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Gesundheit & Ernährung Wie füttere ich einen Wolfshund, Informationen über Hundefutter, Impfungen und Krankheiten |
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#1 | |
Senior Member
Join Date: Sep 2003
Location: Bad Dürkheim
Posts: 2,249
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Außerdem hat der Club für Tschechoslowakische Wolfshunde bereits vor etlichen Jahren die entsprechende Software gekauft und mit dem Sammeln angefangen, leider war der Zufluß an Informationen in etwa so wie die Resonanz hier wiederspiegelt. Offensichtlich nützt es in Bezug auf Deutschland also auch nichts wenn eine neutrale, ausländische Person Daten sammelt. Mitlerweile haben sich international gesehen Leute gefunden die Statistiken erstellen, Untersuchungen anregen und auf die Beine stellen. Besonders Mijke hat sehr viel getan aber auch aus allen anderen Ländern gibt es tolle Initiativen und es wird noch einiges folgen. Aber solange die Denkweise die ist dass ja alles eh keinen Zweck hat und Informationen nicht als Selbstwert gesehen werden wird es gar keinen Fortschritt geben, genauso wie solange wie als erstes ausdiskutiert wird was man dann mit den überhaupt noch nicht vorhandenen Informationen anfängt. Dann wird diese Rasse den Weg aller anderen Rassen gehen. Und solange polemisiert und mit dem Finger auf andere gezeigt wird, werden die Leute die sie zur Verfügung gestellt bekommen haben, die Informationen auch nich öffentlich machen bevor umfassendes Datenmaterial vorliegt. Wer hier mitgelesen hat weiß warum. Gott sei Dank gibt es weltweit sehr viele vorausschauende, engagierte Leute die offen gegenüber Fragen waren und Hunde untersucht und Daten zur Verfügung gestellt haben. Ich kann jedenfalls sagen dass die hier auftretenden Erkrankungen weitgestreut vorliegen, in allen Linien und allen Ländern, beim Zwergwuchs erwiesenermaßen, bei der DM wahrscheinlich - wir brauchen noch mehr Daten - bei den Augenuntersuchungen werden die Daten die nächsten Wochen kommen. DANK JÄHRLICHER UNTERSUCHUNG kann Deutschland da wahrscheinlich als einziges Land ohne großen Aufwand einen großen Beitrag leisten. Wenn die Daten so ausreichend vorliegen dass ein Überblick vorhanden ist ob ein Problem besteht oder nicht kann man reagieren, vorher nicht. Von daher sind Daten kein Nice to have sondern ein Must to have. Ina |
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#2 | |||
Member
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Hallo,
okay, der DOK hat alle Daten der bisher durchgeführten Augenuntersuchungen gesammelt. Wieder mein Beispiel: Ein Zuchthund hat in seinem Leben mehrere Würfe gehabt. Vor jedem Wurf wurde eine Untersuchung mit negativem Ergebnis gemacht. Mit 8 Jahren ist die Hündin aus der Zucht raus, und mit 10 erkrankt sie an einem erblichen Augenleiden. Und dann? Kriegt es keiner mit und die Nachzucht kann uneingeschränkt in die Zucht... Es ist doch wirklich positiv daß es solche Tests gibt, und auch daß sich Menschen dafür einsetzen, aber es sollte eben trotzdem klar sein welche Konsequenzen man aus den Daten zieht (was auch immer sie enthüllen mögen). Bevor das nicht klar ist sehe ich die Erhebung noch als kritisch an. Und wenn ich solche Kommentare lese dann weiß ich auch warum einige hier skeptisch sind: Quote:
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Es soll mich bitte niemand falsch verstehen, ich bin auch dafür soviel wie möglich über vorhandene Krankheiten in Erfahrung zu bringen, aber man sollte auch die Gewichtung der Probleme im Auge behalten. Quote:
Grüße Thomas
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Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage... Der frühe Vogel... kann mich mal... |
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#3 |
Senior Member
Join Date: Sep 2003
Location: Bad Dürkheim
Posts: 2,249
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Thomas, es ist weder in der Wissenschaft allgemein noch in der Medizin üblich erst Schlüsse zu ziehen und dann Daten zu sammeln. Dir fällt etwas auf und dann sammelst Du erstmal Daten und schaust ob ein Problem da ist, ist ein mögliches erkennbar machst Du weiter bis Du die Lösung hast.
