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Erziehung & Charakter Was muss man bei einem Welpen beachten, wie sozialisiere ich ihn, die meisten allgemeinen Probleme mit dem TWH, wie löse ich sie

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Old 10-04-2010, 21:35   #1
Wolfsmond
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Originally Posted by Hitana View Post
Wie denn?
Mit positiver Verstärkung??????
Warten bis er mal wieder lieb ist und dann dolle loben und Lecker geben?
(lacht)

Oder mit Geschirr, Superhalsband und Halti?
Plus Rütteldose?

Gehst Du auch nicht dazwischen wenn sich Dein Hund mal beisst? Egal ob er angefangen hat oder nicht?
Ich schon! Und dann hol ich bestimmt kein Lecker raus!

Ja - wenn Du glaubst das Dein Hund sich wehrt, wird er das auch. Dann denkst Du schon schwach.

Aber im Normalfall sollte das Verhältnis zwischen Hund und Halter so gesund und eng sein, dass diese Maßregelung nicht zum Kampf führt, sondern klare Verhältnisse schafft. Wenn man unsicher und hektisch in den Hund prügelt, wahrscheinlich noch laut keift, wird er sicher eher denken: "Herrchen hat sich nicht im Griff, wollen doch mal sehen!"
Die Maßregelung muss beherrscht und ruhig erfolgen. Packen und knurrend runter drücken. Anstarren und warten bis der Hund begriffen hat. Kann etwas dauern... dann ruhig loslassen und den Hund weiter fixieren. Man muss halt unantastbar wirken. Danach geht man weiter...

Nochmal: Ich meine kein wirres Geprügel in dem der Hund um sein Leben bangt und vielleicht echt denkt er müsse sich wehren!

Bei mir hats geholfen. Und etlichen anderen auch.



Und für die, die sich jetzt gerne angesprochen fühlen möchten:

Hauptsache einen Tschechen haben, über dessen Verhalten wundern obwohl man vorher ausreichend Infos über ihn bekommt und alles vorhersehbar ist, und ihn dann erziehen wollen wie einen Chihuahua. Macht ihr mal....
Eine reinigende Diskussion kann Wunder wirken. Das ist meine Meinung.

Wie bist Du denn drauf?

Ich denke nicht, dass ich auf Deinen Ausbruch eingehen möchte! Und wenn das ein Beispiel für Deine ruhige und souveräne Art sein soll, dann ist das wohl daneben gegangen! *Koppschüttel*

Aber jetzt weiss ich wieder, warum ich mich so ungern in dieses Forum einbringe und verabschiede mich auch wieder!
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Barbara

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Old 10-04-2010, 21:41   #2
Hitana
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Hallo Wolfsmond!
Ja super Antwort. Nein Du brauchst da nicht drauf eingehen. Aber vielleicht auf die eine Frage:

