber ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass immer alles eitel Wonne war - gerade als Welpe hat mich mein Chinchen vor einige Herausforderungen gestellt (deshalb hab ich sie ja auch mit dem Spitznamen "Terrorzwerg" versehen gehabt ). Diese hatten aber nichts mit dem Hund oder der Rasse an sich zu tun, sondern vielmehr damit, dass ich zum einen Anfangs falsche Erwartungen hatte und zum anderen als langjähriger Hundebesitzer tw. zu unflexibel war. Wie schon erwähnt - wie "einfach" oder "schwierig" ein Hund ist, hängt großteils von seinem Menschen ab.

Natürlich kann Hundeerfahrung von Vorteil sein, sie kann aber bei einer schwierigeren Rasse (und da gibts mehr als nur den TWH) auch von Nachteil sein, weil man vielleicht etwas festgefahren ist. Außerdem glaube ich, dass jemand mit langjähriger Hundeerfahrung oft erst später Hilfe suchen wird, als ein Ersthundehalter.

Übrigens empfand ich meine Hündin als Welpen zwar als mittlere Katastrophe, dafür war sie als Junghund echt easy und jetzt, wo sie langsam erwachsen wird, ist sie für mich zwar "mein ganz besonderer Seelenhund", aber nicht schwieriger, als z.B. unser Weißer Schäfer (im Gegenteil - ich kann mit ihr wesentlich besser als mit ihm).

Das mit den anderen Hundebesitzern und Konflikten versteh ich nicht ganz. Sicher sind TWH keine Tut-Nixe, die mit jedem sofort können. Aber ich bin auch nicht der Typ "Leine ab und die machen sich das schon aus". Klar, wenn ich meinen relativ großen und groben Wolfshund einfach aus- und ihn werken lasse, werden andere Hundehalter einen Bogen um mich machen. Zumal ich denke, dass TWH, so wie z.B. auch Schäferartige mitunter doch zum mobben neigen - etwas, was ich nicht dulde. Aber vielleicht hab ich das ja auch falsch verstanden...?
__________________
Liebe Grüße aus Wien,
Astrid mit Nanook & Chinua - jetzt auch auf Facebook


Last edited by Astrid; 25-11-2009 at 00:02.
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