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Erziehung & Charakter Was muss man bei einem Welpen beachten, wie sozialisiere ich ihn, die meisten allgemeinen Probleme mit dem TWH, wie löse ich sie

 
 
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Old 13-04-2010, 13:05   #26
hanninadina
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Fahne in den Wind hängen? Wieso, wir haben Wolfshunde.

1 zu 1 übernehmen, diejenigen, die sich nicht so intensiv beschäftigen. Denn wer G. Bloch im Seminar mal erlebt hat, weiss, dass er es in dem Moment vorträgt, total Ernst meint und es als die in diesem Moment geltendende Wahrheit "verkauft".

Das Thema Hunde-/Wolfsverhalten ist seit Jahrzehnten in Bewegung. Das, was vor 4 Jahren richtig war, kann heute wieder falsch sein.

Schau doch nur einfach, dass es Menschen, wie den Fotografen Monty Sloan, der allerdings als einer der besten Wolfshundemenschen der kleinen Mutter Erde gilt, auf der homepage vom wolfpark behauptet, es würde 2 Arbeitsleben lang - ein ALeben = 40 Jahre -, also 80 Jahre dauern würde, um aus einem Wolf einen Hund zu machen. Von den Sprüchen, es hat 15.000 Jahre gedauert, aus einem Wolf ein Hund zu machen, mag ich gar nicht reden. Da kann jeder von uns TWH-Haltern leicht lächelnd sagen, hm so alt sind wir doch noch gar nicht. Und die meisten haben noch 25 Jahre zurück Wolf Sarik oder Leidej in der Ahnentafel oder anders ausgedrückt, der Wolf ist 6 bis 8 Generationen vor unseren TWH, aber nicht 80 Jahre oder 500 Generationen, wie beim deutschen Kurzhaar Jagdhund.

Ich nenn das einfach "alte" Schule für die unverbesserlichen, die die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht kennen. Und die besagen, dass ab der 3. Generation nach dem Wolf ein Wolfshund ein Hund ist. Das hat England im Juni 2009 auch konsequent umgesetzt und alle Verbote diesbezüglich aufgehoben.

Bis in die 80er Jahre rein wurden Hunde mit Härte, Strafe und Verboten trainiert. Dann kam die "Belohnungserziehung" und das Klickertraining. Ständig was neues.

Auch neue Sportarten wurden erfunden wie "Mantrailing", das letztlich nichts anderes als Fährte ist. Geschäft ist Geschäft.

Logisch muss jeder für sich das beste dabei rausfiltern. Denn es nützt wenig, wenn ein Hundetrainer dir erklärt, wie es geht, du aber nicht in der Lage bist, das dauerhaft durchzuhalten.

Bestes Beispiel, diejenigen, die mit ihren Hunden nicht klar kommen und ihren Hund für einen oder zwei Monate an einen Hundetrainer abgeben - das gibt es noch, habe ich gerade vor 2 Wochen kennen gelernt mit einer Cane Corso Hündin, ist ein Mastiff mit Herdenschutzattributen -. Die bekommen ihren Hund wieder. Der liebt nun mehr seinen Hundetrainer. 6 Wochen geht es gut und dann schleift sich wieder das alte Schema ein. Der Hund bekommt ein Stachelhalsband um, damit er überhaupt geführt werden kann.

Hut ab vor den Hundetrainern, denen es immer noch gelingt, solche Menschen zu finden, die fett bezahlen.

Christian
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