WIE würdest Du es denn machen?
Nur zu sagen "so nicht" hilft doch Hilfesuchenden nicht weiter.
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Last edited by Hitana; 10-04-2010 at 21:59.
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Old 10-04-2010, 22:58   #3
Torsten
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"Mensch" Torsten, dass war doch ne Pn für dich.... Deine Entscheidung.
Merkst du eigentlich überhaupt noch was - ich habe deinen Beitrag hier zitiert .......
Aber schon klar das bist ja du Christian .........
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Old 10-04-2010, 23:08   #4
Torsten
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Du kennst Praios, deswegen wundert mich Dein Text. Aber das nur nebenbei. Und DU fandst MEINE Logik am Lagerfeuer in Heigenbrücken bei nem Bier doch gut?!!!! Aber das ist wahrscheinlich zu lange her... egal.
Nein es ist nicht zu lange her , deine Logik b.z.w. vorher deine Demo war auch sehr gut und ich habe dir zu gestimmt, weil du deinen Hund nicht auf den Boden gedrückt hast , sondern ihn aus der Situation genommen hast in dem du ihn den Blickkontakt zum Korpusdelikti unterbrochen hast und ihn so mit vor eine neue Situation gestellt hast un d gleichzeitig die alte Situation aufgelöst und somit entschärft hast ...... das ist ok für mich ........ von auf den Boden drücken oder mit dem Hund ringen habe ich noch nie was gehalten, weil es absolut abartig ist und mit dem eigentlichen Verhalten von Hunden nichts aber auch gar nichts zu tun hat. Denn wenn sich ein Hund unterwirft tut er das A) ohne physischen Druck von außen und B) in Situationen die er selber erfasst und in Rudel internen Verhalten. Auf jeden Fall wird kein Leittier seine Rudelmitglieder physisch zu Boden reißen nur weil er Stress mit einem fremden Tier hat .........
Grüße Torsten
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Old 11-04-2010, 10:55   #5
Hitana
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Originally Posted by Torsten View Post
Auf jeden Fall wird kein Leittier seine Rudelmitglieder physisch zu Boden reißen nur weil er Stress mit einem fremden Tier hat .........
Stimmt. Dann geht er mit auf das fremde Tier und sanktioniert nicht sein Rudelmitglied. Ich bin doch nicht blöd.... (Fragend schaut)

Es geht darum unerwünschtes Verhalten zu korrigieren. Verhalten, dass unabhängig von guter Erziehung und Herrcheninfragestellung ist. Er untergräbt ja nicht MICH. Sondern er will wissen wie es um andere "Rivalen" steht.

Es geht darum das eben Vorstellen und Blickkontakt unterbrechen ab einem gewissen Grad nicht mehr wirkt.Besonders wenn der fremde Hund auch noch mitmachen will. Und was dann?
Ja Torsten, was dann? Was rätst DU?

Und rangeln und kloppen und prügeln - noch mal für Dich - meine ich nicht. Ich wälze mich nicht auf dem Boden (lacht) sähe ja auch blöd aus.

Gruß
Soni
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Old 11-04-2010, 13:00   #6
dogsnoopy
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Verstehe jetzt die Zusammenhänge nicht ganz

Geht es hier jetzt darum das der Hund seinen Besitzer stellt, weh tut, im Zwieverhältniss zum Hund/ Besitzer steht oder geht es darum das der Hund auf andere Hunde losgeht?????
Denn einen Hund zu Boden zu drücken und ihn starr und fies in die Augen zu schauen bis er aufgibt macht für mich keinen Sinn wenn er sich mit anderen nicht verträgt.... Hat ein starrer Blick nicht auf was mit Aggression zu tun `???!!! bzw. der Aufforderung dazu ?! Ich hoffe doch keiner glaubt noch an das Märchen: " Wer zuerst wegkuckt ist der Verlierer".
Jeder Hund reagiert anders und vor allem reagiert jeder Mensch anders in verschiedenen Situationen.
Aber den Hund im Beisein des anderen Hundes oder auch in Folge dessen körperlich abzustrafen oder mit fiesen oder lautem Gerede diesen zur "Vernunft" zu bringen, so denke ich ist ungeeignet.

Wenn man hier liest, wie der eine oder andere Mensch schon bei Andeutungen aus der Hose springt oder den anderen herausfordert wer hier um wieviel besser seinen Hund unter Kontrolle hat, da platzt mir doch alles.

Hat Euer Hund vertrauen zu Euch, eine starke Bindung und einen festen Gehorsam... so sollte es doch eigentlich bei ausgeglichener Haltung und Leben, jedem Halter möglich sein, seinem Hund ein Äquivalent zur negativen Interessenquelle bieten zu können. Sicher ist das nicht einfach und kostet mehr Arbeit und Mühe als stupides Brüllen und Pflasterwischen , aber es lohnt sich. Sicher kommt es auch mal vor das dies nicht funktioniert, nur bin ich in der Situation der Verantwortliche und muss handeln, bevor es zu einem Schaden kommt.

