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Erziehung & Charakter Was muss man bei einem Welpen beachten, wie sozialisiere ich ihn, die meisten allgemeinen Probleme mit dem TWH, wie löse ich sie

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Old 26-01-2009, 11:22   #1
Teshi
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Originally Posted by michaelundinaeichhorn View Post
Wenn Du glaubst das das Wolfsverhalten ist versuche doch mal mit dem Gassigehwolf zielstrebig durch ein Alterheim zu laufen in dem demenzkranke, schreiende Menschen sitzen.




Ina
Wie meinst Du das? Atesh und auch Fynn sind außerordentlich sanft zu demenzerkranken Menschen und auch nicht irretiert durch ihr manchmal unberechenbares Verhalten. Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit in Wohngruppen für demenzkranke Menschen kommen sie oft mit diesen in Berührung und ich weiß wovon ich spreche.

LG Franziska
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Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt.

Last edited by Teshi; 26-01-2009 at 11:23. Reason: Fehler
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Old 26-01-2009, 11:33   #2
michaelundinaeichhorn
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Wie meinst Du das? Atesh und auch Fynn sind außerordentlich sanft zu demenzerkranken Menschen und auch nicht irretiert
LG Franziska
Eben, ich meinte den echten Wolf der in einem Park gegen Bares zum Gassigehen rausgeholt wird und der als Beispiel für das Wolfsverhalten der TWH herhalten mußte.
Meine Hunde müssen im Rahmen ihrer Ausbildung als Mantrailer durch solche Heime hindurch konzentriert suchen, egal was drumherum passiert und sie können das auch.
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Old 26-01-2009, 18:56   #3
Gernot160
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Warum, liebe Leute, herrscht hier untereinander so ein rüder Umgangston? blackrider hat, aus seiner Unerfahrenheit heraus eine Frage gestellt, einige Leute haben ihm da, aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen geantwortet, und dann kamen auf einmal Antworten, wo Leute für sich den alleinigen Rechtsanspruch erheben! Warum

Man liest doch immer wieder, daß TWHs so menschenscheu/fremdenscheu sind, unsicher, zurückhaltend, schwierig, etc.. So ein Hund ist sicherlich nicht als Rettungshund in der Flächensuche geeignet, oder? Weil, da muß er ja schließlich fremde Menschen finden und eben auch sofort an sie herangehen, u.U, auch Menschen mit psychischen Störungen und entsprechendem Verhalten! Meine Tala macht seit gut 2 Jahren eine solche ausbildung und ist dabei auch durchaus erfolgreich. Daß wir am anfang arge Schwierigkeiten hatten lag daran, daß sie von einem schlechten Züchter/Vermehrer kam, bis zur abgabe in der 11. woche nichts kennengelernt hat. Sie kannte weder ein Halsband, noch autofahren, andere Menschen, oder ähnliches..... Wenn man sie heute sieht, kann man das kaum glauben.

Und ich habe auch andere TWHs gesehen, die vom Verhalten her genauso hundeähnlich waren.....

Sicherlich haben die TWHs die eine oder andere rassespezifische Marotte, aber die hat z.B. unser Weimaraner auch, wenn ich da nur an dieses ständige "Körperkontakt suchen" denke.....

Bleibt sachlich, und niemand ist allmächtig und allein wissend!

Gruß

Gernot
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Old 26-01-2009, 23:05   #4
hanninadina
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Keiner ist allwissend, aber der ein oder andere hat mehr Erfahrung.

Ina, du weisst nicht, welche Generationen deine Hunde nach dem Wolf sind? Soll ich jetzt dreimal herzlich lachen. Dein Gatte zeigt doch jedem, der bei euch einen Welpen kaufen möchte, dass euer früh verstorbener Rüde Koro einer der letzten F 4 TWH-Wolfsmichlinge war. Ach ich vergass, ihr sprecht ja nicht so oft über TWHs.

Schön, dass du wenigstens zugibst, dass Wölfe deutlich mehr Mimiken als ein Hund haben. Wenigstens das weisst du. Wie sieht es denn deiner Meinung aus mit dem durchschnittlichen Hund, wieviel Mimiken haben diese denn deiner Meinung?