Dein Beispiel kommt so nicht hin, denn es sind nur sehr wenig erbliche Erkrankungen erst so spät sichtbar und und die meisten werden noch während der Zuchtperiode des Hundes auftreten aber eben teilweise erst nach der Zuchtzulassung. Natürlich ist am Anfang das ganze davon abhängig ob der Besitzer der Hündin aus Deinem Beispiel die Informationen an den Nachwuchs weitergibt. Ist es aber ein DOK Arzt wird er die Information an seine Kollegen weitergeben, dort herrscht ein reger Austausch, ist es eine offizielle Untersuchung bekommt sie auch der VDH. Zeichnet sich ab dass es kein Einzelfall ist wird der DOK eine Studie anregen, z.B. eine Doktorarbeit und - sofern vorhanden - den Verein ansprechen, lohnt sich die Forschung und gibt es engagierte Besitzer wird es auch den Versuch geben einen Gentest zu entwickeln. Aber eben nur wenn das Problem Dank regelmäßiger Untersuchungen überhaupt auffällt und nicht vertuscht werden kann. Wie willst Du wissen welche Konsequenzen Du ziehen willst wenn Du den Umfang des Problems nicht kennst? Dafür gibt es mitlerweile auch Populationsgenetiker die Zuchtprogramme aufstellen Das Problem das viele nur noch NN-Verpaarungen machen wollen wird durchaus realistisch gesehen und ist einer der Gründe warum die bisher bekannten Träger und vermuteten Träger nicht öffentlich gemacht aber z.B. von den Clubs der Ursprungsländer und wolfdog beobachtet und gesammelt werden. Wenn ich aber meine Hunde teste und weiß, dass sie keine Träger sind, weiß ich auch dass ich nicht sehr aufpassen muß, wenn sie Träger sind habe ich die Möglichkeit einen Test für den Rüden zu bezahlen. Habe ich einen Träger und der Besitzer des Deckpartners will auf gar keinen Fall testen lassen auch wenn ich es bezahle, ja dann würde ich allerdings schonmal über die Gründe nachdenken. Eben das die Gewichtung des Problems im Auge behalten wird ist der Grund warum die Daten nicht öffentlich zugänglich sind und Mijke Daten die sie vertraulich bekommt den Wissenschaftlern zur Verfügung stellt aber nicht Hinz und Kunz. Sie veröffentlich nur Daten mit Namen die ihr mit Genehmigung zur Veröffentlichung gegeben werden, die anderen nicht, auch das ist ein ganz normales Prozedere in Medizin und Wissenschaft, nicht freigegebene Daten werden anonymisiert. Auch der Aufruf für das Datenprogramm damals wurde unter Zusichrung der Anonymität gemacht. Das wird solange der Fall sein bis genügend Daten für ein Zuchtprogramm zur Verfügung stehen und die Vereine dann schauen können wie sie weiter verfahren wollen. Ein weiterer Grund war das bereits versucht wurde einzelne Personen zu diffamieren, international ging der Schuß nach hinten los, hier wäre denke ich das Gegenteil der Fall. Und das wäre ein Ende des Datenflusses. Das mag dem einen oder anderen nicht schmecken, denn es setzt Vertrauen voraus und begrenzt den eigenen Einfluß und die eigene Profilierung aber entscheiden werden dadurch letzendlich neutrale Personen und Wissenschaftler, nicht Clubs oder persönliche Interessen wann der Zeitpunkt für völlige Offenlegung gekommen ist und die Clubs für Zuchtprogramme alle Daten bekommen. Ob sie ihrer Aufgabe dann auch gerecht werden wird man sehen und da sehr viele engagierte Privatpersonen mitgearbeitet haben wird man das auch kritisch beobachten. Last edited by michaelundinaeichhorn; 03-02-2010 at 20:05. |
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#4 | |||||||||||||