Sicherlich wird es auch Rückschläge geben, dazu sollten sich aber Hund und Halter ergänzen und miteinander arbeiten.... jedes Individuum wird arbeiten, bereitwillig lernen oder als Team arbeiten und Leben wenn es sich für dieses lohnt.

Daher immer noch die Frage: Warum soll ich meinen Hund unterdrücken wenn er andere Hunde nicht leiden kann, diese anknurrt, Lefzen hebt usw. ????
Es ist sein gutes Recht! Unsere Aufgabe ist es, wenn er so ist wie er ist, Risiken einzudämmen oder zu umgehen, weiterhin an der Bindung und Vertrauen zu arbeiten und keine Gefahren zu provozieren indem wir der Meinung sind, das sich unserer mit jedem vertragen muss...

Ist es denn nicht völlig normal das unser Hund, der genau weiß wie wir sind, unser gemeinsames Leben auchmal in Frage stellt, wenn wir unbewußt etwas falsches machen?... Auch wir müssen uns als "tragbarer" Halter immer wieder beweisen und zeigen das wir es Wert sind der "Anführer" oder eher der "Verantwortliche" für dieses Rudel zu sein....

Es gibt kein Allheilmittel für solche Probleme. Erfahrungsaustausch bringt hier zwar viel, nur sollte jeder selbst Abwägen was gut und recht für seinen Hund ist. Jeder der sich richtig mit seinem Hund befasst und ihn kennt, wird wissen welche Methode relevant, tragbar und machbar wäre. Denn das was bei dem einen Prima wirkt und funktioniert, kann dem nächsten schon ungeheuer schaden....
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Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft -
vielmehr aus unbeugsamen Willen.
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Old 11-04-2010, 13:18   #7
Torsten
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Originally Posted by Hitana View Post

Es geht darum unerwünschtes Verhalten zu korrigieren. Verhalten, dass unabhängig von guter Erziehung und Herrcheninfragestellung ist. Er untergräbt ja nicht MICH. Sondern er will wissen wie es um andere "Rivalen" steht.

Es geht darum das eben Vorstellen und Blickkontakt unterbrechen ab einem gewissen Grad nicht mehr wirkt. Besonders wenn der fremde Hund auch noch mitmachen will. Und was dann?
Ja Torsten, was dann? Was rätst DU?

Gruß
Soni
Sonja, ließ doch meinen Beitrag weiter oben da steht doch was ich empfehle .......
Noch mal, es bringt nichts wenn du den Hund drückst, da du ja auch das vertrauen deines Tieres brauchst und das wird er mit Sicherheit nicht mehr haben wenn du ihn jedes mal von oben herab drückst. Nimm ihn aus der Situation in dem du die auflöst und vergrößere den Abstand zu dem anderen Hund. Mach eine straffe Unterordnung mit ihm so das er an sein Getue gar nicht denken kann und abgelenkt ist ........
Klar kannst du es machen wie du auf ihm kniest und er so am Boden aus dem Augenwinkeln nach oben schaut und drauf wartet das du ihn los lässt um den anderen Hund das heim zu zahlen was du deinem Hund angetan hast , mal abgesehen davon das es eh komisch aussieht wenn man am Boden rum macht weil man seinen Hund dahin drückt um ihn zu erziehen.
Wenn ein Hund so reagiert wie du es beschreibst und du ihn nicht mit normalen Dingen händeln kannst in dem du ihn verbal verwarnst (so mache ich es mit meinen Vieren mit denen ich nie einzeln gehe sondern immer zusammen auch an anderen Hunden vorbei )und was soll ich dir sagen, es funktioniert weil sie es nicht anders kennen und so erzogen worden.
Und Sonja, natürlich stellt der Hund dich in Frage wenn er sich von dir mit normalen Mitteln nicht mehr lenken lässt in dieser Situation , er grenzt dich einfach aus und schaltet ab. Das ist für mich schon so das ich sage er nimmt dich dann nur bedingt war und akzeptiert dich doch nicht so wie du es gern hättest. Aber sorry , ich kenne nur Braios und den hast du doch voll im Griff , und ich kann ja auch bestätigen das du mit ihm gut kannst. Um so verwunderter bin ich das du das hier schreibst. Und wenn deine Methode funktioniert ist es doch gut, ich halte davon aus zwei Gründen nichts. Der erste hat was mit Eitelkeit zu tun, ich werde einen Scheiß machen und mich mit einem meiner hunde auf der Strasse rum wälzen und zum Anderen werde ich meine Hunde nicht so drücken das sie das Vertrauen zu mir verlieren könnten, du weißt ja wie ein Hund den Druck von oben empfindet ......
Aber wie gesagt um zum Ziel zu kommen gibt es viele Wege und wenn einer dabei ist der den gewünschten Effekt bewirkt, ist es doch gut. Zum Anderen gebe ich zu bedenken das jeder Hund einen anderen Charakter hat und sich auch in der entsprechenden Situation verhält, damit meine ich was bei dir funktioniert kann bei einem anderen Hund ins Gegenteil umschlagen.
Also, ein Patentrezept wirst du nicht geben können und schon gar nicht wenn der Hund wesensmäßig schon so schwach ist das er sich dann noch mehr ein scheißt wenn er gedrückt wird. Ich hoffe du weiß was ich meine ....