Der TWH hat da doch mehr in Richtung Wolf drauf, als in Richtung Hund. Das es deswegen immer wieder zu Stress kommt, liegt doch auf der Hand! Das eure Hunde, die berufsbedingt sehr viel Kontakt zu anderen Hunden haben, ihr habt doch eine Hundeschule, Hundepension, Hundewanderungen usw. usw., dass die Ausnahme von der Regel sind, liegt doch wohl auch auf der Hand. Ich rede hier von dem durchschnittlichen TWH-Halter.

Als Schutzbehauptung wird dann immer rausgeholt, ich brauche ja nicht einen Hund, der mit jedem oder in den Stadtparks klar kommt. Ja, das habe ich auch mal gesagt. Aber seit doch mal ehrlich, es ist doch viel entspannter, seinen Hund von der Leine zu lassen, zu sehen, wie er mit allen anderen Hunden spielt und man das beobachten kann, nette Menschen kennenlernt usw. usw.

Das Beispiel von Luis mit den Straßenhunden usw. ist auch relativ einfach zu erklären. Als 13 jährigen bin ich in Teheran/Iran, wo ich 1 Jahr gelebt habe, nahezu jeden morgen mit Rudeln von bis zu 15 Hunden gejoggt. Die Straßenhunde lernen genau das Verhalten, dass sich Hunde, die in rudeln leben, wie Wölfe, gezimt, um in dem rudel stressfrei zu überleben. Dabei haben sie natürlich nicht das gesamte Mimikprogramm eines Wolfs drauf, aber in jedem Fall deutlich mehr, als ein Hund, der bei einer Menschenfamilie lebt und nur 1-3x am Tag auf die HUndewiesegeführt wird, wenn überhaupt. Klar ist das auch eine Frage des Erlernens und nicht nur der Genetik. Bei Wölfen kommt wohl beides Zusammen.

Wir reden hier so denke ich jedenfalls immer von dem durchschnitts Hund. Ich habe es schon oft geschrieben, natürlich findest du überzogenes Verhalten bei allen Hunderassen, aber beim TWH tritt es zu 2/3 auf und bei normalen Hunden bei 1/3. DEshalb sind sie natürlich anders als andere Hunderassen.

Und Ina, auch ihr habt eure Hunde und sogar eure Welpen die meiste Zeit draußen. Ihr habt doch gerade zum Thema Minustemperaturen noch Stolz geschrieben, dass eure Welpen das auch alles locker mitmachen, mit 4 Wochen raus zu den Großen. Das ist für einen TWHHalter dann auch sehr entspannend, als die Welpen im Haus zu haben.

Christian

Ich sehe das nicht Stressful hier, nur weil ich meine Meinung deutlich sage. Ich habe auch sehr viel gelernt und bin Menschen wie Ina am Anfang aufgesessen und musste dann lernen, dass es doch etwas anders ist. Ina vergisst immer zu erwähnen, wie ich oben erklärt habe, dass sie selbst mit ihren Hunden in einer Ausnahmesituation lebt, die nicht mit dem DurchschnittsTWH-Halter vergleichbar sind.
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Old 26-01-2009, 23:34   #5
hanninadina
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Ich mag nicht warten, bis Ina sich meldet, so habe ich eben mal selbst nachgeschaut in Hundepschyologie von Prof. Dr. Feddersen-Pedersen:

Wölfe haben bis zu 60 Mimiken. Zum Vergleich ein Pudel 14 und ein Schäferhund 12. Aber oh Freude der Alaskan Malamute kommt immerhin noch auf 43 - Seite 122f. 4. Aufl. 2004. Jetzt könnt ihr euch eure TWH anschauen und mit den Wölfen vergleichen, und selbst überlegen, in welche Richtung sie tendieren.

Noch ein Zitat Seite 119:

"Das ausdrucksstarke "Unterwürfigkeitsgesicht" des Wolfes, die differenzierten Ausdrucksbewegungen des Kopfes und des Körpers, die sowohl mimisch als auch durch Körperbewegungen ausgeprägt übertrieben(!) wirkende Unterwürfigkeit fehlen Haushunden weitgehend."