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Die Variante a) bringt im optimalen Fall (mit 50% Wahrscheinlichkeit gemäss Mendelsche Regeln) 6 Nichtträger und 4 Träger im ausgeglichenen Fall 5 Nichtträger und 5 Träger und im schlechtesten Fall 4 Nichtträger und 6 Träger. Damit hast du insgesammt 10 Hunde als potenzielle Zuchthunde. Wiederhole die Würfe 5 x und du hast immernoch 50 potenzielle Zuchthunde. Die Variante b) bringt bei 5 Welpen im optimalsten Fall (mit der Wahrscheinlichkeit 25%:50%:25% bei der Verpaarung TxT) 6 Nichtträger (5 aus NTxNT und 1 aus TxT), 3 Nichtträger (aus TxT) und 1 Kranker Hund (aust TxT). Das bringt dir 9 Hunde als potenzielle Zuchthunde und dezimiert das Zuchtpotenzial um einen Hund, der für die Zucht nicht mehr verwendbar ist. Wiederhole die Würfe 5 x und du hast nur noch 45 potenzielle Zuchthunde und 5 kranke Hunde, die für dich Zucht nicht verwendet werden können. Wo liegt nun denn der Vorteil darin - wenn man mal die ethischen Gesichtspunkte weglässt, absichtlich kranke Hunde zu züchten - die genetische Zuchtbasis durch solche Verpaarungen zu verringern? Quote:
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Rüde T x Hündin NT Rüde NT x Hündin T Rüde NT x Hündin NT -> ergibt nach meiner Rechnung 3 und nicht 2 Varianten, nämlich: 1. TxT (Rüde Träger x Hündin Träger) 2. TxNT (Rüde Träger x Hündin Nichtträger oder Rüde Nichtträger x Hündin Träger) 3. NTxNT (Rüde Nichtträger x Hündin Nichtträger) Ich sehe hier das "biologische Problem" nicht ganz? Und wo widerspricht das nun dem, was ich geschrieben habe? Zitat "Einmal NN (Nichtträger) mit NT (Träger) verpaart und einmal NN (Nichtträger) mit NN (Nichtträger) verpaart, ergibt: 6 NN und 2 NT." Quote:
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Es gibt NUR EINE - völlig unhypothetische - Möglichkeit, die Zahl der Träger in der Population zu verringern: nämlich Nichtträger x Nichtträger zu verpaaren - da dies, wie du selber ja bestens erkannt hast ![]() Wenn man Träger mit Nichtträgern verpaart, ergibt das theoretisch 50% Nichtträger und 50% Träger. Wenn man zwei Träger miteinander verpaart, theoretisch 25% Nichtträger, 50% Träger und 25% kranke Tiere. Die einzige schlechte Variante ist also, zwei Träger miteinander zu verpaaren, da dies die Nichtträger dezimiert, das Zuchtpotenzial und die Population dezimiert und die Träger vermehrt! Also - nochmals meine Frage: Welchen züchterischen Sinn sollte es machen, zwei Träger miteinander zu verpaaren. Quote:
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Last edited by Nebelwölfe; 03-02-2010 at 20:52. |
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#5 | ||||||
Guest
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Und es ist nunmal sinnvoll diesen mit anzuführen, da ja ein Wurf nicht ausschließlich aus vier oder acht Welpen besteht, sondern eben auch aus drei, fünf oder sieben. Aber ich sehe schon, dass Du unheimliche Probleme hast Dein Wissen außerhalb der erlernten Struktur selbständig einzusetzen. Entweder das, oder Du bist darauf angewiesen Deinen Wissenstand zur Schau zu stellen. Was es auch sei, versuch darüber hinwegzukommen! Wenn ich lese, dass Du meine Bezeichnungen NT und T um der Wissensprahlerei wegen in NN und NT umwandelst, obwohl dies keinen Vorteil bringt, dafür aber Konfusion stiften könnte, weiß ich nicht ob ich lachen oder mit dem Kopf schütteln soll. Quote:
Ist das Wort Beispiel Dir irgendwie unbekannt? Quote:
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Aber ich sehe schon, dass es Dir nur darum geht irgendetwas zu finden wo Du einhaken kannst. Such mal weiter, ich würde es dir wirklich gönnen. Quote:
Deine ganzen ellenlangen Ausführungen ändern überhaupt nichts an der Möglichkeit meines Beispiels. Ganz einfach weil es ein Beispiel war welches lediglich eine Möglichkeit aufgezeigt hat (wie jetzt bestimmt schon zum fünten Mal erwähnt). Ich weiß ja dass Du Dir immer reichlich Mühe gibst etwas zu finden bei dem du Einspruch einlegen kannst und rechne Dir hoch an dass Du Deine Zeit mit Haarspaltereien verbringst um ein hypothetisches Beispiel zu widerlegen nur weil es von mir verfasst wurde. Zumal die Diskussion darüber langsam den ganzen Thread zumüllt. Nein wirklich, da kann man stolz auf Dich sein. Last edited by Julia; 04-02-2010 at 00:26. |