Quote:
Und rangeln und kloppen und prügeln - noch mal für Dich - meine ich nicht. Ich wälze mich nicht auf dem Boden (lacht) sähe ja auch blöd aus.
Das weiß ich doch ..... aber du musst beim Runderdrücken auch in Richtung Boden oder dich zu mindest nach unten beugen ...... und das ist eben nicht mein Ding, weil wie gesagt der Hund das von "Oben " als sehr großen Druck empfindet ...........
Grüße Torsten
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Last edited by Torsten; 11-04-2010 at 13:29.
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Old 12-04-2010, 09:04   #8
Anuk
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Also, nach allem, was ich jetzt gelesen habe werd ich ihn wohl nicht kastrieren und mit dem Problem leben müssen, bis er alt und gehbehindert ist
Das Problem ist, dass er absolut super hört, wenn grad kein Rüde da ist. Dann hört er auch wenn er weiter weg ist ohne Probleme.Und solange ich ich in einem Meter Abstand zu ihm bin, ist es auch keine Problem wenn andere Rüden an ihm in einem Meter Abstand vobeilaufen- auch ohne Leine. ...dass kann ich noch tausend mal traineren- er macht es perfekt.Leider weiß der Rotzlöffel genau, wenn ich grad 30 Meter entfernt stehe- dann ist das mit dem Hören was völlig anderes, wenn da ein potentieller Raufpartner auftaucht, der er auch noch vor mir sieht, wenn ich Pech hab....wüsste auch nicht, wie ich das trainieren soll, weil ich ihn nicht sanktionieren kann, wenn er nicht hört und er dabei immer ein Erfolgserlebnis hat ( weiß, wenn er ne Flexi dran hat).Er ist leider auch ein absolutes Futtermäkel- Leckerlies sind für ihn nur Luft
Das mit an den Boden drücken hab ich überings gemacht, um ihn zu bestrafen, wenn er sich früher an der Leine so aggressiv gebärdet hat- hat geholfen, aber ich würde es niemadem empfehlen. Schon den HUnd überhaupt an den Boden zu kriegen, wenn er grad in Kampfstellung ist, ist nicht einfach. Nicht weil er aggressiv gegen mich ist, sondern, weil er sich mit allen Pfoten in den Boden rammt ( Natürlich will man in solcher Situation nicht liegen) und zweitens wird man von anderen HUndebesitzer aggressivst angepöbelt, weil man seinen Hund so mißhandelt. Außerdem hat mein Wuff meist noch mindestens ne MInute am Boden liegen müssen, bis er das Knurren ( im LIegen) gelassen hat.
Und ich verstehe auch nicht, was hier soviel negatives über Planzen, die vielleicht ein wenig auf den HOrmonhaushalt regulierend wirken. Sorry, aber wenn es mir nur um die einfachste Lösung ginge, würd ich den Hund einfach immer an der Leine lassen, dann wär überhaupt kein Problem- aber er tut mir dann auch wirklich leid, wenn seine Freundin ( meine Schäferhundhündin) immer frei laufen darf und er an der Leine sein muss.
Ich will es nicht auf die Rasse schieben, weil ich weiß, dass auch genug Rüden anderer Rassen aggressiv gegen Rüden sind, aber der TWH ist leider so schlau, dass er meine Einflussphäre sehr genau kennt.
Aber ich fände es wichtig für die Zucht, dass auch der TWH mehr auf Verträglichkeit selektiert wird, weil dieser Punkt sich doch erheblich auf die Lebensqualität der HUnde auswirkt.
Und zu all den Beiträgen, die darüber spekulieren, warum das in Deutschland ein Problem ist.....ja natürlich würd ich meinen Hund am liebsten einfach machen lassen, sollen sie es unter sich regeln, er würde niemanden ersthaft verletzte, da bin ich mir sicher, solange sich der andere uNterwirft. Das wär das, was ich mir wünsche und wenn halt ein Köter so unsozial ist und nicht erkennen kann, dass man sich einem 10 mal größerern vielleicht unterwerfen sollte, dann hat er halt Pech gehabt...schön wärs...leider sieht die Justiz das anders und ich wäre dann (auch finanziell) dran...und mein Hund würde Sanktionen kriegen. IN Ländern ohne solche Reglungen wär ich auch entspannter