Noch Fragen Frau Eichhorn mit dem Beispiel temperamentvoller Junghund liegn Sie doch wohl um Meilen daneben! Es geht immer um vergleichbare Durschnittsfälle und nicht um ausnahme Einzelfälle.

Ina, es spricht wieder für dich, dass du persönlich wirst und nicht davor zurückschreckst, selbst meine Lebensgefährtin, die seit 15 Jahren im Wildtierschutz tätig ist, 2.000 Wildtiere und Exoten jedes Jahr in ihre staatlich anerkannten Wildtierauffangstation betreut, unterstellst, dass sie ausgerechnet von ihren eigenen Tierschutzhunden keine Ahnung hätte. Jedenfalls ist sie ab dem 11.02.09 jeweils um 18.15 mit einem 5 Teiler im TV zu sehen und hat es nicht nötig bei Wildeswohnzimmer um 5 Minuten Sendezeit zu betteln.

Und zu Tanja Askani, sie wird oft von Menschen wg. TWH angesprochen. Diese sendet sie alle zu mir, weil sie von euch keine Meinung hat nach dem Desaster der Wolfswelpen im Wilden Wohnzimmer.

*Zeile entfernt*

Christian

PS: Astrid, du warst nicht gemeint, sondern Frau Geschäftsführerin P. Ich drück dir die Daumen, dass deine Hündin wie ein Labbie wird und nicht so wie 90 % der Wolfshündinen. Alle die glaubten, dass ausgerechnet ihr Hund, ein verspielter freundlicher Hund bleibt, wurden eines besseren belehrt. Das ging auch erfahrenen Züchtern und Hundetrainern so. Der TWH wird eben erwachsen, wie ein Wolf. Es sei denn, ihr kastriert die armen Geschöpfe. Ach ja, selbst l.P. hat ihre Hündin Amber nach 2 Jahren abgegeben....

Last edited by Julia; 29-01-2009 at 22:02.
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Old 27-01-2009, 00:15   #6
michaelundinaeichhorn
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Und zu Tanja Askani, sie wird oft von Menschen wg. TWH angesprochen. Diese sendet sie alle zu mir,

Das sagt alles über die Wahrnehmungsfähigkeit dieser Dame aus...
Du kommst allerdings vom Thema ab.
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Old 27-01-2009, 21:45   #7
michaelundinaeichhorn
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Originally Posted by michaelundinaeichhorn View Post
Das sagt alles über die Wahrnehmungsfähigkeit dieser Dame aus...
Du kommst allerdings vom Thema ab.
@ Alle,

ich habe eben ein sehr gutes und langes Gespräch mit Frau Askani, die mich angerufen hat, geführt und wir nehmen unsere Aussagen über Frau Askani gerne zurück.
Offensichtlich war uns trotz langjähriger Erfahrung das Ausmaß von Berge's Lügenkonstruktionen nicht bewußt.
Ich möchte und kann nicht ins Detail gehen aber dieser Typ ist noch *zensiert* als Ihr alle glaubt.

Für Dich Berge:
Wir möchten nun auch keine Antworten mehr auf die von uns gestellten Fragen.

Michael

Last edited by Julia; 29-01-2009 at 11:46.
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Old 26-01-2009, 23:43   #8
Astrid
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Na und der mit der meisten Erfahrung bist natürlich und selbstverständlich du.

Ich habe auch überhaupt kein Problem, wenn jemand anderer Meinung ist - sofern sachlich und fachlich diskutiert wird. Auch bin ich wohl der Meinung, dass verschiedene Hundehalter mit ein und derselben Rasse durchaus verschiedene Erfahrungen machen können, wobei jede davon der Wahrheit entsprechen kann.
Ich hab aber ein großes Problem mit Arroganz und Präpotenz - ich erinnere mich noch sehr gut an deine Ansage, wie Leute wie ich es wagen können, Leuten wie dir zu widersprechen. Mit dieser Aussage hast du dich sowohl als Diskussionspartner als auch als Mensch sowas von dermaßen selbst disqualifiziert, aber gut, das ist eine Sache zwischen dir und mir und hat ja mit dem Thema an sich nichts zu tun.