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#6 | ||||||||||
Member
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- Kranke bzw. tote Hunde aus TxT-Verpaarungen schmälern die Population und die mögliche Zuchtbasis, weil sie eben nicht mehr zur Verfügung stehen - mit Trägern in Kombination mit Nichtträgern hingegen kann gezüchtet werden, da sie nicht krank sind. Sie erhalten die Zuchtbasis - im Gegensatz zu der Verpaarung von TxNT schmälert die Verpaarung von TxT die Anzahl der Nichtträger in der Population und erhöht die Anzahl der Träger im Verhältnis 1:2. Deshalb ist es eben auch nicht egal, ob TxT oder TxNT verpaart wird. Weiter ist es für eine langfristige Zuchtplanung und die Gesunderhaltung der Rasse eben unabdinglich zu wissen, wie verbreitet ein mutiertes Gen in der Rasse ist. Wie will man Krankheiten jemals angehen oder deren Ausbreitung eindämmen, wenn man nicht einmal weiss - oder besser wissen will - wie sehr die Krankheit bereits verbreitet ist und entsprechende Vorsorge trifft? Aber das hat ja Mijke auch schon ausführlich erklärt... Wie hier doch auch schon gesagt wurde: Krankheiten zu negieren bedeutet nicht, dass sie nicht da sind. Und Population und Genetik hin oder her: Zur Zucht - zumindest hier in Deutschland - gehören nun mal auch immer Ethik und das Tierschutzgesetz und diese können nicht einfach in der Argumenation ausgeklammert werden. Ich zumindest würde bei KEINEM Züchter einen Welpen kaufen, von dem ich jemals hören würde, ihm sei es egal, wenn kranke Hunde der Zucht auftauchten. Und jeder Züchter, der sagt, er wolle gesunde Hunde züchten und die Rasse vorwärts bringen - und gleichzeitig sagt, ein Gentest sei nicht sinnvoll, weil es egal sei, ob man Träger mit Träger verpaart, straft sich selber Lüge. Last edited by Nebelwölfe; 04-02-2010 at 03:19. |
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#7 | |||||||||
Guest
Posts: n/a
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Hast du schon mal den Begriff Fachidiot gehört? Wenn sich jemand in eine Thematik eingräbt, dabei aber die simpelsten in Betracht zu ziehenden Grundvoraussetzungen nicht sieht, kann man ihn ruhigen Gewissens so nennen. Quote:
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Aber ich bin es ja schon gewohnt, dass Du einem unsinnige Aussagen unterstellst auf die Du dann etwas antworten kannst. Quote:
Und nein, dies ist keine Aufforderung T+T zu verpaaren, aber für mich ein Grund Panik außen vor zu lassen! Quote:
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Last edited by Julia; 04-02-2010 at 08:59. |
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#8 | ||
Senior Member/ Dude
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Wenn wirklich ehrlich was für die Rasse getan werden soll, sollte Jeder mal vor seiner Tür anfangen zu wischen, von seiner (überhaupt nicht zustehenden) Überheblichkeit ab zulassen und vor allem auch andere Menschen zu akzeptieren auch wenn sie den elitären Anforderungen von gewissen studierten aber stehen gebliebenen Menschen nicht entsprechen.
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es ist egal gegen Wen oder Was man kämpft, wichtig ist Wofür...! ![]() Lieber stehend sterben – als knieend leben ! http://www.wolfs-hunde.com Last edited by Torsten; 08-02-2010 at 18:22. |
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#9 |
Junior Member
Join Date: Jul 2008
Location: Opglabbeek (B)
Posts: 471
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Ich verstehe dass hin und her hier einfach nicht, kommt vielleicht weil Deutsch nicht meine Muttersprache ist.