Last edited by Anuk; 12-04-2010 at 09:26.
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Old 12-04-2010, 09:21   #9
siebenGeißlein
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@Anuk:
Dieser Beitrag könnte glatt von mir sein: genau so (!) war das bei uns, die selben Gedanken hatte ich. Jetzt ist meiner allerdings 12 1/2 und mittlerweile so langsam, dass ich ihn einhole wenn's mal brenzlig wird.
Viel Freude trotzdem mit ihm!
Viele Grüße,
Detlef
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Old 12-04-2010, 14:05   #10
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Solange wie das bei euch noch ist, wäre doch eine Schleppleine super. Es gibt die auch in 10 Meter Länge. Wir haben so eine, denn Askan ist auch nicht zu 100 % abrufbar. Da er gerne jagd, bekommt er in solchen Gebieten die lange Schleppe an und kann sich aber weiterhin frei bewegen.
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LG, Jessica und Rudel (www.howling-dogs.de)

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Old 12-04-2010, 14:03   #11
Astrid
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Originally Posted by Anuk View Post
...ja natürlich würd ich meinen Hund am liebsten einfach machen lassen, sollen sie es unter sich regeln, er würde niemanden ersthaft verletzte, da bin ich mir sicher, solange sich der andere uNterwirft. Das wär das, was ich mir wünsche und wenn halt ein Köter so unsozial ist und nicht erkennen kann, dass man sich einem 10 mal größerern vielleicht unterwerfen sollte, dann hat er halt Pech gehabt...schön wärs...leider sieht die Justiz das anders und ich wäre dann (auch finanziell) dran...und mein Hund würde Sanktionen kriegen. IN Ländern ohne solche Reglungen wär ich auch entspannter
Ich hoffe sehr, dass du diesen Absatz ironisch gemeint hast???