Im Übrigen bin ich die Letzte, die irgendwelche Probleme oder unerwünschten Verhaltensweisen mit Ausreden rechtfertigt. Ich frag mich auch grade, woher du das Wissen nimmst, dass mein TWH-Mädl Labbi-Verhalten an den Tag legt, oder wo ich jemals geschrieben hätte, ausgerechnet meine Hündin wäre mit allem und jedem verträglich. Bevor du mir sowas unterstellst, mach dir doch bitte die Mühe und finde meine eigentliche Meinung zu dem Thema heraus - die habe ich nämlich schon in diesem Forum kund getan.

Meine Hunde müssen nicht mit jedem anderen spielen oder jeden anderen mögen. Wieso sollten sie das müssen? Sie haben ihre Bekanntschaften, mit denen sie regelmäßig Kontakt haben, sie müssen nicht jeden Hinz und Kunz begrüßen. Tu ich übrigens auch nicht. Solange sie sich abrufen lassen und ohne Trara an Artgenossen vorbei gehen könne, hab ich damit keinerlei Problem.

Mag sein, dass es mit einem "Gänseblümchenhund" entspannter ist (ich hab übrigens selbst einen solchen gehabt - ist tatsächlich auch nicht das Wahre), aber das hängt doch wohl von den Erwartungen des Menschen ab.

Und da du grade so schön den 0-8-15 Hundehalter angeführt hast - nun, wenn du deren Hunde beobachtest, wirst du wahrscheinlich sehr häufig fetstellen können, wie da kräftig herum gemobbt wird, während die ach so netten Hundehalter ihre Hintern auf Parkbänkchen gepflanzt haben und telefonieren, Zeitung lesen oder sonst alles tun, nur nicht auf ihre Hunde achten...
__________________
Liebe Grüße aus Wien,
Astrid mit Nanook & Chinua - jetzt auch auf Facebook

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Old 27-01-2009, 09:22   #9
michaelundinaeichhorn
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Originally Posted by hanninadina View Post
Keiner ist allwissend, aber der ein oder andere hat mehr Erfahrung.

Ina, du weisst nicht, welche Generationen deine Hunde nach dem Wolf sind? Soll ich jetzt dreimal herzlich lachen. Dein Gatte zeigt doch jedem, der bei euch einen Welpen kaufen möchte, dass euer früh verstorbener Rüde Koro einer der letzten F 4 TWH-Wolfsmichlinge war. Ach ich vergass, ihr sprecht ja nicht so oft über TWHs.
wenn Du mir die Mühe wert wärest würde ich jetzt hier eine Umfrage starten welchem unserer Welpenkäufer er das gesagt hat und wenn ja in welchem Zusammenhang. Nun haben wir den Rüden aber nicht mehr und ich weiß nicht welche Generation die anderen haben (außer Amy natürlich da sagts die Logik), zumal ja immer zwei Seiten da sind. Falls ich es mal wissen möchte frage ich Dich, ich bin sicher Du kannst es ohne nachzudenken runterbeten.

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Originally Posted by hanninadina View Post
Schön, dass du wenigstens zugibst, dass Wölfe deutlich mehr Mimiken als ein Hund haben. Wenigstens das weisst du. Wie sieht es denn deiner Meinung aus mit dem durchschnittlichen Hund, wieviel Mimiken haben diese denn deiner Meinung?
Hannilein den durchschnittlichen Hund gibt es nicht und er spielt bei dieser Diskussion auch überhaupt keine Rolle, warum habe ich Dir bereits oben erklärt also nochmal von vorne lesen, Dein übliches Problem.

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Originally Posted by hanninadina View Post
Der TWH hat da doch mehr in Richtung Wolf drauf, als in Richtung Hund. Das es deswegen immer wieder zu Stress kommt, liegt doch auf der Hand! Das eure Hunde, die berufsbedingt sehr viel Kontakt zu anderen Hunden haben, ihr habt doch eine Hundeschule, Hundepension, Hundewanderungen usw. usw., dass die Ausnahme von der Regel sind, liegt doch wohl auch auf der Hand. Ich rede hier von dem durchschnittlichen TWH-Halter.
1. Entscheide Dich jetzt bitte mal ob diejenigen mit beruflich bedingtem Studium des Verhaltens Ahnung haben oder nicht, wenn ja hör auf sie anzupöbeln.
2. Beantworte bitte meine Frage warum dann Deiner Theorie folgend die aufdringlichen Jungspunde dann innerhalb ihrer Art die gleiche Abreibung bekommen.