Ich weis nur wie ich selber drüber denke. Mein Rüde wird getestet und nicht nur auf Zwergwuchs sondern auch auf DM Erst wollte ich warten bis ich weis wie sein HD/ED sein wird weil der Zwergtest mit 100€ in diese Zeiten nicht ein Betrag ist der hier eben Rumliegt, aber da ich vor 2 tagen gehört habe dass seine volle Tante Träger ist, habe ich gleich zum Telefon gegriffen und mit meine Tierärztin gesprochen. Wenn alles klappt gehen wir nächste Woche schon hin um blut abnehmen zu lassen. Seine beide Eltern sind bis jetzt noch nicht getestet, aber bei einen Wurf von 8 Welpen achte ich die Chance klein dass beide elterntiere träger sind, da es keine Zwerge in de Wurf gab, und auch keine Welpen gestorben sind. Ich ticke wahrscheinlich ein bissel anders als andere Leute, und wenn ich jemals Zuchten will mit mein Hund, brauche ich Klarheit, und ist er träger was dann auch jeder wissen darf, muss ich es mir noch überlegen ob er jemals in der Zucht kommt. Genen haben ihre eigene komische art von sich zu vererben in Welpen, und so kann es genau so gut passieren dass alle Welpen als träger geboren werden bei der Kombination Träger X Nicht träger. Lg Tatiana |
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#10 |
Junior Member
Join Date: Aug 2009
Posts: 472
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Hallo Tatiana,
das Hin und Her kann ich Dir auch nicht erklären, das sind insider ![]() ABER Deinen letzten Satz finde ich klasse.... bei all der Diskussion, wie was vererbt wird haben wir nur Modelle betrachtet. Dass es dann in Real noch anders aussehen kann und die prozentuale Verteilung auf andere Größen als "ein Wurf" gerechnet werden muss. Was das Testen angeht....ich denke, dass hier eigentlich alle einig sind, dass man zwecks Zucht solche Möglichkeiten nutzen kann. Für meine Maus werde ich es so bald wie möglich einrichten - auch ohne Zucht - denn ich denke, dass für einen guten Überblick auch die "Nicht-Zucht-Hunde" getestet werden müssen. ABER das sollte dann in allen Bereichen "angeraten" werden... HD, ED etc. und da sehe ich zumindest für einen großteil der Besitzer ein finanzielles Problem. Ergo wird es wohl "wieder" an den Zuchttieren "hängen bleiben"... LG Koboldine
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Kein Mensch darf mir meine Schwächen so deutlich zeigen, wie meine (Wolfs-)Hunde es tun. |
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#11 |
Junior Member
Join Date: Jul 2008
Location: Opglabbeek (B)
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Hi Koboldine
Ich teile deine Meinung dass eigentlich alle Hunde getestet werden sollen, aber weis auch dass dabei doch erhebliche kosten kommen die ein Züchter noch für ein teil wieder bekommen kann bei einen guten Wurf, was für normale Liebhaber der Rasse natürlich schon schnell zu teuer ist. Wenn mein Hund träger sein sollte von Zwergwuchs muss ich noch sehen ob er in die Zucht kommt. Würde ich selber eine Hündin haben wofür ich einen Rüden suche, wurde ich schauen nach Hunde die frei sind. De bei einen Wurf von 8 Welpen aus der Kombi Träger X Nicht träger müssen danach alle 8 Welpen getestet werden was dann heißt € 800.- fürs Labor in Holland ohne die eigenen TA kosten nochmal dabei. Ich finde nicht dass die Population vom TSW so klein ist dass Mann unbedingt Träger zur Zucht gebrauchen muss wie zb beim Saarloos. Ich finde mein junge einen schönen Tsjechen und würde ihm gerne mal als Papa sehen, aber nicht wenn dass heißt dass ich kranke Welpen auf der Welt setzen muss. Wer nicht weis wer mein süßer Kerl ist, ihr findet ihm hier bei Interesse http://www.wolfdog.org/nld/dbase/d10400.html Lg Tatiana |
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#12 | |
Junior Member
Join Date: Jul 2008
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So ich quote mal eben mich selber
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Er wird also selber die Krankheit nie bekommen, aber er kann das allel an seine nachkommen weitergeben, und nur wenn die Hündin womit er verpaart wirt "Frei" ist, kann man sicher sein dass kein geborener Welpe "betroffen" ist von der Krankheit. Ich hoffe und bete jetzt dass andere Leute auch ihre Hunde testen lassen, und offen die Ergebnisse auf dem Tisch legen, und wir alle sagen können "Ja, wir haben alles gemacht für unsere Rasse". Lg Tatiana |
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#13 |
Senior Member
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Respekt! Finde ich klasse, dass du das machst. Dein kleiner Kerl sieht ja klasse aus. Er hat die kleinen Ohren seines Opas. Gefällt mir gut.
