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Gesundheit & Ernährung Wie füttere ich einen Wolfshund, Informationen über Hundefutter, Impfungen und Krankheiten |
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Senior Member
Join Date: Nov 2004
Location: Da, wo auch der Wolf zu Hause ist
Posts: 1,446
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![]() Quote:
zu dem Thema "Fütterung und Barfen" gab es meines Wissens schon mehrfach Diskussionen in diesem Forum. Trotzdem möchte Dir gern auch meine Meinung und Erfahrung mitteilen. Ohne gleich einen neuen "Krieg" vom Zaume brechen zu wollen, bin ich der Meinung, dass einseitige Fütterung, also nur Trocken-fertig-futter genauso falsch ist, wie nur Barfen. (In einschlägigen Internetpräsenzen zu diesem Thema könnte man meinen es ging bei dem Thema "Barfen" um eine neue Religion. ![]() Wie haben denn unsere Väter und Vorväter ihre Hunde ernährt? ![]() In der Regel mit allem, was am Essentisch der Familie übrig blieb, und gelegentlich mit den Schlachtabfällen (zumindest auf dem Lande). Und soweit ich mich erinnere sind all unsere Hütehunde uralt geworden und waren kerngesund. ![]() Mit der Zunahme der Hunde (und Katzen) in jüngerer Vergangenheit entstand eine Futtermittelindustrie, die uns nun einreden will, dass nur Trocken-fertig-futter alles Notwendige für unsere Lieblinge enthält und das Nonplusultra wäre. Zugegeben, gutes Trockenfutter ist schon eine wertvolle Ergänzung. Meine Erfahrung und der gesunde Menschenverstand lehrten mich, dass der Mix aus allem sicher wohl das Beste für meine Vierbeiner ist. Von Anfang an habe ich meine Hunde grundsätzlich 2 x täglich gefüttert – morgens ca. 1/3 und abends ca. 2/3 der notwendigen Futterration – so, wie es meine Altvorderen bereits taten. In der Regel gibt es Morgens Brot mit Margarine und Wurst- oder Käsebelag. Zusätzlich ca. 100 … 200 gr. rohes Frischfleisch vom Rind, Schaf, Ziege, Wild, Geflügel – was gerade zur Verfügung steht. Abends gibt’s zur Hauptmahlzeit (von der Menge her) Trockenfutter (Josera Emotion Festival - soll keine Werbung sein ![]() Selbstverständlich gibt es Essensreste, insbesondere am Wochenende. Davon können meine Beiden nie genug bekommen. Brühreis und Brühnudeln, aber auch andere Süppchen, Kotlettknochen, Quark, Kartoffeln, Gemüsereste etc. fressen sie mit Vorliebe. Gelegentlich nehmen sie mir auch mal Obst ab – aber nicht so gern. Natürlich klauen meine Beiden den Hühnern gern das Futter (eingeweichtes Brot, die Haferflocken, … ) ![]() Wichtig ist m.E. aber, dass man bei solcher "Mixfütterung" den Überblick über die Gesamtfuttermenge behält und ggf. hier und da etwas reduziert oder zugibt. Es gibt aber auch Tage, an denen sie "nur" Frischfleisch und Knochen bekommen. Nämlich, wenn ich ihr Fleisch geholt habe, und dieses zum Einfrieren portioniere. Andererseits gibt es auch, allerdings sehr, sehr selten Tage, da gibt es ebend nur Trockenfutter. Abschließend möchte ich Dir noch mitteilen, dass auch meine Beiden strahlend weiße Zähne und tolles glänzendes Fell haben. Übrigens, Dünnschiss habe ich weder bei Timmy in gut 10 Jahren, noch bei Onka in den 2 ½ Jahren je kennen gelernt. Und deshalb bin ich auch überzeugt, dass nahrhaftes und abwechslungsreiches Futter das beste für unsere Hunde ist. Knuddel Deine Beiden recht lieb von mir. ![]() LG, Norbert
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LG, Norbert mit seinen Graupelzen Onka v. Böhmerwald & Kira "Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" (Kant) ![]() |
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