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Originally Posted by hanninadina View Post
Als Schutzbehauptung wird dann immer rausgeholt, ich brauche ja nicht einen Hund, der mit jedem oder in den Stadtparks klar kommt. Ja, das habe ich auch mal gesagt. Aber seit doch mal ehrlich, es ist doch viel entspannter, seinen Hund von der Leine zu lassen, zu sehen, wie er mit allen anderen Hunden spielt und man das beobachten kann, nette Menschen kennenlernt usw. usw.
Jemand der möchte das sein erwachsener Hund auf jeden Fall mit allen anderen spielt sollte sich eine sehr kindliche Rasse zulegen, da fällt dann eine sehr große Varietät aus, spontan fällt mir keine Rasse ein wo das mit absoluter Sicherheit gewährleistet wäre.
Jemand der unangeleint mit seinem Hund unter anderen spazierengehen möchte muß ihn halt dementsprechend auf guten Abruf erziehen, ja und?

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Originally Posted by hanninadina View Post
Das Beispiel von Luis mit den Straßenhunden usw. ist auch relativ einfach zu erklären. Als 13 jährigen bin ich in Teheran/Iran, wo ich 1 Jahr gelebt habe, nahezu jeden morgen mit Rudeln von bis zu 15 Hunden gejoggt. Die Straßenhunde lernen genau das Verhalten, dass sich Hunde, die in rudeln leben, wie Wölfe, gezimt, um in dem rudel stressfrei zu überleben. Dabei haben sie natürlich nicht das gesamte Mimikprogramm eines Wolfs drauf, aber in jedem Fall deutlich mehr, als ein Hund, der bei einer Menschenfamilie lebt und nur 1-3x am Tag auf die HUndewiesegeführt wird, wenn überhaupt. Klar ist das auch eine Frage des Erlernens und nicht nur der Genetik. Bei Wölfen kommt wohl beides Zusammen.
Vielen Dank, damit hast Du gerade belegt das Petra, Astrid, Bille und ich Recht haben.

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Originally Posted by hanninadina View Post
Wir reden hier so denke ich jedenfalls immer von dem durchschnitts Hund. Ich habe es schon oft geschrieben, natürlich findest du überzogenes Verhalten bei allen Hunderassen, aber beim TWH tritt es zu 2/3 auf und bei normalen Hunden bei 1/3. DEshalb sind sie natürlich anders als andere Hunderassen.

Und Ina, auch ihr habt eure Hunde und sogar eure Welpen die meiste Zeit draußen. Ihr habt doch gerade zum Thema Minustemperaturen noch Stolz geschrieben, dass eure Welpen das auch alles locker mitmachen, mit 4 Wochen raus zu den Großen. Das ist für einen TWHHalter dann auch sehr entspannend, als die Welpen im Haus zu haben.
Hannilein, bleib doch einfach mal bei der Wahrheit, unsere Hunde sind nicht die meiste Zeit draußen sondern im Haus, mit Ausnahme des Rüden den wir älter übernommen haben und der im Haus extrem unruhig ist und draußen ruhiger.
Unsere 10 Welpen sitzen gerade alle im Wohnzimmer in das sie aus unserem Schlafzimmer umgezogen sind, so wie alle ihre Vorgänger und sie sind am 24.12. geboren, rechne einfach mal nach. Du selber hast die Welpen des C-Wurfes im Vorraum unseres Schlafzimmers besucht.
Sie werden zweifellos nach draußen umziehen wenn sie mehr Platz und Möglichkeiten brauchen. Merkwürdigerweise sind Deine Welpen ja auch das eine oder andere Mal nach draußen gekommen trotz Minusgrade.
Seitenhiebe bringen übrigens nur was wenn sie der Wahrheit entsprechen und nicht ganz, ganz viele Leute mit eigenen Augen gesehen haben das sie gelogen sind.