Die TWH-clubs in Europa sollten die Test verpflichtend für alle Züchter machen. Bei den Briards ist es in Deutschland z.B. vorgeschrieben den Test auf Nachtblindheit zu machen. Gut bei den TWH den auf PRA. Aber wenn man weiß, dass die Genmutationen tatsächlich da sind, sollten alle mal mitmachen. Dann würden doch einige rausfallen, die unbedingt züchten müssen, obwohl ihre Hunde für die Zucht nicht wirklich notwendig sind. Christian |
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#14 | |
Junior Member
Join Date: Aug 2009
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sorry, hatte Deinen Reply nicht gesehen.... Ja, Dein Kerl ist ein Schöner, wenn er auch ein typischer Charakter ist, wäre es sicher toll ihn als Papa zu sehen :-) Ob Du "Euch" das "gönnst" - das wirst Du sicher weise abwägen. Was die Kosten betrifft...Du schreibst von Liebhabern... Warum schaltet mensch beim Hundekauf soooo oft das Hirn aus? Jede andere Anschaffung wird mit laufenden Kosten und Kauf und und und bedacht... was nutzt mir ein Kaufpreis von "geringer" Höhe, wenn das, was der TA hinterher an mir ein Hundeleben lang verdient fünfstellig wird? Und...Kosten sind nett zu rechnen, wer rechnet das Leid der "bewußt" betroffenen Tiere? Von körperlichen Einschränkungen (nicht, dass wir in unserer Gesellschaft nicht schon reichlich diktierte Einschränkungen für die Tiere hätten...) über Schmerzen über Lebenswillen im kaputten Körper? Ja, ja, pathetisch, ich weiß... LG koboldine
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#15 |
Junior Member
Join Date: Jul 2008
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Wie ihr wisst lebe ich ja in Belgien, und für Sky war eine anfrage rein gekommen aus Deutschland für eine verpaarung mit eine sehr schöne und süße Hündin.
Dieser Züchter habe ich auch gleich gestern eine email geschickt um mit zu teilen das Sky träger vom mutierten DM Gen ist. Die Hündin ist soweit ich weiß noch nicht getestet, und ich hoffe auch dass dieser Züchter seine Hunde testen lässt. Natürlich hatte ich auch meinen Mund halten können sowie sehr viele es gerne machen, und dann meistens die Leute die selber entweder einfach nicht testen und dem Kopf im Sand stecken und denken "was ich nicht sehe ist auch nicht da" Die aber dann sehr gut sind um mit einem Finger zu andere zu weisen, oder Leute die testen es aber verschweigen und schön Russischem Roulette spielen mit der Gesundheit von den Welpen. Wer was von sich selber und der Rasse hält testet seine Hunde und ist auch offen über die Testresultate, den sonst haben wir in der Rasse mehr "Vermehrer" als "züchter". Und ich bleibe bei meinen Standpunkt, dass unser Genpool zu klein ist, den ich vermute dass über 50% von unsere Hunde mindestens Träger sind von DM, wenn wir dann noch alle hunde dazu rechnen die wirklich an der Krankheit leiden bleiben nicht mehr viel Hunde die frei sind. Und wenn wir nur mit der handvoll weiter Zuchten, was haben wir dann in 10 Jahre, vielleicht Zuchten wir ja dann genau so was wie Knochenkrebs in unsere Rasse und werden unsere Hunde auch nicht mehr älter als 5 Jahre wie beim I-wolfshund (ausnahmen dar gelassen) Von die bis jetzt 4 getestete Hunde vondem Mijke bis jetzt die daten bekommen hat sind 2 hunde Träger (incl Sky) vom gen, und 2 hunde haben die krankheid. Mein Junge wird zum Glück nie die krankheid bekommen, und dass ist ein großes aufatmen für mich, den ich liebe ihm über alles, und wenn er sich mal verpaaren darf und nur mit eine freie Hündin kann ich mit guten gewissen sagen "Von den kleinen hat "Keiner" diese krankheid" Lg Tatiana |
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