Was mir auffällt - ohne jetzt das Ausgangs- oder irgendein anderes Posting in diesem Thread speziell anzusprechen: es wird immer sehr schnell von Dominanz gesprochen, was bei mir persönlich manchmal einen etwas negativen Beigeschmack hinterlässt. Ich würde nie behaupten, dass es keine dominanten Hunde gibt - wobei Dominanz situationsbezogen ist, einen zweiten braucht, um zum Ausdruck gebracht zu werden und schon gar nicht automatisch etwas mit "andere platt machen" zu tun haben muss (meine TWH-Hündin ist da ein gutes Beispiel für - bei souveränen Tieren ist sie super-unterwürfig, bei Unsicheren würde sie gern drüber fahren - sie ist also absolut nicht permanent dominant, sondern gibt sich lediglich bei manchen Artgenossen so, wobei sie weder bei den einen noch bei den anderen souverän, sondern maximal statusbewusst und v.a. eine Mobberin ist), aber häufig werden sämtliche unerwünschten Verhaltensweisen viel zu schnell mit "der ist halt so dominant" abgetan - quasi als Rechtfertigung für Fehlverhalten.

Grade wenns um den Umgang mit Artgenossen geht, kann pöbeln und raufen auch erlerntes Verhalten sein, dass z.B. aus Unsicherheit entstanden ist - unser Rüde hat durch einen schlechten Welpenkurs, einige ungute Begegnungen als Welpe/Jundhund und Fehlern unsererseits gelernt, dass Anfriff die beste Verteidigung ist. Macht er sich groß, brummt und fährt dem Artgenossen mal vorsorglich drüber, wenn der dennoch zu nahe kommt, passiert ihm nichts. In Ermangelung eines fähigen Hundeführers, der für ihn agiert und ihn sicher aus der Situation führt, konnte er einfach nicht passiv bleiben. Hatte bei ihm also rein gar nichts mit Dominanz zu tun, sondern mit der Erfahrung, dass ihn diese Strategie schützt und gleichzeitig ein Ventil darstellt, um mit dem Stress, den Kontakte mit Artgenossen für ihn bedeuteten, fertig zu werden. Mit viel Training (bei dem es hauptsächlich um das menschliche Verhalten ging - agieren statt reagieren oder auch souverän führen in dieser Situation) liess sich sein Verhalten in vielen Situationen umlenken. Ein Hundewiesen "Gänseblümchenhund" ist er nach wie vor nicht (ich bezweifle, dass er ohne die unangenehmen Erfahrungen ein solcher geworden wäre, aber er hätte zumindest nicht gelernt "zuerst drüber fahren und dann gucken, wer das überhaupt ist"), aber er lässt sich heute aus den meisten Situationen sehr gut herausführen, ist abrufbar und sein "Nicht mit jedem können" (was meiner Meinung nach auch absolut nicht sein muss) ist im Alltag sehr gut handelbar. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Nanook - hätten wir ihm die Gelegenheit zum raufen gelassen und er dabei öfters als "Sieger" hervorgegangen wäre - daran "Spaß" gefunden hätte - auch dann wäre er noch nicht automatisch dominant...

Wie gesagt - ich beziehe mich jetzt auf kein hier geschriebenes Posting, da ich keinen einzigen Hund und keinen einzigen Hundeführer hier kenne.

Witzig finde ich immer, wenn Leute sagen: mein Hund ist so brav und gut erzogen, der folgt ohne Ablenkung perfekt, nur wenn andere Hunde (oder Wild oder Jogger oder Radfahrer oder Kinder oder weiß der Teufel was) da sind, dann klappt plötzlich nichts mehr. Ein Hund ist für mich erst dann gut erzogen, wenn er gerade unter Ablenkung noch im Gehorsam steht und lenk- und führbar ist. Folgen, wenn es eh nichts Interessanteres zu tun gibt, ist ja schließlich nicht schwer...

@ Wolfsmond: zu dem Posting mit den Übersprungshandlungen!
__________________
Liebe Grüße aus Wien,
Astrid mit Nanook & Chinua - jetzt auch auf Facebook


Last edited by Astrid; 12-04-2010 at 14:19.
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