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Originally Posted by hanninadina View Post
Ich sehe das nicht Stressful hier, nur weil ich meine Meinung deutlich sage. Ich habe auch sehr viel gelernt und bin Menschen wie Ina am Anfang aufgesessen und musste dann lernen, dass es doch etwas anders ist. Ina vergisst immer zu erwähnen, wie ich oben erklärt habe, dass sie selbst mit ihren Hunden in einer Ausnahmesituation lebt, die nicht mit dem DurchschnittsTWH-Halter vergleichbar sind.
Es hat hier keiner ein Problem wenn Meinungen deutlich gesagt werden, nur mit Beleidigungen, Pöbeleien und Lügenmärchen.

Und jetzt beantworte bitte endlich meine Fragen aus dem Post vorher.

Ina
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Old 27-01-2009, 10:56   #10
Bille
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Black-rider,
wenn das alles ist, was Du daraus ziehen kannst, im Prinzip ja. Generell gebietet die Höflichkeit anderen Hundehaltern und Hunden gegenüber, seine Hunde, v.a wenn sie im Rudel auftreten, bei Begegnungen, außer es sind "Freunde" Deiner Hunde, her zu rufen. Ob Du sie anleinst oder sie einen guten Gehorsam haben, ist ein anderes Thema. Das ist aber egal, welcher Rasse Du begegnest. Ob Du sie dann einzeln oder zusammen wieder laufen und begrüßen lässt ist auch in Deinem Ermessen.
Meine TWhs spielen mit Sensibelchen, aber nicht mit allen, genauso wie mit Gebrauchshunden, die gröber spielen, aber auch nicht mit allen und es gibt Hunde, denen sie sehr klar und dominant gegenüber auftreten.
Ich als Chef, beeinflusse ob sie als Rudel andere "platt" machen dürfen, v.a. Einzelhunde. Wenn Du ein Rudel hast, solltest Du die Rudeldynamik kennen.
Wenn Du schon einmal ein Sensibelchen hattest, das vielleicht auch schon von hinten angefallen und gebissen wurde, weißt Du welche Probleme und Fehlverhalten ( aus der Sicht anderer Hunde) solche Hunde an den Tag legen können aus Unsicherheit, die dann wieder zum Gebissenwerden führen können.
Wenn Dir alles egal ist und Du Dich wie ein Klotz im Walde aufführst, werden die Leute sich freuen, Dich zu sehen. Wenn Du ihnen umsichtig begegnest und das Deinige dazu tust, kannst Du Dir die Reaktionen auch vorstellen.

Nicht nur ein bedrängter, gebissener, permanent unterworfener Hund lernt daraus etw. sondern auch der Hund, dar das tut und ob das immer so das Beste ist, ist dahin gestellt. Leider finden besitzer von Rüpeln ihre "starken" Hunde toll und können sich nicht in den anderen einfühlen, polieren auch damit ihr Ego auf, aber die Auswirkungen sehen sie nicht.
Der Beitrag bezieht sich auf Hundebegegnungen und nicht auf im Rudel lebende Tiere.

Aber das ist alles nicht das Thema Kommunikation und jeder zieht nur das raus, was er kann.

Grüßle Bille
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Old 27-01-2009, 21:31   #11
Blackrider1965
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Hallo Bille,
Vielen Dank für die Informationen. Kann da einiges rausziehen. Zumal es auch so ist, dass ich hier im umkreis der einzige bin, mit dieser rasse. und auffallen muss ja nicht sein.

es ist allerdings äußerst schwierig in dem bereich in dem wir oft laufen gehen. es begegnen sich dort viele fremde hunde. in gewissen fällen nehme ich mein hund und leine ihn an. nun rate mal was man sich da anhören muss. wenn der hund aggressiv sollte man hier nicht laufen gehen. also habe ich gar keine wahl. lass ich ihn laufen, kommt es zu situationen, die sensibli und das dazugehörende muttchen nicht toll finden, oder ob ich im gleichen fall präventiv vorgehe. ich muss mir dasselbe anhören.
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